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Produzenten, Konsumenten, Destruenten: Der Stoffkreislauf im Wald [Biologie im Überblick]

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Transkriptautomatisch erstellt · 76 Zeilen
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  1. Hey, willkommen zurück. Stellt euch die Natur doch einfach mal für einen kurzen Moment wie so eine gigantische, absolut perfekt abgestimmte Maschine vor.
  2. Wirklich wie einen riesigen Motor, der niemals still steht und bei dem jedes noch so klitze kleine Zahnrad eine überlebenswichtige Funktion hat. Und
  3. genau das schauen wir uns in der heutigen Erklärung mal genauer an. Wir werfen sozusagen einen Blick unter die Motorhaube unserer Erde und
  4. entschlüsseln, wie Ökosysteme eigentlich wirklich funktionieren. Aber bevor wir da tief eintauchen, habe ich mal eine kleine Frage an euch. Was haben ein
  5. tiefer dunkler Wald, ein ruhiger See und unser globales Klima eigentlich gemeinsam? Auf den ersten Blick denkt man jetzt, na ja, wahrscheinlich nicht
  6. so viel, oder? Aber Fakt ist, sie alle werden von absolut denselben unsichtbaren universellen Bauplänen und physikalischen Gesetzen angetrieben. Es
  7. sind genau diese verborgenen Verbindungen in der Natur, die buchstäblich alles am Laufen halten. Ach so und ganz kurz vorab, wenn euch diese
  8. allumfassende Erklärung gefällt und ihr Lust auf mehr habt, dann lasst uns doch super gerne jetzt schon mal ein Like da und klickt auf diesen kostenlosen
  9. Abonnieren Button. Das hilft uns nämlich enorm auch in Zukunft solche aufwendigen Zusammenfassungen für euch produzieren zu können. Also, danke schon mal dafür.
  10. Okay, schauen wir ganz kurz auf unseren Fahrplan für heute. Wir starten mit dem Getriebe der Natur, vergleichen dann Energiefluss mit Stoffkreislauf, schauen
  11. uns den Wald und den See im direkten Vergleich an, klären, was passiert, wenn das System plötzlich kippt und zum Schluss gibt es noch ein paar extrem
  12. hilfreiche Tipps zum Umweltschutz für euren Alltag. Lasst uns direkt loslegen. Also, Punkt 1 auf unserer Liste, das Getriebe der Natur. Wisst ihr, jede gut
  13. geschmierte Maschine braucht ein starkes Fundament. In der Ökologie nennen wir diese grundlegenden Bauteile die Trophäebenen. Und der absolute
  14. Hauptakteur auf der ersten Ebene, das sind die Produzenten. Denkt einfach an Bäume, Gräser oder auch kleine Algen im Wasser. Die sind die sogenannten
  15. Autotrophenmacher. Das heißt, die warten nicht darauf, dass ihnen jemand Essen serviert. Die stellen ihre Nahrung einfach komplett selbst
  16. her. Durch diesen genialen Trick namens Fotosynthese fangen die das Sonnenlicht ein, schnappen sich etwas Wasser und CO2 und zack bauen sie daraus energiereicher
  17. Biomasse. Sie produzieren also buchstäblich den Treibstoff für die komplette restliche Maschine. Darauf folgen dann die Konsumenten, also die
  18. Verbraucher. Und ja, da gehören wir Menschen natürlich auch dazu. Ganz klar, genauso wie alle anderen Tiere. Da wir das mit der Fotosynthese leider nicht
  19. hinkriegen, müssen wir uns die Energie irgendwie anders besorgen. Nämlich indem wir die Produzenten essen. Das sind dann die klassischen Pflanzenfresser. Oder
  20. wir essen andere Tiere, das wären dann die Fleischfresser. Im Grunde nehmen sie einfach die Energie von der Stufe direkt unter ihnen auf. Ziemlich simples
  21. Prinzip, oder? Aber jetzt kommt der dritte und echt oft total unterschätzte Akteur, die Destruenten. Das ist quasi die ultimative Recycling Crew der Natur.
  22. Pilze, Bakterien, Regenwürmer. Ohne die würden wir in kürzester Zeit im eigenen Müll ersticken. Wirklich kein Witz. Die zersetzen nämlich totes organisches
  23. Material, also Herbstlaub oder Tierkadaver und brechen diese ganzen komplexen Stoffe wieder auf in grundlegende Mineralien, Wasser und CO2.
  24. Das ist die absolute Reinigungskolonne, ohne die das ganze System einfach sofort crashen würde. Schaut euch das hier mal an, das ist wirklich faszinierend. Das
  25. ist die klassische Nahrungspyramide eines Waldes. Ganz unten auf dieser super breiten Basis aus aber Millionen Blättern, also unseren Produzenten, baut
  26. sich quasi alles auf. Darüber kommen dann die Raupen, darüber die Maisen und ganz oben an der Spitze trohnt der Sperber als absoluter Top Preddator.
