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Brutale Sklaverei - Ankunft der ersten Afrikaner in Amerika [Doku]

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 194 Zeilen
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  1. [Musik] im Jahr 1860 stand der Bürgerkrieg in Amerika kurz
  2. bevor zu der Zeit gab es 400.000 Sklavenbesitzer und fast 4 Millionen Sklaven in den Vereinigten
  3. Staaten eigentlich war die Nation auf der Idee gegründet worden alle Menschen seien gleich und alle seien vom Schöpfer mit dem Recht auf Leben Freiheit und dem
  4. Streben nach Glück ausgestattet worden tatsächlich sollten die Vereinigten Staaten einen hohen und blutigen Preis
  5. dafür zahlen dass sie 12% ihrer Bevölkerung diese Rechte verwerten die ersten Sklaven kamen bereits Jahrhunderte vor dem Bürgerkrieg
  6. an den Küsten Nordamerikas an [Musik] wie konnte es geschehen dass mehr als 10 Millionen afrikanische Männer und Frauen
  7. gegen ihren Willen in die neue Welt gebracht wurden wie konnte es sein dass gebildete und tiefgläubige Europäer mit Menschen
  8. handelten wie mit Zucker oder Reis wie war das Leben dieser amerikanischen Sklav
  9. wie unterschieden sich die Schicksale derer die in Nordamerika dienen mussten von denen in
  10. Südamerika wie veränderte sich die Sklavenhaltung von der Zeit Christoph cololumbus bis zum Ausbruch des [Musik]
  11. Bürgerkriegs diese und mehr Aspekte der Sklaverei beleuchtet diese Filmreihe ste away ste
  12. away still a to Jesus ste a
  13. [Musik] von Anbeginn der Menschheit doch die amerikanische Sklavenhaltung begann als in der Zeit der großen Entdeckungsreisen
  14. Europäer an die Küsten Afrikas und Amerikas kamen portugiesische Schiffe eroberten die Küste Westafrikas im 15
  15. Jahrhundert eigentlich waren die Seefahrer auf der Suche nach Gold und anderen Reichtümern doch die erfolgreichen Expeditionen hatten auf
  16. ihrem Rückweg meist beides an Bord Bodenschätze und versklav der Afrikaner anfangs wurden die Einwohner Afrikas einfach an den Küsten gefangen
  17. genommen schon bald aber etablierten sich lokale Sklavenhändler und Märkte auch innerhalb afrikanischer Gemeinschaften war die Sklaverei schon
  18. früh verbreitet gewesen doch der Handel mit den Europäern erhöhte die Zahl der versklavten Afrikaner drastisch doch eine Infrastruktur für
  19. den Sklavenhandel war bereits vorhanden etwas das den Europäern sehr gelegen kam denn das tropische Klima im Inneren Afrikas war gefährlich für die Menschen
  20. aus dem Norden die sich schnell mit Krankheiten ansteckten es waren westafrikanische Könige und stammeshäuptlinge die den Sklavenhandel
  21. kontrollierten [Musik] wenn jemand Sklaven erwerben wollte ging er zu einem Häuptling und bot ih im
  22. Gegenzug waren an der hling überfiel dann seine Nachbarn ein schlimmer Kampf folgte wenn er siegte machte er Gefangene und verkaufte sie wenn er aber
  23. besiegt wurde und in die Hände seiner Feinde fiel musste er sterbenwerffet sieä und grer viele wurden getötet unser Volk gewann die
  24. Gefangenen die wir nicht verkauften behielten wir als [Musik] Sklaven die meisten Sklaven kamen aus
  25. dem Landesinneren Westafrikas die Händler fesselten sie aneinander und ließen sie so zur Küste marschieren oft war die Strecke hunderte
  26. Kilometer lang der Marsch dauerte Monate viele alte und Kinder starben bevor sie das Meer erreichten alle waren extrem geschwächt krank und unterernährt wenn
  27. sie ankam doch die Reise hatte gerade erst begonnen die Gefangenen wurden in
  28. Baracken oder Käfige gesperrt wo sie auf die Ankunft der europäischen Käufer warten mussten nach Wochen in den Baracken ohne
