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Harmonielehre am Klavier: Stufentheorie vs. Funktionstheorie

spielend Klavier lernen8:35 34.180 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 52 Zeilen
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  1. heute beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Harmonielehre es gibt ja zwei Ansätze die sogenannte Stufentheorie und die
  2. Funktionstheorie und ich werde immer wieder gefragt was ist eigentlich der Unterschied wozu brauche ich eine Stufentheorie wozu brauche ich eine
  3. Funktionstheorie kann man nicht einfach die Akkorde als Akkorde benennen was weiß ich cdur dmol amol und so weiter wozu brauche ich diese
  4. Begriffe die Grundlage für beide Ansätze ist die Tonle und ich kann ja jedem Tonleiter Ton eine Stufe zuordnen das ist die erste Stufe
  5. zweite Stufe dritte vierte fünfte sechste siebte ate das bezeichnet man mit römischen Ziffern jetzt kann ich über jeden Tonleiter Ton einen Dreiklang
  6. aufbauen also Dreiklang der ersten Stufe Dreiklang der zweiten Stufe dritte Stufe vierte Stufe fünfte Stufe Sete Stufe siebte Stufe achte Stufe wä wieder die
  7. erste Stufe diese Dreiklänge die ich mit den tonleitertönen Bilde nennt man Tonleiter eigene Dreiklänge also solange ich mich
  8. im Rahmen der cedur Tonleiter bewege sind diese dreiklinge tonleitereigen cdur ist ein tonleitereigener Dreiklang in cdur fdur ist auch ein Tonleiter
  9. eigener Dreiklang in cdur gdur und so weiter wir sind aber hier nicht in ein neuen Ton das wird oft missverstanden man denkt jetzt spiele ich ein fdur
  10. Dreiklang also muss ich doch jetzt in fdur sein nein du bist immer noch in cdur weil diese drei Klänge die du hier aufbauen kannst mit den tonleitertönen
  11. von cdur die sind immer noch tonleitere eigen in CED du verlässt also hier die Tonleiter nicht in dem Moment wo du z.B hier den spielen würdest der ist nicht
  12. mehr Tonleiter eigen weil innerhalb von CED gibt's kein FIS kommt kein FIS vor mit diesen Ton eigenen dreikläen kannst du z.B jetzt wunderbar Akkordfolgen
  13. bilden z.B erste Stufe fünfte Stufe sechste Stufe vierte Stufe erste Stufe und so weiter jetzt stellt sich
  14. die Frage warum kann ich nicht einfach sagen ja das ist C G
  15. amol F C kannst du natürlich kannst du das sagen du kannst jetzt Akkorde spezifisch benennen durch die stufennamen haben wir
  16. das ganze halt abstrahiert ich kann es jetzt in andere Tonart übertragen ich könnte jetzt z.B in D durchspielen 1
  17. 5 6 4 1 wä die gleiche Tonfolge das wäre die gleiche Akkordfolge wie wir vorher
  18. gespielt haben halt nur jetzt in dedur also diese Stufentheorie benutzen wir um zu abstrahieren wenn wir jetzt z.B in ein
  19. ganz anderen Tonart spielen wollen ne und dieses System kannst du natürlich auf alle 12 Tonarten übertragen in der Stufentheorie stehen diese Akkorde
  20. gleichwertig nebeneinander die können hin und her geschoben werden und da ist nicht ausgesagt dass z.B ein Akkord wichtiger ist als der andere z.B dass
  21. der ged3lang vielleicht wichtiger ist als der demmol 3lang wie gesagt die sind alle gleich wichtig in der Praxis haben die Akkorde
  22. aber tatsächlich meistens eine bestimmte Bedeutung eben eine bestimmte Funktion sie funktionieren auf eine bestimmte Weise zusammen und deshalb
  23. Funktionstheorie nehmen wir mal die fünfte Stufe die fünfte Stufe hat die Tendenz zur eins
  24. hinzuführen wohl die die wichtigste Schlusswendung ist die 51 ja und deshalb gibt man der fün z.B den
  25. Namen dominante die sticht heraus die ist die ist dominant die ist wichtiger als z.B ein demolakkord oder ein amolakkord jetzt in dem Fall ja in die
