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Die Sklaven im Römischen Reich
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 182 Zeilen
- Oft schauen wir mit großer Bewunderung auf die Antike, vor allem auf das Imperium Romanum, das mächtige Römische Reich.
- Eine glorreiche Zeit. Dabei blenden viele aus, dass die römische Gesellschaft
- eine Sklavenhaltergesellschaft ist. Sklaverei bildet die Grundlage für alles.
- Deshalb erklären wir in diesem Video, wer wie zum Sklaven wird,
- wie Sklaven im alten Rom leben warum manche Sklaven besser leben also so mancher römischer Bürger
- und was wir daraus lernen können. Los geht's. (Hoher Glockenschlag)
- Fangen wir mit der ersten Frage an. Damit ist die Entrechtung und wirtschaftliche Nutzbarmachung
- von Menschen gemeint. Eine Entmenschlichung.
- Sklaven gelten in der Antike nicht als Menschen, sondern als Sache. Als belebte, sprechende Werkzeuge.
- Sie sind Besitz eines anderen. Und der kann sie einsetzen, wie er will.
- Ein Besitzer kann mit seinem Sklaven alles tun - selbst ihn umbringen.
- Die Menschen der Antike stellen nicht infrage, dass es Sklaven gibt.
- Ihre Stellung als Rechtlose, die wie eine Sache behandelt werden, wird nicht kritisch gesehen
- In Ägypten, Griechenland oder Rom, die antiken Kulturen sind alle Sklavenhalterkultluren.
- Auch das frühe Christentum strebt keine Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse an.
- Christen halten Sklaven, die gar nicht selten selbst Christen sind.
- Sklaverei entspricht der damals als natürlich empfundenen Ordnung. Ihr werdet feststellen, dass Sklaven im alten Rom
- sehr unterschiedliche leben können. Die einen werden im Steinbruch zu Tode geschunden,
- andere verwalten große Anwesen. Während die einen angekettet im Keller schlafen,
- werden die anderen freigelassen oder können sich freikaufen. Was das Leben aller Sklaven unerträglich macht,
- ist die ständige Möglichkeit, sehr brutal bestraft zu werden. Die Sklavin legt beim Frisieren ihrer Herrin eine Locke falsch,
- und schon bekommt sie die Peitsche zu spüren. Der Koch hat das Gericht versalzen und wird verprügelt.
- Im Urzustand des Menschen gibt es keine Sklaven. Wie kommt es dazu,
- dass Menschen anderen Menschen so bedingungslos unterworfen werden, dass sie sozusagen zu einem Ding werden?
- Wie kommt es dazu, dass einige andere unterwerfen können? Ein Ursprung ist, wenn Menschen sich Geld leihen,
- es aber nicht zurückzahlen können. Sie müssen den Betrag beim Geldgeber abarbeiten.
- Der Gläubiger erlangt vollständige körperliche Kontrolle über den Schuldner.
- Auch staatliche Gemeinschaften wie Stadtstaaten ziehen die, die Steuern nicht bezahlen können,
- zur Zwangsarbeit heran. Theoretisch ist diese Art von Sklaverei, diese Schuldknechtschaft,
- zeitlich begrenzt. Allerdings legt der Gläubiger fest, wann eine Schuld abbezahlt ist.
- Wer in Schuldknechtschaft gerät, ist oft lebenslang Sklave. Selbst wenn man nach Jahren wieder freikommt,
- erwartet einen kein Leben in Saus und Braus, sondern wieder Armut und wohl erneute Schuldknechtschaft.
- Die armen Menschen Roms, die Plebejer, erkämpfen die Abschaffung der Schuldknechtschaft.
- Das war grob 300 vor Christus. Ob man immer Sklave bleibt, thematisieren wir gleich.
- Es bleibt aber möglich, dass man sich selbst oder seine Kinder
- in Sklaverei verkauft. Oft haben arme Leute das Problem,
- dass sie ihre Kinder nicht versorgen können. Dann werden sie etwa ausgesetzt.
