Zum Inhalt springen
L

Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Daniela Szymańska

Daniela Wanda Szymańska ist eine polnische Sozial- und Wirtschaftsgeografin, Professorin der Geowissenschaften im Bereich Geographie. ... Smart Cities). Daniela …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Fachgebiet und Bedeutung
  2. 2. Akademische Laufbahn
  3. 3. Wissenschaftliche und organisatorische Arbeit
  4. 4. Gremien und gesellschaftliches Engagement
  5. 5. Auszeichnungen und zentrale Werke

Fachgebiet und Bedeutung

Daniela Wanda Szymańska ist eine polnische Sozial- und Wirtschaftsgeografin und Professorin der Geowissenschaften im Bereich Geographie. Ihre Forschung behandelt vor allem städtische Siedlungsprozesse und Siedlungsstrukturen in Polen und weltweit. Weitere Schwerpunkte sind Bevölkerungsfragen sowie die nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen, darunter ökologische Entwicklung und Smart Cities.

Der Artikel weist darauf hin, dass wesentliche Angaben zu ihrer akademischen Karriere und ihren Auszeichnungen nicht ausreichend belegt sind.

Akademische Laufbahn

Szymańska schloss 1976 ihr Magisterstudium an der Nikolaus-Kopernikus-Universität (UMK) ab. 1983 promovierte sie, 1992 habilitierte sie sich und 2009 erhielt sie den Professortitel.

Seit 1975, ihrem vierten Studienjahr, ist sie an der Fakultät für Geowissenschaften und Raummanagement der Nikolaus-Kopernikus-Universität tätig. Darüber hinaus lehrte sie am Postgraduierten-Studienzentrum für Umweltforschung, an der Toruń School of Management innerhalb der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und am Postgraduierten-Studienzentrum für Regionalpolitik der Fakultät für Geschichtswissenschaften.

Von 1992 bis 1994 arbeitete sie parallel an der Universität Stettin und unterstützte dort den Aufbau der sozialwirtschaftlichen Geografie an der Fakultät für Naturwissenschaften. Zwischen 1995 und 1998 war sie leitende Fachkraft im Regionalbüro für Raumplanung in Toruń. Für ihre Amtszeit als Prodekanin der Fakultät für Biologie und Geowissenschaften nennt der Artikel die Jahre „1996 bis 999“; diese Angabe ist offensichtlich unvollständig beziehungsweise unklar. Von 2012 bis 2016 gehörte sie dem Senat der Nikolaus-Kopernikus-Universität an.

Sie betreute 10 Promotionen. Fünf dieser promovierten Personen erhielten später den akademischen Grad Dr. habil.; eine von ihnen erlangte 2023 einen Professortitel. Außerdem betreute Szymańska 374 Masterabschlüsse, darunter 33 im Fach Soziologie.

Forschungspraktika führten sie unter anderem an das Institut für Geografie der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau, die Universitäten Ostrava und Greifswald, die M.-Lomonossow-Universität in Moskau, das Institut für Geografie der Russischen Akademie der Wissenschaften in Irkutsk und die School of Geography der University of Leeds. Weitere Aufenthaltsorte waren Berlin, Riga, Vilnius, Tartu, Tiflis und Eriwan.

Wissenschaftliche und organisatorische Arbeit

Szymańska gründete die wissenschaftliche Zeitschrift „Bulletin of Geography. Socio-economic Series“ und ist deren Chefredakteurin. Die Zeitschrift wird unter anderem in den wissenschaftlichen Datenbanken SCOPUS und Web of Science erfasst.

Seit 1997 ist sie Initiatorin und Mitveranstalterin der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „Man-City-Nature“.

Gremien und gesellschaftliches Engagement

Szymańska gehört verschiedenen wissenschaftlichen Gremien der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) an. Sie war beziehungsweise ist Mitglied des Ausschusses für Geowissenschaften für die Amtszeiten 2016–2019 und 2024–2027. Von 2019 bis 2022 gehörte sie dem Wissenschaftlichen Rat des Instituts für Geografie und Raumplanung an. Im Ausschuss für Demografiewissenschaften ist sie seit der Amtszeit 1996–1998 bis heute tätig und wurde auch für 2024–2027 genannt. Von 2015 bis 2018 war sie Mitglied des Prognosekomitees „Polen 2000 Plus“ beim Präsidium der PAN.

Im Komitee für Landesraumplanung arbeitete sie in mehreren Arbeitsgruppen: 1993–1995 zur Ausbildung von Fachkräften für Raumentwicklung und territoriale Verwaltung, 1996–1998 zur Regional- und Raumpolitik sowie 1999–2002 zur Regional- und Raumpolitik in Polen und Europa. Seit 1974 ist sie Mitglied der Polnischen Geographischen Gesellschaft.

Auch an regionalen und kommunalen Entwicklungsfragen wirkte sie mit. Sie war Mitglied des Öffentlichen Beirats für die Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft Kujawien-Pommern und gehört der Kommission für die Entwicklungsstrategie der Stadt Toruń an. Seit 2010 leitet sie den Programmrat zur Umsetzung der Tourismusentwicklungsstrategie Toruńs; für 2023–2025 wird ihre fünfte Amtszeit genannt.

Auszeichnungen und zentrale Werke

Zu den im Artikel genannten Ehrungen gehören das Goldene Ehrenzeichen der Polnischen Geographischen Gesellschaft (1996), das Silberne Verdienstkreuz (1998), die Medaille der Kommission für nationale Bildung (2000), die Goldene Medaille für langjährige Dienste (2008) und die Medaille der Polnischen Geographischen Gesellschaft (2020). Der Artikel kennzeichnet die Angaben zu den Auszeichnungen als nicht ausreichend belegt.

Als wichtigste Veröffentlichungen werden vier Bücher aufgeführt:

• „New Towns in regional development“, Wydawnictwo Naukowe UMK, Toruń 1993, ISBN 83-231-0364-X.

• „Urbanizacja na świecie/Die Urbanisierung in der Welt“, Wydawnictwo Naukowe PWN, Warszawa 2008, ISBN 83-01-15127-7.

• „Geografia osadnictwa/Siedlungsgeografie“, Wydawnictwo Naukowe PWN, Warszawa 2013, ISBN 978-83-01-17357-9.

• „Inteligentne miasta/Smart Cities“, Wydawnictwo Naukowe PWN, Warszawa 2023, ISBN 978-83-01-23093-7.

Weiterlesen