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Wirtschaft Einfach! Der Außenhandel

CO:TRAIN MEDIA – Praxiswissen. Einfach erklärt10:18 8 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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  1. Also, jetzt geht's um das Thema Außenwirtschaft. Wie gesagt, ein ähm interessantes Thema, aber auch ein sehr wichtiges
  2. Thema. Außenwirtschaft. Wir müssen uns gerade, wenn es um Außenwirtschaftsthemen geht, so ein bisschen daran orientieren, was
  3. so die aktuellen äh Dinge sind, die man berücksichtigen muss. Das heißt, also äh was sind so Begriffe, die aktuell so durch die Presse gehen? Und da haben wir
  4. ganz klar drei ganz ganz ganz wichtige Begriffe, die eine Rolle spielen. Und das ist Freihandel, Protektionismus, Globalisierung. Das sind so drei
  5. Begriffe, die muss man einfach auf dem Schirm haben, wenn man an Außenhandel denkt, an Außenwirtschaft denkt. Die außenwirtschaftlichen Beziehungen gerade
  6. für uns hier in Deutschland sind wesentlich. Deutschland ist ein sehr äh großes Exportland. Das hat sicherlich damit zu tun oder
  7. auch damit zu tun, dass Deutschland, was das Thema Außenwirtschaft anbelangt, schon immer schwerpunktmäßig, sei es Export, sei es Import auf das Ausland
  8. setzen musste, einfach weil wir eben klimatisch bedingt nicht alles anbauen können, weil wir auf der anderen Seite auch nicht gerade ein rohstoffreiches
  9. Land sind. Also zumindest die Rohstoffe, die aktuell in der Industrie am häufigsten gefragt werden, die finde ich sicher überall auf der Welt, nur ich
  10. finde sie selten in Deutschland. Das heißt, also wir haben, was das anbelangt, definitiv äh einen großen großen Bedarf an Außenwirtschaft und
  11. Außenhandel. Wir müssen exportieren, weil die Binnenchfrage relativ gering ist in Deutschland, was auch mit dem, wir haben über fiskaleis Dinge
  12. gesprochen, was sicherlich auch damit zu tun hat, dass eben äh die die Steuer Last hier in Deutschland relativ hoch ist für Unternehmen, aber auch für die
  13. Privathaushalte. Wir haben wie gesagt äh dieses außenwirtschaftliche Thema aufzuarbeiten. Dazu gehört die
  14. Außenwirtschaftspolitik, dazu gehört die Außenwirtschaftstheorie, die wir hier überhaupt nicht beleuchten wollen. Außenwirtschaftsstatistiken zu
  15. beleuchten, ist ein Müßiggang und Außenwirtschaftsrecht, das kann man sicherlich ähm in, ich sag jetzt mal im weitesten mal ansprechen, aber ich sag
  16. mal, das sind alles Themen, die ich jetzt genannt habe, die man jetzt hier in diesem Thema nicht mit einbaut, die man ansonsten ohne weiteres
  17. berücksichtigen muss. Der Außenhandel ist es und den Außenhandel, was Außenhandel ist und welche Bedeutung der hat, das ist im Prinzip das Wesentliche.
  18. Die Außenwirtschaft von der Definition her, wobei die wenigsten Prüfungen äh sind gespickt mit
  19. Definitionsabfragungen. Unter Außenwirtschaft ist die Gesamtheit der wirtschaftlichen Beziehungen einer nationalen Volkswirtschaft zu anderen
  20. Volkswirtschaften oder damit auch Staaten zu verstehen. Das heißt also, die Außenwirtschaft umfasst sowohl den grenzüberschreitenden Verkehr hinsicht
  21. nicht wahren Dienstleistungen, aber auch Kapital und Zahlungsverkehr mit anderen und Währungsgebieten. Das alles zusammen ist
  22. dann im Prinzip das Thema Außenwirtschaft. Außenhandel ist der grenzüberschreibende Austausch von Waren und Dienstleistung über Einfuhren und
  23. Ausfuhren, also Importe und Exporte. Der Außenhandel wiederum, der basiert auf Beteiligung der betroffenen Volkswirtschaften an der internationalen
  24. Arbeitsteilung. Das ist ein Thema Arbeitsteilung. Noch mal zur Erinnerung, wir haben über betriebliche Arbeitsteilung gesprochen. Wir haben
  25. über internationale Arbeitsteilung und volkswirtschaftliche Arbeitsteilung gesprochen. Und hier ist der Außenhandel bezogen auf die internationale
  26. Arbeitsteilung. Es geht also im um Import. Es geht um Exporte, aber es geht auch um Transithandel für die Logistik. Sehr
  27. wichtig, dass es dann hier entsprechende Zertifikate gibt, um dann den Transithandel, also den Durchlauf durch ein anderes Land dann entsprechend
  28. abzusichern. Der Außenhandel kann gemessen werden. Dazu erstellt man sogenannte Handelsbilanzen, wenn es um Produkte und
  29. Waren geht und Dienstleistungsbilanzen, wie der Name schon sagt, wenn es dann eben tatsächlich nur um immaterielle Güter im Bereich der Dienstleistung
  30. geht. Zu beachten sind verschiedene Rechtsgrundlagen, die wir hier nicht alle beleuchten wollen. Es geht um die ehemaligen
  31. Gatvorschriften. Heute haben wir die WTO, die als übergeordnete Organisation hier eine Rolle spielt. dann natürlich das äh deutsche Außenwirtschaftsgesetz
