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Gründung des deutschen Kaiserreichs|Doku|ZDF
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 227 Zeilen
- noch immer sind die Deutschen nicht in einem Staat geeint er macht sich nun daran das zu ändern Bismark nicht mit Parlamenten sondern
- wie er sagt mit Blut und Eisen eine Reichsgründung von oben Einheit um den Preis der
- [Musik] Freiheit für ihn stellt sich diese Frage nicht Ferdinand Cohen blind der 22-jährige
- Student aus Süddeutschland ist nur zu einem Zweck nach Berlin gekommen er will den drohenden Krieg verhindern bei dem auf beiden Seiten
- deutsche stehen [Musik] Bruderkrieg für den schwärmerischen Patrioten sind seine Urheber so schreibt
- er Verräter an Deutschland um den Frieden zu wahren sieht Kohen blind nur eine Lösung er muss den Mann beseitigen der für die
- meisten Deutschen die treibende Kraft für den Krieg ist es ist der preußische Ministerpräsident Otto von bismar
- in Preußen kämpft er für die Macht der Krone gegen Parlament und Demokratie er gilt als reaktionär reinsten Wassers nach außenhin will er die vielen
- deutschen Staaten unter preußischer Herrschaft Vereinen nicht aus deutschem Nationalgefühl sondern aus preußischem Machtstreben wie manche
- glauben sein Credo nicht mit Worten sondern mit bonetten würden die großen Fragen der Zeit entschieden das wendet sich nun gegen
- [Musik] ihn das Arbeitszimmer bismar in Friedrichsruh bei Hamburg hier ist die
- Erinnerung an das Attentat noch gegenwärtig zur Hinterlassenschaft bismarks zählt die Pistole des
- Täters eine Waffe die den Lauf der Geschichte hätte verändern können wie die gestopften Einschusslöcher zeigen wurde Bismark von
- mehreren Kugeln getroffen doch seine dicke Kleidung jenem Tag dämpfte ihre Wucht und die Feuerkraft der Pistole war zu
- schwach Bismark erleitet nur Prellungen was wäre geschehen wenn der Mordanschlag gelungen wäre wäre Bismark 1866 ein Attentat zum
- Opfer gefallen dann wäre es mit Sicherheit nicht in der Form zum Krieg gekommen niemand in Deutschland wollte den deutschen Bruderkrieg er schon die
- Waffe des Attentäters der im Gefängnis Selbstmord begeht bewahrt Bismark Zeit Lebens seine Rettung sieht er als göttlichen Wink den Kampf um Deutschland
- jetzt zu entscheiden Deutschland das sind in dieser Zeit über 30 unabhängige Staaten die sich im Deutschen Bund
- zusammengeschlossen haben den Ton geben die Großmächte Österreich und preuen an doch als sich Preußen die Herzogtümer Schleswig und Holstein Österreichs
- Willen einverleiben will wird der Streit zur Machtprobe wer hat das Sagen in Deutschland Österreich oder Preußen die Entscheidung fällt in der
- freien Reichsstadt Frankfurt am Main die Stadt in der einst deutsche Kaiser gewählt wurden ist Sitz des
- Deutschen Bundes er soll den Frieden unter den deutschen Staaten sichern und eine gemeinsame Verteidigung nach außen
- unweit des Doms im Palais Turn und Taxis tritt einen Monat nach dem Attentat die Bundesversammlung zusammen das Entscheidungsorgan zur Abstimmung steht
- der Antrag Österreichs gemeinsam gegen Preußen mobil zu machen da die Besetzung der Herzogtümer Schleswig und Holstein Unrecht
- sei auf ihn richten sich alle Blicke der preußische gesamte Karl Friedrich von Savini welche Instruktion hat ihm Bismark
- mitgegeben den Vorsitz hat der gesamte Österreichs zur Abstimmung im Namen seiner majestät des
- Kaisers von Österreich stimme ich dem vorliegenden Antrag zu und nun hat der gesamte preusens das
