Wirtschaft Einfach! Der Außenhandel CO:TRAIN MEDIA – Praxiswissen. Einfach erklärt https://www.youtube.com/watch?v=yVsoMkghLno Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Also, jetzt geht's um das Thema Außenwirtschaft. Wie gesagt, ein ähm interessantes Thema, aber auch ein sehr wichtiges 0:10 Thema. Außenwirtschaft. Wir müssen uns gerade, wenn es um Außenwirtschaftsthemen geht, so ein bisschen daran orientieren, was 0:18 so die aktuellen äh Dinge sind, die man berücksichtigen muss. Das heißt, also äh was sind so Begriffe, die aktuell so durch die Presse gehen? Und da haben wir 0:29 ganz klar drei ganz ganz ganz wichtige Begriffe, die eine Rolle spielen. Und das ist Freihandel, Protektionismus, Globalisierung. Das sind so drei 0:39 Begriffe, die muss man einfach auf dem Schirm haben, wenn man an Außenhandel denkt, an Außenwirtschaft denkt. Die außenwirtschaftlichen Beziehungen gerade 0:46 für uns hier in Deutschland sind wesentlich. Deutschland ist ein sehr äh großes Exportland. Das hat sicherlich damit zu tun oder 0:55 auch damit zu tun, dass Deutschland, was das Thema Außenwirtschaft anbelangt, schon immer schwerpunktmäßig, sei es Export, sei es Import auf das Ausland 1:06 setzen musste, einfach weil wir eben klimatisch bedingt nicht alles anbauen können, weil wir auf der anderen Seite auch nicht gerade ein rohstoffreiches 1:14 Land sind. Also zumindest die Rohstoffe, die aktuell in der Industrie am häufigsten gefragt werden, die finde ich sicher überall auf der Welt, nur ich 1:22 finde sie selten in Deutschland. Das heißt, also wir haben, was das anbelangt, definitiv äh einen großen großen Bedarf an Außenwirtschaft und 1:32 Außenhandel. Wir müssen exportieren, weil die Binnenchfrage relativ gering ist in Deutschland, was auch mit dem, wir haben über fiskaleis Dinge 1:42 gesprochen, was sicherlich auch damit zu tun hat, dass eben äh die die Steuer Last hier in Deutschland relativ hoch ist für Unternehmen, aber auch für die 1:54 Privathaushalte. Wir haben wie gesagt äh dieses außenwirtschaftliche Thema aufzuarbeiten. Dazu gehört die 2:02 Außenwirtschaftspolitik, dazu gehört die Außenwirtschaftstheorie, die wir hier überhaupt nicht beleuchten wollen. Außenwirtschaftsstatistiken zu 2:10 beleuchten, ist ein Müßiggang und Außenwirtschaftsrecht, das kann man sicherlich ähm in, ich sag jetzt mal im weitesten mal ansprechen, aber ich sag 2:21 mal, das sind alles Themen, die ich jetzt genannt habe, die man jetzt hier in diesem Thema nicht mit einbaut, die man ansonsten ohne weiteres 2:29 berücksichtigen muss. Der Außenhandel ist es und den Außenhandel, was Außenhandel ist und welche Bedeutung der hat, das ist im Prinzip das Wesentliche. 2:40 Die Außenwirtschaft von der Definition her, wobei die wenigsten Prüfungen äh sind gespickt mit 2:48 Definitionsabfragungen. Unter Außenwirtschaft ist die Gesamtheit der wirtschaftlichen Beziehungen einer nationalen Volkswirtschaft zu anderen 2:57 Volkswirtschaften oder damit auch Staaten zu verstehen. Das heißt also, die Außenwirtschaft umfasst sowohl den grenzüberschreitenden Verkehr hinsicht 3:08 nicht wahren Dienstleistungen, aber auch Kapital und Zahlungsverkehr mit anderen und Währungsgebieten. Das alles zusammen ist 3:16 dann im Prinzip das Thema Außenwirtschaft. Außenhandel ist der grenzüberschreibende Austausch von Waren und Dienstleistung über Einfuhren und 3:27 Ausfuhren, also Importe und Exporte. Der Außenhandel wiederum, der basiert auf Beteiligung der betroffenen Volkswirtschaften an der internationalen 3:39 Arbeitsteilung. Das ist ein Thema Arbeitsteilung. Noch mal zur Erinnerung, wir haben über betriebliche Arbeitsteilung gesprochen. Wir haben 3:48 über internationale Arbeitsteilung und volkswirtschaftliche Arbeitsteilung gesprochen. Und hier ist der Außenhandel bezogen auf die internationale 3:57 Arbeitsteilung. Es geht also im um Import. Es geht um Exporte, aber es geht auch um Transithandel für die Logistik. Sehr 4:06 wichtig, dass es dann hier entsprechende Zertifikate gibt, um dann den Transithandel, also den Durchlauf durch ein anderes Land dann entsprechend 4:17 abzusichern. Der Außenhandel kann gemessen werden. Dazu erstellt man sogenannte Handelsbilanzen, wenn es um Produkte und 4:26 Waren geht und Dienstleistungsbilanzen, wie der Name schon sagt, wenn es dann eben tatsächlich nur um immaterielle Güter im Bereich der Dienstleistung 4:34 geht. Zu beachten sind verschiedene Rechtsgrundlagen, die wir hier nicht alle beleuchten wollen. Es geht um die ehemaligen 4:42 Gatvorschriften. Heute haben wir die WTO, die als übergeordnete Organisation hier eine Rolle spielt. dann natürlich das äh deutsche Außenwirtschaftsgesetz 4:52 und die entsprechenden Institute