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Europäische Bürgerinitiative -- ein Weg zu MEHR Demokratie?

mehreuropa20205:36 131 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 37 Zeilen
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  1. Es freut besonders mit diesem Thema hier im Haus der Europäischen Union Gast sein zu dürfen. Das Haus der EU als Ort, das den europolitischen Dialog stärkt und
  2. europäische Bürgerinitiative als Instrument, dass die Europäische Union näher an den Bürger, näher an die Bürgerin bringen soll.
  3. Wir wollen uns heute der Frage stellen, ob die europäische Bürgerinitiative, das Europäische Volksbegehren wirklich die Europäische Union
  4. bürgernäher und demokratischer machen wird bzw. machen kann. Also, wir sehen die europäische Bürgerinitiative zunächst einmal als eine
  5. Herausforderung, die wir gerne annehmen möchten. Und ähm vielleicht, wenn man sich jetzt anschaut von der Meta, wir sehen in der
  6. Vergangenheit und Global zuus unterstützt die europäische Idee in ganz hohen Masse, aber wir sehen durchaus, dass es hier ein Defizit gibt zwischen
  7. dem, was unter Anführungszeichen in Brüssel passiert und was die Leute tatsächlich interessiert auf der Straße und erleben sozusagen diese Initiative
  8. in dem Zusammenhang einmal einen Versuch ähm diese Schlucht in irgendeiner Form zu überwinden und hier ein Instrument zur Verfügung stell zu stellen, wie sich
  9. die Bürger Bürgerinnen in Europa auch direkt artikulieren können und das finden wir grundsätzlich einmal sehr sehr gut.
  10. Das ganze, weil ja nicht nur Gottesmühlen langsam malen, sondern auch manche Brüstler hat ja fast einen zehnjährigen Geburtstag. Die Idee ist im
  11. Konvent entstanden, muss ich mal sagen. Ähm ist es wahrscheinlich die einzige Idee, die die Regierungen gar nicht wollten, aber dazu lange Zeit
  12. geschwiegen haben. Und das erklärt dann auch, dass es sich so schwer innerlich entwickelt hat und dass gewisse Brüche, die darin sind, äh nicht geheilt werden
  13. konnten. Allerdings hat diese leichte Scheu oder diese leichte populistische Defensive der Regierungen zumindest dazu geführt, dass es nach den Neins in den
  14. Niederlanden und Frankreich nicht ebenso gekippt wurde, obwohl natürlich die Tendenz hier gibt's eine direkte Beziehung zwischen
  15. der supernationalen Ebene und den Bürgern den allergischten Nerv der Regierungen betrifft. Es geht ja se weit, dass wir keine Budgets haben, um
  16. eine eigene Öffentlichkeitsarbeit, dass wir keine eigenen Beziehungen zum Parlament haben. Aber das alles würden Sie ja mit Ach und Krach noch irgendwo
  17. zugestehen, aber die direkte Beziehung zu den Bürgern, das ist ganz schwierig. Ja, und natürlich haben sie versucht ä Tendenz, sowohl diese die Ausübung nicht
  18. so leicht zu machen, äh wie dann auch den Adressaten. Also, es ist schon eine Zumutung für Bürgerinnen und Bürger an der europäischen Demokratie. sich an die
  19. Kommission und nicht ans Parlament zu wenden. Man hätte, wenn man einen Sinn für Eleganz hätte, was man Brüssel nun
  20. wirklich nicht immer nachsagen kann, vielleicht gesagt, na ja, gut, das Parlament hat ein Aufforderungsrecht an die Kommission, also richten wir es ans
  21. Parlament und hätte mal zumindest ein Symbol gesetzt, wie die Dinge äh laufen könnten sollten. Jetzt durch das europäische Volksbegehren
  22. passiert genau das, was bei der Europawahl, bei der Direktwahl der Eur zum Europäischen Parlament auf der politischen Ebene passiert ist. Jetzt
  23. sind die Verbände gezwungen europäisch zu werden, Anliegen formulieren und und diese Anliegen europäisch zu formulieren, damit sie Teil des
  24. Prozesses werden. Parteien haben das gleiche. Sag am Anfang des Europäischen Parlaments gab's eine eine enorme Zersplitterung. Jetzt s haben sich die
  25. großen politischen Parteien konsolidiert, nicht in ein zufriedenstellenden Maß. Ja, da da und das sieht man bei der letzten
  26. Entscheidung wo das Parlament zu feig war um um die transnationalen Listen einzuführen. Vor allem gewisse Teile, aber gut, aber die die sind auf dem Weg
  27. dorthin und und sagen und dann Parteien wie in manchen Ländern daag mit nationalistischen Paren kandidieren, die sind
  28. marginalisiert, hab die spielen keine Rolle praktisch und das gleiche wird passieren auf der Zivilgesellschaftsebene.
  29. Es s nur Verbände, die die seriösliegend vertreten, die wirklich anliegende Bürger sind und die es schaffen sich zu vernetzen, die werden dann auch sich
  30. Gehör verschaffen. Es ist ja so, wir wollen alle eine europäische Debatte anstoßen. Ja. Äh die Sammlung, die Zählung der Initiativen,
  31. also der Unterstützungserklärungen erfolgt ja national. Ja. Äh, das äh führt schon zu der Schwierigkeit, dass ich als Organisator auf meiner Liste die
  32. richtigen Leute unterschreiben lasse. Ja, ich muss in Österreich darf ich nur österreichische Staatsbürger unterschreiben lassen. Ich darf zur äh
  33. Bundeswahlbehörde nur mit einer Liste gehen, wo österreichische Staatsbürger ihre Unterstützung äh gegeben haben. Ja, wenn ich in Großbritannien sammle, da
  34. darf ich äh äh in äh in Großbritannien Wohnhafte, also mit Wohnsitz in Großbritannien Menschen sozusagen sammeln lassen und einige Länder nehmen
  35. dann auch noch sozusagen die Auslands äh äh äh Staatsangehörigen dazu. Also, es ist ein sehr komplexes System, nämlich auch für die Organisatoren und sie sind
  36. sozusagen beim Sammeln wieder auf den Nationsbegriff zurückgeworfen. Ja, das ist eine äh eine Sache, die ähm die es zu verbessern gilt.
  37. [Applaus]

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