  27. Dass das Ganze genau wie eine Pyramide aussieht, ist absolut kein Zufall und das bringt uns direkt zu einem der spannendsten Gesetze der gesamten
  28. Biologie, womit wir bei Punkt 2 wären Energiefluss versus Stoffkreislauf. Der absolute Knackpunkt hier ist eine einzige Zahl 10%. Das ist die berühmt
  29. berüchtigte 10% Regel in der Ökologie. Passt auf, wenn so eine Raupe ein Blatt frisst oder die Meise die Raupe, werden nur etwa 10% dieser Energie in neue
  30. eigene Biomasse umgewandelt. Und die restlichen 90%, tja, die verpuffen einfach. Die gehen durch den normalen Stoffwechsel, durch Bewegung oder
  31. einfach als Körperwärme an die Umgebung verloren. Und genau deswegen wird diese Pyramide nach obenhin immer und immer schmaler. Es gibt schlicht und
  32. ergreifend nicht genug Energie im System, um Milliarden von Spern zu ernähren. Macht irgendwie Sinn, oder? Um bei unserem schönen Motorvergleich vom
  33. Anfang zu bleiben. Energie ist wie der Treibstoff. Die fließt nur in eine einzige Richtung. Das ist ein reiner Energiefluss, eine absolute
  34. Einbahnstraße vom Sonnenlicht bis hin zur Wärme, die irgendwann einfach im Weltall verschwindet. Wir müssen also ständig neue Sonnenergie ins System
  35. nachfüllen, aber Materie, also die physischen Stoffe wie Kohlenstoff, Phosphor oder Stickstoff, die geht niemals verloren. Das ist quasi das
  36. Schmiermittel unseres Motors und das befindet sich in einem endlosen, wunderschönen Recycling Loop. Atome werden von den Destruenten zerlegt und
  37. von den Produzenten direkt wieder neu verbaut und das immer und immer wieder. Ein echt perfektes Beispiel für diesen Stoffkreislauf ist Stickstoff. Wusstet
  38. ihr eigentlich, dass unserer Atemluft zu unglaublichen 78% aus Stickstoff besteht? Das Zeug ist mega wichtig für unsere DNA und für Proteine. Aber jetzt
  39. kommt der große Haken. Weder Pflanzen noch Tiere können diesen Stickstoff einfach so aus der Luft einatmen und nutzen. Keine Chance. Die sind zwingend
  40. auf die Hilfe von winzigen Mikroben angewiesen, wie etwa bestimmten Zyanobakterien im Boden oder im Wasser. Die knacken quasi diesen extrem stabilen
  41. Luftstickstoff auf und verwandeln ihn in eine nutzbare Form wie z.B. Ammonium, ein absolutes Meisterwerk an Teamwork in der Natur. Und damit kommen wir fließend
  42. zu Punkt 3 Wald und See im direkten Vergleich. Also diese Gegenüberstellung illustriert wirklich brilliant, wie universell diese Naturgesetze eigentlich
  43. sind. Wenn wir mal das System mit Eiche, Raupe und Raubvogel hier links mit dem See auf der rechten Seite vergleichen. Die Akteure sehen natürlich komplett
  44. anders aus, das ist klar. Da schwimmt winziges Phytoplankton statt riesiger Bäume. Wir haben Wasserflöhe statt Insekten und wir haben den Hecht
  45. anstelle des Sperbers. Aber und das ist echt das Verrückte, die strukturelle Mechanik, diese Basis der Produzenten und auch die 10% Regel beim
  46. Energieverlust, das ist exakt dasselbe. Die physikalischen Regeln der Ökologie gelten da unten unter Wasser absolut genauso wie bei uns an Land. Okay. Punkt
  47. 4. Was passiert eigentlich, wenn dieses perfekte System plötzlich kippt? Jaj, wenn wir Menschen da quasi mit einem fetten Schraubenschlüssel im Getriebe
  48. unserer Naturmaschine rumpfuschen, dann sieht das leider Gottes so aus. Diese Karte hier zeigt die massive Nitratbelastung unseres Grundwassers in
  49. Deutschland. Die roten Flächen markieren überall dort, wo die gesetzlichen Grenzwerte gesprengt werden und das zeigt einfach das gigantische Ausmaß
  50. unseres Einflusses. Hauptsächlich durch diese extrem intensive Landwirtschaft und die ganzen Düngemittel pumpen wir ein massives Überangebot an Stickstoff
  51. und Phosphor in die Umwelt. Wir fluten diesen fein abgestimmten Kreislauf mit Nährstoffen, die dann beim nächsten Regen direkt in unsere Flüsse und Seen
  52. gespült werden. In der Fachsprache nennt man das dann Eutrofirung und das löst einen wirklich tragischen Dominoeffekt aus. Lasst uns das mal kurz durchgehen.
