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Warum gibt es Jahreszeiten - Klima und Wetter einfach erklärt 3
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 76 Zeilen
- Servus Leute! Heute geht’s um Jahreszeiten!
- Ihr wisst schon, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. In diesem Video zeigen wir euch, wie die Jahreszeiten entstehen!
- Ok,... Wie entstehen Jahreszeiten?
- Dazu schauen wir uns erstmal unseren Planeten an! Oben ist Norden unten ist Süden.
- Is klar. In der Mitte liegt der Äquator.
- Das ist der Breitengrad, der die Nordhabkugel von der Südhalbkugel trennt. Und die Erde dreht sich.
- Und zwar von Westen nach Osten. Als von links nach rechts.
- Das heißt: Die Drehrichtung ist immer parallel zum Äquator. Das Ganze sieht dann so aus!
- Für so ne Umdrehung braucht die Erde 24 Stunden. So’n Zufall, das ist ja genau ein Tag! :P
- Ist kein Zufall! Ein Tag ist 24 Stunden lang, weil eine Erdumdrehung solange dauert.
- Die Drehung der Erde wird auch Erdrotation genannt. Die Erdrotation bewirkt, dass es mal dunkel ist und mal hell.
- Und da kommt die hier ist Spiel… Die Sonne.
- Die Sonne scheint auf die ihr zugewandte Seite der Erde. Dadurch ist es auf der einen Seite der Erde hell.
- Dort ist also Tag. Auf der anderen Seite kommen keine Sonnenstrahlen an!
- Dort ist es also finster. Gute Nacht!
- Jetzt scheint die Sonne auf der einen Seite. Gleichzeitig dreht sich dann ja noch die Erde.
- Deshalb wechseln sich Tag und Nacht immer wieder ab! Aber warum gibt es verschiedene Jahrszeiten?
- Das liegt an der Neigung der Erde zur Sonne! Die Neigung der Nordhalbkugel zur Sonne beträgt 23,5 Grad.
- Die Abbildung zeigt gerade den 21. Juni. Das ist der Sommeranfang bei uns auf der Nordhalbkugel!
- Auf der Nordhalbkugel ist die angestrahlte Fläche gerade viel größer als auf der südlichen Halbkugel.
- Man sagt auch die Nordhalbkugel ist der Sonne zugeneigt. Nehmen wir mal an.
- Ihr befindet euch auf der Nordhalbkugel - zum Beispiel in Buxtehude. Wenn bei euch die Sonne aufgeht, seid ihr dann ungefähr hier.
- Jetzt dreht sich die Erde und ihr verändert eure Position zur Sonne. Mittags seid ihr hier.
- Ihr seid der Sonne am nächsten. Deshalb ist es am Mittag am wärmsten.
- Jetzt müsst ihr euch die Erde als Kugel vorstellen. Also in 3D!
- Ihr wandert auf der Seite weiter, die man jetzt nich sieht. Diese wird aber immer noch von der Sonne beschienen.
- Und zwar bis hier hin. Da geht dann die Sonne unter, weil Sonnenstrahlen von der anderen Erdseite verdeckt werden.
- In der Nacht wandert ihr dann mit der Erddrehung zurück bis zu eurem Ausgangspunkt. Bei den gelben Pfeilen ist es in Buxtehude also hell und bei den blauen Pfeilen dunkel.
- Ihr seht, dass die gelbe Strecke viel länger ist als die blaue. Weil ihr länger für die gelbe Strecke braucht, ist es im Sommer länger hell.
- Anders sieht’s auf der Südhalbkugel aus. Zum Beispiel in Australien.
- Hier ist am 21. Juni der Wanderweg auf der sonnenabgewandten Seite viel länger. Deshalb ist auf der Südhalbkugel im Juni Winter.
- Weil die Nordhalbkugel im Sommer zur Sonne geneigt ist, ist es also länger hell. Und warum ist es im Sommer wärmer als im Winter?
- Wenn die Sonne an einem Tag länger scheint, kann sie die Erde auch länger Erwärmen! Is klar.
- Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum es im Sommer bei uns wärmer ist. Dazu schauen wir uns mal die Sonnenstrahlen an.
- Im Sommer ist die Nordhalbkugel zur Sonne geneigt. Es treffen also mehr Sonnenstrahlen auf die Nordhalbkugel als auf die Südhalbkugel.
- Mehr Sonnenstrahlen heißt mehr Wärme. So einfach ist das.
- Jetzt haben wir uns die ganze Zeit den Sommer angeguckt. Ist zwar schön, wenn die Tage lang sind und es warm ist, aber wie sieht das jetzt mit
- den anderen Jahreszeiten aus? Die entstehen, weil die Erde um die Sonne wandert.
- Dazu braucht die Erde 365 Tage! Also ein Jahr!
- Deshalb heißen die Jahreszeiten auch so! Wenn die Erde um die Sonne fliegt, behält sie ihre Neigung bei!
