Cashflow berechnen: Einfach erklärt mit Beispiel! Alles Andy https://www.youtube.com/watch?v=sCKWAEbzpHU Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Moin moin zusammen. In diesem Video erklärt ihr super simpel anhand eines Beispiels ausführlich, wie man so einen Cashflow eines Unternehmens ermittelt 0:06 und was dieser überhaupt bedeutet. Doch bevor wir jetzt zur Definition kommen, lass uns mal folgendes klären. Viele haben immer damit ein Problem, ja, ich 0:14 nehme doch einfach aus der G&V, also der Gun Verlustrechnung, nehme ich meinen Jahresüberschüss raus und dann ist doch das, was ich an Geld erwirtschaftet 0:21 habe. Das ist doch mein Gewinn und das stimmt nicht, ne? Der Jahresüberschuss ist nicht gleiche Liquidität, die in einem Unternehmen übrig bleibt am Ende 0:29 des Jahres. Zudeutch, was auf dem Bankkonto z.B. liegt oder in der Kasse oder in irgendwelchen Checks drin liegt. Hm. Und deswegen 0:37 kannst du den Jahresüberschuss nicht jetzt Liquidität ziehen. Warum? Und das ist eben der Punkt. Es gibt ja Aufwendungen oder Träge, die werden in 0:45 die GNV eingerechnet, aber die haben keine Auswirkung auf die Liquidität. Nehmen wir jetzt z.B. Abschreibungen. Wenn ein eine Anlage von dir weniger 0:55 wert wird, weil du damit produziert hast, dann habe ich ja eine Abschreibung, ne? Jedes Jahr, vielleicht eine Nutzungsdauer von 8 Jahren und darf 1:01 ich eben ein Achtel von diesem Wert abschreiben, paar Monats Aufwand in die G&V nehmen. Ist da irgendwie Geld geflossen, als diese Abschreibung 1:09 stattgefunden hat und ich die reingebucht habe? In keinster Weise. Natürlich indirekt, ne? Blablabla, aber darum geht's. Und darum Jahresüberschuss 1:17 nicht gleich Liquidität. Also noch mal wichtig, Aresüberschuss ist Erträge minus Aufwendungen und nicht die Liquidität. Aber die Liquidität 1:25 ermittelt sich eigentlich recht simpel, indem du deine Einzahlungen minus deine Auszahlungen rechnest. selber wenn du ein Geldbeutel hast und du gehst die 1:32 irgendwohin, kaufst was, dann schust das Geld raus, ne, und gibst es weg und ein Kumpel zahlt dir Schulden zurück oder du verkaufst etwas, dann geht wieder Geld 1:39 in den Gelbottel rein. Und so könntest du ganz einfach gesagt ganz simpel ermitteln, wie die Liquidität bei dir selber ist, weil du einfach in den 1:46 Geldbutel guckst und es zusammenrechnest und bei dem Unternehmen ist genauso einfach deine Einzahlungen minus Auszahlungen. 1:52 So, also z.B. Du hast Umsatzerlöse oder Beteiligungserträge oder kriegst Zinszen überwiesen, dann hast du eine Einzahlung und Auszahlungsbeispiel ist dann eben, 2:00 wenn du irgendwelche Materialeinkäufe hast und die bezahlst, Personalkosten bezahlst und alles drum und dran. Und dementsprechend gibt es ganz viele 2:07 Positionen, die im Endeffekt Auswirkung darauf haben, ob Geld reinkommt oder eben nicht. Und jetzt kommen wir eben zum Cashflow. Also der Cashflow misst 2:15 den in einem bestimmten Zeitraum erwirtschaften Zahlungsmittelüberschuss, also das Geld eines Unternehmens, der Einnahmen und Ausgaben gegebüberstellt 2:23 und der Beurteilung der finanziellen Struktur des Unternehmens dient. Also, wie viel Geld habe ich den am Ende des Jahres? Mit dem kann ich ja dann 2:29 arbeiten, mir z.B. ausschütten. Und lustigerweise der Begriff Cashflow möchte ich kurz mal erwähnt haben. Siehst du, hier gibt es zahlreiche 2:37 Cashflows da draußen von Arten Cashflow nach verschiedenen Varianten oder den Free Cashflow brutto, Free Cashflow Netto, Cashflow für Eigentümer, Cashflow 2:46 für Investitionstätigkeit, ne? Also, es gibt ein Cashflow und den kann man sogar noch auf