  29. sauberes Wasser gingen die SKL dann krank und ausgezehrt an Bord der Schiffe die sie nach Amerika bringen sollten weder verstanden sie die Sprache
  30. der Menschen an Bord noch wussten sie wohin genau sie gebracht wurden die Bedingungen für die Sklaven waren schrecklich oft sogar lebensbedrohlich
  31. [Musik] 12 Millionen Menschen begannen die Reise über den Atlantik eineinhalb Millionen
  32. von ihnen überlebten die Überfahrt nicht üblicherweise mussten die Sklaven nachts im Lagerraum bleiben und durften nur tagsüber an Deck die ganze Zeit blieben
  33. sie in Ketten viele der weiblichen Sklaven wurden von den Seeleuten vergewaltigt
  34. die meisten Afrikaner aus dem Binnenland hatten noch nie das Meer gesehen sie fürchteten den Ozean Seekrankheit und die Weigerung
  35. Nahrung zu sich zu nehmen führte dazu dass einige Sklaven gezwungen wurden zu essen schließlich wollten die Käufer in Amerika gesunde und kräftige Sklaven
  36. erwerben nach und nach wurden die sanitären Bedingungen auf den Sklavenschiffen verbessert die Erfahrung hatte gezeigt dass mehr gesunde Sklaven
  37. auch mehr Profit [Musik] einbrachten die langen furchtbaren
  38. Reisen der Afrikaner begannen noch nicht mit den ersten europäischen Entdeckungsreisenden die die afrikanische Küste erkundeten Z wurden
  39. einige Einheimische gefangen genommen und nach Europa verschifft doch im großen Stil entwickelte sich der Sklavenhandel erst nachdem Christoph
  40. Columbus Amerika entdeckt hatte im oktober 1492 stieß er auf die Insel der er den Namen San Salvador gab im Jahr darauf führte er auf seiner zweiten
  41. großen Reise Zuckerrohr in die Karibik ein der Erfolg der Zuckerrohrplantagen auf den karibischen Inseln führte dazu dass die sich dort ansiedelnden Europäer
  42. eine enorm große Nachfrage nach Sklaven entwickelten die Spanier hatten erst versucht amerikanische Einwohner als
  43. Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern und in den goldmienen Zentralamerikas einzusetzen doch die waren anfällig für Krankheiten und hatten keinerlei
  44. Erfahrung im Ackerbau anders als die Afrikaner zudem konnten die indianischstämmigen Sklaven leichter fliehen und unter ihres gleichen
  45. Untertauchen was für Afrikaner natürlich unmöglich war letztlich war es auch bequemer und angenehmer afrikanische Sklaven beim
  46. afrikanischen Sklavenhändler zu erwerben als freie amerikanische Ureinwohner zu entführen und zu versklaven im Jahr 1516 wurde der erste
  47. Zucker der von afrikanischen Sklaven in der Karibik geerntet worden war nach Spanien exportiert
  48. 1570 wurden auf der Insel Santo Domingo bereits 1000 Tonnen Zucker pro Jahr produziert der zuckeranbau weitete sich aus bald schufteten auch in Puerto Rico
  49. und in Brasilien Afrikaner auf spanischen Zuckerrohrplantagen Ende des 16 Jahrhunderts produzierte Brasilien 16000 Tonnen Zucker pro Jahr
  50. mit Hilfe 100ta000ender Sklaven das war erst der Anfang allein nach Brasilien wurden mehr als 3 Millionen afrikanische Sklaven
  51. verschifft weitere Millionen auf die karibischen Inseln das profitable System wurde unter dem Namen also Dreieckshandel bekannt die drei
  52. tauschhandelsgüter Sklaven rum und Zucker ergaben hohen Profit für alle außer für die Sklaven selbst Afrikaner wurden in Westafrika
  53. gefangen genommen in Sklavenschiffen über den Atlantik gebracht die Passage wurde midle Passage genannt und zur Arbeit auf den Zuckerplantagen
  54. gezwungen den zuckerwandelten die Sklaven dann in Melasse welche den Sklavenhändlern im Tausch gegen weitere Sklaven angeboten
