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Sklaverei im alten Rom in 150 Sekunden

Das Römische Reich in 100 Sekunden2:37 6.553 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 13 Zeilen
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  1. Was bei uns heute zum Glück unvorstellbar geworden ist, war bei den Römern ganz normal: Sklaverei. Nicht jeder Mensch war frei. Genau genommen war in der Stadt Rom über lange Zeit
  2. vermutlich sogar die Mehrheit der Menschen unfrei. Sklaverei ist die unbegrenzte und dauerhafte Unterwerfung eines Menschen unter die Macht eines Herrn. Und unbegrenzt heißt unbegrenzt. Sklaven
  3. galten als Sache, als Eigentum ihres Herrn, die nicht rechtsfähig waren beliebig behandelt werden durften, Folter und Totschlag inklusive. Verschiedene Wege führten in die Sklaverei:
  4. Besonders häufig war der Fall von Kriegsgefangenen, die als Sklaven verkauft wurden. Auch die Kinder von Sklaven waren Sklaven, man konnte also in ein
  5. Besitzverhältnis hineingeboren werden. Doch auch römische Bürger waren nicht sicher. Man konnte wegen eines Verbrechens oder übermäßiger Schulden zur Sklaverei verurteilt werden. Ebenso führte
  6. aber auch ein Weg wieder aus der Sklaverei hinaus: Die manumissio, also die Freilassung eines Sklaven durch seinen Herrn. Die Chancen standen zumindest für städtische Sklaven gut:
  7. Die Freilassungsquote lag bei etwa 90%. Anders sah es bei Sklaven auf den Landgütern aus. Hier kamen nur etwa 10% frei. Von Freigelassenen wurde erwartet, dass sie ihrem Herrn eng verbunden
  8. blieben. Sie übernahmen auch den Namen ihres ehemaligen Herrn. So hieß Tiro, der langjährige Privatsekretär seines Herrn Marcus Tullius Cicero nach seiner Freilassung Marcus Tullius Tiro.
  9. Das Leben von Sklaven variierte extrem. Etwa 5% arbeiteten in den Bergwerken, dort überlebte man meist nur wenige Monate oder Jahre. 45% waren Agrararbeiter auf den großen Landgütern, wo sie
  10. meist auch schwere Arbeiten zu verrichten hatten. Besser ging es den rund 40% städtischen Sklaven, die zum Beispiel in privaten Haushalten arbeiteten. Ihre Tätigkeiten waren oft hoch
  11. spezialisiert, von Dienern, Masseuren, Köchen, Friseuren und Tänzern, bis hin zu Sekretären und Privatlehrern. Manch ein Sklave in einem senatorischen Haushalt führte ein besseres Leben
  12. als ein freier Bürger in einem der Elendsviertel. Nur weil jemand kein Sklave war, hieß das noch lange nicht, dass er alle Rechte hatte. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, schaut euch
  13. doch das Video zum römischen Bürgerrecht an. Danke fürs zuschauen, bis zum nächsten Mal!

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