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Landesregierung Brandenburg

Sie besteht aus dem Ministerpräsidenten und den Ministern. Der Ministerpräsident wird vom Landtag Brandenburg in geheimer Wahl gewählt. Er ernennt und entlässt …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Aufgabe und Aufbau
  2. 2. Amtierende Regierung
  3. 3. Regierungen seit 1990
  4. 4. Ministerlisten

Aufgabe und Aufbau

Die Landesregierung Brandenburg ist die vollziehende Staatsgewalt, also die Exekutive, des Landes Brandenburg. Sie führt die Politik des Landes aus und besteht aus dem Ministerpräsidenten und den Ministern.

Der Ministerpräsident wird vom Landtag Brandenburg in geheimer Wahl gewählt. Er ernennt und entlässt die Minister, bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik und ist dafür dem Landtag verantwortlich. Die Minister setzen diese Regierungspolitik um, leiten ihre jeweiligen Geschäftsbereiche, also Ministerien, und tragen für ihre Amtsführung ebenfalls Verantwortung gegenüber dem Landtag. Die Sitzungen der Landesregierung leitet der Ministerpräsident nach der Geschäftsordnung. Bei Stimmengleichheit gibt seine Stimme den Ausschlag.

Amtierende Regierung

Seit dem 18. März 2026 amtiert das Kabinett Woidke V als rot-schwarze Koalition aus SPD und CDU. Ministerpräsident ist Dietmar Woidke von der SPD. Er wurde am 28. August 2013 zum dritten Ministerpräsidenten des wiederhergestellten Landes Brandenburg gewählt.

Die aktuelle Ressortverteilung umfasst den Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten, also die Staatskanzlei, und neun Fachministerien. Insgesamt besteht die Landesregierung derzeit aus zehn Mitgliedern. Jan Redman von der CDU leitet das Ministerium des Innern und für Kommunales und ist stellvertretender Ministerpräsident. Weitere Mitglieder sind Daniel Keller (SPD) für Finanzen, Martina Klement (CSU, nominiert von der CDU) für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa, René Wilke (SPD) für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Hanka Mittelstädt (SPD) für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Manja Schüle (SPD) für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Gordon Hoffmann (CDU) für Bildung, Jugend und Sport, Benjamin Grimm (SPD) für Justiz und Digitalisierung, Robert Crumbach (SPD) für Infrastruktur und Landesplanung sowie Kathrin Schneider (SPD) für die Staatskanzlei.

Regierungen seit 1990

Seit 1990 hatte Brandenburg drei Ministerpräsidenten: Manfred Stolpe, Matthias Platzeck und Dietmar Woidke, alle von der SPD.

Manfred Stolpe regierte vom 1. November 1990 bis zum 26. Juni 2002. Sein erstes Kabinett amtierte vom 1. November 1990 bis zum 11. Oktober 1994 als Regierung aus SPD, FDP und Bündnis 90. Das Kabinett Stolpe II regierte vom 11. Oktober 1994 bis zum 13. Oktober 1999 allein mit der SPD. Das Kabinett Stolpe III amtierte vom 13. Oktober 1999 bis zum 26. Juni 2002 als Koalition aus SPD und CDU.

Matthias Platzeck war vom 26. Juni 2002 bis zum 28. August 2013 Ministerpräsident. Die Kabinette Platzeck I und II regierten jeweils mit SPD und CDU, zuerst vom 26. Juni 2002 bis zum 19. September 2004 und dann vom 19. September 2004 bis zum 6. November 2009. Das Kabinett Platzeck III amtierte vom 6. November 2009 bis zum 28. August 2013 mit SPD und Die Linke.

Dietmar Woidke ist seit dem 28. August 2013 Ministerpräsident. Seine ersten beiden Kabinette regierten mit SPD und Die Linke, vom 28. August 2013 bis zum 5. November 2014 und vom 5. November 2014 bis zum 20. November 2019. Das Kabinett Woidke III amtierte vom 20. November 2019 bis zum 22. November 2024 mit SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Danach folgten Regierungsphasen mit SPD und CDU vom 22. November 2024 bis zum 11. Dezember 2024, mit SPD und BSW im Kabinett Woidke IV vom 11. Dezember 2024 bis zum 8. Januar 2026, mit SPD allein vom 8. Januar 2026 bis zum 18. März 2026 und seit dem 18. März 2026 das Kabinett Woidke V mit SPD und CDU.

Ministerlisten

Für einzelne Fachbereiche gibt es Listen der zuständigen Minister seit 1990. Genannt werden die Bereiche Arbeit, Bildung, Finanzen, Gesundheit, Inneres, Justiz, Landwirtschaft, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und Wissenschaft. Solche Listen dienen dazu, die Verantwortung für bestimmte Politikfelder über mehrere Landesregierungen hinweg nachzuverfolgen.

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