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INDES – Zeitschrift für Politik und Gesellschaft

INDES – Zeitschrift für Politik und Gesellschaft ist ein gesellschaftspolitisches Journal, das von Frank Decker herausgegeben wird.

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Profil und Grunddaten
  2. 2. Fachlicher Schwerpunkt und Autoren
  3. 3. Aufbau und Darstellungsformen
  4. 4. Zielgruppen und Anspruch
  5. 5. Öffentliche Einschätzungen und Zugang

Profil und Grunddaten

INDES – Zeitschrift für Politik und Gesellschaft ist ein deutschsprachiges gesellschaftspolitisches und wissenschaftliches Periodikum. Es verbindet Merkmale politikwissenschaftlicher Fachzeitschriften mit denen journalistischer Politikmagazine. Dadurch sollen wissenschaftlich fundierte politische Analysen in einer allgemein verständlichen Form vermittelt werden.

Die Zeitschrift erscheint seit dem 1. Oktober 2011 vierteljährlich bei Vandenhoeck & Ruprecht. Herausgeber ist Frank Decker, Chefredakteurin ist die Politikwissenschaftlerin Katharina Rahlf. Die Printausgabe trägt die ISSN 2191-995X, die Onlineausgabe die ISSN 2196-7962.

Fachlicher Schwerpunkt und Autoren

INDES ist interdisziplinär ausgerichtet: Politische Fragen werden also mithilfe verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen untersucht. Im Mittelpunkt steht vor allem das politische Geschehen in Deutschland.

Zu den Autoren gehören renommierte Politikwissenschaftler, Soziologen, Psychologen, Historiker, Philosophen, Kulturwissenschaftler und Journalisten aus dem In- und Ausland. Zugleich bietet die Zeitschrift auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs Raum für Veröffentlichungen.

Aufbau und Darstellungsformen

Jede Ausgabe besitzt einen Themenschwerpunkt, ohne dass sich sämtliche Beiträge mit diesem Thema befassen müssen. Mehrere Textformen ergänzen sich:

• Debattenbeiträge stellen kontroverse, also einander widersprechende Sichtweisen gegenüber.

• Studien und Analysen untersuchen unterschiedliche Aspekte eines Gegenstands.

• Reportageartige Inspektionen sollen abstrakte Zusammenhänge durch anschauliche Darstellungen verdeutlichen.

Zusätzlich enthält jede Ausgabe eine Foto- oder Bilderstrecke, die den jeweiligen Schwerpunkt ästhetisch umsetzt.

Zielgruppen und Anspruch

Die Zeitschrift richtet sich zunächst an Wissenschaftler und Studierende verschiedener Fachgebiete, darunter Politikwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Sozialpsychologie, Kulturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft.

Weitere Zielgruppen sind Politiker, Berater, politische Journalisten, Public Affairs Manager und politische Stiftungen. Verständlich geschriebene Texte sollen darüber hinaus die breite Öffentlichkeit erreichen.

INDES verfolgt den Anspruch, aktuelle, aber mitunter wenig tiefgehende Deutungen der Tages- und Wochenpresse wissenschaftlich zu unterfüttern. Damit möchte die Zeitschrift vorschnellen Medienurteilen entgegenwirken und zugleich fundiert, klar und ohne unnötig komplizierte Fachsprache über Politik schreiben.

Öffentliche Einschätzungen und Zugang

Besprechungen in verschiedenen Medien heben besonders die Verbindung von wissenschaftlicher Tiefe und verständlicher Sprache hervor. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt INDES als allgemein verständliche Alternative zu üblichen politikwissenschaftlichen Veröffentlichungen. Christian Bommarius betont in der Frankfurter Rundschau die fundierte und klare Darstellung ohne „terminologischen Bombast“. Stephan Speicher sieht im Deutschlandradio Kultur die ausführliche Aufbereitung des Materials als besondere Möglichkeit einer Kulturzeitschrift.

Tom Strohschneider beurteilt den selbst gesetzten Anspruch einer neuen, deutungsstarken und gut vermittelnden sozialwissenschaftlichen Schreibkultur zurückhaltender. Er sieht diesen Anspruch noch nicht als erfüllt an, lehnt die Zeitschrift aber deshalb nicht grundsätzlich ab.

Einige Artikel werden in längerer Fassung auf dem Blog des Göttinger Instituts für Demokratieforschung frei zugänglich veröffentlicht.

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