- Wort im Namen der Regierung preuens protestiere ich gegen diese Abstimmung die ohne Zweifel einen eindeutigen Bruch des Bundesrechts
- darstellt wir nehmen denest zu protok als nächstes erteile ich das Wort dem gesamten des Königreichs Bayern im Namen meiner Regierung stimme ich dem Antrag
- der kaiserlich österreichischen Regierung zu ist isoliert die Fürsten wollen keinen Deutschen Bund der von Preußen
- beherrscht wird wberg dafür mit neun gegen sechs Stimmen wird der österreichische Antrag auf Mobilmachung des Bundesheeres gegen Preußen
- angenommen im Namen seiner Majestät des Königs von Preußen erkläre ich erstens Preußen betrachtet diese Abstimmung als
- Kriegserklärung und zweitens ist damit der bisherige Bundesvertrag für Preußen null und nichtig WZU wir
- das und auf Befehl des Königs erkläre ich meine Tätigkeit in dieser Versammlung für beendet
- 1866 67 endet der Deutsche Bund weil die Staaten das tun was eigentlich ausgeschlossen ist nämlich Krieg gegeneinander führen ja aber die
- Mehrzahl der deutschen Staaten standen auf österreichischer Seite und preußenalt gewis maßen als der Bösewicht der diesen Deutschen Bund verletzt und
- gegen den man sich jetzt zusammenschließt um Krieg zu führen er beginnt einen Tag nach der Frankfurter Abstimmung die Entscheidung
- fällt Anfang Juli bei König GRZ im heutigen Tschechien damals im österreichischen Böhmen auf ihn setzt bismar seine
- Hoffnung der preische Generalstabschef Helmut von Moltke sein Plan getrennt marschieren vereint schlagen die preußische Streitmacht hat
- er in drei Armeen geteilt getrennt kommen Sie schneller voran doch siegen können sie nur gemeinsam die dritte Armee aber bleibt im Aufmarsch zurück
- nur wenn sie rechtzeitig zur Schlacht eintrifft kann Moltkes Rechnung aufgehen
- die dritte Armee sie Naht im alltempo gegen Mittag gerade noch rechtzeitig erreicht sie das
- Schlachtfeld die österreichische Flanke im Norden wird überrant
- den Österreichern und ihren Verbündeten bleibt keine Wahl wollen sie eine Umklammerung verhindern müssen Sie die Preußen durch einen Gegenangriff
- [Applaus] aufhalten der Sturm der österreichischen Reserven wird zum Wendepunkt der
- Schlacht jetzt können dieen ihren Trumpf ausspielen dasische nadelgewehr der erste gut funktionierende Hinterlader bei ihm wird die Munition von hinten
- eingeladen wird der abzugshahn betätigt durchburt eine zündnadel die Patrone und entflammt das Zündmittel die das Geschoss nach vorne
- [Musik] treibt ein tödlicher Vorteil gegenüber den mit Vorderladern bewaffneten
- Österreich die Preußen können schneller und im Liegen Nachladen der Soldat bleibt dabei in
- Deckung im Schnellfeuer der preußischen zündnadelgewehre bricht der österreichische Gegenangriff zusammen in knapp einer halben Stunde sterben
- tausende ihr Tod entscheidet die Schlacht nur knapp ent geheht die Armee Österreichs und seiner Verbündeten der völligen Vernichtung am Ende des Tages
- sind rund 15 000 Österreicher tot oder vermisst die Preußen verlieren nur rund 2000
- Mann für die Verwundeten beider Seiten ist der Krieg zu Ende nicht aber die Todesangst er seit zwei Jahren gibt es das Rote Kreuz das das le auf dem
- Schlachtfeld notdürftig lindert mit der Schlacht von König GRZ ist der Krieg entschieden Österreich ist
- geschlagen der Regierung in Wien bleibt keine Wahl sie schickt ein Friedensangebot ins preußische Hauptquartier schloss
- nicholsburg man bietet Preußen sofortigen Frieden und freie Hand im Deutschen Bund einzige Bedingung österreich will dem Sieger keinen
- fußbereit Land abtreten Bismark will annehmen nicht aber sein König Wilhelm der er von Preußen die preuische Armee steht im
- Siegeslauf erwarten Sie allen Ernstes von mir dass ich sie nun vor den Toren Wiens anhalten lasse wir haben unser Ziel erreicht ma jeder weitere Tag Wirt
- die Gefahr D Österreich hil erhält wir msen schließen Unsinn man muss in Preußen sagen können dass wir
- Österreich ins Fleisch geschnitten haben und es von uns am eigenen Besitz gezüchtigt wurde wenigstens ein gewisser Teil Österreichs muss unbedingt an uns
- fallen ich zeige Ihnen verschiedene z.B könnte ein Teil Österreichs deutschbömen sein ganz unmöglich Majestät österreichis
- Schlesien unmöglich Majestät meen Majestät unmöglich unmöglich ich sage Ihnen was unmöglich ist ein auftreten wie das
- ihre die Politik in Preußen wird immer noch vom König gemacht sie können
- gehen willlhelm hat ganz schlicht gedacht wenn wir ein Krieg gewonnen haben müssen wir territorial Gewinn haben müssen wir auch einen ostensiblen
- Triumph erleben und so und bism viel weiter gedacht bism gesagt wir müssen sozusagen Österreich schonen damit wir einen Partner in Zukunft
- haben auf den Widerstand des Königs reagiert Bismark mit einem heftigen Wutanfall er selbst erinnert sich Jahrzehnte später noch
- daran schließlich stellt er den Monarchen vor die Wahl FS Wilhelm das Angebot Wiens endgültig a wird er bism
- zurücktreten erst jetzt lenkt der König ein Österreich behält sein Land und versöhnt sich schon bald mit dem Sieger und der erreicht sein Ziel der Kampf um
- die Vorherrschaft in Deutschland ist geregelt im Sinne bism mitentscheungon war klar dass
- Deutschland und Österreich verschiedene Wege gehen würden und das war aus der Perspektive der Zeitgenossen eigentlich eine Ungeheuerlichkeit Österreich war
- jahrhundertelang ein Teil Deutschlands nun war entschieden das Deutsche Reich gründet sich ohne Österreich und der Weg Österreich ist ab 1866 ein von
- Deutschland abgetrennter abgetrennt durch ihn Otto von bismar der Sieg über Österreich macht den buomann zum
- triumphatur sein Sieg ist dem preuischen Vaterland ein Denkmal Wirt die Siegessäule in Berlin sie ist bis heute das zentrale
- Symbol für die deutsche Einigung durch Bismark an ihrem Fuß ein bronzeerelief der Schlacht von König KZ in der Mitte die vergoldeten Rohre
- von erbeuteten feindlichen Geschützen und an der Spitze einer Siegesgöttin die den preußischen adlerhelm trägt ein steinerner Triumph
- das siegreiche Preußen herrscht jetzt in [Musik] Deutschland während Österreich geschont wird annektiert preuen Gegner wie das
- Königreich Hannover und vereinigt sich mit anderen zum Norddeutschen Bund doch der reicht nur bis zum Main durch an Veto Frankreichs bleibt der Süden
- Deutschlands unabhängig Frankreich war gegen die deutsche Einheit das war aus rein machtpolitischen Gründen es war die
- erste macht auf Kontinent und da so sagen wenn jetzt dieses aufsteigende Preußen das ja in gewaltigem Tempo Aufstieg wenn das nur noch mal
- triumphierte dann wäre das ganz gefährlich also wollte man von französischer Seite die deutsche Seite in Grenzen halten Preußen vor allem in
- Grenzen halten nicht nur frankreich will Preußen in Grenzen halten viele Süddeutsche vor allem in Bayern und Würtemberg wollen die alte
- Unabhängigkeit bewahren ganz besonders die her er ist ein Anstoß von außen bringt die Dinge wieder in Fluss er beginnt im