  55. wurde aus der Melasse wurde in den Städten Neuenglands Rum hergestellt für das Destillieren benötigte man viel Holz ein seltenes Gut
  56. auf den karibischen Inseln das aber in Hülle und Fülle in den Staaten Neuenglands vorhanden war
  57. mit dem Rum ließen sich sowohl die melassehändler gerne bezahlen als auch die Sklavenhändler in
  58. [Musik] Afrika im frühen 16 Jahrhundert dominierten die Spanier und die Portugiesen weltweit die Seefahrt so
  59. waren es auch spanische Kolonien in denen die ersten afrikanischen Sklaven arbeiteten wo sich heute North und South Carolina befinden stand die Kolonie San
  60. Miguel guadelup im Jahr 1526 kam es hier zu einem Putschversuch gegen die Kolonialregierung im Zuge dessen auch ein Sklavenaufstand folgte
  61. tatsächlich gelang es den Afrikanern aus ihrer Gefangenschaft zu fliehen sie lebten fort an zusammen mit den amerikanischen Ureinwohnern und die
  62. Kolonie wurde aufgegeben 1565 wurde die spanische Kolonie Augustin im heutigen Florida als erste
  63. permanente Siedlung von Europäern in Nordamerika gegründet als die Macht der Portugiesen und Spanier schwächer wurde entwickelten
  64. sich Holland und Großbritannien zu den führenden Nationen im Sklavenhandel es waren niederländische Händler die die ersten Afrikaner in die
  65. britischen Kolonien Nordamerikas brachten im Jahr 1619 verkauften Holländer 20
  66. afrikanische Sklaven nach Jamestown in der Kolonie [Musik] Virginia sie arbeiteten als zwangsdiener
  67. in den Haushalten so wie viele andere Afrikaner Nordamerika im frühen 17 Jahrhundert die sklavenhaltungwielte sich hier
  68. wesentlich langsamer als auf den karibischen Inseln wo ztausende afrikanischer Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern
  69. schufteten in Virginia stieg die Zahl der Leibeigenen erst mit dem Boom der Tabakindustrie rasand in den 1620er und 1630er
  70. Jahren zu Beginn bewirtschafteten afrikanische Sklaven und weiße unbezahlte Arbeiter zu die Tabakplantagen unbezahlte
  71. Arbeitsverhältnisse gab es damals häufig junge Männer boten ihre Dienste an um sich zum fachlich geschulten Arbeiter ausbilden zu lassen sie ließen sich ihre
  72. Arbeitskraft dafür einige Jahre lang nicht bezahlen bald schon benötigten die tabakfarmer mehr Arbeitskräfte die
  73. Praxis der unbezahlten breitete sich aus in jener Zeit konnten afrikanische und europäische Kräfte Seite an Seite
  74. arbeiten und auch Afrikaner konnten ihre Freiheit wieder erlangen zwar konnten auch diese Arbeiter wie Sklaven verkauft und
  75. gekauft werden doch die dienten dann jeweils nur eine bestimmte Zahl an Jahren
  76. diese Afrikaner genossen auch sehr viel mehr Freiheiten als die Sklaven die sie bereits bald ersetzen
  77. sollten dass sich vieles für die Afrikaner in Virginia zum Schlechten ändern sollte dafür gab es 1641 ein erstes
  78. Anzeichen ein Gericht verurteilte drei unbezahlte Arbeiter die von ihrem Besitzer davon gelaufen waren
  79. zwei der Männer waren weiß sie wurden mit einem extra Jahr Arbeitsdienst bestraft der dritte Mann ein schwarzer wurde zu lebenslanger Dienstzeit
  80. verurteilt dies war der erste offizielle Fall von Sklavenhaltung in Virginia in einem anderen sehr frühen Fall von Sklaverei Nordamerika war der
  81. Sklavenbesitzer sogar ein schwarzer Anthony johnson war einst ein unbezahlter Zwangsarbeiter gewesen hatte aber seinen Dienst beendet und als
  82. freier Mann auch seine Frau freigekauft er begann dann afrikanische Sklaven zu importieren die sein Land bewirtschaften
  83. sollten es gab zahlreiche Faktoren die dazu führten dass immer mehr Sklaven nach Nordamerika geholt wurden die Zahl der jungen Männer die freiwillig zwecks
