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Können wir die Wirtschaft schrumpfen? | 42 - Die Antwort auf fast alles | ARTE
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 144 Zeilen
- [Musik] die Weltwirtschaft läuft meistens jedenfalls wie eine gut geölte Maschine
- immer höher schneller weiter die einen finden das gut andere halten es für ein Problem denn wir verbrauchen und zerstören zu viel wenn die Wirtschaft
- weiter wie bisher wächst heißt das noch mehr Material noch mehr Energie und Treibhausgase und auch die Ungleichheit nimmt weiter zu wie wäre es also damit
- mal auf die Bremse zu treten eine Schrumpfung sollte man in jedem Fall vermeiden andere sagen wieso könnte doch
- funktionieren die Frage ist weg vom Wachstum heute oder Zusammenbruch morgen also angenommen wir würden es wirklich tun würden wir uns damit
- schaden oder wäre es die Lösung [Musik]
- [Musik] so richtig auf die Bremse treten was hieße das jetzt na ja weniger arbeiten weniger verbrauchen weniger produzieren
- und bauen und dann welche Folgen hätte das die gesamtwirtschaftliche Nachfrage geht zurück es wird weniger konsumiert es wird weniger investiert der Staat hat
- weniger Steuereinnahmen zusätzlich müsste er Schulden aufnehmen das würde zukünftige
- Haushalte belasten und das würde dann zu so einem negativen Effekt führen okay die sogenannte Rezession Stillstand Arbeitslosigkeit und schon
- bald hat der Staat zu wenig Geld für seine Aufgaben nach der Logik sind wir zu ständigem Wachstum gezwungen mit dem Wachstum ist es wie
- mit einem [Musik] Bärenbaby es sieht niedlich aus aber das
- Problem ist die Bären Mutter die reinkommt die auf den Kopf haut und dich frisst die Bärenmutter steht für die Strukturen des
- Kapitalismus des Profits und der Anhäufung von Reichtum diese Strukturen haben eingebaute wachstumszwänge ohne Wachstum Gerät die Wirtschaft in die
- Krise nehmen wir das Prinzip des Wettbewerbs ein Unternehmen das am Markt mithalten will muss seine Produktion ständig verbessern die nötigen investien
- kosten Geld und das gibt's nur wenn der Gewinn stetig steigt auch Staaten setzen auf Wachstum denn die Ausgaben etwa für Gesundheit oder Bildung steigen für
- höhere Steuereinnahmen die dafür notwendig sind braucht es mehr Produktion und mehr Konsum wir sind so scheint es gefangen
- im Wachstum wir müssen die Art und Weise wie wir produzieren wie wir konsumieren wie wir miteinander umen
- und mit der naturehen [Musik] Überdenken der Traum von einer
- Postwachstumsgesellschaft geht so wir würden nur noch so viel produzieren und verbrauchen wie nötig es gäbe weniger Konkurrenz und wir würden
- rücksichtsvoller miteinander umgehen was für ein Kontrast zur heutigen Welt über hunderte gar tausende von Jahre hat überhaupt kein
- wirtschaftliches Wachstum auf diesem Planeten stattgefunden das war eine Entwicklung die im Grunde immer stetig auf demselben Niveau sich bewegt hat
- ohne irgendwelchen wirtschaftlichen Wohlstandszuwachs und erst hier am Ende sozusagen wenn wir der heutigen Zeit immer näher kommen haben wir die
- industrielle Revolution die der Kickoff auch wenn auch nur auf sehr niedrigem Niveau für wirtschaftliches im Wachstum war und der eigentliche Wachstumsschub
- findet erst nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er und 1960er Jahren statt wo wir einen richtigen Push nach oben bekommen das Wachstum im Grunde
- exponentiell sich entwickelt in diese Richtung und immer weiter ansteigt im Grunde bis zum heutigen Tag das Wachstum hat unsere Welt positiv verändert hat
- Fortschritt und Entwicklung ermöglicht wir leben länger und komfortabler nur mit unserem heftigen Verbrauch zerstören wir dabei auf Dauer
- das was wir und andere Wesen zum Leben brauchen wie kommen wir raus aus diesem Dilemma überlegen wir erstmal ob wir nicht irgendwie weiterwachsen können
- ohne dabei Schaden anzurichten die Idee nennt sich grünes Wachstum und sie geht so Kohle Gas und Öl werden durch erneuerbare Energien
- ersetzt außerdem sollen Ressourcen immer effizienter genutzt werden so könnte das Wachstum beibehalten werden bei gleichzeitig weniger
- Zerstörung wo sicher wachstumskritiker und wachstumsbefürworter einig sind ist dass wir eine Entkopplung brauchen zwischen wirtschaftlichen Wachstum auf
- der einen Seite und dem Verbrauch an natürlichen Ressourcen auf der anderen Seite und ist auch völlig unstrittig dass dieser Prozess schon in