- schwäbischen siegmaringen hier residieren die Fürsten von hohen Zollern ein Zweig des preuischen
- Königshauses 1870 bieten die Spanier dem ältesten Sohn des Fürsten erprinz Leopold die spanische Königskrone an
- der Prinz zögert dann nimmt er an nicht ganz aus freien Stücken wie Briefe bismarks im siegmaringer Staatsarchiv beweisen nur auf sein Drängen hin stimmt
- Leopold zu Bismark weiß der französische Kaiser ist gegen einen hohen Zollern auf Spaniens Thron fürchtet jeden weiteren Machtzuwachs Berlins ein Konflikt mit
- Frankreich aber scheint Bismark fast unausweichlich will er den Norden und Süden Deutschlands vereinigen mit Leopold provoziert Bismark
- Frankreich zielbewusst es ging um die Frage ist diese Lösung von 1866 dauerhaft oder ist
- sie eine zwischenstationtion zu einem Deutschen Reich und nach bismarks Ansicht und wahrscheinlich ist die unwiderleglich es brauchte tatsächlich
- noch den Krieg gegen Frankreich die Nachricht von Leopolds Zusage alarmiert den französischen Außenminister ein hohen Zoller auf Spaniens Thron ist
- für ihn unvereinbar mit der Macht Frankreichs und dem Prestige seines herrsches Kaiser Napoleon den
- DR Majestät es ist also wahr Leopold strebt danach König zu
- werden se noch ein trium prens und dieanz werden nicht mehr bismar Kopf fordern sondern den
- EUR was schlagen Sie vor der preußische König muss Leopolds Kandidatur öffentlich und für alle Zeit unwiderruflich
- zurücknehmen eine solche Demütigung wird der König nicht so einfach hinnehmen er wird es schon tun sonst zwingen wir ihn
- dazu der Mann der gezwungen werden soll hält sich gerade zur Kur in Bad Ems auf hier erfährt König Wilhelm vom französischen Protest und vermittelt mit
- seiner Billigung zieht Prinz Leopold seine Kandidatur zurück frankreich hat gewonnen der Konflikt scheint vermieden
- ein Irrtum der Verzicht Leopolds reicht dem französischen Kaiser nicht er will Preußen demütigen das ist eine Depesche des
- Königs sie duldet keinen Aufschub offenbar hat in der Botschafter Frankreichs benidetti persönlich aufgesucht schon heute früh in
- Bads Majestät bitte auf ein Wort in seiner depche an Bismark teilt der König mit Benedetti habe von ihm verlangt öffentlich zu garantieren dass kein
- hohen Zoller den spanischen Thon besteigen werde ein Afron der König hätte nicht mit ihm reden
- dürfen Leopold hat verzichtet das reicht der König hat seinen Fehler wohl bemerkt er hat seinen Sekretär geschickt um klarzustellen dass er mehr nicht tun
- kann und will seine Majestät richtet ihnen aus der Verzicht Leopold sei ihm aus
- sigmaring bestätigt worden er habe dem Herrn Botschafter nichts weiteres [Musik] mitzuteilen das
- war's warten sie noch ist nicht alles verloren wir werden die Depesche ein wenig kürzen
- EOL die Nachricht aus Sigmaringen streichen wir und schreiben nur der König hat dem Herrn
- Botschafter nichts weiter mitzuteilen Punkt ausgezeichnet so hat es einen anderen
- Klang als habe der König ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen wenn ich das an die Zeitungen gebe wird es vormitternacht in
- Paris bekannt sein warten wir ab wie Frankreich reagiert bismarks Plan geht auf die Veröffentlichung der Emsa Depesche wird
- von Napoleon als urfeige empfunden er der preuen demütigen wollte ist nun selbst gedemütigt er handelt wie von Bismark erwartet Frankreich erklärt
- Preußen den Krieg Napoleon ist seinerseits innenpolitisch am Wanken und kann sich eine Niederlage gar nicht leisten und das weiß auch Bismark dass