  26. Funktionstheorie unterscheidet man hauptharmonien und nebenharmonien also man sieht hier schon es sind nicht alle Akkorde
  27. gleichwichtig die erste Stufe nennt man tonicaa die vierte Stufe ist die Subdominante die fünfte Stufe ist die dominante du siehst das sind die dur dre
  28. Klänge auf der ersten auf der vierten und auf der fünften Stufe die moldreilänge stehen auf der zweiten auf der dritten und auf der sechsten Stufe
  29. und in der Funktionstheorie leiten die sich von den hauptakkorden ab also es gibt von der tonik ausbetrachtet gibt's eine tonik parallele das wä
  30. amol von der subdominanten ausbetrachtet gibt's eine subdominanten parallele das wä
  31. demmol und von der dominante aus betrachtet gibt's eine dominanten parallele das wä [Musik]
  32. OL jetzt kann ich unsere Tonfolge mit Funktionsbezeichnungen versehen ich kann jetzt sagen okay Tonika
  33. dominante domant parallele Subdominante Tonika subdominant
  34. parallele dominante Tonika auch das wä Abstraktion also ich benenne nicht die Akkorde sondern ich
  35. benenne die Funktionen jetzt stellt sich die Frage warum brauche ich zwei Systeme warum Stufentheorie warum Funktionstheorie
  36. zunächst mal das sind einfach Theorien die haben sich aus der musikalischen Praxis gebildet ja die Funktionstheorie geht auf riean zurück
  37. z.B wer die Stufentheorie jetzt erfunden hat weiß ich jetzt gar nicht müsste ich nachschauen ist auch völlig wurscht also sind einfach Theorien
  38. und man guckt natürlich in der Praxis was beschreib vielleicht Zusammenhänge besser oder was ist leichter anzuwenden was ist für die Praxis günstiger zu
  39. wenden im Jazz und in der Popmusik wird oft die Stufentheorie bevorzugt weil es einfacher ist weil es gar nicht wichtig ist dass ich jetzt hier sag na ja das
  40. ist die parallele Tonart da sage ich einfach 1 6 4 5 ja ist simpel gradlinig und und praktisch ne und wenn man aber komplizierte Stücke in der Klassik
  41. analysieren will dann ist es schon verdammt interessant wenn man auch tief in die Tiefe geht und wirklich diese Funktion
  42. Zusammenhänge anschaut und analysiert natürlich in der Popmusik oder im Jaz gibt's auch diese funktionellen Zusammenhänge die sind nicht deshalb weg
  43. nur weil man jetzt hier halt Stufentheorie benutzt da also ich als Klassiker mag lieber die Funktionstheorie weil sie viel genauer
  44. ist ich würde sagen das kannst du ruhig pragmatisch sehen nutzt das mit dem du jetzt besser klar kommst ich wollte jetzt nur mal klären was ist der
  45. Unterschied und auch dir die möglich geben dich mal mit beiden Theorien bisschen auseinanderzusetzen fang mit der Stufentheorie an und dann gehst du
  46. vielleicht ein bisschen tiefer in die Funktionstheorie rein und dann kannst du deine Stücke einfach so analysieren wie es für dich sinnvoll ist und wie es dir
  47. auch hilft in der Praxis wir machen Theorie ja eigentlich nur damit wir besser spielen können Theorie ist nie ein Selbstzweck das muss ich immer
  48. wieder betonen die Musik Theorie muss praktisch umsetzbar sein und anwendbar sein tiefer möchte ich jetzt hier nicht
  49. reingehen mir ging es jetzt drum den Unterschied zu zeigen zwischen Stufentheorie und Funktionstheorie in weiteren Videos wenn man dann konkrete
  50. Akkordfolgen besprechen Kadenzen und da zeige ich dir dann an konkreten Beispielen die funktionellen Zusammenhänge ja überlegt ihr das mal
  51. schau dir die Dinge mal an versuch mal ein Stück was du gerade spielst ein bisschen zu analysieren und schau mal was Du damit
  52. anfangen kannst ich wünsche dir viel Spaß viel Erfolg dabei