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Cashflow berechnen: Einfach erklärt mit Beispiel!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 46 Zeilen
- Moin moin zusammen. In diesem Video erklärt ihr super simpel anhand eines Beispiels ausführlich, wie man so einen Cashflow eines Unternehmens ermittelt
- und was dieser überhaupt bedeutet. Doch bevor wir jetzt zur Definition kommen, lass uns mal folgendes klären. Viele haben immer damit ein Problem, ja, ich
- nehme doch einfach aus der G&V, also der Gun Verlustrechnung, nehme ich meinen Jahresüberschüss raus und dann ist doch das, was ich an Geld erwirtschaftet
- habe. Das ist doch mein Gewinn und das stimmt nicht, ne? Der Jahresüberschuss ist nicht gleiche Liquidität, die in einem Unternehmen übrig bleibt am Ende
- des Jahres. Zudeutch, was auf dem Bankkonto z.B. liegt oder in der Kasse oder in irgendwelchen Checks drin liegt. Hm. Und deswegen
- kannst du den Jahresüberschuss nicht jetzt Liquidität ziehen. Warum? Und das ist eben der Punkt. Es gibt ja Aufwendungen oder Träge, die werden in
- die GNV eingerechnet, aber die haben keine Auswirkung auf die Liquidität. Nehmen wir jetzt z.B. Abschreibungen. Wenn ein eine Anlage von dir weniger
- wert wird, weil du damit produziert hast, dann habe ich ja eine Abschreibung, ne? Jedes Jahr, vielleicht eine Nutzungsdauer von 8 Jahren und darf
- ich eben ein Achtel von diesem Wert abschreiben, paar Monats Aufwand in die G&V nehmen. Ist da irgendwie Geld geflossen, als diese Abschreibung
- stattgefunden hat und ich die reingebucht habe? In keinster Weise. Natürlich indirekt, ne? Blablabla, aber darum geht's. Und darum Jahresüberschuss
- nicht gleich Liquidität. Also noch mal wichtig, Aresüberschuss ist Erträge minus Aufwendungen und nicht die Liquidität. Aber die Liquidität
- ermittelt sich eigentlich recht simpel, indem du deine Einzahlungen minus deine Auszahlungen rechnest. selber wenn du ein Geldbeutel hast und du gehst die
- irgendwohin, kaufst was, dann schust das Geld raus, ne, und gibst es weg und ein Kumpel zahlt dir Schulden zurück oder du verkaufst etwas, dann geht wieder Geld
- in den Gelbottel rein. Und so könntest du ganz einfach gesagt ganz simpel ermitteln, wie die Liquidität bei dir selber ist, weil du einfach in den
- Geldbutel guckst und es zusammenrechnest und bei dem Unternehmen ist genauso einfach deine Einzahlungen minus Auszahlungen.
- So, also z.B. Du hast Umsatzerlöse oder Beteiligungserträge oder kriegst Zinszen überwiesen, dann hast du eine Einzahlung und Auszahlungsbeispiel ist dann eben,
- wenn du irgendwelche Materialeinkäufe hast und die bezahlst, Personalkosten bezahlst und alles drum und dran. Und dementsprechend gibt es ganz viele
- Positionen, die im Endeffekt Auswirkung darauf haben, ob Geld reinkommt oder eben nicht. Und jetzt kommen wir eben zum Cashflow. Also der Cashflow misst
- den in einem bestimmten Zeitraum erwirtschaften Zahlungsmittelüberschuss, also das Geld eines Unternehmens, der Einnahmen und Ausgaben gegebüberstellt
- und der Beurteilung der finanziellen Struktur des Unternehmens dient. Also, wie viel Geld habe ich den am Ende des Jahres? Mit dem kann ich ja dann
- arbeiten, mir z.B. ausschütten. Und lustigerweise der Begriff Cashflow möchte ich kurz mal erwähnt haben. Siehst du, hier gibt es zahlreiche
- Cashflows da draußen von Arten Cashflow nach verschiedenen Varianten oder den Free Cashflow brutto, Free Cashflow Netto, Cashflow für Eigentümer, Cashflow
- für Investitionstätigkeit, ne? Also, es gibt ein Cashflow und den kann man sogar noch auf verschiedene Arten berechnen, aber auch verschiedene Sachen rein oder
- rausrechnen, um dann eben eine Aussagekraft darüber zu bekommen. Und da gibt es eben in der Literatur da draußen, in der Praxis, aber auch in der
- Theorie verschiedenste Varianten, nur damit du es mal gehört hast. Wir kümmer uns jetzt um den klassischen Cashflow. Wie viel Geld hat jetzt das Unternehmen
