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Freie Marktwirtschaft - einfach erklärt

Wirtschaft - simpleclub6:07 931.956 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 54 Zeilen
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  1. Die USA sind eine Wirtschaftsmacht. In vielen Bereichen sind sie Weltspitze.
  2. Zum Beispiel beim Burger braten, Kriege führen oder beim Entwickeln von Elektronikartikeln. Es leben in den USA die meisten Millionäre
  3. und die American Dream Erfolgsstorries, vom Tellerwäscher der in die Liga der Superreichen aufsteigt sind weltbekannt.
  4. Klingt alles super toll, wäre da nicht noch die andere Seite der Medaille. Denn in der USA gibt es keine soziale Absicherung, wie es bei uns der Fall ist.
  5. Wird man z.B. arbeitslos oder schwer krank, dann wäre es gut, vorher vorgesorgt zu haben! Was das alles mit der Wirtschaftsform zu tun hat seht ihr in diesem Video!
  6. Wir beschäftigen uns in den folgenden Videos mit unterschiedlichen Wirtschaftsformen. Dabei geht es von freier – und sozialer Marktwirtschaft
  7. Bis hin zur Planwirtschaft. Den Anfang macht dabei die freie Marktwirtschaft.
  8. Dafür splitten wir den Begriff erst einmal auf. Bei der Marktwirtschaft dreh sich alles um Angebot und Nachfrage.
  9. Der Markt diktiert welche Produkte zu welchem Preis angeboten Und in welcher Menge abgesetzt werden.
  10. Bricht im Sommer z.B. der Sandalen Trend aus, dann steigt die Nachfrage am Markt
  11. Die Produzenten können mehr für ihre hübschen Schlappen verlangen Und beginnen mehr zu produzieren.
  12. Bis sich der Preis dann einpendelt Und wieder fällt, wenn der Hyphe vorbei ist und die Produzenten zu viel produziert haben.
  13. Das Angebot also größer als die Nachfrage ist. Wenn ihr mehr über Angebot und Nachfrage erfahren wollt checkt auf jeden Fall unser
  14. Video dazu ab! Zudem legt der Markt Löhne und Gehälter fest
  15. Und auch die Zinsen werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Doch jetzt lasst uns einen Blick auf das Wort vor Marktwirtschaft werfen.
  16. Freie Marktwirtschaft beruht auf den Ideen des Liberalismus. Jeder einzelne kann als Individuum frei entscheiden und handeln
  17. und ist für sich selbst verantwortlich. Das können wir auf Unternehmen und Haushalte übertragen.
  18. In der freien Marktwirtschaft greift der Staat nicht in die Wirtschaft ein. Das ist Voraussetzung für freien Wettbewerb, es kann beliebig Exportiert oder Importiert
  19. werden, für freie Preisbildung,
  20. und für die freie Berufs- und Arbeitsplatzwahl. Zudem ist ein essentieller Punkt, dass die Produktionsmittel in privater Hand sind.
  21. Dem Produzenten gehören die Anlagen und er darf entscheiden, was er denn gerne produzieren möchte
  22. Nicht der Staat. Aber was macht der Staat denn?
  23. Scheint ja so als bräuchte man bei der freien Marktwirtschaft keinen Staat… Naja ganz ohne Staat gehts dann doch nicht, wäre ja auch irgendwie komisch!
  24. Der Staat hat bei der freien Marktwirtschaft die Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu schaffen. Heißt, er kümmert sich um ein funktionierendes Rechtssystem.
  25. Er kümmert sich darum, dass es Polizei und Militär gibt, die die Innen- und Außengrenzen schützen.
  26. Und damit Sicherheit für Unternehmen und Haushalte bieten. Zudem ist es ganz wichtig, grade für eine Wirtschaft, die gut funktionieren möchte,
  27. dass es eine ausgebaute Infrastruktur gibt. Dazu zählt ein ausgebautes Straßen- und Schienennetzt,
  28. Schifffahrtswege und Flughäfen. Aber auch Stromversorgung und Breitbandanschlüsse.
  29. Nur nützt, dass alles wenig, wenn man Produkte oder Dienstleistungen nur gegen andere Produkte oder Dienstleistungen eintauschen kann.