- er da nicht sagen kann na ja Kinder ist ist egal und so sondern da muss ein Großmacht wie Frankreich drauf reagieren und das ist dann da da prallt dann die
- Offensive Frankreichs auf die Offensive prust beide Seiten sind schuld am Krieg doch Bismark hat einen entscheidenden Vorteil durch die Kriegserklärung gilt
- Frankreich als Angreifer in München wie in ganz Süddeutschland wollen jetzt selbst erklärte preuen Gegner gemeinsam mit dem nordut Bund gegen Frankreich
- kämpf die öffentliche Stimmung lässt den süddeutschen Fürsten keine Wahl auch der beayerische König Ludwig I i befiehlt die Mobilmachung seiner Armee gegen
- [Musik] Frankreich in Bayern wie überall in Deutschland folgen die Bürger bereitwillig dem Ruf zu den Waffen
- Handwerker Lehrer Arbeiter Bauern selbst Jugendliche der Jüngste kriegsfreiwillige ist gerade 15 und kommt aus Bayern
- der Krieg gegen Frankreich er ein die Nation erneut überrascht Molke den Gegner durch einen schnellen
- Aufmarsch ein Teil der französischen Truppen wird in Metz eingeschlossen von Chalon aus altt Napoleon der DR zur Befreiung der Stadt
- herbei bei S dann kommt es zur Schlacht
- Napoleons Streitmacht ist in schlechtem Zustand schwere Märsche einer unentschiedene Führung und zu wenig Proviant haben der Moral der Truppe
- zugesetzt für den 1 September gönnt der Kaiser seinen Soldaten eine Ruhepause ein schwerer
- Fehler die deutschen Truppen schließen einen Ring um ihre Stellungen [Musik]
- sie sitzen in der Mausefalle sagt Molke der Generalstabschef setzt diesmal nicht auf gewire sondern auf
- Artillerie der Einsatz von Geschützen aus der waffenschmiedegup soll nach molkes Plan die Entscheidung
- bringen in ihren improvisierten Stellungen sind die Franzosen dem deutschen Feuer fast
- schutzlos ausgeliefer drei Salven pro Minute bis zu 800 an diesem Tag im Trommelfeuer der
- deutschen Artillerie zerbricht die französische Armee Regimente batillone selbst kompannien lösen sich
- auf die Schlacht von Sedan wird später zu einem deutschnationalen Mythos erklärt am Nachmittag des 1 September gibt Napoleon
- auf m t der Festung lässt er die weiße Fahne hen die Schlacht von Sedan war zunächst mal ein militärischer Erfolg ein
- ungeheuerlicher Erfolg sie führte dazu dass das französische Kaiserreich militärisch prinzipiell besiegt war militärisch war es ein Sieg es war aber
- auch emotional eine große ein erhebendes Gefühl für die Mehrheit der Deutschen man hatte mit diesem Tag von Sedan die Macht besiegt die seit Jahrzehnt so
- schien es jedenfalls den Deutschen im Wege stamt noch gilt der Krieg als legitimes Mittel der Politik so sehen es die
- beiden Kontrahenten auf einer Landstraße voredan kommt es auf Napoleons Wunsch zu einem historischen Treffen zwischen dem Besiegten und dem
- [Musik] Sieger Majestät ich erwarte ihre Befehle ich habe keine Befehle mehr zu
- geben dann lassen Sie uns über friedensverhandlung sprechen zu spät ich bin hier um dem König meinen Degen anzubieten ist es der Degen
- Frankreichs nur mein eigener ich bin ihr Gefangener über den Frieden entscheidet allein meine Regierung in
- [Musik] Paris an der Spitze von 100.000 Soldaten geht Napoleon der dritte in
- Gefangenschaft dre Jahre später stirbt er im englischen Exil als die Nachricht von der Niederlage in Paris eintrifft kommt es
- zum Aufstand das Kaiserreich stürzt doch der Krieg geht weiter Paris wird von den deutschen
- Truppen eingeschlossen und mit schweren Geschützen beschossen all das reiß auf Jahrzehnte tiefe Gräben zwischen Deutschen und