  84. Ausbildung bezahlte Dienste anboten sank nach dem Ende des Bürgerkriegs in England 1651 weil nur noch wenige junge Männer
  85. aus Großbritannien in die neue Welt kamen gleichzeitig expandierten die tabakplantagenbesitzer in Virginia und brauchten dringend billige
  86. Arbeitskräfte zudem war es sehr viel günstiger Sklaven zu beschäftigen als unbezahlte Arbeiter denn letztere erwarteten bessere Bedingungen und
  87. irgendwann die Freiheit oder sogar ein Stück Land um die Zahl der Sklaven in Amerika sogar noch schneller erhöhen zu können
  88. erleichterte Virginia 1659 die importbedingungen für die Händler die afrikanische Sklaven in die Kolonie brachten
  89. [Musik] Gesetze wurden erlassen die die Sklaverei regelten und erleichterten
  90. 1661 trat ein Gesetz in Kraft das festlegte dass jeder entlaufene Sklave zu lebenslangem Arbeitsdienst bei seinem sogenannten Master also Herren
  91. verurteilt werden solle andere Gesetze regelten die Frage inwieweit Sklaven als Besitz vererbt werden konnten und den Grundsatz dass
  92. gew den Sklaven gegenüber erlaubt sein sollte im Jahr 1656 gelang es einer Frau afrikanischer Herkunft Elizabeth key grinstad ihre
  93. Freiheit einzuklagen ihr Vater war Engländer und sie war christlich getauft worden der Gesetzgeber reagierte
  94. sofort hiermit erklärt dieser hoher Rat dass alle Kinder die in diesem Land geboren werden einen freien oder unfreien Status abhäig vom Stand ihrer
  95. Mutter haben soll der Hohe Rat erklärt dass ab sofort die christliche Taufe einer Person
  96. nichts an deren Status als freie oder unfreie Person ändert mit anderen Worten war die Mutter Sklavin blieb auch Ihr Kind lebenslang
  97. Sklave unabhängig davon wer der Vater war und eine taufeonte niems den Weg in ein freies Leben bedeuten weitere Gesetze
  98. folgten der Hohe Rat hat beschlossen dass eine moderate und der Gemeinde dienende offizielle Bestrafung eines entlaufenen Sklaven dessen Herren nicht
  99. der Befriedigung berauben soll die das Gesetz ihm [Musik] zugesteht deratchen
  100. der sich seinem Herrn widersetzt hat und der durch die notwendige Bestrafung zu Tode kommen sollte dass dieser Tod nicht als Straftat angesehen wird denn es kann
  101. nicht von arlist oder Vorsatz ausgegangen werden wenn jemand seinen eigenen Besitz
  102. zerstört es wurde festgelegt dass alle Arbeitskräfte die in dieses Land gebracht werden seien es [ __ ] Araber Mulatten oder Inder Eltern oder
  103. Herkunftsländer nicht christlich sind hiermit als Sklaven zu betrachten sind hiermit wird erklärt dass alle schwarzen Mulatten und indischstämmige
  104. Sklaven für rechtmäßiges Eigentum befunden werden und somit als Besitz vererbt werden können so wie auch das Land vererbt
  105. wird andere Kolonien und Staaten übernahmen diese Regelungen oftmals in noch brüskerer Formulierung es waren also demografische
  106. wirtschaftliche und gesetzliche Veränderungen die die Sklaverei in Virginia forsert haben dazu kam Bacons Rebellion ein Aufstand im Jahr
  107. 1676 ein junger Plantagenbesitzer namens Nathaniel Bacon führte den Aufstand gegen Virginias Gouverneur an er und seine Anhänger waren erbost darüber dass
  108. der Gouverneur sich weigerte die amerikanischen Ureinwohner auszuweisen oder gar zu töten viele der unbezahlten Arbeiter weiße wie schwarze nahmen an
  109. der Rebellion Teil sie metzelten eine Gruppe Ureinwohner nieder und setzten Jamestown in
  110. [Musik] Brand als Bacon während des Putsches an diar starb gingen viele der Aufständischen zurück nach Hause der
  111. Aufstand beendet doch die Plantagenbesitzer und die Kolonialregierung hatten nun einen handfesten Grund sich von freier und
