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#gis – Einführung in die Funktionstheorie
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 85 Zeilen
- [Musik] Einführung in die
- Funktionstheorie die Funktionstheorie ist eine Methode zur Analyse der Harmonik in tonaler Musik die Anfänge liegen bei Hugo riann er lebte von
- 1849 bis 1919 Wilhelm mer und Dieter de laamot haben die Theorie später weiterentwickelt neben der
- Funktionstheorie gibt es auch andere Methoden zur Beschreibung der Harmonik in
- Generalbass und die Stufentheorie die Stufentheorie zeigt welcher tonleiterton der Grundton des
- Akkords ist und welche relation die Akkorde zueinander haben die Funktionstheorie aber bestimmt die Funktion also die Aufgabe oder die
- Rolle die die Akkorde in der Musik haben anders als in der Stufentheorie mit sieben Stufen gibt es in der Funktionstheorie nur drei Funktionen
- Tonika Subdominante und dominante man bezeichnet die Funktionen mit den
- Anfangsbuchstaben t S und D die Funktion der toniker ist Stabilität sie hat kein Bedürfnis nach Auflösung die Funktion der dominante ist
- es zur Tonika zu führen sie hat ein starkes Bedürfnis nach Auflösung zur Tonika hin die Funktion der Subdominante ist es
- zur dominante zu führen sie kann aber auch direkt zur Tonika zurückführen das Standardschema ist die vollständige Kadenz aus
- tsdt auch nur TDT oder TST sind möglich die Tonika am Anfang kann auch fehlen diese Kadenzen kommen extrem häufig in der Musik vor oder
- vereinfacht Musikstücke bestehen aus mehreren solcher Kadenzen hintereinander wie verhalten sich diese Funktionen zu den Stufen der
- Stufentheorie die Tonika entspricht der ersten Stufe die Subdominante der vierten Stufe und die dominante der fünften
- Stufe man nennt diese drei Akkorde Hauptfunktionen die anderen Stufen der Tonart sind mit den Hauptfunktionen
- verwandt und übernehmen deren Funktion man nennt sie Nebenfunktionen sehen wir uns drei Beispiele an die alle das Schema
- tsdt verwenden eine standardkadenz in cdur das bekannte cdur präud von Bach und ein Koral von
- Bach in der standardkadenz werden die Hauptfunktionen als Dreiklänge in Grundstellung
- [Musik] präsentiert sehr ähnlich klingt das bekannte zedur Präludium von Bach
- [Musik] nach der Stufentheorie ist der zweite Akkord aber ein sekundakkord der zweiten Stufe die zweite Stufe übernimmt also
- die Funktion der Subdominante im Koral oh Welt ich muss dich lassen hören wir gleich zweimal hintereinander
- das Modell [Musik]
- tsdt fast alle Akkorde sind Hauptfunktionen nur der dritte Akkord ist nach der Stufentheorie ein ord der siebten Stufe er hat hier die Funktion
- der dominante er klingt also [Musik] dominantisch wir haben also gesehen nicht nur die erste vierte und fünfte
- Stufe übernehmen die Funktionen Tonika Subdominante und dominante schauen wir uns nun an wie die anderen Stufen die Hauptfunktionen ersz
- könen bei den Bezeichnungen der Funktionen unterscheidet man das Tongeschlecht durch Groß und Kleinschreibung z.B bezeichnet ein
- großes T eine durtonicaa in cur ein kleines t bezeichnet die moltonika in cmol zu jeder Hauptfunktion kann man parallelklänge und gegenklänge bilden in
- du sind par und gegenklang mollklänge in Moll sind sie durklänge sie haben also das andere Tongeschlecht als die
- Hauptfunktion den Begriff paralleltonart kennt man aus dem Quintenzirkel wie dort liegt der Grundton des parallelklangs in Dur eine
- kleine Terz unter dem Grundton der Hauptfunktion in Moll liegt er eine kleine Herz über dem Grundton der Hauptfunktion parallelklang und
- Hauptfunktion haben zwei gemeinsame Töne der Grundton des gegenklangs liegt jeweils eine große Terz in der anderen Richtung auch gegenklang und
- Hauptfunktion haben zwei gemeinsame Töne parallel und gegenklang bekommen die Buchstaben P und G auch hier unterscheidet man Dur und Moll
- durch Groß und Kleinschreibung das T zeigt an dass der Klang zur Dur oder zur moltoniker
- gehört wir haben also gesehen in du ist die tonikerparallele die sechste Stufe und der toniker gegenklang die dritte Stufe sie übernehmen so die Funktion der
- tonik in Moll ist die tonik parallele die dritte Stufe und der toniker gegenklang
- die sechste Stufe Parallelen und gegenklänge gibt es zu allen Hauptfunktionen also auch zur
- Subdominante und zur dominante in Dur ist die subdominantparallele die zweite Stufe und der subdominant gegenklang die sechste Stufe
- wir sehen also manche Akkorde können verschiedene Funktionen einnehmen in diesem Fall muss man auch auf den Kontext achten in dem der Akkord
- erklingt er entscheidet ob eine sechste Stufe wie eine tonik parallele oder wie ein subdominant gegenklang klingt die
- dominantparallele ist die dritte Stufe der dominant gegenklang ist hier h Moll also kein Leiter eigener Dreiklang
- dominant gegenklänge sind aber sehr selten viel häufiger kommt die leitereigene siebte Stufe vor diese ist aber ein verminderter Dreiklang sie kann
- deshalb nicht als parallel oder gegenklang erklärt werden wir kommen darauf später noch einmal zurück in Moll kommt die fünfte Stufe
- eigentlich nur als duakkord vor von der Moll varariante der dominante kann man aber die dritte und die siebte Stufe ableiten diese können so die Funktion
- der dominante übernehmen die siebte Stufe als dominant parallele und die dritte Stufe als dominant
- gegenklang die subdominantparallele ist in mol die sechste Stufe der subdominant gegenklang ist kein leitereigener
- Dreiklang er kommt meistens als sexakkord vor diese ernirigte zweite Stufe ist vor allem als neapolitanaer
- bekannt sie wird deshalb selten als subdominant gegenklang bezeichnet sondern mit dem Funktion Symbol
- SN wir können jetzt fast alle leitereigenen Dreiklänge den drei Funktionen zuordnen die zweite Stufe in Moll und
- die siebte Stufe in du sind verminderte Dreiklänge man kann sie also nicht als parallel oder gegenklang erklären damit wir ihre Funktion
- bestimmen können müssen wir uns zuerst anschauen wie man in der Funktionstheorie Ziffern verwendet anders als die Ziffern im
- Generalbass und in der Stufentheorie beziehen sich die Ziffern in der Funktionstheorie immer auf den Grundton des
- Akkordes deshalb schreibt man bei allen Umkehrungen eines setakkordes die Ziffer 7 oben an das
- funktionssymbol die basöne bezeichnet man mit einer z unter dem funktionssymbol wichtig sind auch die Veränderungen der Subdominante denken
- wir nun in cedur nach der Stufentheorie ist der Akkord fad eine zweite
- Stufe als Quint se Akkord der Grundton ist d die Bezifferung bezieht sich aber auf den Baston
- nach der Funktionstheorie ist f der Grundton des Akkordes der Ton D ist dann eine hinzugefügte sechste eine sogenannte six
- auti s56 bedeutet also Subdominante mit Sixt ajuti eine Variante dieses Akkordes haben wir schon gesehen der zweite Kord
- des cedur präudiums ist eine Subdominante mit Sixt ajute hier liegt die Quinte im
- Bass auch den sechstakkord der zweiten Stufe beschreibt man in der Regel als eine Subdominante bei der die sechste statt der Quinte
- erklingt die zweite Stufe in Dur kann also nicht nur subdominantpallele sein sondern auch als S6 bezeichnet
