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Wodurch entsteht Tag & Nacht und die Jahreszeiten? - Erdkunde einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 18 Zeilen
- Jeden Tag haben wir dasselbe Schema. Es ist hell, es ist dunkel, dann wird es wieder hell, dann wird es wieder dunkel. Wir haben den Tag und wir haben die
- Nacht. Aber wodurch entstehen eigentlich Tag und Nacht und welchen Einfluss hat das auf unsere Jahreszeiten? In diesem Video klären wir das. Also, viel Spaß
- und los geht's. [Musik] Tag und Nacht, das sind unsere zwei ständigen Begleiter und das jeden Tag.
- Die Erde dreht sich von West nach Ost um ihre eigene Achse. Eine Seite wird daher immer von der Sonne angestrahlt, die andere Hälfte liegt daher im Schatten.
- Innerhalb von 24 Stunden dreht sich die Erde einmal um sich selbst und durch diese Drehung entstehen also Tag und Nacht. Aber neben Dunkelheit in der
- Nacht und Helligkeit am Tag gibt es noch die morgendliche und abendliche Dämmerung. Diese entsteht durch eine diffuse Streuung der Sonnenstrahlenden
- an Partikeln in der Erdatmosphäre. Und je nachdem, in welcher Zone der Erde wir uns befinden, kann die Dämmerung unterschiedlich kurz bzw. lang sein. Je
- schneller die Erde durch die Erdrotation unter den Horizont sinkt, desto kürzer ist die Dämmerung. Das können wir z.B. in den Tropen beobachten. An den Polen
- ist die Entfernung zur Sonne am weitesten. Dort zieht sich die Dämmerung sogar über mehrere Wochen hin. Und wodurch entstehen jetzt die
- Jahreszeiten? Sie entstehen ganz einfach durch die unterschiedlichen Positionen, die die Erde zur Sonne einnimmt. Dadurch kommt es zu unterschiedlichen
- Beleuchtungsverhältnissen. Die Jahreszeiten bestimmen zusammen mit der Sonne unser Klima. Ihr müsst euch vorstellen, dass unsere Erdachse nicht
- senkrecht zur Umlaufbahn steht, sondern geneigt. Die Neigung der Erdachse beträgt ungefähr 23,5°, was man auch Schiefe der Ecliptik nennt.
- Betrachten wir jetzt ein Jahr. Das ist auch die Dauer eines Umlaufs der Erde um die Sonne. Die Nordalkugel bekommt im Nordsommer mehr Sonnenlicht bzw. Wärme
- ab und erhält somit mehr Wärmeenergie als die Südbkugel. Am 21. Juni steht die Sonne über dem nördlichen Wendekreis im Zenit, was auch als Sonnenwende bekannt
- ist. Im Nordwinter ist das dementsprechend umgekehrt und zumindest was die Wärmeenergie angeht, denn dort steht am 21. Dezember die Sonne über dem
- südlichen Wendekreis im Zenit. Was es natürlich noch zu wissen gibt, ist folgendes: Zweimal im Jahr sind Tag und Nacht auf der ganzen Erde gleich lang,
- nämlich genau 12 Stunden lang. Und diese beiden Tage sind der 21. März und der 23. September. Wenn ihr mehr Bock auf Erdkunde und Geografievideos habt, dann
- schaut euch das nächste Video an und klickt auf die Playlist. Alle Links sind auch oben rechts beim I und in der Videobeschreibung.
Zum Nachlesen
DämmerungAls Dämmerung bezeichnet man den fließenden Übergang von Lichtverhältnissen zu Anfang und Ende des lichten Tages im Wechsel zur Nacht, die aufgrund des …
SonnenwendeZu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, da der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt.