Der Islam-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi CHECKER WELT https://www.youtube.com/watch?v=bA6tKk26TXY Transkript (automatisch erstellt) 0:01 * Titelsong: Checker Tobi * # Achtung! Hier kommt Checker Tobi. 0:05 # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. # Der, der immer fragt. Der die Action mag. 0:12 # Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. 0:20 # Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. # Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. 0:26 # Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Untertitelung: BR 2016 0:34 Hi Leute. Ich habe 19 Stunden nichts gegessen und getrunken. Ich habe gefastet. 0:40 So wie gläubige Muslime im Fastenmonat Ramadan. Heute ist der erste Tag des Ramadan. 0:46 Hier findet das große Fastenbrechen statt. D.h: Nach 20 Stunden dürfen die Fastenden endlich wieder essen. 0:54 Stellt euch vor, was für einen Hunger ich habe. Deshalb mische ich mich da drunter. 1:00 Ach so, heute geht's um den Islam. Der Islam ist nach dem Christentum die zweitgrößte Religion der Welt. 1:11 1,5 Milliarden Gläubige gibt es weltweit. Die heißen Muslime und Muslimas. 1:17 Das Wort Islam ist arabisch und bedeutet "Hingabe". Muslime glauben, wie Juden und Christen, an Gott. 1:26 Der heißt im Islam Allah. Auch der Islam hat ein heiliges Buch: den Koran. 1:33 Darin steht, wie man sich als gläubiger Muslim verhalten soll. In Deutschland leben ca. 4 Mio. Muslime, 1:41 viele mit türkischen Wurzeln. Einige davon treffe ich heute. 1:45 Mit Merve check ich, was im Koran steht, und wir besuchen eine Moschee. Das ist das Gebetshaus der Muslime. 1:54 Und ich mache mit beim ersten Tag des Ramadan. Da heißt's dann für mich: Nichts essen und trinken. 2:01 Mal kucken, wie ich das hinbekomme. Also, alle bereit? Hier kommt: 2:12 Und jetzt: Die Checker-Fragen. Das check ich für euch. 2:31 Los geht's in Velbert bei Essen. Hier wohnt Merve mit ihrer Familie. Hallo. Hallo. Hi Tobi, komm rein. 2:39 Dazu gehören Papa Hasan, Mama Sayime, Bruder Seyit und Schwester Gözde. 2:48 Merve ist gläubige Muslima und zeigt mir, wie sie lebt. Was zeigst du mir jetzt? Ich zeige dir unser heiliges Buch. 3:00 Unseren Koran. Das, was den Christen die Bibel ist. Genau. Die ist bei euch rosa. 3:05 Nein, ist sie nicht. Ich habe sie mir auf Rosa ausgesucht, weil rosa zu meinen Lieblingsfarben gehört und es mir mehr Spaß macht, 3:15 darin zu lesen. Du schlägst sie von hinten auf? Genau. 3:18 Normalerweise hältst du ein Buch ja so und machst so auf. Genau. Tust du aber nicht. 3:24 Wir schlagen von hinten nach vorne auf und lesen von rechts nach links. Ahh. Also du liest die letzte Seite zuerst und von rechts nach links, 3:33 statt von links nach rechts. Genau so ist es. Das hier kannst du lesen? Was ist das für eine Schrift. 3:40 Arabisch. Wir Muslime lernen arabisch zu lesen. Damit wir Koran lesen können. 3:45 Den Koran gibt es auch in übersetzter Form. Auch auf Deutsch. 3:53 Was steht da drin? Z.B: Wie ein Moslem sich zu verhalten hat. 3:57 Dazu gehören die fünf Säulen des Islam. Das habe ich schon mal gehört. Ist eine Checker-Frage. 4:09 Die wichtigen Regeln, nach denen ein Moslem sich richten soll. Das erste ist das Glaubensbekenntnis. Shahada genannt. 4:19 Es lautet: Aschhadu an lā ilāha ill allāh Aschhadu anna muhammadan rasūlu. 4:26 Das klingt toll. Ich habe nichts verstanden. Was heißt das? Es gibt nur einen Allah. 