- Das kennt ihr aus dem Märchen "Hänsel und Gretel". Die Kinder müssen weg,
- weil nicht mehr genug zu essen vorhanden ist. Ausgesetzte Kinder geraten oft in die Sklaverei.
- Ich sag das ganz brutal: Wer ein alleingelassenes Kind auf der Straße findet,
- legt Fesseln an und verkauft es als Sklaven. Es kommt aber auch vor,
- dass Eltern ihre Kinder direkt in die Sklaverei verkaufen. Meist machen sich die Eltern vor,
- dass sie sie irgendwann zurück bzw. freikaufen. Aber das funktioniert fast nie.
- Kinder werden für 25 Jahre in die Knechtschaft verkauft. 25 Jahre - das ist oft ein halbes Leben.
- Wenn man will, findet man in dieser Zeit einen Weg, sich nicht an die Regeln zu halten.
- Man verfrachtet die Menschen, sobald die Freilassung ansteht, in eine andere Gegend des Reichs.
- Niemand kennt die Geschichte der Menschen dort und sie werden wieder als Sklave verkauft.
- Kinder von Sklaven werden wieder Sklaven. Deshalb ist es für Sklavenbesitzer großartig,
- wenn eine Frau regelmäßig Kinder bekommt, noch besser sogar, wenn sie während Schwangerschaft und Stillzeit
- weiterhin arbeitet. Es gibt literarische Berichte,
- wie sich Römer über Sklavinnen unterhalten. Das klingt, wie wenn Bauern über ihre besten Milchkühe reden.
- Wer viele Sklaven besitzt, kann als Zulieferer für Sklavenhändler tätig werden.
- Sklavenhändler kaufen auch außerhalb des römischen Herrschaftsbereichs Menschen
- und verkaufen sie auf den Sklavenmärkten weiter. Oft handelt es sich nicht um eingekaufte Sklaven,
- sondern um Menschen, die entführt oder geraubt wurden. Solange es sich nicht um römische Bürger handelt,
- sind die Römer nicht heikel, wie jemand zum Sklaven wird. Die allermeisten Sklaven besorgen sich die Römer selbst -
- bei ihren Kriegen. Im Ersten Punischen Krieg werden 100.000 Feinde versklavt.
- Der Feldherr Marius kämpft gegen die Kimbern und Teutonen und macht 150.000 Gefangene zu Sklaven.
- Bei Julius Caesar rechnet man mit einer Million Sklaven, die er aus Gallien nach Rom schickt.
- Manchmal wird die Hälfte der Bevölkerung eines besiegten Landes in die Sklaverei geführt.
- Massenversklavungen kommen in den Kriegen ständig vor. Werden die Überlebenden einer besiegten Stadt nicht getötet,
- werden sie versklavt. Versklavung ist aber nicht nur wirtschaftlich von Interesse,
- auch politisch lässt sich mit der Sklaverei gut arbeiten. Der Senat kann Versklavungen rückgängig machen,
- um die Unterworfenen durch Milde an sich zu binden. Zur Zeit der Republik, ab 300 vor Christus,
- kann man davon ausgehen, dass jährlich viele Tausende Sklaven nach Rom kommen.
- Wohl weniger als 10.000, aber mehr als 5.000. Als in der Kaiserzeit die großen Kriegskampagnen nachlassen,
- kommen weniger kriegsgefangene Sklaven nach Rom. Kurz gesagt: alle.
- Aber in den Städten arbeiten meistens spezialisierte Sklaven. Köche, Tänzer, Musiker, Masseure, Hausmeister und so weiter.
- Je kleiner ein Haushalt ist, umso mehr Arbeiten werden den einzelnen Sklaven aufgetragen.
- Eine Sklavin, die in einer Familie arbeitet, die in einer schönen Wohnung im ersten Stock eines Wohnblocks lebt,
- macht Feuer, putzt, kauft ein, richtet Essen, frisiert die Dame des Hauses, wäscht -
- und muss wahrscheinlich dem Hausherren als Liebesdienerin dienen. Letztendlich geht es darum,
- die Arbeitskraft einer einzelnen Person bestmöglich auszunutzen - zynische formuliert.