dazugehör, die dazu gehören. Die Frage ist immer, wenn es um Außenwirtschaft geht, was haben die 5:01 Begriffe Protektionismus und Freihandeln damit zu tun? Die Bundesrepublik Deutschland ist wie gesagt aus der Geschichte heraus 5:11 schon immer stark exportorientiert gewesen. Die Unternehmen waren schon immer nach außen gerichtet. Insofern haben sie ein großes Interesse daran, 5:20 dass sie eben frei handeln können, also zollfrei handeln können. So ist auch unser Außenwirtschaftsgesetz gestrickt und es geht um die Vermeidung 5:29 protektionistischer Schranken im grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr. Und so wie gesagt hat man dann auch das 5:37 Außenwirtschaftsgesetz mit dem Paragraphen 1, Absatz 1 begonnen. Der wahren Dienstleistungs Kapital und Zahlungs äh Verkehr sowie der 5:47 Wirtschaftsverkehr mit fremden Wirtschaftsgebieten sowie der Verkehr mit Auslandswerten. Gold zwischen Gebietsansässigen ist 5:56 grundsätzlich frei. Das ist das, was man als Ziel hat. Das heißt also Freihandel ohne Zollbeschränkungen, ohne Einschränkungen des Handels, das soll 6:07 das politische Ziel äh per sein. Das heißt, also man wollte dann durch verschiedene Zoll und Handelsabkommen innerhalb der ehemaligen Gut Abkommen, 6:19 Gener General Agreement on Terrorist and Trade, die 1948 begonnen wurden, wollte man dann eben 48 Staaten dahinkriegen, dass sie eine sehr große 6:31 Zollunion dann bilden. Das war so das der Sitz oder das Ziel des ganzen und in diesem Abkommen, diesem ehemaligen Gat Abkommen verpflichteten sich diese 6:42 Unterzeichnerstaaten ihre Handelspartnern jene Bedingung einzuräumen, die sie beim Import Export eben mit der günstigsten Bedingung 6:49 gewähren könnten. Inzwischen sind viel viel mehr Staaten dazuekommen. Zuletzt waren es über 150 und 1994 gründete man deshalb die World Trade Organization, 7:02 die Welthandelsorganisation 1995 in der Schweiz und dort sind die Mitgliedstaaten erstmal grundsätzlich 7:10 dazu verpflichtet, diese WTU Abkommen, die ehemaligen Gatabkommen dann eben ähm, ich sag jetzt mal umzusetzen zu entsprechenden nationalen Zielen werden 7:22 zu lassen. Und die Ergebnis der Arbeit der WTO zeigt eben auch eine Liberalisierung des Handels an. Das sehen wir z.B. im Bereich der 7:31 Telekommunikation, aber auch im Bereich der Finanzdienstleistung. Ziel der WTO ist immer Freihandelszonen aufzubauen, damit eben diese 7:42 unterschiedlichen Staaten möglichst schrankenfrei und ohne Handelshemmnisse miteinander Waren Dienstleistung austauschen können. Dazu 7:52 gibt es Präferenzabkommen, über die der Markteintritt für Unternehmen aus nicht EU-Ländern in den EU-Binmarkt z.B. 8:00 erleichtert wird oder Assoziierungsabkommen über Drittstaaten wie z.B. der Türkei, dass auch sie in gewisser Hinsicht eben am freien Handel 8:10 innerhalb der EU, im Binmarkt der EU im Teil haben können. Und das soll für alle Volkswirtschaften eben vom Vorteil sein. Jetzt ist es aber so, dass einige 8:23 Staaten sich benachteiligt fühlen und dann sagen, es ist eigentlich der Freihandel, der nutzt nur den großen Staaten, der nutzt nur den 8:31 Industriestaaten, die schon immer gewonnen haben, der nutzt nicht den Staaten, die eventuell auf den Export ebenso angewiesen sind, aber leider 8:40 nicht, ich sag jetzt, diese Marktmacht haben. Sie wiederum versuchen dann staatlicherseits protektionistische Maßnahmen zu ergreifen, also Barrieren 8:50 gegen den freien Handel dann aufzubauen und das nennt man dann Protektionismus. Also Protektionismus im Kontext zur Außenwirtschaft sind eben 9:01 alle Maßnahmen, mit denen ein Staat durch schaffen von Handelshemmnissen versucht ausländische Anbieter auf dem Innenlandsmarkt zu beteiligen. Z.B. 9:11 benachteiligen z.B. durch Zölle. durch Einfuhrbeschränkung, durch Limits, durch entsprechende Quoten. Einfach es geht hier darum, dass die heimische 9:21 Wirtschaft geschützt wird vor der ausländischen Wirtschaft. Das heißt, hier kommen dann solche Maßnahmen zum Tragen, dass man eben dann entweder die 9:32 heimische Wirtschaft subventioniert, das wäre noch, sagen wir mal so, die die sanfte der sanfte Protektionismus, den kennen wir auch aus unserem eigenen 9:40 Land, aber wie gesagt auch Einfuhrkontingente, Zölle oder eben sogenannte Konformitätsforderungen, dass man eben 9:49 verschiedene Normen erreichen muss, damit man überhaupt in dieses Land ähm importieren darf, exportieren darf. Und äh dann, wenn die nicht gegeben 9:58 sind, dann bekommt man eben dann eine Absage dazu. Ja, das sind die Dinge, die man sich zuerst immer merken muss. Also 10:06 bitte merken, Protektionismus, Freihandel und die grundsätzlichen Begriffe rund um den Außenhandel. Und das ist das Wichtigste zu diesem Thema.