4:32 Muhammed ist sein Gesandter. Allah ist Gott, oder? Gott, ja. 4:38 Und wer ist Mohammed. Mohammed ist sein Prophet. Mohammed vor ca. 1450 Jahren gelebt. Hier in Mekka. 4:47 Einer Stadt in Arabien. Er war Händler und kannte andere Religionen. 4:53 Z.B. Christentum und Judentum. Die gab's da schon. Mohammed hat sich oft auf den Berg Hira zum Meditieren zurückgezogen. 5:02 Auf dem Berg soll ihm ein Engel erschienen sein: Erzengel Gabriel. Gabriel hat Mohammed bedrängt und gesagt: lies. 5:10 Aber Mohammed konnte nicht lesen. Also hat er sich gemerkt, was Gabriel ihm gesagt hat: 5:16 Dass es nur einen Gott gibt und dass Mohammed sein Prophet ist. Also der, der den Menschen die Lehren Gottes näher bringen soll. 5:25 In seinem Leben soll er viele Offenbarungen gehabt haben. Z.B: wie man zu leben hat 5:31 und anderes, das er sich auswendig gemerkt hat. Seine Anhänger haben es aufgeschrieben, in der Sprache, 5:38 in der Gabriel gesprochen haben soll: Arabisch. So entstand der Koran. 5:44 Es ist das Ziel vieler Gläubigen, den Koran gut, oder sogar auswendig zu kennen. 5:50 Die erste Säule des Islam ist das Glaubensbekenntnis. Es gibt nur einen Gott und Mohammed ist sein Gesandter. 5:57 Jetzt frage ich Merve nach den anderen vier Säulen. Zweite Säule? Das Zweite ist, dass man betet. 6:04 Fünfmal täglich muss ein Moslem beten. Bevor die Sonne aufgeht, einmal mittags, dann nachmittags, 6:12 abends und nachts. Ehrlich? Fünfmal am Tag? Fünfmal am Tag. 6:17 Die dritte Säule ist das Fasten. Einmal im Jahr, im Ramadan, 6:22 essen die Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts. Was das bedeutet, sehen wir später. 6:30 Die vierte Säule ist: Almosen geben. Jeder Wohlhabende soll Bedürftigen und Armen etwas abgeben. 6:36 Und was ist die fünfte Säule? Das ist die Pilgerfahrt nach Mekka. 6:42 Muslime sollen einmal im Leben eine Pilgerfahrt machen. Nach Mekka, das ist unser heiliger Ort. 6:51 Mekka kennen wir schon. Das ist die Geburtsstadt Mohammeds. Millionen von Menschen reisen dahin. 6:58 In Mekka steht ein würfelförmiges Bauwerk. Die Kaaba. Das heiligste Gebäude im Islam. 7:05 Während ihrer Pilgerfahrt umrunden die Muslime die Kaaba siebenmal. Die fünf Säulen sind das Glaubensbekenntnis, 7:16 Beten, Fasten, Almosen geben, und die Pilgerreise. Dein Zimmer? Das teile ich mit meiner Schwester. 7:26 Und mit dem Teddybären. Genau, mit dem Teddybären. * Ei Ruf ertönt. * 7:31 Was ist das? Das ist unser Gebetsruf. Dein Handy ruft dich? 7:36 Genau. Das ist die Einladung zum Beten. Okay. Wir beten ja fünfmal am Tag. 7:44 Dann machen wir die Waschung, nach der ich mich ankleiden muss. Dann kann ich beten. Was meinst du mit Waschung? 7:51 D.h., die Hände werden gewaschen. Der Mund ausgespült und das ganze Gesicht gewaschen. 7:57 Dann die Arme und die Füße. Echt? Dann darf ich beten. 8:02 Das machst du fünfmal am Tag? Warum? Was bedeutet das? Wir reinigen uns, bevor wir mit Allah kommunizieren. 8:12 Okay. Wir wollen ihm "sauber" begegnen. Was wäre, wenn du nach der Waschung in Dreck fällst? 8:18 Musst du dann von vorne anfangen? Nein. Ich muss die nächste Waschung machen, wenn ich auf dem Klo war, 8:25 wenn ich irgendwo blute ... Okay. ... und wenn ich pupse. 8:31 Wirklich? Ja. Dann muss ich die Waschung erneut machen. 8:36 Warte mal, du bist gerade fertig zum Beten, dann rutscht dir ein Pups raus und du musst von vorne anfangen? 