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Energiefluss / Stoffkreislauf im Ökosystem [Biologie, Ökologie, Oberstufe]

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 81 Zeilen
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  1. [Musik] in diesem Video werden wir uns mit Energieflüssen und Stoffkreisläufen
  2. durch Biozönosen beschäftigen dieses Video ist eingekoppelt dann das letzte Video in dem wir uns angeguckt haben wie
  3. nahrungsbeziehungen zwischen Organismen in einem Ökosystem Aussehen solche Nahrungsnetze veranschaulichen gut den
  4. Verlauf des Energieflusses durch eine Lebensgemeinschaft und auch grundlegende Prinzipien des stoffkreislaufes
  5. natürlich ist eine Biozönose eine Lebensgemeinschaft dadurch charakterisiert dass zwischen den
  6. einzelnen Arten Energie fließt vor allem durch den Nahrungserwerb findet ein solcher Energiefluss statt ein Wolf
  7. beispielsweise bezieht seine Energie dadurch dass er einen Fuchs erbeutet und frisst die Energiequelle eines
  8. Eichhörnchens können beispielsweise Früchte und Samen darstellen Nahrungsnetze sind meist in Form von
  9. sogenannten Trophie Ebenen aufgebaut Arten einer solchen trophiestufe beziehen ihre Energie auf ähnliche Weise
  10. und zwar meist von Mitgliedern der nächsten niedrigeren Trophäen Omnivore Allesfresser sind solche Organismen die
  11. sowohl sich pflanzlich als auch tierisch ernähren sie beziehen die Energie dann aus unterschiedlichen Profilen
  12. Vögel fressen beispielsweise Insekten ebenso wie Samen die Energie die in den eben genannten
  13. Beispielen fließt ist gespeichert in ihrer Biomasse genauer gesagt in Form von organischen Verbindungen wenn also
  14. Energie fließt dann fließen auch Stoffe so dass wir uns in diesem Kontext natürlich auch den Stoffkreislauf
  15. angucken beschäftigen wir uns zunächst etwas genauer mit dem Energiefluss bevor wir uns angucken wie genau Energie durch
  16. eine Biozönose fließt ist es natürlich sinnvoll zu betrachten woher die Energie überhaupt stammt die dort fließt als
  17. Quelle für den Energiefluss durch Ökosysteme dient hauptsächlich die Sonne deren Strahlungsenergie alle
  18. fotoautotrophen Organismen nutzen um Fotosynthese zu betreiben darunter zählen Landpflanzen Algen und
  19. Cyanobakterien bei dem Prozess der Fotosynthese nutzen die Pflanzen die Strahlungsenergie der Sonne um
  20. energiereiche organische Verbindung herzustellen allen voran der zuckerglucose dabei entnehmen Sie CO2
  21. und Wasser als anorg Stoffe der Umwelt die von der Solarstrahlung der Sonne stammende Energie steckt nun als
  22. chemische Energie in den organischen Molekülen der Pflanze und hat diese aufgebaut die Biomasse aller
  23. fotoautotrophen Organismen stellt also die Energiequelle für diejenigen Lebewesen da die sich von ihnen ernähren
  24. sogenannte herbivore Pflanzenfresser in einem kleinen Umfang kann die Energiequelle auch von anorganischen
  25. Stoffen wie zum Beispiel Wasserstoff Schwefelwasserstoff Eisen Ammoniak oder nitritstamm die von bestimmten Bakterien
  26. mittels Chemosynthese genutzt werden können durch die Oxidation dieser anorganischen Stoffe können diese meinen
  27. sie chemo-autotrophe Organismen körpereigene organische Stoffe herstellen Chemo Synthese findet vor
  28. allem in Ökosystemen statt in denen kein Sonnenlicht gelangt etwa weil es in mehreren tausend Metern Tiefe mehr liegt
  29. aber bestimmt der energiereiche anorganischen Verbindungen hochkonzentriert vorliegen zum Beispiel
  30. in hydrothermalen heißen Quellen welche bei der Entstehung des Lebens wahrscheinlich eine wichtige Rolle
  31. gespielt haben fotoatotrophe und chemo-autotrophor Organismen haben gemeinsam dass sie
  32. autotroph sind sie allein sind in der Lage an organische Stoffe der Umwelt zu entnehmen und alle lebensnotwendigen
  33. organischen Stoffe selbst herzustellen für die Gesamtheit aller auf der Erde existierenden Nahrungsketten bildet vor
  34. allem die durch Fotosynthese produzierte pflanzliche Biomasse die Grundlage ein Teil der Biomasse geht allerdings
  35. durch die Pflanzen selbst verloren und zwar durch Zellatmung und andere Stoffwechselprozesse
  36. aus diesem Grund wird häufig die netto Primärproduktion also die Menge an Biomasse die Primärproduzenten abzüglich
  37. ihrer Zellatmung in ihr Gewebe einbauen als Ausgangspunkt für den weiteren Energiefluss genommen
  38. die durch die Primärproduktion fixierte Energie steht den Organismen auf höheren trophieebenen in Nahrungsnetzen zur
  39. Verfügung sie leben von der Biomasse der Primärproduzenten und die dabei erzeugte Biomasse eben durch höhere trophäenen
  40. nennt man sekundärproduktion wenn die sekundärproduzenten organische Verbindung aufnehmen müssen diese
