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High School Diploma
Das High School Diploma ist das Abschlusszertifikat der secondary education schools in den USA. Man erhält es nach zwölf Schuljahren, wobei alle vier Jahre …
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Grundidee und Bedeutung
Das High School Diploma ist das Abschlusszertifikat der secondary education schools in den USA. Es wird nach zwölf Schuljahren vergeben. Für das Diplom zählen die vier Jahre der High School, also Klasse 9 bis Klasse 12.
Wichtig ist: Das High School Diploma ist keine Bescheinigung über eine bestandene Abschlussprüfung. Es dokumentiert die während der High-School-Zeit erreichten Leistungen. Diese Leistungen können für die Aufnahme an einer Universität wichtig sein, führen aber nicht automatisch zu einer Studienberechtigung.
Fächer, Kurse und Credits
Schülerinnen und Schüler wählen vorab aus Pflichtfächern wie Englisch und Mathematik sowie aus Wahlfächern wie Kunst und Fremdsprachen. Sie können weitgehend frei entscheiden, wie viele und welche Fächer sie belegen, soweit die jeweiligen Vorgaben erfüllt werden.
Die belegten Fächer und die erbrachten Leistungen werden für das Diplom eingetragen. Zusätzliche Kurse können jederzeit belegt werden. Sie zeigen eine höhere Leistungsbereitschaft und können bei der Auswahl durch Universitäten eine Rolle spielen.
Jede erreichte Punktzahl, im Artikel als Credits bezeichnet, aus den Jahren 9 bis 12 wird im Diplom vermerkt. Die Punkte werden als Notendurchschnitt über vier Jahre notiert und beeinflussen die mögliche Aufnahme an einer Universität.
Anerkennung in den USA
Obwohl es in den USA Unterschiede zwischen etwa 14.000 Distrikten gibt, wird das High School Diploma im ganzen Land ausgestellt. Es stellt aber keine automatische Studienberechtigung dar.
Für eine mögliche Aufnahme an einer Universität werden zusätzlich Transcripts verlangt. Transcripts sind Leistungsübersichten, die die Schwierigkeitsgrade und Noten der einzelnen belegten Fächer enthalten. Dazu gehört auch der Grade Point Average, kurz GPA, also der Notendurchschnitt. Außerdem können Einstufungstests verlangt werden, zum Beispiel der Scholastic Aptitude Test (SAT) oder der American College Test (ACT).
GED-Test als Alternative
Neben dem High School Diploma gibt es die Möglichkeit, den GED-Test abzulegen. GED steht für General Educational Development. Dieser Test liegt laut Artikel unter dem Niveau des High School Diplomas.
Er ist für Schülerinnen und Schüler gedacht, die das High School Diploma nicht erhalten. Der GED-Test gilt als Nachweis dafür, dass ein Mindeststandard an Allgemeinbildung erreicht wurde.
Bewertung in Deutschland
In Deutschland ist ein High School Diploma seit dem Wintersemester 2019/2020 keine automatische Zugangsberechtigung für eine Universität, auch nicht mit zusätzlichen SAT- oder ACT-Prüfungen. Es muss über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geprüft und genehmigt werden. Der DAAD stellt dafür vorab eine unverbindliche Datenbank bereit.
Für bestimmte Fächerkombinationen kann das High School Diploma in Deutschland als Fachhochschulreife gelten. Für die Anerkennung als allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sind besonders wichtig: mindestens zwei Fremdsprachen sowie Unterricht in naturwissenschaftlich/mathematischen und musisch/kulturellen Fächern. Ausschlaggebend sind dabei sogenannte studienbezogene Advanced-Placement-Fächer.
International Baccalaureate
An einigen High Schools in den Vereinigten Staaten wird neben dem High School Diploma auch das anspruchsvollere International Baccalaureate angeboten. Es wird weltweit durchgeführt.
In Deutschland wird das International Baccalaureate als Nachweis der allgemeinen Hochschulreife anerkannt.