Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Aktiva & Passiva | Erklärung & Unterschiede
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 37 Zeilen
- Wenn du dich auch nur minimal mit der Buchhaltung beschäftigst, sollten dir die Begriffe “Aktiva” und “Passiva” geläufig sein.
- Es handelt sich hierbei um zwei verschiedene Blickwinkel auf das Vermögen eines Unternehmens. Die Unterschiede und Bedeutung dieser erklären wir dir in diesem Video.
- Wie war das jetzt noch einmal? Aktiva war links.
- Oder doch rechts? Und gehört dort jetzt das Eigenkapital hin, oder doch zu Passiva?
- Viele bringen die beiden Seiten der Bilanz durcheinander. Pausiere jetzt das Video und schreibe in einem Kommentar, welche
- Zuordnung richtig ist. Aber ohne zu googeln.
- Mal sehen, wer es noch richtig im Kopf hat. Aber keine Angst, falls du es nicht weißt, denn wir klären dich nun auf.
- Beginnen wir damit, was Aktiva und Passiva beschreiben. Die Aktivseite zeigt dir, welches Vermögen deinem
- Unternehmen zur Verfügung steht, mit dem du letztlich aktiv arbeiten kannst. Hierzu gehört zum Beispiel das Umlaufvermögen “Bankguthaben”.
- Die Passivseite wiederum beschreibt, wie das Vermögen in deinem Unternehmen finanziert wurde.
- Hierzu gehört beispielsweise das Eigenkapital. Im Hinblick auf Aktiva und Passiva kommt die wichtigste Regel der Buchhaltung zum
- Tragen: Die Summe der aktiven Seite entspricht immer der der passiven Seite. Dies ist natürlich logisch, da das Geld auf der Aktiva-Seite
- auch immer irgendwoher kommen muss und das beschreibt die Passiva-Seite. Sind die Beträge unterschiedlich, dann hat sich ein
- Fehler in deine Bilanzierung eingeschlichen. Ist der Betrag auf der Aktivseite höher, dann
- würde mehr Geld verwendet werden, als eigentlich zur Verfügung steht. Ist der Betrag auf der Passivseite höher, würde das bedeuten, dass
- Geld zwar theoretisch vorhanden ist, aber komplett verschwunden ist. Und das wäre ja sehr seltsam.
- Teilweise wird Aktiva als Vermögen und Passiva als Kapital bezeichnet. In der Finanzbuchhaltung leitest du aus Aktiva und
- Passiva die Bestandskonten ab. Diese sind dann entsprechend aktive und passive Bestandskonten.
- Anhand dieser Unterscheidung siehst du auch, auf welcher Seite du den Anfangsbestand aufführen und wie du die Mehrungen und Minderungen buchen musst.
- Um nicht den Überblick über deine Geldströme zu verlieren, kann eine Buchhaltungssoftware wie sevDesk sehr hilfreich sein.
- Hier werden all deine Einnahmen und Ausgaben verwaltet. Mit dem Link in der Beschreibung kannst du dich
- zu einer 14-tägigen, kostenlosen und unverbindlichen Testphase anmelden. Nun gehen wir ins Detail: Wie setzt sich die Aktivseite zusammen?
- Die handelsrechtliche Gliederung ist im Handelsgesetzbuch geregelt. Laut dem HGB findest du auf der Aktivseite das Anlage- und Umlaufvermögen.
- Geordnet wird hier nach dem Grad der Bonität. Weniger schlau ausgedrückt bedeutet dies “Zahlungsfähigkeit”,
- also wie leicht die Mittel liquidierbar sind. Das Anlagevermögen ist stets mittel- und langfristig festgelegt, beispielsweise
- Grundstücke, Maschinen oder Lizenzen. Das Umlaufvermögen hingegen ist nur kurzfristig festgesetzt, also Rohstoffe, Kassenbestände
- oder Bankguthaben. Die Passivseite untergliederst du in Eigenkapital und Verbindlichkeiten.
- Innerhalb dieser Positionen ordnest du dann zusätzlich anhand der Laufzeit.
- Zum Eigenkapital gehören je nach Rechtsform das Stamm- und Grundkapital. Außerdem führst du hier den Jahresüberschuss bzw. den Fehlbetrag auf.
- Sofern die Bilanz im Rahmen einer Ergebnisverwendung erstellt wird, dann steht hier zusätzlich der Bilanzgewinn oder -verlust.
- Nach dem Eigenkapital folgen die Rückstellungen. Diese umfassen Verbindlichkeiten, die bereits bestehen, aber deren Höhe und Fälligkeit
- noch nicht feststehen, zum Beispiel zu erwartende Steuerzahlungen. Zuletzt führst du die feststehenden Verbindlichkeiten auf, die
- aus Lieferung und Leistung entstanden sind oder gegenüber Kreditinstituten bestehen. Das waren Aktiva und Passiva.
- Ziemlich einfach, wenn man es einmal gehört hat, oder nicht? Falls du noch Fragen hast, dann kannst du unseren Lexikonbeitrag zum Thema durchlesen
- oder uns einen Kommentar schreiben. Lass doch ein Like da und teile das video, wenn es dir
- gefallen hat. Du möchtest mehr Videos dieser Art sehen?
- Dann kannst du unseren Kanal abonnieren und auf die kleine Glocke klicken. Vielen Dank für’s Zuschauen!
Zum Nachlesen
AktivaUnter Aktiva (Singular Aktivum, von lateinisch agere ‚tätig sein, handeln') versteht man die Summe des einem Unternehmen zur Verfügung stehenden Vermögens, …
UmlaufvermögenUmlaufvermögen (englisch current assets) sind in Unternehmen alle Vermögensgegenstände, die im Rahmen des Geschäftsprozesses zur kurzfristigen Veräußerung, …
PassivaHierin sind die Summen der Aktiva und der Passiva (Bilanzsumme) formal identisch, dies ist ein wesentliches Merkmal einer Bilanz. Der so gefasste Bilanzbegriff …
BestandskontoBestandskonten gehören zur Finanzbuchhaltung und sind Unterkonten der Bilanz. Auf ihnen werden bilanzwirksame Geschäftsvorfälle einer Rechnungsperiode verbucht.