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Fiskalpolitik einfach erklärt | Wirtschaft Schweiz

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 39 Zeilen
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  1. Schauen wir uns zuerst den Unterschied zwischen Fiskalpolitik und Geldpolitik an. Die Fiskalpolitik kommt vom Staat bzw. von der Regierung und umfasst vor
  2. allem Themen wie wie viel Steuern müssen die Bürger bezahlen, was für Investitionen der Staat tätigt oder welche Aufträge der Staat erteilt.
  3. Hingegen die Geldpolitik wird von der Nationalbank ausgeübt. Diese umfasst die gesamte Zinspolitik sowie die Steuerung der Geldmenge.
  4. In diesem Video schauen wir uns nur die Fiskalpolitik an. Gemäß der Bundesverfassung muss der Bund zwingend Maßnahmen treffen, welche für eine
  5. ausgeglichene konjunkturelle Entwicklung sorgen. Es sollte also zu keinen hohen Konjunkturschwankungen kommen. Zusätzlich sollten die Arbeitslosigkeit
  6. und die Teuerung bekämpft werden. Hier eine Frage, welche sehr gerne an Prüfungen gestellt wird. Was muss der Bund gemäß Artikel 100 Absatz 1 der
  7. Bundesverfassung tun? Er muss die Arbeitslosigkeit bekämpfen, etwas gegen die Inflation tun und Maßnahmen für eine ausgeglichene
  8. konntuurelle Entwicklung förderen. Und hier eine weitere Prüfungsaufgabe. Wie bekämpft der Bund Arbeitslosigkeit und Inflation?
  9. Er erhört oder senkt die Steuerlast. Er gibt Staatsaufträge in Auftrag. Also beispielsweise will er das Straßnetz ausbauen lassen oder lässt neue
  10. Infrastrukturen aufbauen oder er kann automatische Stabilisatoren anwenden. Diese schaffen automatisch Sicherheit für schlechte Zeiten, z.B.
  11. die ALV, IV, Sozialhilfe oder auch progressive Steuern. Automatische Stabilisatoren ist übrigens ein Begriff, der sehr gerne an Prüfungen gefragt
  12. wird. Hier möchte ich noch kurz etwas erwähnen, dass die ersten beide Punkte Steuerlast und Staatsaufträge betrifft.
  13. Hier handelt der Bund antizyklisch. Dies heißt es, wenn es der Wirtschaft gut geht, gibt der Bund weniger Staatsaufträge in Auftrag und wenn es
  14. der Wirtschaft schlecht geht, gibt es mehr Staatsaufträge. Hier will er dann den Konsum ankorben. Bei den Steuen ist es dasselbe, nur hier
  15. ist folgendes gefährlich. Die Wirkung der Eingriffe verzögert sich. Wenn jetzt der Bund die Steuen senkt, so dass die Bürger mehr Geld haben, um zu
  16. konsumieren, trifft dies erst im nächsten Jahr in Kraft. Es ist also verzögert. Das ist gefährlich, da man ja nicht in
  17. die Zukunft schauen kann und man weiß nicht, wie die Wirtschaft im nächsten Jahr aussehen wird. Nochmals zusammengefasst, der Staat verhält sich
  18. antizyklisch. Er macht das Gegenteil von den übrigen Wirtschaftsteilnehmen. Das heißt, in guten Zeiten spart er und gibt weniger aus, während er in den
  19. schlechten Zeiten mehr ausgibt. Stellen wir uns vor, es herrscht eine Rezession. Damit der Staat jetzt die Rezession
  20. bekämpfen kann, senkt er die Steuen und investiert in Projekte. Was passiert nun? Es gibt eine Staatsverschuldung, der weniger Geld
  21. über die Steuen einnimmt und gibt mehr Geld aus. Für diese Situation gibt es in der Volkswirtschaft einen Spezialbegriff.
  22. Dieser lautet Deficit Bending. Was ist die Hoffnung bzw. der Sinn hinter Deficit Bending? Zuerst müssen wir folgendes anschauen. Der Begriff
  23. Kanesianismus. Diese stammt vom berühmten Ökonomen John Kanes. Er hat folgendes gesagt: Wenn es der Wirtschaft schlecht geht,
  24. muss die Nachfrage künstlich erhöht werden, so dass eine Rezession verhindert werden kann. Also merken wir, Deficit Bending ist
  25. typischer Kanismus. Nun, was ist die Hoffnung bzw. der Sinn hinter Deficitpending? Der Staat versucht mit dem Geld den
  26. Arbeitsmarkt zu begünstigen. Er gibt neue Staatsaufträge in Auftrag, z.B. für neue Infrastrukturen, neue Eisenbahnlinien,
  27. Straßennetza ausbauen und so weiter. Durch dies erhofft sich der Staat einen sogenannten Multiplikatoreneffekt. Was bedeutet dieser? Da durch die
  28. Staatsaufträge weniger Arbeitslosigkeit herrscht, jemand muss das Zeuge bauen, verdienen die Menschen mehr Geld. Dieses Geld geben sie für den Konsum aus. Die
  29. Läden machen so mehr Umsatz, was zu höheren Gewinnen führt. Durch die höheren Gewinne müssen Sie mehr Gewinnstehen an den Start zahlen und die
  30. Leute haben zum Teil wieder höhere Löhne und sammeln som Einkommenssteuer an den Start. Gleichzeitig sinkt die Arbeitslosigkeit.
  31. Dies führt zu einer Förderung der Nachfrageseite. Hier noch eine Zusammenfassung der Vorteile des Deficits Pendings.
  32. Der Multiplikatoreneffekt. Diese funktioniert jedoch nur in Ländern, in welchen die Leute das Geld auch ausgeben, also keine Horschparquote
  33. haben. Es handelt sich um Investitionen in die Zukunft. Durch bessere Infrastruktur entsteht eine effiziente Volkswirtschaft und gut ausgebildete
  34. Menschen können zukünftig Erträge bringen und zum Schluss wird die Konjunktur stabilisiert. Zu den Nachteilen. Der erste Nachteil,
  35. wenn der Staat aufhört, die Nachfrage künstig zu erhöhen, kommt es wieder zur Arbeitslosigkeit und Rezession. Es ist also nicht nachhaltig.
  36. Ein weiterer Nachteil: Die Staatsverschuldung steigt, wenn sie zu hoch ist. Dann die Wettbewerbserzerrung, das
  37. sogenannte Crowding Out. Private Unternehmen gehen häufiger Konkurs, dass sie viel höhere Kosten und Marchendruck haben als der Start. Sie können nicht
  38. einfach einen Kredit aufnehmen. Ebenfalls haben Sie viel höhere Zinsen auf Krediten. Und zum Schluss, die Schulden müssen mit
  39. Zinsen zurückbezahlt

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