  112. bezahlter Arbeit abzuwenden denn die versetzte die Arbeiter in die Lage sich Waffen anzuschaffen und sich zu verbünden stattdessen Beschäftigten die
  113. Farmer nur noch gänzlich Recht und besitzlose Sklaven die gesellschaftliche Veränderung war dramatisch
  114. lebten 1648 noch 300 Sklaven in Virginia waren es 1670 bereits 2000 und im Jahr 1700 8000 in nur 50 Jahren waren aus 2%
  115. sklavenanteil in der Bevölkerung 14% geworden weitere 50 Jahre später lebten 120 000 Sklaven in Virginia fast alle schufteten auf Tabakplantagen
  116. [Musik] in den ersten Jahren pflanzten viele Farmer Tabak auch auf kleineren Plantagen doch das erwies sich als
  117. unprofitabel sass die Plantagenbesitzer ihre Anbauflächen immer mehr vergrößerten daiflanzten sie auch Land das ursprünglich den Panki Indianern
  118. gehört hatte ebenso schnell wie die Plantagen wuchsen wuchs auch die Nachfrage nach Tabak was fehlte war genügend billige Arbeitskraft zuerst
  119. wurde diese Lücke durch unbezahlte freiwillige Arbeitskräfte gefüllt dann arbeiteten die Freiwilligen zusammen mit den schwarzen Sklaven und schließlich
  120. waren es fast ausschließlich Sklaven die den Tabak anpflanzten und ernteten [Musik] der Tabakanbau bedeutete viel Arbeit
  121. denn die Tabakpflanze ist sehr wetterempfindlich üblicherweise wurden die Felder im Januar bestellt im März wurde gepflanzt
  122. geerntet wurde im August oder september die Blätter mussten getrcknet und in fässerprst werden
  123. auf Schiffe verladen die die Ware nach England [Musik] brachten wie das Leben eines Sklaven auf
  124. einer Tabakplantage war beschrieb Silas Jackson im 19 Jahrhundert wir wurden vor Sonnenaufgang von einem Aufseher geweckt der auf einem
  125. Horn blies wir arbeiteten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ohne Pause oder Zeit in den Baracken etwas zu essen unser Essen trugen wir bei uns die
  126. Sklaven wurden angetrieben schnell zu arbeiten durch Fingerschnippen das kündigte auch das Auspeitschen an wir hatten vier Aufseher auf der Farm alles
  127. weiße Männer ich habe gesehen wie Sklaven geschlagen wurden bis in den Graben fielen wie sie mit Keulen verprügelt wurden Frauen wurden bis zur
  128. Hüfte ausgezogen und ausgepeitscht [Musik] ehemaliger Sklave Henry clay Bruce beschrieb sein Leben auf einer
  129. Tabakplantage Mitte des 19 [Musik] Jahrhunderts die gute Zeit endete für mich als ich im Frühjahr 1888 den pfug
  130. führen musste der Boden war sehr uneben und voller Felsen ich wog nur wenig und schaffte es nicht den flfug tief genug in den Boden zu drücken obwohl ich es
  131. wirklich mit aller Kraft versuchte mein Master gab mir ohrfeigen immer wieder ich konnte nichts dagegen tun ich wusste damals wie heute dass das eine
  132. ungerechte Bestrafung war aber als die Pflanzsaison vorbei war bekam ich einen leichteren ein pferdpflug und freute mich über die nun bessere Arbeit
  133. verglichen mit einigen unserer Nachbarn war unser Herr kein besonders harter oder brutaler Mann wir hatten ein paar Privilegien die andere Sklaven nicht
  134. hatten andere Sklavenhalter gaben z.B nicht genügend zu Essen sass deren Sklaven Hühner oder Schafe stehlen mussten unser Herr gab uns genug zu
  135. essen auch Gemüse das auf der Farm wuchs meine Mutter war die Köchin für alle Familien die weißen und die schwarzen was essen anging ging es mir
  136. gut in vielen Fällen bewirtschafteten die Plantagenbesitzer die Felder Seite an Seite mit ihren Sklaven Henry Blu clay schrieb der Sohn seines
  137. Herrn sei als Kind sein Spielkamerad gewesen Sklaven auf Tabakplantagen arbeiteten meist in kleineren Gruppen zusammen und konnten Familien
  138. gründen afrikanische Sklaven wurden nicht nur nach Virginia sondern auch zahlreich nach South Carolina gebracht ab
  139. 1690 wurden tausende Afrikaner dort in den reifeldern eingesetzt für die Afrikaner bedeutete es einen großen Unterschied ob sie nach Virginia
  140. oder nach South Carolina verkauft wurden da es in der jesapak Region keinen zentralen Hafen gab schipperten die Händler die Flüsse entlang und
  141. verkauften die Sklaven an verschiedensten Orten an Unterhändler die liefen mit den Afrikanern dann über Land und verkauften
  142. unterwegs mehrere oder auch nur einzelne je nach Nachfrage in South Carol wurden alle Sklaven zusammen nach Charlston gebracht
  143. wo sie in großen Gruppen an die reichplantagenbesitzer verkauft wurden die reifarmer hatten die Westafrikaner als Arbeitskräfte schätzen
  144. gelernt denn diese hatten selber seit Generationen in ihrer Heimat Reis angebaut viele der englischen Siedler in South Carolina waren aus barbades
  145. gekommen wo sie Zuckerrohrplantagen besessen hatten je mehr Sklaven sie in die neue Kolonie mitbrachten desto mehr Land
  146. bekamen sie zugesprochen ein Ansporn immer mehr Sklaven zu importieren pro Sklave gab es ein extra Stück Land anders als in Virginia hatten
  147. die Sklavenbesitzer South Carolinas keine Erfahrung mit unbezahlten Arbeitskräften hier wurden die Sklaven direkt auf den Feldern eingesetzt
  148. während in Virginia einige Afrikaner noch enste wie viele weiße Arbeiter verrichteten in South Carolina trug zudem die Hitze und die harte
  149. körperliche Arbeit in den nassen reißfeldern dazu bei dass das Leben der Sklaven weitaus härter war als das der Leidensgenossen auf den Tabakplantagen
  150. Virginias der Sklavenhändler Samuel aus Charleston drückte es so aus ich bin überzeugt dass weiße den rohstoffreis nicht produzieren können
  151. die Arbeit ist zu schwer die Hitze sehr intensiv und weiße können in den bewässerten Feldern nicht so gut arbeiten wie die
  152. [Musik] [ __ ] die Kultivierung von Reis war sicher eine sehr zermürben der Arbeit in den ersten Jahrzehnten die
  153. lediglich vom Regen bewässert wurden verlagerten sich die Plantagen immer weiter ins Inland hin zu Sumpf und Moorgebieten diese Umzüge bedeuteten
  154. enormen Aufwand das Land musste bewässert werden es musste verhindert werden das Salzwasser eindrang es mussten genügend Abflüsse geschaffen
  155. [Musik] werden die Sklaven Bauten Dämme um jedes Feld
  156. diese Dämme wurden banks genannt sie waren mannshoch und bis zu 5 m breit die Menge an Erde die für diese Bauten erst ausgehoben und dann geschichtet wurde
  157. war enorm die Arbeitskraft der westafrikanischen Sklaven und das für
  158. den reißanbau perfekte Klima führten dazu dass die Reisproduktion quasi explodierte 1698 produzierten die Plantagen South
  159. Carolinas noch 5 Tonnen Reis für den Export nur 2 Jahre später waren es 330 Tonn im Jahr 1730 erreichte die Exportrate 5000
  160. Tonnen pro Jahr und 1740 25000 Tonn jährlich ein weiterer Unterschied zwischen den Sklaven in Virginia und
  161. denen in South Carolina war deren Herkunft anfangs importierten beide Kolonien ihre Sklaven aus Afrika oder von Plantagenbesitzern in der Karibik
  162. die sie zuvor aus Afrika hatten kommen lassen doch ab den 1720er Jahren war die Zahl der Nachkommen der schwarzen in Virginia groß genug dass keine weiteren
  163. Sklaven mehr aus Afrika geholt wurden in South Carolina hatten die Plantagenbesitzer fast ausschließlich männliche Sklaven erworben die dann