  30. Es muss also auch ein funktionierendes Zahlungsmittel bereitgestellt werden. Weil der Staat nicht in die Wirtschaft eingreift,
  31. nur die Rahmenbedingungen für das freie Handeln schafft und aufpasst, nennt man ihn hier auch „Nachtwächterstaat“.
  32. Das der Staat so gar nicht eingreift ist aber auch nur in der Theorie so. Denn auch der Staat muss ja Geld reinbekommen um damit Straßen zu bauen, Beamte zu bezahlen
  33. und so weiter. Deshalb ist es auch bei Ländern mit freier Marktwirtschaft, wie den USA so, dass es Steuern
  34. gibt, die gezahlt werden müssen, es gibt Beschränkungen und Zölle, die den Handel einschränken.
  35. Z.B. gibt es Produkte die nicht verkauft werden dürfen, wie viele Drogen.
  36. Oder andere Produkte, wie Fleisch und Milchprodukte, die nur unter bestimmten Bedingungen importiert werden dürfen.
  37. Zudem ist der Wettbewerb auch nicht wirklich frei, sonst gibt es bei der freien Marktwirtschaft Tendenzen zu Machtkonzentrationen,
  38. heißt es können sich Monopole bilden und die schränken den freien Handel letztendlich ein.
  39. Weshalb sie auch vom Staat unterbunden werden durch das sogenannte Kartellamt. Soweit hört sich das doch bestimmt super gut an was?!
  40. Und auch wenn ihr an die USA denkt, mit dem American Dream - dem Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär –
  41. dann scheint das System doch super zu sein. Es hat sicher Vorteile, aber es gibt auch einen krassen Nachteil.
  42. Bleiben wir dabei beim Beispiel der USA. Hier gibt es Millionäre und viele in „“ normale Leute, die glücklich sind mit ihrem Leben
  43. und ihrem Job. Doch das kann sich sehr schnell ändern, wenn man den Job verliert oder krank wird.
  44. Denn es gibt im Modell der freien Marktwirtschaft keine soziale Absicherung! Heißt keine Sozialversicherungen, die im Fall von Arbeitslosigkeit oder Krankheit greifen!
  45. So kann aus dem Ami mit schönem Auto und Vorstadthaus, bei Jobverlust, schnell der Ami mit Einkaufswagen und Schlafplatz unter Downtown-Brücke.
  46. Das klingt ziemlich hart, man muss es aber etwas relativieren… Denn in der Realität wird vom Modell etwas abgewichen.
  47. Die USA haben zwar keine Sozialhilfen, wie wir sie kennen, aber z.B. eine Rentenversicherung namens „Social Security“, in die jeder Amerikaner einzahlt
  48. und auch Soforthilfen, wie Wohngeld und Essensmarken. Aber die große Problematik der sozialen Absicherung bleibt bestehen.
  49. Denn im Wesentlichen ist man als Bedürftiger auf sich selbst oder ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Ein weiterer genereller Nachteil sind die Konjunkturschwankungen.
  50. Mal ist die Wirtschaft im Aufwind, es boomt und auch den Leuten geht es gut, weil die Beschäftigungszahlen hoch sind und man fleißig konsumieren kann.
  51. Aber auf der anderen Seite kann es auch zur Depression kommen, dann ist der Wind raus, Wirtschaft und Bevölkerung geht’s nicht so bombig!
  52. Wenn ihr dazu mehr erfahren wollt klickt auf den Video-Link. Im nächsten Video beschäftigen wir uns mit der Wirtschaftsform, die wir in Deutschland
  53. haben. Das ist die soziale Marktwirtschaft und die hat sehr viel mit der freien Marktwirtschaft
  54. gemeinsam. Schaut euch also das nächste Video an für mehr Infos.

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