- werden so können wir nun auch die zweite Stufe in Moll als Subdominante mit sechste statt Quinte beschreiben hier liegt die sechste im
- Bass nun fehlt nur noch die Funktion der siebten Stufe in du im Koral oh Welt ich muss dich lassen haben wir schon gehört dass sie
- dominantisch klingt wenn wir die siebte Stufe mit einem dominantbtakkord vergleichen finden wir alle Töne der siebten Stufe
- auch im dominantbtakkord deshalb erklärt die Funktionstheorie die siebte Stufe als einen
- dominanteptakkord bei dem der eigentliche Grundton fehlt den fehlenden Grundton zeigt man an indem man das funktionssymbol durchstreicht man nennt
- eine dominante ohne Grundton verkürzte dominante setakkorde der siebten Stufe sind in der Funktionstheorie also verkürzte Set
- nonakkorde diese kommen besonders häufig mit der kleinen n vor deshalb gibt es für dieses komplizierte funktionssymbol eine
- Abkürzung man nennt den Akkord DV das V bezeichnet den akkordtyp einen verminderten
- setakkord jetzt haben wir die Funktionen von allen leitereigenen Dreiklängen bestimmt wenn akkordtöne alteriert sind heißt das auch Erweiterung der
- Tonalität die häufigste Erweiterung ist die sogenannte zwischendominante in dieser Kadenz in cdur folgt auf einen adur septakkord ein
- dmol Dreiklang in dmol ist adur die dominante man hat aber hier nicht das Gefühl dass demol die neue Tonart ist die Kadenz moduliert also nicht nach
- demol der demol Dreiklang klingt immer noch wie eine subdominantparallele sie weicht nur kurz nach dmol
- aus der adueptakkord kommt also aus der Tonart der subdominantparallele dort hat er die Funktion der
- dominante deshalb nennt man ihn hier zwischendominante zur subdominantparallele Funktionssymbole die in Klammern stehen beziehen sich
- immer auf das folgende Funktion Symbol man kann zwischendominanten zu allen leitereigenen Dreiklängen bilden
- die Dur oder mollreiklänge sind [Musik] die zwischendominante zur dominante ist
- so wichtig dass Sie eine eigene Bezeichnung erhalten hat sie heißt
- doppeldominante eine andere Erweiterung der Tonalität sind Klänge die man aus der sogenannten varianttonart übernimmt die varianttonart ist die Tonart mit dem
- gleichen Grundton aber dem anderen Tongeschlecht Stücke in Moll Enden z.B häufig mit einer verdurten Tonika man nennt diese auch Tonika mit
- pikardischer Terz hören wir uns als Beispiel das Ende des bachkorals hilft mir Gotts Güte
- Preisen an [Musik] in durstücken kommen vor allem vermollte subdominanten immer wieder
- vor z.B im Trio der ersten Klaviersonate von Franz Schubert wir fassen noch einmal zusammen in der Funktionstheorie werden alle Akkorde den
- drei Hauptfunktionen Tonika Subdominante und dominante zugeordnet sie erscheinen in unterschiedlichen
- Formen f F alle anderen leiteeigenen Dreiklänge kann man als parallel oder gegenklänge der Hauptfunktionen erklären zu allen parallel und
- gegenklängen können zwischendominanten gebildet werden
Zum Nachlesen
FunktionstheorieDie Funktionstheorie ist Teilgebiet der Musiktheorie und gehört zur Harmonielehre. Sie beschreibt die Verhältnisse und Spannungen zwischen den Akkorden in …
GegenklangDer Dominantgegenklang kommt als leitereigener Akkord auf der VII. Stufe der lydischen Tonleiter vor. In Dur kann er nicht ausschließlich aus leitereigenen …
Stufentheorie (Harmonik)Stufen · Dur–Stufen (große Terz – kleine Terz): I, IV und V · Moll–Stufen (kleine Terz – große Terz): II, III und VI · verminderte Stufe (kleine Terz – kleine Terz): …
ZwischendominanteZwischendominanten oder auch Sekundärdominanten sind Akkorde mit dominantischem Charakter, die sich in einen von der Tonika verschiedenen Klang auflösen.