verschiedene Arten berechnen, aber auch verschiedene Sachen rein oder 2:56 rausrechnen, um dann eben eine Aussagekraft darüber zu bekommen. Und da gibt es eben in der Literatur da draußen, in der Praxis, aber auch in der 3:02 Theorie verschiedenste Varianten, nur damit du es mal gehört hast. Wir kümmer uns jetzt um den klassischen Cashflow. Wie viel Geld hat jetzt das Unternehmen 3:10 so am Ende des Jahres? Es gibt zwei Varianten, wie du das Ganze ermitteln kannst. Es gibt einmal die direkte Ermittlung, die habe ich schon vorhin 3:17 gesagt. Ich nehme meine Einnahmenwirksamen Erträge, also das was an Geld reinkommt und rechne meine Ausgabenwirksamen Aufwendungen, also das 3:24 was ich rausgebe, ab und dann habe ich mein Cashflow fertig in dem Gelände. Das Problem ist, dafür müsste ich natürlich im Unternehmen arbeiten und mir müsste 3:32 jemand genau sagen, wie viel von dem jeweiligen stattgefunden hat. Das kann man bei einem Unternehmen, wenn man intern drin sitzt. Wenn ich aber ein 3:40 externer Analyst bin und ich möchte das über ein fremdes Unternehmen herausfinden, wo ich nicht drin sitze, dann muss ich mich durch indirekte 3:47 Ermittlungsmethoden daran rantasten. Die einfachste Variante ist, ich nehme den Jahresüberschüss oder den Jahresfehlbetrag am Ende des Jahres aus 3:55 der G&V und jetzt tue ich einfach alle nicht zahlungswirksam Aufwendungen wieder drauf rechnen, weil die wurden hier in der G&V abgezogen und alle nicht 4:05 zahlungswirksamen Erträge ziehe ich wieder ab, weil die wurden ja dazu gerechnet und dann habe ich eigentlich in der Theorie den Cashflow. So könnte 4:12 ich das Ganze ermitteln. So, das ist die Theorie dazu. In der Praxis ist das natürlich dann schwierig. Was fällt denn jetzt da alles rein? Und da hat die 4:20 deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Assetmanagement hat so eine Art Schema entwickelt. Siehst jetzt hier Jahresüberschuss oder Jahresfehlertrag 4:28 plus die Abschreibungen. Du siehst, die wurden in der G&V abgerechnet, also minus gerechnet und da die aber nicht zahlungswirksam waren, rechnen wir die 4:35 wieder drauf. Plus. Dann Zuschreibungen ziehe ich ab. Veränderung der Rückstellungen und für Pension bzw. andere langfüstige Rückstellungen, die 4:43 rechne ich drauf, die Erhöhung oder die Minderung ziehe ich ab. Und dann habe ich noch andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen oder Träge von wesentlicher 4:50 Bedeutung. Da habe ich dir hier mal ein paar reingeschrieben, ne? z.B. für andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen oder Träge. Dann hätte man 4:57 mein Jahres Cashflow und dann kann ich das Ganze noch ein bisschen bereinigen, um ungewöhnliche zahlungswirksame Aufwendungen oder Träge. Da habe ich dir 5:04 hier mal ein paar reingeschrieben und dann hätte ich theoretisch den klassischen Cashflow, was am Ende des Jahres im Bankkonto z.B. liegt. Man kann 5:12 dieses Schema in der Unternehmensbewertung Analyse hat sich so eine Praktikerformel etabliert. Man nimmt den Jahresüberschuss, nimmt die 5:18 Abschreibung oder Zuschreibung, flimmt die Erhöhung von oder Minderung von Rückstellungen für Pension oder andere, nimmt noch andere nicht zahlungswirksame 5:25 Auffindungen und Erträge und flup habt man den Cashflow. Und dieser Cashflow gibt dann genau Auskunft darüber alles klar, wie viel Geld hatten das 5:33 Unternehmen unabhängig, ob jetzt zu wie viel investiert wurde oder irgendwie anders verwendet wurde, das ist ein Geld entstanden und darum geht's. Also 5:41 Cashflock gibt's verschiedene, ganz klar merken, aber das ist die Möglichkeit, wie du so als Praktikermitteln kannst.