8:43 Genau so ist es. Weil du nicht mehr rein bist. Zum Beten legt sie ein Gewand an, 8:50 das die Knöchel und Handgelenke bedeckt. Außerdem bindet sie sich ein Kopftuch um. 8:57 Ihren Gebetsteppich breitet sie Richtung Mekka aus. Wo das liegt, sieht Merve auf einer App. 9:04 Immer dort, wo die kleine Kaaba ist, liegt Mekka. Es darf niemand vor mir stehen. Wenn ich hier stehe, geht das nicht? 9:14 Nein. Stehe ich im Weg? Genau. Entschuldigung. Dann lasse ich das. 9:19 Merve dürfte nicht in Gegenwart von Männern beten. Drum zeigt sie mir hier nur, wie das aussieht. 9:25 Nach dem Gebetsruf hat Merve bis zum nächsten Ruf Zeit, um zu beten. Wenn sie's nicht schafft, kann sie das Gebet später nachholen. 9:33 Was ich mich ja frage: Warum trägt Merve beim Beten ein Kopftuch, sonst aber nicht? 9:39 Wieso machst du das so? Es ist jedem selbst überlassen, ob man eins tragen will. 9:45 Ich trage keins, weil es andere abschreckt, wenn ich eins trage. Damit es den Menschen nicht schwer fällt, mich auf der Straße 9:55 nach etwas zu fragen, trage ich kein Kopftuch. Das mit dem Kopftuch ist kompliziert. 10:01 Im Islam tragen nur Frauen eins. Manche verhüllen sich komplett, so wie die hier. 10:07 In Deutschland finden das nicht alle gut, dass sich nur Frauen verhüllen sollen. 10:12 Oder sie finden, dass ein Kopftuch fremd aussieht. Weil Merve nicht will, 10:17 dass gleich jeder irgendwas denkt, trägt sie keins. Das wieder finden viele streng gläubige Muslime nicht toll. 10:24 Es ist in Deutschland ganz schön schwierig, es allen recht zu machen. Für Merve ist es eine Sache zwischen ihr und Gott. 10:32 Ich glaube daran, dass Allah so barmherzig ist, dass er es mir nicht übel nimmt, dass ich keins trage. 10:41 Und jetzt eine Frage an euch. Checkt mal, ob ihr die Antwort entdeckt. 10:57 Die Lösung gibt's zum Schluss. Beten können Muslime überall, 11:02 besonders wertvoll sind die Gebete in der Moschee, dem muslimischen Gebetshaus. 11:07 Erkennt man an so einem Turm, dem Minarett. Auf das von der Moschee in Wülfrath steigen wir mal rauf. 11:15 Wow, ist toll hier oben. Ja. Was passiert auf einem Minarett. 11:22 Von hier oben wird zum Gebet gerufen. Das bedeutet? 11:28 Dass der Muezzin hier fünfmal am Tag hoch kommt. Ein Muezzin? Genau. 11:33 Das war eine Checker-Frage. Ein Muezzin ist der, der auf das Minarett kommt und zum Gebet ruft. 11:47 Sodass es jeder hören kann. Wir wissen Bescheid, dass wir kommen müssen. 11:53 Das ist das, was wir vorhin auf deinem Handy gehört haben. Genau. 11:58 Ein bisschen wie der Kirchturm, bei dem die Glocke läutet und einlädt, in die Kirche zu kommen. 12:05 Das passiert hier in der Moschee? Nein, hier leider nicht. Aber in der Türkei wird das fünfmal täglich gemacht. 12:14 Und das klingt dann so. Oft kommt der Ruf heutzutage auch vom Tonband. In Deutschland ist der Ruf erlaubt, 12:23 die meisten Moscheen verzichten aber darauf. Das Minarett zeigt dann einfach: Hier steht eine Moschee. 12:30 Kann ich auch etwas runter rufen. Klar. Was denn? Wie wäre es mit: Hallo Wülfrath. 12:38 Gute Idee. Machen wir zusammen. Auf drei. Ein, zwei, drei: Hallo Wülfrath! 12:45 Das war super. Die kommen gleich alle in die Moschee. Ein Muezzin ruft die Muslime fünfmal am Tag vom Minarett aus zum Gebet. 12:59 Jetzt schauen wir uns die Moschee mal von innen an. Dafür ziehen wir die Schuhe aus und Merve bindet ihr Kopftuch um. 13:07 Eine Moschee betritt man immer mit dem rechten Fuß zuerst. Der Imam steht hier vorne vor der Gebetsnische. 13:21 Da fängt er an zu beten. Ganz alleine steht er da. Was ist ein Imam. Der Vorbeter. 