- Sklavenkinder putzen Kamine, waschen Wäsche oder arbeiten in Bergwerken.
- Muße, Zeit für sich oder Privatsphäre gibt es für Sklaven nicht.
- Die reichen Römer, die Patrizier, besitzen für ihre Villen in den Städten Hunderte Sklaven.
- Die leben in Nebengebäuden, in Ställen, in Kellern oder sie schlafen im Gang auf dem Fußboden.
- Den Haushalt zu führen, ist kein Vergnügen und ist viel Arbeit.
- Wissen wir alle. Aber als Sklave auf den Ländereien, das ist eine ganz andere Liga.
- Die Sklaven müssen körperlich hart arbeiten. Teilweise bis zum Zusammenbruch.
- Tausende arbeiten auf den Landgütern. Dort schuften sie unter schrecklichen Bedingungen.
- Wegen der Zwangsarbeit kann in der Landwirtschaft günstig in Masse produziert werden.
- Die Plackerei in Bergwerken ist ebenso schlimm und meist gefährlicher.
- Dort schuftet man bis zum Umfallen, im wahrsten Sinne des Wortes. Ihr merkt: Selbst unter den Sklaven gibt es eine Teilung der Gesellschaft
- in die ganz niedrigen und die, denen es ein bisschen besser geht. Einige Gewerbetreibende und Handwerker
- setzen Sklaven ein als extrem billige Arbeitskraft. Natürlich gibt es auch Zwangsprostitution.
- Aber Sklaven übernehmen auch verantwortungsvolle Aufgaben und Arbeiten, die Bildung, Ausbildung und Begabung voraussetzt.
- Privatsekretär, Musiker oder Künstler, Lehrer, Ärzte.
- Sklaven haben manchmal auch die Chance, zu Superstars aufzusteigen.
- Als Gladiatoren. Der bekannteste ist sicher Spartacus.
- Gladiatoren sind hoch- professionalisierte Kampfsportler, wenn man das als Sport bezeichnen will.
- Solche Luxussklaven, von denen man besonders gute Leistungen fordert, werden manchmal bezahlt und können sich ein Vermögen zusammensparen.
- Städtische Sklaven betreiben die Thermen, halten die Wasserversorgung instand, bauen Straßen,
- organisieren die Logistik an Häfen, wachen als Feuerwehrleute, verteilen die Almosen an die Armen.
- Sklaven spielen auch in der staatlichen Verwaltung eine große Rolle, vor allem in der Kaiserzeit.
- Von 27 vor Christus bis etwa 280 nach Christus. In den verschiedenen Abteilungen und Büros
- arbeiten Hunderte Sklaven. Meistens gebildete griechische Bürger.
- Sie beantworten Briefe in Latein und Griechisch. Sie prüfen Bittschreiben.
- Sie bereiten Gerichtsurteile des Kaisers vor. Sie führen die Bücher des Reiches.
- Sie koordinieren die Bauvorhaben des Herrschers. Letztlich ist diese Verwaltung so organisiert,
- wie die Verwaltung eines Landgutes. Wo der Verwalter eines Landgutes, ein Sklave oder ein Freigelassener,
- Macht über die Sklaven und Freigelassenen des Landgutes besitzt, verfügt der Chef der Bauverwaltungsabteilung
- als Sklave oder Freigelassener über viel weitreichendere Macht. Er ist ein echter Entscheider.
- Diese Macht lassen sie unter anderem die Senatoren spüren. Deshalb sorgen die adeligen Familien Roms dafür,
- dass solche hohen Posten später nur noch mit Leuten aus dem Ritterstand, also Adeligen besetzt werden.
- Die römische Zivilisation, auf jeden Fall die Existenz des römischen Weltreiches,
- ist ohne die systematische Entrechtung und Ausbeutung von Menschen nicht möglich.
- Das muss man im Hinterkopf haben. Damit sind wir bei Punkt vier.
- Sklaven, die in einem gewissen intimen, auf jedem Fall in einem Verhältnis zu Herrin und Herr stehen,
- in dem sie sich vertrauen, können damit rechnen, die Möglichkeit zu erhalten, sich freizukaufen
- oder freigelassen zu werden. Wie funktioniert das mit dem Freikaufen?
- Wie schaffen sich Sklaven ein eigenes Vermögen auf die Seite? Die Römer möchten, dass ihre Sklaven möglichst gut arbeiten.
- Einige bezahlen die Sklaven daher. Für jeden Tag, den ein Sklave gute Leistung bringt,
- wirft der Herr eine Münze in das Sparschwein. Ist das Sparschwein voll,
- wird der Sklave mit diesem Betrag freigekauft. Er erarbeitet sich die Freiheit.
- Hört sich komisch an, ist aber auch ein ganz gutes Vorgehen, um Sklaven einerseits zu motivieren und andererseits zu disziplinieren.
- Wenn man als Sklave nicht so will, wie sein Herr, gibt es kein Geld und die Freiheit rückt in weite Ferne.
- Außerdem dauert es einige Zeit, bis sich ein Sklave freiarbeitet. Der Besitzer spart in dieser Zeit das Geld für einen jungen Sklaven an,
- und entlässt den alten Sklaven in die Freiheit, womit der ihm nicht mehr auf der Tasche liegt.
- Oder mal so betrachtet. Einen Sklaven, der Koch ist, freizulassen,
- das bedeutet, dass der Koch seinen Lebensunterhalt als Koch bei seinem alten Herrn weiter verdienen kann.
- Er bekommt ein Gehalt. Aber der Herr hat andere Kosten nicht mehr, etwa für Verpflegung.
- Das ist eine Form von, man könnte sagen Outsourcing bzw. Scheinselbstständigkeit.
- Ihr merkt, es geht nicht um Humanität, sondern um knallharte wirtschaftliche Interessen, zumindest in der Regel.
- Auch freie Menschen sind durch wirtschaftliche Zwänge oft eingeschränkt.
- Freie Frauen binden sich mit einem Arbeitsvertrag an einen Arbeitgeber. Es gibt zwei Unterschiede solcher Frauen zu Sklavinnen.
- Die Frauen sind frei und können nicht umgebracht werden, und sie müssen sich ihren Lebensunterhalt selbst organisieren.
- Die Sklavinnen bekommen Essen und Schlafplatz von ihrem Besitzer. Das trifft sehr viele junge Frauen.
- Der Status als Sklave lässt keinen Rückschluss zu über das tatsächliche Leben.
- Ein Sklave, der ein großes Gut verwaltet, hat es sicher besser als ein armer Römer,
- der in der Hauptstadt kein Dach über dem Kopf hat. Der arme Römer ist allerdings frei.
- Wer von einem römischen Bürger freigelassen wird, Sklaven müssen da mindestens 30 Jahre alt sein,
- der erhält selbst das Bürgerrecht. Diese Menschen müssen aber
- verschiedenen Einschränkungen hinnehmen, was ihre Rechte angeht.
- Erst ihre Enkel besitzen wirklich die vollen Rechte von Bürgern. Kinder von Sklaven bleiben Sklaven.
- Freigelassene können aber ihre Kinder freikaufen. Es gibt Sklaven, die erben von ihren Besitzern -
- und werden so reich. Freigelassene Sklaven können
- als selbstständige Dienstleister auftreten. Ärzte und Lehrer etwa.
- Die meisten arbeiten weiterhin für ihren alten Herren. Wegen dieses engen Verhältnisses,
- das die Freigelassenen an den Herren bindet, beschäftigen die Kaiser oft Freigelassene in hohen Positionen.
- Die Sklavenhalter verhalten sich zwiespältig gegenüber ihren Sklaven. Einerseits verachten sie die Frauen und Männer,
- vor allem die, die schwere körperliche Arbeit leisten. Andererseits achten sie darauf, dass dieses Kapital erhalten bleibt.
- Und sie wissen um ihre eigene Abhängigkeit von ihren Sklaven. Manchmal wird ihnen bewusst, wie viele es von diesen Sklaven gibt.