  41. Verbindung ebenfalls erstmal in eine für die sekundärproduzenten nutzbare Energieform umgewandelt werden die
  42. Nahrung wird sobald sie aufgenommen wurde verstoffwechselt und so die Energie in ihr dem Organismus zugänglich
  43. gemacht wie genau im Energiestoffwechsel aller Organismen die Energie in den organischen Verbindungen in nutzbare
  44. Energieform umgewandelt wird würde an dieser Stelle zu weit führen auch hier ist wieder das Stichwort Zellatmung zu
  45. nennen wozu ich das entsprechende Video an dieser Stelle einmal verlinke wichtig für euch allerdings zu wissen
  46. ist dass auch bei dieser Umwandlung in andere Energieform Energie in Form von Stoffwechsel Wärme wieder verloren geht
  47. man kann also zusammenfassen Primärproduzenten bringen die Energie in das Ökosystem und speichern einen
  48. erheblichen Anteil davon als netto Primärproduktion ein Teil dieser Energie wiederum wird
  49. von den Herbivoren in höhere trophiestufen getragen aus diesem Grund nimmt die verfügbare Energie mit jeder
  50. trophischen Ebene ab was dazu führt dass die Biomasse und die Anzahl der Organismen auf den höheren Ebenen
  51. begrenzt sind in den allermeisten Ökosystemen lassen sich deutlich weniger Raubtiere zum Beispiel Wölfe oder Löwen
  52. finden als Beutetiere zum Beispiel Hirsche oder Genuss der Energieverlust lässt sich auch in Zahlen ausdrücken in
  53. einem typischen Ökosystem gehen etwa 90% der Energie von einer tropischen Ebene zur nächsten verloren anders formuliert
  54. nur etwa 10% der Energie wird tatsächlich von einer ebenen zur nächsten getragen
  55. anders als beim Energiefluss der entsprechend eines Flusses in eine Richtung fließt zirkulieren die durch
  56. die unterschiedlichen Organismen einer Biozönose aufgenommenen Stoffe in einem Kreislauf weswegen man hier auch von
  57. Stoffkreislauf spricht sämtliche nährelemente aus denen wir und andere Organismen bestimmen zum Beispiel
  58. Kohlenstoff Stickstoff oder Phosphor Stamm entweder aus dem Boden aus dem Wasser oder aus der Atmosphäre über die
  59. Atmosphäre über Wasserläufe sowie durch gesteinsverwitterung kommt es zu einem Eintrag dieser Stoffe in das Ökosystem
  60. in einem internen Kreislauf zirkulieren diese Stoffe wie eben erwähnt sind es zum Beispiel Kohlenstoffdioxid als
  61. anorganischer Stoff aus der Atmosphäre sowie Wasser die von den autotrophen Organismen genutzt werden zum Aufbau von
  62. Biomasse egal ob diese Stoffe noch von den heterotrophen Organismen oder von den Carnivoren aufgenommen werden oder
  63. nicht ganz am Ende spielen die sogenannten Destruenten eine wichtige Rolle in diesem Kreislauf denn sie sind
  64. für den Abbau von toter organischer Substanz und Abfallprodukten von Lebewesen Fach sprachlich auch Detritus
  65. genannt verantwortlich wenn Tiere oder Pflanzen sterben oder wenn sie Abfallprodukte generieren wie zum
  66. Beispiel abgefallenes Laub oder Kot zersetzen Bakterien und Pilze diese organischen Stoffe
  67. in energiearme anorganische Stoffe jene an organischen Stoffe die im Anschluss wieder von den
  68. Primärproduzenten und Mikroorganismen wiederverwertet werden können der Prozess wie aus Detritus tote
  69. organischer Substanz und Abfallprodukte wieder anorganische Stoffe wird erfolgt durchaus komplexer als bisher
  70. dargestellt als erstes muss die organische Substanz von detritoworen detritusfressern wie zum Beispiel
  71. Regenwürmern in kleinere Bestandteile zerlegt werden erst danach erfolgt die endgültige
  72. Zersetzung durch Bakterien Pilze und sehr kleine Tiere wie zum Beispiel winzige Fadenwürmer wobei vor allem CO2
  73. und H2O entstehen den stufenweisen Prozess bei dem aus organischen Material anorganische Ionen und Verbindungen
  74. entstehen bezeichnet man als Mineralisierung dieser Prozess Zersetzung und Mineralisierung ist für
  75. Ökosysteme essentiell weil beide Prozesse den Stoffkreislauf in ihnen vollenden denn die bei der Zersetzung
  76. und Mineralisierung entstandenen anorganischen Verbindungen und Ionen können über die Atmosphäre oder das
  77. Wasser erneut von Primärproduzenten aufgenommen und genutzt werden bei der mikrobiellen Zersetzung von organischen
  78. Materialien entstehen verschiedene Gase als Produkte wie zum Beispiel Kohlendioxid oder Methan die in die
  79. Atmosphäre freigesetzt werden zwar können bei der Zersetzung Stoffe also aus dem Ökosystem verloren gehen über
  80. die Atmosphäre aber auch durch Versicherung und über Wasserläufe kommt es über die gleichen Komponenten auch
  81. wieder zu einem Eintrag dieser Stoffe in das Ökosystem [Musik]

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