Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Harmonielehre am Klavier: Stufentheorie vs. Funktionstheorie
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 52 Zeilen
- heute beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Harmonielehre es gibt ja zwei Ansätze die sogenannte Stufentheorie und die
- Funktionstheorie und ich werde immer wieder gefragt was ist eigentlich der Unterschied wozu brauche ich eine Stufentheorie wozu brauche ich eine
- Funktionstheorie kann man nicht einfach die Akkorde als Akkorde benennen was weiß ich cdur dmol amol und so weiter wozu brauche ich diese
- Begriffe die Grundlage für beide Ansätze ist die Tonle und ich kann ja jedem Tonleiter Ton eine Stufe zuordnen das ist die erste Stufe
- zweite Stufe dritte vierte fünfte sechste siebte ate das bezeichnet man mit römischen Ziffern jetzt kann ich über jeden Tonleiter Ton einen Dreiklang
- aufbauen also Dreiklang der ersten Stufe Dreiklang der zweiten Stufe dritte Stufe vierte Stufe fünfte Stufe Sete Stufe siebte Stufe achte Stufe wä wieder die
- erste Stufe diese Dreiklänge die ich mit den tonleitertönen Bilde nennt man Tonleiter eigene Dreiklänge also solange ich mich
- im Rahmen der cedur Tonleiter bewege sind diese dreiklinge tonleitereigen cdur ist ein tonleitereigener Dreiklang in cdur fdur ist auch ein Tonleiter
- eigener Dreiklang in cdur gdur und so weiter wir sind aber hier nicht in ein neuen Ton das wird oft missverstanden man denkt jetzt spiele ich ein fdur
- Dreiklang also muss ich doch jetzt in fdur sein nein du bist immer noch in cdur weil diese drei Klänge die du hier aufbauen kannst mit den tonleitertönen
- von cdur die sind immer noch tonleitere eigen in CED du verlässt also hier die Tonleiter nicht in dem Moment wo du z.B hier den spielen würdest der ist nicht
- mehr Tonleiter eigen weil innerhalb von CED gibt's kein FIS kommt kein FIS vor mit diesen Ton eigenen dreikläen kannst du z.B jetzt wunderbar Akkordfolgen
- bilden z.B erste Stufe fünfte Stufe sechste Stufe vierte Stufe erste Stufe und so weiter jetzt stellt sich
- die Frage warum kann ich nicht einfach sagen ja das ist C G
- amol F C kannst du natürlich kannst du das sagen du kannst jetzt Akkorde spezifisch benennen durch die stufennamen haben wir
- das ganze halt abstrahiert ich kann es jetzt in andere Tonart übertragen ich könnte jetzt z.B in D durchspielen 1
- 5 6 4 1 wä die gleiche Tonfolge das wäre die gleiche Akkordfolge wie wir vorher
- gespielt haben halt nur jetzt in dedur also diese Stufentheorie benutzen wir um zu abstrahieren wenn wir jetzt z.B in ein
- ganz anderen Tonart spielen wollen ne und dieses System kannst du natürlich auf alle 12 Tonarten übertragen in der Stufentheorie stehen diese Akkorde
- gleichwertig nebeneinander die können hin und her geschoben werden und da ist nicht ausgesagt dass z.B ein Akkord wichtiger ist als der andere z.B dass
- der ged3lang vielleicht wichtiger ist als der demmol 3lang wie gesagt die sind alle gleich wichtig in der Praxis haben die Akkorde
- aber tatsächlich meistens eine bestimmte Bedeutung eben eine bestimmte Funktion sie funktionieren auf eine bestimmte Weise zusammen und deshalb
- Funktionstheorie nehmen wir mal die fünfte Stufe die fünfte Stufe hat die Tendenz zur eins
- hinzuführen wohl die die wichtigste Schlusswendung ist die 51 ja und deshalb gibt man der fün z.B den
- Namen dominante die sticht heraus die ist die ist dominant die ist wichtiger als z.B ein demolakkord oder ein amolakkord jetzt in dem Fall ja in die
