Warum gibt es Jahreszeiten - Klima und Wetter einfach erklärt 3 Geographie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=_EJv6c4ogQE Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Servus Leute! Heute geht’s um Jahreszeiten! 0:03 Ihr wisst schon, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. In diesem Video zeigen wir euch, wie die Jahreszeiten entstehen! 0:08 Ok,... Wie entstehen Jahreszeiten? 0:16 Dazu schauen wir uns erstmal unseren Planeten an! Oben ist Norden unten ist Süden. 0:22 Is klar. In der Mitte liegt der Äquator. 0:25 Das ist der Breitengrad, der die Nordhabkugel von der Südhalbkugel trennt. Und die Erde dreht sich. 0:31 Und zwar von Westen nach Osten. Als von links nach rechts. 0:35 Das heißt: Die Drehrichtung ist immer parallel zum Äquator. Das Ganze sieht dann so aus! 0:41 Für so ne Umdrehung braucht die Erde 24 Stunden. So’n Zufall, das ist ja genau ein Tag! :P 0:46 Ist kein Zufall! Ein Tag ist 24 Stunden lang, weil eine Erdumdrehung solange dauert. 0:51 Die Drehung der Erde wird auch Erdrotation genannt. Die Erdrotation bewirkt, dass es mal dunkel ist und mal hell. 0:58 Und da kommt die hier ist Spiel… Die Sonne. 1:01 Die Sonne scheint auf die ihr zugewandte Seite der Erde. Dadurch ist es auf der einen Seite der Erde hell. 1:08 Dort ist also Tag. Auf der anderen Seite kommen keine Sonnenstrahlen an! 1:13 Dort ist es also finster. Gute Nacht! 1:15 Jetzt scheint die Sonne auf der einen Seite. Gleichzeitig dreht sich dann ja noch die Erde. 1:20 Deshalb wechseln sich Tag und Nacht immer wieder ab! Aber warum gibt es verschiedene Jahrszeiten? 1:26 Das liegt an der Neigung der Erde zur Sonne! Die Neigung der Nordhalbkugel zur Sonne beträgt 23,5 Grad. 1:33 Die Abbildung zeigt gerade den 21. Juni. Das ist der Sommeranfang bei uns auf der Nordhalbkugel! 1:40 Auf der Nordhalbkugel ist die angestrahlte Fläche gerade viel größer als auf der südlichen Halbkugel. 1:47 Man sagt auch die Nordhalbkugel ist der Sonne zugeneigt. Nehmen wir mal an. 1:52 Ihr befindet euch auf der Nordhalbkugel - zum Beispiel in Buxtehude. Wenn bei euch die Sonne aufgeht, seid ihr dann ungefähr hier. 1:59 Jetzt dreht sich die Erde und ihr verändert eure Position zur Sonne. Mittags seid ihr hier. 2:03 Ihr seid der Sonne am nächsten. Deshalb ist es am Mittag am wärmsten. 2:08 Jetzt müsst ihr euch die Erde als Kugel vorstellen. Also in 3D! 2:11 Ihr wandert auf der Seite weiter, die man jetzt nich sieht. Diese wird aber immer noch von der Sonne beschienen. 2:18 Und zwar bis hier hin. Da geht dann die Sonne unter, weil Sonnenstrahlen von der anderen Erdseite verdeckt werden. 2:25 In der Nacht wandert ihr dann mit der Erddrehung zurück bis zu eurem Ausgangspunkt. Bei den gelben Pfeilen ist es in Buxtehude also hell und bei den blauen Pfeilen dunkel. 2:35 Ihr seht, dass die gelbe Strecke viel länger ist als die blaue. Weil ihr länger für die gelbe Strecke braucht, ist es im Sommer länger hell. 2:42 Anders sieht’s auf der Südhalbkugel aus. Zum Beispiel in Australien. 2:47 Hier ist am 21. Juni der Wanderweg auf der sonnenabgewandten Seite viel länger. Deshalb ist auf der Südhalbkugel im Juni Winter. 2:56 Weil die Nordhalbkugel im Sommer zur Sonne geneigt ist, ist es also länger hell. Und warum ist es im Sommer wärmer als im Winter? 3:04 Wenn die Sonne an einem Tag länger scheint, kann sie die Erde auch länger Erwärmen! Is klar. 3:09 Es gibt aber noch einen anderen Grund, warum es im Sommer bei uns wärmer ist. Dazu schauen wir uns mal die Sonnenstrahlen an. 3:15 Im Sommer ist die Nordhalbkugel zur Sonne geneigt. Es treffen also mehr Sonnenstrahlen auf die Nordhalbkugel als auf die Südhalbkugel. 3:23 Mehr Sonnenstrahlen heißt mehr Wärme. So einfach ist das. 3:27 Jetzt haben wir uns die ganze Zeit den Sommer angeguckt. Ist zwar schön, wenn die Tage lang sind und es warm ist, aber wie sieht das jetzt mit 3:34 den anderen Jahreszeiten aus? Die entstehen, weil die Erde um die Sonne wandert. 