Bilanz endlich verstehen! - Aktiva & Passiva einfach erklärt (mit Beispiel) Die Krallmanns https://www.youtube.com/watch?v=hb4ml1XSzsY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Was ist eigentlich eine Bilanz und was steckt hinter den Begriffen wie aktiver, Passiver, Eigenkapital oder Umlaufvermögen? In diesem Video erkläre 0:09 ich dir alles einfach und verständlich. Los [Musik] geht's. Die Bilanz ist ein zentrales 0:19 Instrument in der Buchhaltung. Sie zeigt, was ein Unternehmen besitzt und wie es das finanziert hat. Also eine Gegenüberstellung von Vermögen und 0:28 Kapital. Die linke Seite nennt man aktiver, die rechte Passiver. Und ganz wichtig, beide Seiten sind immer gleich groß. Schauen wir uns die zwei Seiten 0:38 der Bilanz einmal näher an. Die Aktiva zeigt, was das Unternehmen mit seinem Geld macht, also das, was es besitzt. Die Aktiva unterteilen sich in zwei 0:49 Bereiche: Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Anlagevermögen, was ist das? Anlagevermögen ist das, was ein Unternehmen lange behält und dauerhaft 1:00 nutzt, um damit zu arbeiten. Ganz einfach gesagt, Anlagevermögen sind Dinge wie Maschinen, Computer, Gebäude oder Fahrzeuge. Sie gehören dem 1:09 Unternehmen und bleiben meist länger als ein Jahr dort. Ein Beispiel: Ein Bäcker kauft ein Backofen. Der steht nicht nur eine Woche im Laden, sondern viele 1:19 Jahre. Deshalb ist der Backofen Anlagevermögen. Umlaufvermögen. Was gehört dazu? Umlaufvermögen ist alles, was ein Unternehmen nur kurzfristig 1:30 besitzt oder schnell verbraucht oder verkauft. Das sind Dinge, die sich ständig verändern. Sie gehen also rein und raus. Ein Beispiel: Der Bäcker hat 1:41 Mehl, Zucker und Eier auf Lager. Daraus macht er Brötchen und verkauft sie noch am selben Tag. Auch das Geld, das er in der Kasse hat, oder Rechnungen von 1:50 Kunden, die bald zahlen, all das gehört zum Umlaufvermögen. Kurz gesagt, Umlaufvermögen sind kurzfristige Dinge wie Rohstoffe, fertige Produkte, Bargeld 2:02 oder offene Kundenrechnungen. Schauen wir uns die rechte Seite, die Passiva einmal näher an. Die Passiver zeigen, woher das Geld kommt, mit dem das 2:11 Vermögen finanziert wurde. Auch hier gibt es zwei Hauptbestandteile, das Eigenkapital und das Fremdkapital. Eigenkapital, einfach 2:21 erklärt. Eigenkapital ist das Geld, das einem Unternehmen wirklich selbst gehört. Es stammt vom Gründer, von Gesellschaftern oder es wurde als Gewinn 2:31 erwirtschaftet und dem Unternehmen behalten. Ein Beispiel: Unser Bäcker hat 10.000 1000 € von seinen eigenen Geld genommen, um seinen Laden zu eröffnen. 2:42 Er hat davon den Ofen gekauft, Zutaten besorgt und die erste Miete gezahlt. Dieses Geld ist sein Eigenkapital, also Kapital, das ihm selbst gehört und das 2:53 dem Unternehmen steckt. Später macht er Gewinn. Wenn er diesen Gewinn nicht entnimmt, sondern im Betrieb lässt, wächst das Eigenkapital. Kurz gesagt, 3:02 Eigenkapital ist eigenes Geld des Unternehmers oder Gewinne, die im Unternehmen bleiben. Fremdkapital. Was ist das genau? Fremdkapital ist Geld, 3:13 das dem Unternehmen nicht selbst gehört, sondern geliehen wurde. Das Unternehmen muss es zurückzahlen, oft mit Zinsen. Ein Beispiel: unser Bäcker braucht 3:22 zusätzlich 5000 € um eine neue Kaffeemaschine zu kaufen. Dafür nimmt er einen Kredit bei der Bank auf. Dieses Geld ist Fremdkapital, denn es gehört 3:33 nicht ihm, sondern der Bank und er muss es in Raden zurückzahlen. Auch offene Rechnungen, z.B. von Mehlieferanten zählen zum Fremdkapital, denn der Bäcker 3:44 hat die Ware bekommen, aber noch nicht bezahlt. Kurz gesagt, Fremdkapital sind Schulden, also geliehenes Geld oder offene Rechnungen, das zurückgezahlt 3:55 werden muss. So, jetzt bist du offiziell Bilanzprofi. Zumindest theoretisch, ob du jetzt deine eigene GmbH gründest oder einfach bei der nächsten Steuerprüfung 4:05 mitreden willst. Du bist vorbereitet. Wenn dir das Ganze nicht zu trocken war, dann zeig es mit einem Like. Und wenn du mehr solche Erklärvideos möchtest, dann 4:14 abonniere gern unseren Kanal. Kostet kein Eigenkapital. Danke fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Tschüss.