Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Güter | freie und wirtschaftlich Güter | VWL | einfach erklärt

Eduty4:11 106.337 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 26 Zeilen
Herunterladen
  1. Wenn ich im Laden etwas kaufe, dann ist es ein wirtschaftliches Gut. Welche Arten von Gütern es gibt, schauen wir uns jetzt an.
  2. Wir haben als Oberbegriff Güter. Es gibt freie Güter und wirtschaftliche Güter. Die freien Güter stehen unbegrenzt zur Verfügung. Sie kosten nichts und können
  3. nicht produziert werden. Beispielsweise Luft, Wasser, Sonne, Sand und so weiter. Die wirtschaftlichen Güter sind hingegen begrenzt. Sie werden produziert und sind
  4. deshalb kostenpflichtig. Die Wirtschaftswissenschaft nimmt hier weitere Unterteilungen vor. Die Wirtschaftsgüter können in
  5. materielle und immaterielle Güter unterteilt werden. Die immateriellen Güter sind physisch im eigentlichen Sinne nicht vorhanden. Das können
  6. Dienstleistungen, wie beispielsweise ein Haarschnitt oder eine Kundenberatung sein. Immaterielle Güter können auch Rechte sein. Das sind beispielsweise
  7. Patente, Lizenzen oder Marke. Ihr könnt ein Patentschreiben zwar in den Händen halten, ist aber wie schon erwähnt kein physisches Produkt im eigentlichen Sinn.
  8. Das sind nämlich die materiellen Güter, auch Sachgüter genannt. Diese Güter sind alle physisch vorhanden. Auch hier gibt es wieder eine
  9. Unterteilung, nämlich in Konsumgüter und Investitionsgüter. Konsumgüter sind für den privaten Gebrauch.
  10. Investitionsgüter sind Güter, die zur Investition dienen, um besser oder überhaupt wirtschaften zu können.
  11. Ein Notebook kann im Grunde genommen sowohl ein Konsum wie auch ein Investitionsgut sein. Deshalb ist hier die Trennung nicht
  12. immer ganz so einfach. Ist das Notebook eines Studenten ein Investitionsgut oder ein Konsumgut? Hier streiten sich die Geister.
  13. Beides ist irgendwie nachvollziehbar, die Begründung macht es aus. Sowohl die Konsumgüter als auch die Investitionsgüter können Verbrauchs-
  14. oder Gebrauchsgüter sein. Verbrauchsgüter sind nach dem Verwenden nicht mehr zu gebrauchen. Das kann Papier, Druckertinte, Nahrung,
  15. Reinigungsmittel und so weiter sein. Gebrauchsgüter werden über einen gewissen Zeitraum verwendet. Das können Maschinen, Mobiliar, Computer, Kleider
  16. und so weiter sein. Können immaterielle Güter auch Konsum- oder Investitionsgüter sein? Ich habe dazu zwar offiziell so nichts
  17. gefunden, kann aber schon sein. Investitionsgüter sind Güter, die schlussendlich dazu dienen, einen Ertrag zu generieren bzw. zu wirtschaften.
  18. Ist beispielsweise ein Patent eine Investition? Meines Erachtens ja. Markiert euch das aber nur mit einer
  19. gepunkteten Linie. Wir haben uns ja schon die Bedürfnisse angeschaut. Stellen wir sie jetzt den Gütern gegenüber.
  20. Bedürfnisse sind unbegrenzt. Wirtschaftliche Güter sind begrenzt. Auch die Mittel, sich Güter zu kaufen, sind begrenzt. Geld und oder Zeit.
  21. Wir müssen deshalb immer auch Entscheidungen treffen. Diese Entscheidung basiert auf Kosten und Nutzen.
  22. Die Kosten und der Nutzen sind nicht für jeden gleich. Jemand ist bereit, mehr Geld für einen Fernseher zu zahlen, ein anderer ist
  23. bereit, mehr Geld für Luxushotels auszugeben und der dritte zahlt am meisten für seine Fitnessclub-Mitgliedschaft.
  24. Den maximalen Betrag, den man bereit ist auszugeben, wird auch Zahlungsbereitschaft genannt. Die Zahlungsbereitschaft kann teilweise
  25. rational begründet werden, teilweise aber auch nicht. Zum Schluss noch eine kleine Übersicht über die verschiedenen Güterarten.
  26. Das war's auch schon mit dem Video zu den Gütern.

Zum Nachlesen