- Rund 20 Prozent der Bevölkerung im Römischen Reich in Rom auf dem Gebiet des heutigen Italiens
- sind damals Sklavinnen und Sklaven. Sehr, sehr viele also.
- Bei so vielen Sklaven fragt ihr euch sicher: Haben sich die Sklaven nie zusammen gewehrt?
- Zunächst gibt es ein Gesetz, das regelt, wenn ein Sklave seinen Herrn tötet,
- alle Sklaven dieses Hausstandes mit dem Tod bestraft werden. Das soll abschrecken und die Sklaven ermuntern,
- mögliche Verschwörungen anderer sofort zu melden. Es gibt einen Fall um das Jahr 60 nach Christus herum,
- dass wegen der Ermordung eines Senators durch einen Sklaven 400 Frauen und Männer hingerichtet werden sollen.
- Dagegen erhebt sich Protest - sogar von anderen Senatoren. Doch Kaiser Nero setzt Soldaten ein,
- um das abschreckende Urteil zu vollziehen. In der Tat gibt es immer wieder Erhebungen.
- Meistens im kleinen Maßstab und vor allem in den griechischen Städten Kleinasiens.
- Große Sklavenaufstände finde Ende des 2. vorchristlichen Jahrhundert in Süditalien und Sizilien statt.
- Sklaven, die den Aufstand wagen, sind Kriegsgefangene. Früher freie Menschen,
- die von den römischen Siegern auf die Felder gezwungen werden. Es dauert lange, bis die Römer diesen Aufstand niederschlagen.
- Sobald sie aber gesiegt haben, bestrafen sie die aufständischen Sklaven.
- Zigtausende werden gekreuzigt. Am bekanntesten ist der Sklavenaufstand unter Spartacus
- ab dem Jahr 73 vor Christus. Er und andere Mitsklaven
- brechen aus einer Gladiatorenschule im südlichen Italien aus. Den Geflohenen gelingt es,
- eine Abteilung römischer Soldaten zu besiegen Schon bald schließen sich immer mehr Sklaven
- aber auch freie arme Bürger Spartacus an. Ein wahres Sklavenheer von mehr als 100.000 Mann
- überfällt und plündert ganze Städte. Sogar gegen ein richtiges römisches Heer bestehen die Aufständischen.
- Erst nach fast drei Jahren siegen die Römer über die Aufständischen. 6.000 werden gekreuzigt.
- Wie kann man die römische Sklavenhaltergesellschaft bewerten? Was kann man dazu sagen unterm Strich?
- Ich finde es wichtig, dass wir uns nicht nur an der spannenden Geschichte Roms freuen
- und an den Errungenschaften der antiken Zivilisation, an den tollen Gebäuden, die gebaut wurden,
- wir müssen uns auch daran erinnern, dass sehr viele Sklaven dafür Leib, Gesundheit und Leben gegeben haben.
- Es ist nicht sinnvoll, das zu verurteilen. Die Menschen damals bauten ihre Gesellschaft auf andere Werte auf
- als wir. Aber wir müssen darauf achten,
- selbst andere Menschen nicht auszubeuten und zu versklaven. Es ist noch nicht sehr lange her,
- da haben Deutsche Millionen Menschen zur Zwangsarbeit gezwungen und sie versklavt.
- Und heute? Heute kaufen wir billige Waren,
- die manchmal von Menschen produziert werden. deren Leben sich nicht sehr von dem römischer Sklaven unterscheidet.
- Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn man bestimmte Produkte kauft. Interessiert euch das Thema moderne Sklaverei,
- schaut unten in die Infobox, da haben wir was verlinkt
- vom Ministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung, das sich damit auseinandersetzt.
- Hier findet ihr ein Video, wie Rom eine Supermacht werden konnte.
- Direkt darunter geht es um den Alltag im alten Rom. In 'nem Terra X-Video könnt ihr erfahren,
- wie die Menschen damals in Rom leben, wie's in den großen Mietshäusern zugeht,
- wie die Toiletten gestunken haben oder auch nicht und was es mit den Aquädukten auf sich hat.
- Schaut mal rein. Danke für Zuschauen, bis zum nächsten Mal.
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