  164. keine Familien gründen konnten deswegen mussten die Farmer hier bis zu Beginn des 19 Jahrhunderts immer wieder neue Sklaven kaufen und gaben damit dem
  165. internationalen Sklavenhandel auch immer wieder Auftrieb natürlich gab es nicht nur in Virginia und South Carolina
  166. Sklavenhaltung in jeder britischen Kolonie Nordamerikas wurden Sklaven eingesetzt doch nördlich von Virginia und Maryland war die Sklavenhaltung
  167. weitaus seltener dafür gab es diverse Gründe das kühlere Klima lockte europäische Einwanderer an die sich als unbezahlte Arbeitskräfte anboten auch
  168. war die Wirtschaft im Norden sehr viel diversifizierter es wuchs kein Getreide das massenhaft produziert und exportiert hätte werden
  169. können zudem waren viele Siedler as und New Englands in die neue Welt gekommen um ihren utopischen Religionen anhängen zu können und sie ungestört zu
  170. praktizieren diese Motivation Unterschied sie von Siedlern in anderen Kolonien Nordamerikas die in Amerika vor allem ein Auskommen oder Wohlstand
  171. suchten tatsächlich waren es Quäker aus Pennsylvania die bereits im 17 Jahrhundert offen die Sklaverei kritisierten sie forderten alle
  172. Sklavenbesitzer auf ihre Leibeigenen gut zu behandeln deren Arbeits und Lebensbedingungen zu verbessern Ihnen eine christliche Bildung zukommen zu
  173. lassen und sie auf eine Art Eigenständigkeit vorzubereiten nichtsdestotrotz gab es auch in den nördlichen Kolonien
  174. Sklaverei Maryland setzte die ersten Sklaven in den 1630er Jahren ein und verankerte die Sklaverei 30 Jahre später im Gesetzbuch afrikanische Sklaven
  175. arbeiteten auf den Tabakfeldern marylands auch in Virginia Georgia hatte zwar anfangs ein antisklavereigesetz doch 1750 wurde die
  176. Sklavenhaltung auch hier legalisiert und Georgia stieg wie South Carolina in die Reisproduktion ein in North Carolina wurden die Sklaven zuerst hauptsächlich
  177. in Wilmington eingesetzt einfach aus dem Grund dass der Hafen von Wilmington für die Sklavenhändler leicht zu erreichen war die Kolonien Neuenglands
  178. Beschäftigten selbst wenige dennoch spielten sie im Sklavenhandel eine wichtige Rolle das erste amerikanische Sklavenschiff wurde
  179. 1636 in massachusets gebaut in Rode Island wurde rum produziert einer der dreie Eckpfeiler der Handelskette aus Melasse rum und
  180. Sklaven die Kolonie sponsorte fast 1000 Schiffspassagen nach Afrika und zurück mit denen Sklaven ins Land gebracht wurden bis der internationale Sklaven
  181. 187 offiziell verboten wurde New York New Jersey und Pennsylvania hatten bis 1664 unter holländischer Herrschaft gestanden bis die Briten die Kolonien
  182. unter ihre Kontrolle brachten die Niederländer hatten den Sklavenhandel vorangetrieben und die Briten taten nichts um dies zu ändern doch die große
  183. Mehrheit der afrikanischen Sklaven in Nordamerika schuftete auf den Plantagen in den südlichen Kolonien im Endeffekt zum Bürgerkrieg führen
  184. währenddessen sich die Vereinigten Staaten in verfeindete Süd und Nordstaaten
  185. aufspalteten die Sklavenhaltung war im Verlauf der Jahre so hart gewaltsam und brutal geworden dass sklavengegner die sogenannten
  186. abolitionisten immer lauter ihre Stimme erhoben der Weg zur Freiheit war mit schrecklicher Gewalt gepflastert
  187. [Musik] rise up slavery die Befreiung aus der Sklaverei kostete unzählige Opfer
  188. [Musik] [Musik]
  189. l L [Musik] jobob soersers
  190. [Musik] every [Musik] [Applaus]
  191. [Musik] so [Musik]
  192. [Musik] [Applaus] [Musik]
  193. [Musik] ოოვი со со [Musik]
  194. о [Musik] [Applaus] [Musik]

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