- Franzosen befehlichtt wird die Belagerung von Paris aus dem nahen versaai die Präfektur im Zentrum der Stadt wird königlich preußisches
- Hauptquartier [Musik] von hier aus werden auch die nächsten Schritte zur deutschen Einheit
- vorbereitet Bismark will die nationale Euphorie nach dem Sieg von Sedan nutzen um die süddeutschen Staaten zu bewegen dem Norddeutschen Bund freiwillig
- beizutreten doch es gibt Widerstände um sie zu überwinden schreibt Bismark einen Brief an den
- bayerischen König Ludwig I er weiß dem Monarchen widerstrebt der Gedanke sein Königreich in ein geeintes Deutschland zu führen wie es die Mehrheit des Volkes
- und seine eigene Regierung wünscht und er kennt die Schwächen des Königs und gedenkt sie
- auszunutzen traumschlösse wer soll sie bezahlen Bismark mit einer geheimen Millionenspende Romantik gegen
- [Musik] macht dafür schreibt der bayerische König einen Brief den Bismark vorformuliert hat im Namen aller
- deutschen Fürsten bietet er König Wilhelm von preuen den Titel eines deutschen [Musik]
- Kaisers mit Ludwigs Brief in der Hand steht bismar kurz vor dem Ziel die Ausrufung Wilhelms zum deutschen Kaiser soll das inte Deutsche Reich aus der
- Taufe heben und nun ist die deutsche Einheit
- gemacht und der Kaiser auch doch einen muss er noch [Musik]
- überzeugen was denkt sich Ludwig dabei meinen Vorfahren war König von Preußen genug eure Majestät wollen doch im neuen
- Deutschen Reich kein Neutrum bleiben das man Präsidium nennt wenn ich mich bereit erkläre
- Kaiser zu werden wünsche ich den Titel Kaiser von Deutschland und keinesfalls deutscher Kaiser Euer Majestät einen Kaiser von
- Deutschland werden die Fürsten niemals akzeptieren sie hätten Angst dass eure Majestät alleine regieren will soll ich den nur den Grüßaugust
- [Musik] Spielen der Titel deutscher Kaiser ist inakzeptabel Bismark war immer der Meinung man muss mit sanften
- Formulierungen harte Politik machen und es kam nicht auf den Titel an deutscher Kaiser das war deutsch ist in diesem Sinne ein Eigenschaftswort Kaiser von
- Deutschland hieße ich bin der Chef von Deutschland ich habe zu befehlen ganz eine andere Auffassung dann hätte er die süddeutschen Fürsten
- die ja durch aus noch im Saft standen hätte er die süddeutschen Fürsten nicht dazu bekommen das Schloss der französischen
- Monarchen in versaill ein Meisterwerk des Barok erbaut im 17 Jahrhundert zur Verherrlichung des Sonnenkönigs Ludwigs
- x während der Belagerung von Paris wird das Schloss von den deutschen genutzt im berühmten Spiegelsaal werden jetzt verwundete deutsche Soldaten
- versorgt an diesem Tag müssen sie weichen kam hilf mir mal was machen Sie da von ganz oben noch im Krieg im Land des Gegners soll
- geschaffen werden was Franzosen und Briten schon erre haben danke die Einheit der
- Nation und wie ist die Lage was denkt der König jetzt was hält er davon er will noch immer Kaiser von Deutschland sein und sonst nichts begreift er denn
- unsere Lage nicht wir Balancieren auf des Messers Schneide Kaiser ver Deutschland ist unmöglich das muss er doch
- einsehen noch kurz vor der Verkündung ist die Titelfrage nicht geklärt wird der preußische König als deutscher Kaiser ausgerufen wie es Bismark und die
- Fürsten wollen oder als Kaiser von Deutschland wie Wilhelm fordert auf ihn kommt es jetzt an Großherzog Friedrich von Baden er soll
- den neuen Kaiser [Musik] ausrufen es lebe seine Majestät Kaiser
- Wilhelm mit einer geschickten Formulierung vermeidet der Großherzog den eK am Ende beugt sich Wilhelm dem