  32. und die entsprechenden Institute dazugehör, die dazu gehören. Die Frage ist immer, wenn es um Außenwirtschaft geht, was haben die
  33. Begriffe Protektionismus und Freihandeln damit zu tun? Die Bundesrepublik Deutschland ist wie gesagt aus der Geschichte heraus
  34. schon immer stark exportorientiert gewesen. Die Unternehmen waren schon immer nach außen gerichtet. Insofern haben sie ein großes Interesse daran,
  35. dass sie eben frei handeln können, also zollfrei handeln können. So ist auch unser Außenwirtschaftsgesetz gestrickt und es geht um die Vermeidung
  36. protektionistischer Schranken im grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr. Und so wie gesagt hat man dann auch das
  37. Außenwirtschaftsgesetz mit dem Paragraphen 1, Absatz 1 begonnen. Der wahren Dienstleistungs Kapital und Zahlungs äh Verkehr sowie der
  38. Wirtschaftsverkehr mit fremden Wirtschaftsgebieten sowie der Verkehr mit Auslandswerten. Gold zwischen Gebietsansässigen ist
  39. grundsätzlich frei. Das ist das, was man als Ziel hat. Das heißt also Freihandel ohne Zollbeschränkungen, ohne Einschränkungen des Handels, das soll
  40. das politische Ziel äh per sein. Das heißt, also man wollte dann durch verschiedene Zoll und Handelsabkommen innerhalb der ehemaligen Gut Abkommen,
  41. Gener General Agreement on Terrorist and Trade, die 1948 begonnen wurden, wollte man dann eben 48 Staaten dahinkriegen, dass sie eine sehr große
  42. Zollunion dann bilden. Das war so das der Sitz oder das Ziel des ganzen und in diesem Abkommen, diesem ehemaligen Gat Abkommen verpflichteten sich diese
  43. Unterzeichnerstaaten ihre Handelspartnern jene Bedingung einzuräumen, die sie beim Import Export eben mit der günstigsten Bedingung
  44. gewähren könnten. Inzwischen sind viel viel mehr Staaten dazuekommen. Zuletzt waren es über 150 und 1994 gründete man deshalb die World Trade Organization,
  45. die Welthandelsorganisation 1995 in der Schweiz und dort sind die Mitgliedstaaten erstmal grundsätzlich
  46. dazu verpflichtet, diese WTU Abkommen, die ehemaligen Gatabkommen dann eben ähm, ich sag jetzt mal umzusetzen zu entsprechenden nationalen Zielen werden
  47. zu lassen. Und die Ergebnis der Arbeit der WTO zeigt eben auch eine Liberalisierung des Handels an. Das sehen wir z.B. im Bereich der
  48. Telekommunikation, aber auch im Bereich der Finanzdienstleistung. Ziel der WTO ist immer Freihandelszonen aufzubauen, damit eben diese
  49. unterschiedlichen Staaten möglichst schrankenfrei und ohne Handelshemmnisse miteinander Waren Dienstleistung austauschen können. Dazu
  50. gibt es Präferenzabkommen, über die der Markteintritt für Unternehmen aus nicht EU-Ländern in den EU-Binmarkt z.B.
  51. erleichtert wird oder Assoziierungsabkommen über Drittstaaten wie z.B. der Türkei, dass auch sie in gewisser Hinsicht eben am freien Handel
  52. innerhalb der EU, im Binmarkt der EU im Teil haben können. Und das soll für alle Volkswirtschaften eben vom Vorteil sein. Jetzt ist es aber so, dass einige
  53. Staaten sich benachteiligt fühlen und dann sagen, es ist eigentlich der Freihandel, der nutzt nur den großen Staaten, der nutzt nur den
  54. Industriestaaten, die schon immer gewonnen haben, der nutzt nicht den Staaten, die eventuell auf den Export ebenso angewiesen sind, aber leider
  55. nicht, ich sag jetzt, diese Marktmacht haben. Sie wiederum versuchen dann staatlicherseits protektionistische Maßnahmen zu ergreifen, also Barrieren
  56. gegen den freien Handel dann aufzubauen und das nennt man dann Protektionismus. Also Protektionismus im Kontext zur Außenwirtschaft sind eben
  57. alle Maßnahmen, mit denen ein Staat durch schaffen von Handelshemmnissen versucht ausländische Anbieter auf dem Innenlandsmarkt zu beteiligen. Z.B.
  58. benachteiligen z.B. durch Zölle. durch Einfuhrbeschränkung, durch Limits, durch entsprechende Quoten. Einfach es geht hier darum, dass die heimische
  59. Wirtschaft geschützt wird vor der ausländischen Wirtschaft. Das heißt, hier kommen dann solche Maßnahmen zum Tragen, dass man eben dann entweder die
  60. heimische Wirtschaft subventioniert, das wäre noch, sagen wir mal so, die die sanfte der sanfte Protektionismus, den kennen wir auch aus unserem eigenen
  61. Land, aber wie gesagt auch Einfuhrkontingente, Zölle oder eben sogenannte Konformitätsforderungen, dass man eben
  62. verschiedene Normen erreichen muss, damit man überhaupt in dieses Land ähm importieren darf, exportieren darf. Und äh dann, wenn die nicht gegeben
  63. sind, dann bekommt man eben dann eine Absage dazu. Ja, das sind die Dinge, die man sich zuerst immer merken muss. Also
  64. bitte merken, Protektionismus, Freihandel und die grundsätzlichen Begriffe rund um den Außenhandel. Und das ist das Wichtigste zu diesem Thema.

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