13:28 Der betet vor und wir beten nach. In einer vollen Moschee sieht das dann so aus: 13:36 Besonders feierlich ist das Freitagsgebet. In den großen Moscheen, kommen Tausende Menschen zusammen. 13:44 Aber: Männer und Frauen beten getrennt. Wir treffen jetzt den Imam, Herrn Schahin. 13:52 Und den Vorsteher der Gemeinde, Herrn Karaman. Wie viele Imame kommt Herr Schahin aus der Türkei 13:58 für einige Jahre nach Deutschland und spricht kaum Deutsch. Merve übersetzt. 14:03 Wenn ein Imam die Gemeinde anleitet, dann ist er ja wahrscheinlich ein richtiger Koranexperte. 14:11 Können Sie den gesamten Koran auswendig? Den kann er auswendig. 14:17 Komplett alles? Wirklich? Das ist nicht schlecht. Respekt. 14:23 Kann ich mal was hören? Haben Sie eine Lieblingsstelle? * Er rezitiert. * 14:32 Mit dem Gebet bittet Herr Schahin Allah um Hilfe und Gnade. Ähnlich wie Christen mit dem Vaterunser. 14:50 Toll. Danke. Warum klang das so speziell? Wie gesungen. 14:56 Muss man ein guter Sänger sein, wenn man Imam werden will? Das wird nicht vorgesungen, 15:07 sondern der Koran wird mit dieser Betonung gelesen. Allah sagt sozusagen: 15:15 Indem ihr im Koran lest, sollt ihr eure Stimme verschönern. Okay. Das hat man gehört. 15:23 Wenn man daraus liest, klingt das wie Gesang. Einmal im Jahr ist Ramadan, Fastenmonat. 15:30 Da dürfen Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken. 15:36 Ich verbringe morgen mit Merve den ersten Tag des Ramadan und faste. Ich muss dafür früh aufstehen. Bis gleich. 15:46 * Schnarchen * Mhh. 15:57 Was denn? Ach so, stimmt. Es ist Ramadan. Ich habe gesagt, dass ich mitfaste. 16:05 Ich muss frühstücken gehen. Leute, es ist jetzt 2.30 Uhr nachts, oder morgens, wie man's nimmt. 16:17 Ich bin hundemüde und habe drei Stunden geschlafen. Jetzt bin ich mit Merve verabredet, zum Frühstücken. 16:24 Obwohl es mitten in der Nacht ist. In einer Stunde beginnt der Ramadan, dann ist Fasten angesagt. 16:32 18 Stunden. Bis am Abend die Sonne untergegangen ist und wir das Fasten brechen dürfen. 16:38 Ich kuck mal zu ihr rein. Bestimmt pennt sie noch und macht nicht auf. 16:55 Ja, sieht so aus. * Türsummer ertönt. * 17:02 Bis zur Dämmerung ist's nicht mehr lang. Ab 3.30 Uhr in der Nacht ist Schluss mit essen und trinken. 17:09 Tagsüber gibt's dann nix mehr. Einen ganzen Monat lang. Was heißt Guten Appetit auf Türkisch? 17:17 Afiyet olsun. Afiyet olsun. Afiyet olsun. 17:22 Es gibt auch in anderen Religionen eine Fastenzeit. Im Christentum auch. 17:26 Die Christen erinnern damit an das Fasten Jesu. Warum Muslime fasten, klär ich jetzt. 17:33 Checker-Frage. Damit wir wissen, wie es ärmeren Leuten geht, 17:43 die nicht so viel Essen haben wie wir hier. Okay, das finde ich schön. 17:49 Wenn es 3.30 Uhr ist und wir fertig sein müssen, dann darf bis zum Fastenbrechen in 18 Stunden nichts in deinen Mund? 18:00 Genau. Kein Kaugummi ... gar nichts? Genau. Gar nichts. Kein Wasser. Kein Kaugummi. Kein Bonbon. 18:08 Wenn es regnet, darf man keine Tropfen schlucken. Muss man schon. 18:13 Man soll nicht extra mit offenem Mund sprechen. Genau, das soll man nicht. 18:21 Dann trinken wir lieber jetzt noch ordentlich Wasser, gleich dürfen wir ja nicht mehr. 18:30 Eine Minute. Vielen Dank. Wir sehen uns später. Gute Nacht. 18:38 Gute Nacht. Ich leg mich noch mal schlafen. * Schnarchen * 18:48 Was denn? Mann, das ist echt zu früh für mich. 18:52 Merve studiert noch. Sie wird Bauingenieurin und ist oft mit ihrem Chef auf der Baustelle. 18:58 Wenn es richtig heiß ist, ist die Arbeit dort für Fastende super anstrengend. 