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Doppelkreuz (Notenschrift)

Das Doppelkreuz ( Doppelkreuz ) bezeichnet in der Musik die Erhöhung eines Stammtones um zwei Halbtöne. An den Tonnamen des nicht alterierten Tons wird die …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Verwendung
  2. 2. Darstellung in Computersystemen

Bedeutung und Verwendung

Das Doppelkreuz ist ein musikalisches Versetzungszeichen. Es erhöht einen Stammton um zwei Halbtöne. Beim Tonnamen des nicht alterierten Tons wird die Endung „-isis“ angehängt.

Im Druck erscheint das Zeichen als schrägstehendes Kreuz mit quadratischen Verdickungen (Serifen) an allen vier Enden. Handschriftlich wird es als einfaches x geschrieben. Es steht auf einer Linie oder in einem Zwischenraum des Notensystems und verändert den Ton auf dieser Tonhöhe. Befindet sich der zu erhöhende Ton auf einer Hilfslinie, wird das Doppelkreuz vor die Hilfslinie gesetzt.

Das Zeichen gilt nur für den Takt, in dem es notiert ist, und nur im notierten Oktavbereich. Anders als das einfache Kreuz (♯) wird es normalerweise nicht als Vorzeichen verwendet. Eine seltene Ausnahme gibt es in der neuen Musik: In der letzten Passage von John Foulds’ „World Requiem“ in Gis-Dur erscheint das notwendige Doppelkreuz auch am Zeilenanfang. Die dort aufgeführten Töne sind G♯, A♯, H♯, C♯, D♯, E♯ und F-Doppelkreuz.

Darstellung in Computersystemen

Im internationalen Zeichenkodierungssystem Unicode ist das Doppelkreuz 𝄪 seit Version 3.1 (März 2001) unter der Position U+1D12A festgelegt. Es wird jedoch nicht auf allen Computersystemen korrekt dargestellt.

Lernvideos zu Doppelkreuz (Notenschrift)

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