- Funktionstheorie unterscheidet man hauptharmonien und nebenharmonien also man sieht hier schon es sind nicht alle Akkorde
- gleichwichtig die erste Stufe nennt man tonicaa die vierte Stufe ist die Subdominante die fünfte Stufe ist die dominante du siehst das sind die dur dre
- Klänge auf der ersten auf der vierten und auf der fünften Stufe die moldreilänge stehen auf der zweiten auf der dritten und auf der sechsten Stufe
- und in der Funktionstheorie leiten die sich von den hauptakkorden ab also es gibt von der tonik ausbetrachtet gibt's eine tonik parallele das wä
- amol von der subdominanten ausbetrachtet gibt's eine subdominanten parallele das wä
- demmol und von der dominante aus betrachtet gibt's eine dominanten parallele das wä [Musik]
- OL jetzt kann ich unsere Tonfolge mit Funktionsbezeichnungen versehen ich kann jetzt sagen okay Tonika
- dominante domant parallele Subdominante Tonika subdominant
- parallele dominante Tonika auch das wä Abstraktion also ich benenne nicht die Akkorde sondern ich
- benenne die Funktionen jetzt stellt sich die Frage warum brauche ich zwei Systeme warum Stufentheorie warum Funktionstheorie
- zunächst mal das sind einfach Theorien die haben sich aus der musikalischen Praxis gebildet ja die Funktionstheorie geht auf riean zurück
- z.B wer die Stufentheorie jetzt erfunden hat weiß ich jetzt gar nicht müsste ich nachschauen ist auch völlig wurscht also sind einfach Theorien
- und man guckt natürlich in der Praxis was beschreib vielleicht Zusammenhänge besser oder was ist leichter anzuwenden was ist für die Praxis günstiger zu
- wenden im Jazz und in der Popmusik wird oft die Stufentheorie bevorzugt weil es einfacher ist weil es gar nicht wichtig ist dass ich jetzt hier sag na ja das
- ist die parallele Tonart da sage ich einfach 1 6 4 5 ja ist simpel gradlinig und und praktisch ne und wenn man aber komplizierte Stücke in der Klassik
- analysieren will dann ist es schon verdammt interessant wenn man auch tief in die Tiefe geht und wirklich diese Funktion
- Zusammenhänge anschaut und analysiert natürlich in der Popmusik oder im Jaz gibt's auch diese funktionellen Zusammenhänge die sind nicht deshalb weg
- nur weil man jetzt hier halt Stufentheorie benutzt da also ich als Klassiker mag lieber die Funktionstheorie weil sie viel genauer
- ist ich würde sagen das kannst du ruhig pragmatisch sehen nutzt das mit dem du jetzt besser klar kommst ich wollte jetzt nur mal klären was ist der
- Unterschied und auch dir die möglich geben dich mal mit beiden Theorien bisschen auseinanderzusetzen fang mit der Stufentheorie an und dann gehst du
- vielleicht ein bisschen tiefer in die Funktionstheorie rein und dann kannst du deine Stücke einfach so analysieren wie es für dich sinnvoll ist und wie es dir
- auch hilft in der Praxis wir machen Theorie ja eigentlich nur damit wir besser spielen können Theorie ist nie ein Selbstzweck das muss ich immer
- wieder betonen die Musik Theorie muss praktisch umsetzbar sein und anwendbar sein tiefer möchte ich jetzt hier nicht
- reingehen mir ging es jetzt drum den Unterschied zu zeigen zwischen Stufentheorie und Funktionstheorie in weiteren Videos wenn man dann konkrete
- Akkordfolgen besprechen Kadenzen und da zeige ich dir dann an konkreten Beispielen die funktionellen Zusammenhänge ja überlegt ihr das mal
- schau dir die Dinge mal an versuch mal ein Stück was du gerade spielst ein bisschen zu analysieren und schau mal was Du damit
- anfangen kannst ich wünsche dir viel Spaß viel Erfolg dabei