19:03 Auch für mich ... Weil nichts trinken ungesund werden kann 19:09 müssen Schwangere, Alte, Kinder und Kranke nicht fasten. Am Nachmittag geht's zur Uni von Merves Schwester. 19:18 Die muss mit leerem Bauch studieren und in der Kantine dürfen nur die anderen essen. 19:27 Wir haben seit 13 Stunden nichts gegessen und getrunken. Langsam wird es richtig anstrengend. 19:34 Ich hab so Hunger. Ich bin müde, unkonzentriert und schlecht gelaunt. Alle essen um einen rum, es ist echt anstrengend. 19:42 Ihr müsst gar nicht so kucken. Ihr sitzt da die ganze Zeit und seid am Mampfen. Unfassbar. 19:55 Das ist so gemein. Wo kommt bei euch die Freude daran her. 19:59 Sobald wir abends am Tisch sitzen, macht es Spaß. Dann wissen wir wirklich, wie wichtig Essen ist. 20:08 Daher ist es um so schöner zu sehen, ich habe noch sechs Stunden und dann kann ich essen. 20:14 Auch die Vorbereitungen vorm Essen machen Spaß. Du hast das so gesagt, oder haben wir noch sechs Stunden? 20:21 Wir haben noch sechs Stunden. Immer noch? Wir fasten seit 13 Stunden. 20:26 Ich dachte, Ahhh. Sechs Stunden. 20:34 Oh Mann. Das Fasten erinnert Muslime, wie wertvoll Essen und Trinken sind. 20:45 Fast geschafft. Noch zwei Stunden. Am Abend backen wir für das Fastenbrechen. 20:50 Aber, Teig naschen ist nicht. Das Fastenbrechen feiert Merve nicht in der Wülfrather Moschee, 20:59 sondern in einer kleinen, direkt in ihrem Wohnort Velbert. Was passiert danach? Ist dann Schluss bis zum nächsten Jahr? 21:08 Nein. Wir werden nach diesen 30 Tagen eine riesen Feier haben. Eine riesen Feier? Genau. 21:14 Wir werden vier Tage lang, mit den Erwachsenen, das Zuckerfest feiern. Ist ja krass. 21:22 Es wird vier Tage nur Süßes gegessen. Ehrlich? Ihr fastet 30 Tage und dann gönnt ihr euch vier Tage was. 21:29 Dann ist der Ramadan vorbei. Dann müssen wir ein Jahr warten bis zum Fasten. 21:35 Beim Zuckerfest besucht man auch Verwandte und feiert mit ihnen. Es ist eines der wichtigsten Feste. Wie bei den Christen Weihnachten. 21:44 Bevor jetzt das Fastenbrechen beginnt, betet der Imam. * Imam rezitiert. * 22:09 Jetzt kannst du anfangen. Ist das toll. 22:27 Das macht mich richtig glücklich. Heute hab ich gecheckt, wie viel wir täglich so essen, 22:34 ohne richtig drüber nachzudenken. Eine super Erfahrung für mich. Merve. Ich wollte sagen, es war richtig toll. 22:48 Vielen Dank fürs Mitmachen-Lassen und Einladen. Das war eine tolle Erfahrung. Auch das Fasten. Danke. 22:55 Bitte, Tobi. Du bist immer willkommen. Vielen Dank. Super. 23:04 In ein paar Stunden steht Merve wieder auf, und fastet weiter. Hier noch die Antwort auf die Mitmachfrage. 23:21 Habt ihr die Antwort vorhin gecheckt? Schaut mal. Der Imam steht hier vorne. Was ist ein Imam? 23:27 Ein Imam ist der Vorbeter. Also, richtig war Antwort C. 23:40 Ich habe echt noch Hunger. Ich habe doch nichts gegessen. Ich esse das hier noch auf. 23:47 Und ihr macht's gut. Bis zum nächsten Mal. Hey. Das ist meins. Du hast den ganzen Tag lang gegessen. 24:00 Untertitelung: BR 2016 # Achtung! Hier kommt Checker Tobi. 24:06 # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. # Der, der immer fragt. Der die Action mag. 24:14 # Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. # Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. 24:22 # Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. # Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. 24:28 # Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi!