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Gottesbilder im Alten Testament. Schöpfer, Vater, Richter, Person!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 40 Zeilen
- wer ist eigentlich Gott um diese Frage geht es in diesem Video wer ist eigentlich Gott genauer müsste es heißen wie ist Gott eigentlich wer diese Frage
- beantworten möchte muss im christlichen Kontext einen Blick in die Bibel werfen denn in den biblischen Texten des Alten Testaments haben einzelne Menschen oder
- auch Gruppen ihre Erfahrungen mit Gott aufgeschrieben damit geben sie uns ein Bild davon wie Gott ist ich glaube an Gott den Vater den Allmächtigen den
- Schöpfer des Himmels und der Erde so lautet der Beginn des apostolischen Glaubensbekenntnisses in diesem Satz finden wir bereits zwei wichtige
- Gottesbilder Schöpfer und Vater starten wir zunächst mit dem Schöpfer durch das Aufkommen der modernen Naturwissenschaften ist der Schöpfer
- Gott immer unverständlicher geworden zunehmend setzt sich der gedankefest dass die Welt und das Leben ohne das Eingreifen eines Schöpfer Gottes
- entstanden sei die Entwicklung der Erde ja des gesamten Kosmos lässt sich scheinbar mit genauen Gesetzmäßigkeiten erklären dazu brauche es keinen
- Schöpfergott doch wenn die Bibel von Gott dem Schöpfer spricht geht es ihr um etwas anderes als eine naturwissenschaftliche Beschreibung sie
- fragt tiefer existenzieller nämlich nach der eigentlichen Bestimmung dem letzten Grund Halt und Ziel der Welt diese
- Fragen kann die Naturwissenschaft nie beant woren aufgrund jahrhunderterlanger Erfahrungen die das Volk Israel gemacht hat findet sich in der Bibel eine
- besondere Überzeugung die in dem Schöpfer Gott festgemacht wird hinter allem was ist steht nicht ein unpersönliches Prinzip eine
- unbrechenbare macht oder ein kalter Zufall sondern ein lebensfreundlich wohlwollender Gott kommen wir auf das zweite Bild zu sprechen das uns im
- Glaubensbekenntnis begegnet Gott der Vater Kind ist bekannt was ein Vater ist weil jeder Mensch neben einer Mutter eben
- auch einen Vater hat das ist klar allerdings variieren die Erfahrungen die Kinder mit ihren Vätern machen weshalb Menschen Schwierigkeiten damit haben
- können Gott als Vater anzusprechen wenn sie ihre eigenen vatererfahrungen auf Gott übertragen so eine Übertragung nennt man übrigens
- Anthropomorphismus also wenn jemand negative Erfahrung mit seinem eigenen Vater gemacht hat sei es z.B aufgrund von Abwesenheit
- autoritärer Durchsetzung gewalttätigem Verhalten oder abwertenden Äußerungen gegenüber der Familie dann kann es schwer sein Gott als Vater
- anzunehmen das Bild des Vaters erschließt sich allerdings nur dem der von seinen eigenen menschlichen guten oder schlechten vatererfahrungen Abstand
- nimmt und sein eigenes Vaterbild reflektiert Gott wird im Alten Testament übrigens auch mit einer Mutter verglichen dazu
- aber gerne mehr in einem weiteren Video wenn ihr das wünscht ein weiteres bekanntes Gottesbild ist das des Richters denn der
- Herr ist unser Richter der HERR unser Gesetzgeber der HERR unser König er wird uns retten so steht es im Alten Testament und immer wieder taucht dieses
- Bild eines richtenden Gottes im Alten Testament auf teil wird sogar von einem zornigen Gott gesprochen der sein Volk Israel hart bestraft nachdem es seine
- Gesetze übertreten hat diese Texte sind nicht leicht zu verstehen diese Geschichten widersprechen auf dem ersten Blick dem liebenden Gott wie kann ein
- liebender Gott zornig werden im Unterschied zum menschlichen Zorn ist bei Gottes Zorn weniger an einen unbeherrschten Gefühlsausbruch zu denken
- als viel mehr an eine willentliche Reaktion Gottes durch die Gott menschlichem Fehlverhalten und der Missachtung seiner Gebote entgegentritt
- aber wieso will Gott zornig werden die Kurzantwort lautet ein heiliger Gott kann das Bestehen von bösem nicht akzeptieren stattdessen wird mit dem
- Eingreifen in die Geschichte das Böse bekämpft und Gerechtigkeit hergestellt Gott richtet das Böse und das kann wiederum zu einer Hoffnung für den
- Menschen werden zu wissen dass am Ende aller Tage Gott für völlige Gerechtigkeit sorgen wird kommen wir auf ein letztes Gottesbild zu sprechen viele
- Menschen sagen sie glauben an einen Gott so etwas wie eine höhere Macht oder eine Energie interessant ist dass die Bibel den christlichen Gott nie bloß als
- Energie oder Materie beschreibt sondern als eine Person was bedeutet es Person zu sein Person zu sein bedeutet dass Gott als ein individuelles konkretes
- Wesen mit Verstand Emotionen und Willen betrachtet wird das bedeutet auch er kann anderen Personen auf unterschiedlichen Ebenen begegnen er
- kann Dinge versprechen er kann Menschen segnen sie lieben und zeigt Mitgefühl zudem ist Gott als Person im Gebet ansprechbar und besitzt
- gleichzeitig die Freiheit sich auch zurückzuziehen Person sein beutet im Umkehrschluss nicht dass Gott ein Mensch mit einem Körper ist gott ist Geist und
- somit unsichtbar und inendlich doch er ist auch eine Person denn wäre Gott keine Person sondern eine Sache müssten wir eine
- Gebrauchsanweisung lesen um ihn zu verstehen eine Person lernt man hingegen kennen indem man ihre Geschichte erfährt und die finden Christen in der Bibel
- fassen wir zusammen erstens der Glaube an einen Schöpfergott steht nicht in Widerspruch zur modernen Naturwissenschaft er bringt zum Ausdruck
- dass Gott der tiefe Sinn allen Seins ist zweitens wer Gott als liebenden Vater anspricht muss vorsichtig sein sein eigenes Vaterbild auf Gott zu
- übertragen drittens Gott richtet weil er Gerechtigkeit herstellen will und viertens der Gott der Bibel ist keine unpersönliche Energie sondern eine
- Person lasst mir gerne einen Kommentar da welches Gottesbild ihr am spannendsten findet oder mit welchem Gottesbild ihr vielleicht auch Probleme
- habt und gerne würde ich natürlich auch von euch wissen zu welchem Gottesbild ihr gerne ein Video auf diesem Kanal sehen würdet bis zum nächsten Mal
Zum Nachlesen
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