3:39 Dazu braucht die Erde 365 Tage! Also ein Jahr! 3:43 Deshalb heißen die Jahreszeiten auch so! Wenn die Erde um die Sonne fliegt, behält sie ihre Neigung bei! 3:48 Wenn man Sonne und Erde auf eine Ebene bringt, auf der die Erde um die Sonne kreist, würde das eigentlich so aussehen - da kann man die Erdneigung zur Sonne besser erkennen, als 3:58 vorhin. Vorhin hatten wir es nur anders dargestellt, weil wir mit der Erde angefangen und ihre 4:03 Achse senkrecht gezeigt hatten. Deshalb mussten die Sonnenstrahlen dann schräg ankommen. 4:07 Jetzt aber wieder zurück zu unserer Umlaufbahn mit den Jahreszeiten. Am 21.12. 4:13 steht die Erde genau entgegengesetzt zur Sonne. Jetzt ist die Situation genau anders herum. 4:19 Die Südhalbkugel ist der Sonne zugewandt. Es ist also Sommer auf der Südhalbkugel. 4:23 Jetzt ist das von der Sonne angestrahlte Gebiete auf der Südhalbkugel größer. Wir haben also Sommer auf der Südhalbkugel und Winter auf der Nordhalbkugel… 4:32 und es ist bald Weihnachten. :P Den 21. Dezember und den 21. Juni haben wir aber nicht aus Jux und Tollerei dargestellt. 4:40 Diese beiden Daten sind nämlich wichtig für die so genannten Wendekreise. Am 21. Juni steht die Sonne genau über dem nördlichen Wendekreis. 4:48 Also dem 23,5-ten Grad nördlicher Breite. Wenn die Sonne sich genau über einem befindet, dann sagt man auch 4:56 “Sie steht im Zenit.” Am 21. Dezember steht die Sonne am südlichen Wendekreis im Zenit, 5:02 also auf dem 23,5-ten Grad südlicher Breite. Der Zenit der Sonne wandert also vom nördlichen Wendekreis zum südlichen Wendekreis. 5:11 Hierfür braucht der Zenit ein halbes Jahr. Also vom 21. Juni bis zum 21. Dezember. 5:17 Die Sonne scheint zwischen den Wendekreisen am stärksten. Zwischen den Wendekreisen befinden sich die Tropen. 5:23 Das is die Klimazone mit dem Regenwald und so. Ok, jetzt gibt es ja noch zwei andere Jahreszeiten! 5:29 Den Frühling und den Herbst! Am 21. März und am 23. September scheint die Sonne genau auf den Äquator. 5:36 Die Sonne scheint also genau gleich stark auf die Nordhalbkugel und auf die Südhalbkugel. Der 21. März ist deshalb der Frühlingsbeginn auf der Nordhalbkugel und der Herbstbeginn 5:48 auf der Südhalbkugel. Vom 21. März bis zum 21. Juni neigt sich die Nordhalbkugel immer weiter zur Sonne. 5:55 Auf der Nordhalbkugel wird’s wärmer und die Tage werden länger. Ab dem Sommerbeginn, also dem 21. Juni, werden die Tage wieder kürzer und es wird kälter. 6:04 Der 23. September ist bei uns der Herbstbeginn. Ab diesem Tag ist die Südhalbkugel wieder stärker der Sonne zu geneigt. 6:12 Und das Spiel geht so weiter. Der 21.12. 6:16 ist Winteranfang auf der Nordhalbkugel. Auf der Nordhalbkugel ist das der kürzeste Tag. 6:20 Ab da an werden die Tage dann wieder länger und auch die Temperaturen steigen wieder an. 6:25 Ok, fassen wir die wichtigsten Dinge nochmal zusammen! Die Erde dreht sich parallel zum Äquator um die eigene Achse. 6:34 Südhalbkugel und Nordhalbkugel werden nicht immer gleichmäßig von der Sonne beschienen. Im Sommer ist die Sonne der Nordhalbkugel zu geneigt. 6:40 Deshalb wird ein größeres Gebiet auf der Nordhalbkugel bestrahlt. Weil das helle Gebiet größer ist, scheint auch länger die Sonne. 6:47 Die Erdumdrehung braucht ja länger, um dieses Gebiet zu durchqueren. Außerdem ist es wärmer, da mehr Sonnenstrahlen auf die Nordhalbkugel treffen. 6:55 Im Winter ist das genau andersherum. Dann ist die Nordhalbkugel der Sonne abgeneigt. 7:01 Deshalb sind die Tage kürzer und es ist kälter. Die Erde wandert in einem Jahr einmal um die Sonne. 7:06 Im Frühling und im Herbst werden Südhalbkugel und Nordhalbkugel gleich stark angestrahlt. Außerdem haben wir die beiden Wendekreise behandelt. 7:15 Der nördliche Wendekreis ist der 23,5te nördliche Breitengrad. Er ist der nördlichste Breitengrad, auf dem die Sonne senkrecht stehen kann, also im Zenit. 7:25 Das passiert am 21. Juni. Von da an wandert der Zenit gen Süden. 7:29 Am 21. Dezember erreicht der Zenit den Südlichen Wendekreis. Von da an wendet er wieder nach Norden ab. 7:36 Dazwischen sind dann die Tropen. Dort scheint die Sonne am stärksten. 7:43 Okay Leude, dass ist es für’s erste gewesen! Wenn ihr Sau-Bock auf andere Naturphänome habt sucht doch einfach nach “Vulkan” 7:48 oder “Wie entsteht Wind”. Bis demnächst.