- so am Ende des Jahres? Es gibt zwei Varianten, wie du das Ganze ermitteln kannst. Es gibt einmal die direkte Ermittlung, die habe ich schon vorhin
- gesagt. Ich nehme meine Einnahmenwirksamen Erträge, also das was an Geld reinkommt und rechne meine Ausgabenwirksamen Aufwendungen, also das
- was ich rausgebe, ab und dann habe ich mein Cashflow fertig in dem Gelände. Das Problem ist, dafür müsste ich natürlich im Unternehmen arbeiten und mir müsste
- jemand genau sagen, wie viel von dem jeweiligen stattgefunden hat. Das kann man bei einem Unternehmen, wenn man intern drin sitzt. Wenn ich aber ein
- externer Analyst bin und ich möchte das über ein fremdes Unternehmen herausfinden, wo ich nicht drin sitze, dann muss ich mich durch indirekte
- Ermittlungsmethoden daran rantasten. Die einfachste Variante ist, ich nehme den Jahresüberschüss oder den Jahresfehlbetrag am Ende des Jahres aus
- der G&V und jetzt tue ich einfach alle nicht zahlungswirksam Aufwendungen wieder drauf rechnen, weil die wurden hier in der G&V abgezogen und alle nicht
- zahlungswirksamen Erträge ziehe ich wieder ab, weil die wurden ja dazu gerechnet und dann habe ich eigentlich in der Theorie den Cashflow. So könnte
- ich das Ganze ermitteln. So, das ist die Theorie dazu. In der Praxis ist das natürlich dann schwierig. Was fällt denn jetzt da alles rein? Und da hat die
- deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Assetmanagement hat so eine Art Schema entwickelt. Siehst jetzt hier Jahresüberschuss oder Jahresfehlertrag
- plus die Abschreibungen. Du siehst, die wurden in der G&V abgerechnet, also minus gerechnet und da die aber nicht zahlungswirksam waren, rechnen wir die
- wieder drauf. Plus. Dann Zuschreibungen ziehe ich ab. Veränderung der Rückstellungen und für Pension bzw. andere langfüstige Rückstellungen, die
- rechne ich drauf, die Erhöhung oder die Minderung ziehe ich ab. Und dann habe ich noch andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen oder Träge von wesentlicher
- Bedeutung. Da habe ich dir hier mal ein paar reingeschrieben, ne? z.B. für andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen oder Träge. Dann hätte man
- mein Jahres Cashflow und dann kann ich das Ganze noch ein bisschen bereinigen, um ungewöhnliche zahlungswirksame Aufwendungen oder Träge. Da habe ich dir
- hier mal ein paar reingeschrieben und dann hätte ich theoretisch den klassischen Cashflow, was am Ende des Jahres im Bankkonto z.B. liegt. Man kann
- dieses Schema in der Unternehmensbewertung Analyse hat sich so eine Praktikerformel etabliert. Man nimmt den Jahresüberschuss, nimmt die
- Abschreibung oder Zuschreibung, flimmt die Erhöhung von oder Minderung von Rückstellungen für Pension oder andere, nimmt noch andere nicht zahlungswirksame
- Auffindungen und Erträge und flup habt man den Cashflow. Und dieser Cashflow gibt dann genau Auskunft darüber alles klar, wie viel Geld hatten das
- Unternehmen unabhängig, ob jetzt zu wie viel investiert wurde oder irgendwie anders verwendet wurde, das ist ein Geld entstanden und darum geht's. Also
- Cashflock gibt's verschiedene, ganz klar merken, aber das ist die Möglichkeit, wie du so als Praktikermitteln kannst.
Zum Nachlesen
CashflowUnter einem Cashflow [kæʃ fləʊ] (von englisch cash flow, deutsch Zahlungsstrom, Geldfluss, Kassenzufluss oder Einzahlungsüberschuss) versteht man in der …
JahresüberschussDer Jahresüberschuss ist im Rechnungswesen die sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergebende positive Differenz aus Erträgen und Aufwendungen einer …
AuszahlungAls Auszahlung bezeichnet man im Rechnungswesen einen Abfluss an Zahlungsmitteln aus einem Zahlungsmittelbestand. Komplementärbegriff ist die Einzahlung.
ZahlungsreiheZahlungsreihe ist vor allem in der Investitionsrechnung die in einem bestimmten Zeitraum erwartete Reihe von Auszahlungen und Einzahlungen bei einer …