  53. Schritt 1: ein massiver Nährstoffeinschlag ins Wasser. Schritt 2: Die Produzenten, also die Algen, denken sich: "Jpot, vermehren sich wie
  54. verrückt und trüben das Wasser komplett ein." Schritt 3: Diese gigantische Algenmasse stirbt natürlich irgendwann ab und sinkt
  55. auf den Grund. Und jetzt kommen unsere Destruenten, die Bakterien und fangen an zu fressen. Aber für diesen enormen Abbauprozess saugen die quasi den
  56. gesamten gelösten Sauerstoff aus dem Wasser. Tja, und das führt dann unweigerlich zu Schritt 4, dem totalen Systemkollaps. Die Fische ersticken
  57. elendig und der See kippt um. Zu viel des Guten ist für dieses System also absolut tödlich. Und Leute, das Ganze beschränkt sich leider nicht nur auf ein
  58. paar kleine Sehen. Die Quellen betonen ganz klar, dass auch unsere Weltmeere extrem bedroht sind. Durch das ständige Verbrennen fossiler Brennstoffe jagen
  59. wir ja nicht nur Stickstoff, sondern auch gigantische Mengen CO2 in die Atmosphäre. Die Ozeane saugen dieses CO2 wie ein Schwamm auf und versauern
  60. dadurch immer mehr. Das macht es dann für kalkbildende Organismen wie bestimmte Kieselalgen oder Korallen extrem schwer ihre schützenden Schalen
  61. überhaupt noch aufzubauen. Und oben drauf sorgt das immer wärmerwerende Wasser dafür, dass sich tief am Meeresgrund gefährliches Methan lösen
  62. könnte. Das ist ein richtiger Teufelskreis, der den Klimawandel nur noch extremer anheizt. Aber hey, lasst uns jetzt bloß nicht den Kopf in den
  63. Sand stecken. Punkt 5, wir haben ein paar echt hilfreiche Tipps zum Umweltschutz für euch. Wir sind diesem ganzen Prozess nämlich nicht einfach nur
  64. hilflos ausgeliefert. Wir alle können aktiv als kleine Mechaniker mithelfen, diesen Motor zu warten. Hier sind ein paar alltägliche, aber extrem hilfreiche
  65. Tipps, die ihr sofort umsetzen könnt. Erstens, reduziert künstliche Düngemittel in euren eigenen Gärten. Nehmt stattdessen lieber natürlichen
  66. Kompost, um die Böden eben nicht mit Nitraten zu fluten. Zweitens, unterstützt spannende Projekte zum Gewäserschutz. Die holen z.B. Faul
  67. Schlamm aussehen oder filtern gezielt Nährstoffe. Und das absolut wichtigste, meidet fossile Brennstoffe, wo es nur irgendwie geht. Senkt euren eigenen CO2
  68. Fußabdruck, fahrt öfter mal Rad, um diese fatale Meeresversauerung zu bremsen und wählt beim Einkaufen einfach umweltfreundliche regionale Produkte.
  69. Glaubt mir, jeder noch so kleine Schritt macht hier einen echten Unterschied. Zum Abschluss habe ich noch eine kleine, aber sehr wichtige Frage, die mal für
  70. euch selbst beantworten könnt. Welche Rolle spielt ihr eigentlich ganz persönlich in diesem faszinierenden Getriebe der Natur? Sind wir nur
  71. Konsumenten, die ständig Energie rausziehen oder wollen wir auch ein aktiver Teil der Lösung sein und mithelfen, diese super sensiblen
  72. Kreisläufe zu schützen? Denkt da beim nächsten Spaziergang im Wald oder am Badesee einfach mal drüber nach. Und das war's auch schon mit unserem Deepdive in
  73. die Stoffkreisläufe und die Energieflüsse unserer Ökosysteme. Wenn euch diese Erklärung heute geholfen hat und ihr jetzt sagt: "Hey, ich habe diese
  74. komplexen Naturgesetze endlich verstanden, dann lasst uns super gerne jetzt noch das Like da und klickt auf den kostenlosen Abobutton. Das hilft
  75. unserem Kanal wirklich enorm weiter. Und schreibt uns doch auch mal eure Gedanken dazu unten in die Kommentare. Macht's gut, danke fürs dabei sein und bis zum
  76. nächsten Mal. Bleib neugierig.

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