- Drängen bismar und der Fürsten es bleibt beim deutschen [Musik] Kaiser
- [Musik] der Groll des Monarchen WD nur kurz den Handschlag nach der Proklamation verweigert er bismar doch nur zwei
- Monate später erhebt er ihn zum Fürsten wenig später kapituliert Frankreich Bismark hat sein Ziel
- erreicht den preußischdeutschen Nationalstaat Deutschland ist geeint das bismarkreich ist 1871 von fast allen deutschen als
- Gipfelpunkt der deutschen Geschichte erfahren und erlebt worden und es hatte jahrzehntelang das zu bieten was die Mehrheit der Deutschen wollte nationale
- Einheit imperialen Glanz und Größe zum neuen Deutschen Reich gehören jetzt auch Süddeutschland und das französische els LR für Gründer Bismark ist dieses Reich
- saturiert ohne weitere Gebietsansprüche von nun an will er das Erreichte sichern und Frieden
- waren die Rückkehr nach Berlin wird zum Triumphzug ein Augenzeuge schreibt womit hat man die Gnade Gottes verdient so große und mächtige Dinge erleben zu
- dürfen beim Einzug der siegreichen Armee durch das Brandenburg am 16 Juni 1871 jubelt
- Berlin das neue Reich erfüllt den deutschen viele Wünsche Glanz Einheit und ein Stück Mitbestimmung 1871 wird ein gesamtdeutsches Parlament
- gewählt der Reichstag wählen dürfen alle Männer über 25 noch ist Politik reine herrensache der neue Reichstag für den später dieser Bau
- beschließt die Gesetze und den Haushalt doch den Regierungschef den Reichskanzler bestimmt nicht das Parlament sondern der Kaiser eine
- Verfassung ganz im Sinne ihres Verfassers des ersten deutschen Kanzlers bism gab den deutschen zwar in Gestalt des allgemeinen gleichen
- reichstagswahlrechts für Männer ein Stück Demokratie und zwar ein kräftigeres Stück Demokratie als die liberale mustermonarchie i wie
- Großbritannien oder Belgien damals kannten aber eine verantwortliche Regierung erhielten die Deutschen im Kaiserreich
- nicht die Reichsgründung gibt den Anstoß für einen rasanten Aufschwung Gründerjahre aus dem Berlin der markgfen und Könige wird eine moderne Metropole
- die Einwohnerzahl der neuen deutschen Hauptstadt verdoppelt sich bis 1912 von ein Million auf über 2 Millionen Menschen Berlin ist damit hinter London
- New York und Paris die viertgrößte Stadt der [Musik] Welt die Stadt wird das Symbol für den
- deutschen sieben meilenschritt in die Moderne was dem Fortschritt im Wege steht wird
- ausgeräumt der Motor des gewaltigen Umbruchs im ganzen Land ist das erste deutsche wirtschaftsbunder in den ersten vier
- Jahrzehnten nach der Reichsgründung verdreifacht sich das deutsche Sozialprodukt die industrielle Revolution in Deutschland befindet sich
- im großen Spurt 1890 Arbeiten zum ersten Mal mehr Deutsche in der Industrie als in der
- Landwirtschaft der wirtschaftliche Wandel schlägt sich auch politisch nieder in den Mietskasernen von Berlin und anderen Städten wächst eine neue
- selbstewusste Schicht her die Arbeiterschaft Dielen hier rekrutiert eine neue politische Kraft ihre Stammwähler die
- Sozialdemokraten vertreten nicht nur die sozialen Interessen der Arbeiter sondern einen neuen Staatsgedanken Monarchie und Adel sind
- für sie Relikte vergangener Zeiten die Zukunft gehöre der Arbeiterschaft Gedanken die für Bismark hochverat und Umsturz but müssen für
- sind Sozialdemokraten alleamt Demagogen solange die besitzenden Klassen an der Herrschaft sind werden alle Reform
- Namen mit dem sogenannten Sozialistengesetz lässt Bismark die Partei verbieten ihre Versammlungen und Zeitungen sind jetzt
- illegal bei Verstoß drohen Geldstrafen und gefängnishhaft der Sozialdemokrat abfüren Papa Papa
- Papa den siehst du so schnell nicht wieder nicht nur Sozialdemokraten werden von ihm bekämpft und verfolgt auch die katholische Kirche trifft der bandstrahl
- des mächtigen reichsgründers nach kanossa sagt er gehen wir nicht bismar hat eine Politik gemacht die nach inneren reichscheinen gesucht hat und
- das gehört sicherlich zu den dunklen Seiten der bismar Politik nicht nur gegenüber der Arbeiterbewegung sondern auch gegenüber den Katholiken und
- zunehmend auch gegenüber den nationalen Minderheiten in Preußen an die Polen eine Politik mit Peitsche und Zuckerbrot in rascher Folge führt Bismark eine
- Kranken Unfall und Rentenversicherung ein Meilensteine auf dem Weg zum Sozialstaat durch ihren eigentlichen Zweck den Sozialdemokraten die Anhänger
- zu nehmen erfüllen die neuen Gesetze nicht trotz Verbot der Partei dürfen Sozialdemokraten wählen und gewählt
- werden 1881 erhalten Sie bei den Reichstagswahlen 6% der Stimmen 1890 sind es schon 20% im neuen Reichstag sind die Gegner
- bismarks in der Überzahl innenpolitisch ist der Kanzler am [Musik] Ende ganze macht hängt am Herzschlag
- eines Mannes seit 26 Jahren ist er unter Wilhelm dem ersten preußischer
- Ministerpräsident seit 17 Jahren auch Reichskanzler auf seinem Vertrauen Rut bismarks macht nur der Kaiser kann ihn laut Verfassung
- entlassen es war nicht immer leicht unter ihnen Kaiser zu sein Majestät waren oft schwerer zu überzeugen als die Österreicher und
- sogar als die Franzosen sie müssen jetzt meinem Enkel beistehen er hat Verstand aber wenig Erfahrung er soll die Dynastie in die
- Zukunft führen Prinz Wilhelm und hochfliegende Pläne sein Vater der Kronprinz ist bereits todkrank und wird
- den Sterbenden Kaiser nur wenige Monate über er Leben auf einen 90-jährigen folgt bald ein
- 29-jähriger Wilhelm I Z will nicht unter Bismark Kaiser sein se Monate will ich den alten verschnaufen lassen dann regiere ich selbst erklärt er
- selbstherrlich bei der Eröffnung des Reichstags durch den neuen Kaiser rückt der Maler Bismark noch einmal in den Mittelpunkt doch er steht allein
- das Parlament ist mehrheitlich gegen ihn und Wilhelm will am liebsten selbst regieren im März 1890 erhält bismar seine
- Entlassungsurkunde den Ausschluss von der Macht wird er dem neuen Kaiser nie verzeihen trotz aller Ehren mit denen er von Wilhelm dem Z überhäuft
- wird Heuchler du wirst alles ruinieren [Musik]
- seine Regierung endet wie sie begonnen hat im Streit mit dem Kaiser was bleibt vom Reichsgründer
- bismarks Bild bleibt zwiespältig er hat die deutschen geeint aber er hat sie auch gespalten er hat sie
- 1871 zu ihrem wohglänzendsten Tag ihrer Geschichte geführt aber er hat sehr schnell einer produktiven Außenpolitik eine
- zweifelhafte Innenpolitik folgen lassen nach der Entlassung zieht sich Bismark auf seinen Landsitz Friedrichs Ruh bei Hamburg zurück noch Jahre wird er dort
- leben sein Abschied wird als Ende einer erra empfunden auch im [Musik] Ausland der loze geht von Bord schreibt
- und zeichnet die englische Zeitung punch Abschied eines Mannes der in seiner era gegensätzliches vereinte er war ein konservativer der
- den modernen deutschen Nationalstaat schuf die äußere Vereinigung ist ihm geglückt die innere hat er verzögert das von ihm geschaffene Reich
- seine Nachfolger werden es verspielen
Zum Nachlesen
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