- Wenn man Sonne und Erde auf eine Ebene bringt, auf der die Erde um die Sonne kreist, würde das eigentlich so aussehen - da kann man die Erdneigung zur Sonne besser erkennen, als
- vorhin. Vorhin hatten wir es nur anders dargestellt, weil wir mit der Erde angefangen und ihre
- Achse senkrecht gezeigt hatten. Deshalb mussten die Sonnenstrahlen dann schräg ankommen.
- Jetzt aber wieder zurück zu unserer Umlaufbahn mit den Jahreszeiten. Am 21.12.
- steht die Erde genau entgegengesetzt zur Sonne. Jetzt ist die Situation genau anders herum.
- Die Südhalbkugel ist der Sonne zugewandt. Es ist also Sommer auf der Südhalbkugel.
- Jetzt ist das von der Sonne angestrahlte Gebiete auf der Südhalbkugel größer. Wir haben also Sommer auf der Südhalbkugel und Winter auf der Nordhalbkugel…
- und es ist bald Weihnachten. :P Den 21. Dezember und den 21. Juni haben wir aber nicht aus Jux und Tollerei dargestellt.
- Diese beiden Daten sind nämlich wichtig für die so genannten Wendekreise. Am 21. Juni steht die Sonne genau über dem nördlichen Wendekreis.
- Also dem 23,5-ten Grad nördlicher Breite. Wenn die Sonne sich genau über einem befindet, dann sagt man auch
- “Sie steht im Zenit.” Am 21. Dezember steht die Sonne am südlichen Wendekreis im Zenit,
- also auf dem 23,5-ten Grad südlicher Breite. Der Zenit der Sonne wandert also vom nördlichen Wendekreis zum südlichen Wendekreis.
- Hierfür braucht der Zenit ein halbes Jahr. Also vom 21. Juni bis zum 21. Dezember.
- Die Sonne scheint zwischen den Wendekreisen am stärksten. Zwischen den Wendekreisen befinden sich die Tropen.
- Das is die Klimazone mit dem Regenwald und so. Ok, jetzt gibt es ja noch zwei andere Jahreszeiten!
- Den Frühling und den Herbst! Am 21. März und am 23. September scheint die Sonne genau auf den Äquator.
- Die Sonne scheint also genau gleich stark auf die Nordhalbkugel und auf die Südhalbkugel. Der 21. März ist deshalb der Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel und der Herbstbeginn
- auf der Südhalbkugel. Vom 21. März bis zum 21. Juni neigt sich die Nordhalbkugel immer weiter zur Sonne.
- Auf der Nordhalbkugel wird’s wärmer und die Tage werden länger. Ab dem Sommerbeginn, also dem 21. Juni, werden die Tage wieder kürzer und es wird kälter.
- Der 23. September ist bei uns der Herbstbeginn. Ab diesem Tag ist die Südhalbkugel wieder stärker der Sonne zu geneigt.
- Und das Spiel geht so weiter. Der 21.12.
- ist Winteranfang auf der Nordhalbkugel. Auf der Nordhalbkugel ist das der kürzeste Tag.
- Ab da an werden die Tage dann wieder länger und auch die Temperaturen steigen wieder an.
- Ok, fassen wir die wichtigsten Dinge nochmal zusammen! Die Erde dreht sich parallel zum Äquator um die eigene Achse.
- Südhalbkugel und Nordhalbkugel werden nicht immer gleichmäßig von der Sonne beschienen. Im Sommer ist die Sonne der Nordhalbkugel zu geneigt.
- Deshalb wird ein größeres Gebiet auf der Nordhalbkugel bestrahlt. Weil das helle Gebiet größer ist, scheint auch länger die Sonne.
- Die Erdumdrehung braucht ja länger, um dieses Gebiet zu durchqueren. Außerdem ist es wärmer, da mehr Sonnenstrahlen auf die Nordhalbkugel treffen.
- Im Winter ist das genau andersherum. Dann ist die Nordhalbkugel der Sonne abgeneigt.
- Deshalb sind die Tage kürzer und es ist kälter. Die Erde wandert in einem Jahr einmal um die Sonne.
- Im Frühling und im Herbst werden Südhalbkugel und Nordhalbkugel gleich stark angestrahlt. Außerdem haben wir die beiden Wendekreise behandelt.
- Der nördliche Wendekreis ist der 23,5te nördliche Breitengrad. Er ist der nördlichste Breitengrad, auf dem die Sonne senkrecht stehen kann, also im Zenit.
- Das passiert am 21. Juni. Von da an wandert der Zenit gen Süden.
- Am 21. Dezember erreicht der Zenit den Südlichen Wendekreis. Von da an wendet er wieder nach Norden ab.
- Dazwischen sind dann die Tropen. Dort scheint die Sonne am stärksten.
- Okay Leude, dass ist es für’s erste gewesen! Wenn ihr Sau-Bock auf andere Naturphänome habt sucht doch einfach nach “Vulkan”
- oder “Wie entsteht Wind”. Bis demnächst.
Zum Nachlesen
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