- Gang ist einige Staaten haben es auch schon geschafft Wirtschaftswachstum und CO2 Ausstoß voneinander zu entkoppeln durch mehr Effizienz und neue
- Technologien trotz sinkender Emissionen floriert die Wirtschaft ist das also die Lösung da haben wir schon schon Technologien die sind aber im Moment
- noch nicht massentauglich um so zu formulieren und die haben auch noch ein zweites Problem sie sind noch nicht kostengünstig genug um eingesetzt werden
- zu können das sind zwei wichtige Voraussetzungen damit das auch wirklich funktioniert und es gibt noch ein Problem bei genauerem Hinsehen zeigt
- sich ganz so sauber ist das grüne Wachstum doch nicht würden die Länder die ihre Wirtschaftsleistung von den Emissionen entkoppelt haben mit dem
- aktuellen Tempo weitermachen würde es durchschnittlich über 20 Jahre dauern bis sie klimaneutral
- sind grünes Wachstum ist im Grunde [Musik] Gre so als würde ich sagen ich habe eine
- Diät gemacht und in 10 Jahren 20 g abgenommen ich meine das ist eine absolute Entkopplung ich werde älter und reduziere mein Gewicht aber eine Diät
- kann man das nicht nennen selbst in Ländern in denen weniger Treibhausgase ausgestoßen werden werden
- sie ja immer noch ausgestoßen der Rückgang geht langsam und hält oft nur für eine gewisse Zeit an und das ist nicht das einzige Problem um den
- Planeten nicht zu überfordern müssten wir auch den Verbrauch von Material und Wasser reduzieren weniger chemische Düngemittel verwenden und vieles mehr
- wir können uns den Handlungsspielraum wie einen Donut vorstellen der der Teig ist dabei die ökologische und soziale Grundlage greifen wir zu stark in die
- Ökosysteme der Erde ein etwa durch Materialverbrauch Stickstoffeinträge und CO2 Emissionen greifen wir unsere Grundlagen ebenso an als würden wir zu
- wenige Ressourcen nutzen was dann auf Kosten von Bildung Energie oder Arbeit ginge unser Spielraum ist also eng so eng dass derzeit kein Land in der Lage
- ist alle Grundbedürfnisse zu decken ohne dabei dem Planeten zu schaden aber wären effizientere Technologien nicht trotzdem schon die halbe Miete mit ihnen könnten
- wir immerhin einen Großteil des Verbrauchs loswerden was dagegen spricht ist der sogenannte Rebound Effekt
- 1865 stellte der britische Ökonom William Stanley jeevens fest dass der Kohleverbrauch in England nicht sank obwohl das neue der Dampfmaschine viel
- weniger verbrauchte denn der Einsatz von Dampfmaschinen war jetzt so günstig dass immer mehr angeschafft wurden am Ende wurde mehr Kohle verbraucht als
- vorher das gleiche sehen wir heute bei den energiesparenden Lampen wir setzen mehr Licht ein oder bei sparsameren Motoren wir kaufen jetzt größere Autos
- wirtschaftswachtum ob grün oder nicht führt bisher zumindest zu hohem Verbrauch zu Verschmutzung und Zerstörung und dann ist da noch die
- soziale Frage all das Wachstum das wir zu einem so hohen Preis erwirtschaften kommt den Menschen in sehr ungleicherweise
- zugute mehr als 80% des Wirtschaftswachstums eines Landes geht an die reichsten paar Prozent der Menschen die Leute denken das
- Wirtschaftswachstum komme ihnen zuugute aber das ist nicht wahr die lang verbreitete Annahme dass doch letztlich alle davon profitieren
- wenn der Wohlstand der Reichen wächst der sogenannte Tri EFF gilt heute als widerlegt hinzu kommt das Ungleichgewicht mehrere Dimensionen hat
- es geht nicht nur um Geld es geht auch um den Zugang zuur Bildung zu Gesundheitsleistungen zu öffentlicher Infrastruktur all diese Messgrößen
- zeigen wie die sozioökonomische Ungleichheit zunimmt zusammengefasst weiter zu wirtschaften wie bisher ist keine Lösung
- grüne Technologie allein auch nicht aber kann der Weg der Schrumpfung der richtige sein schließlich brauchen wir ja eine Wirtschaft die
- läuft es geht nicht darum die bestehende Wirtschaft einfach klein zu machen sondern sie so umzugestalten dass sie auf die richtige Größe schrumpfen kann
- ohne dabei Arbeitsplätze und soziale Sicherheit zu gefährden das ist möglich wir haben Modelle dafür aber es erfordert eine Veränderung
- wirtschaftlicher Strukturen klar okay dann lassen wir uns mal darauf ein auf das sogenannte degowth oder
- postwachstum wenn wir weiter wachsen machen wir es schlimmer stattdessen brauchen wir degowth ab hier sinkt das Niveau von
- Produktion und Konsum weniger Autos weniger Flugzeuge Gebäude T-Shirts Einkaufszentren oder
- Finanztransaktionen um in eine postwachstumsökonomie zu kommen aber wie viel weniger denn von
- allem unter den heutigen Bedingungen könnten wir mit viel weniger Ressourcenverbrauch gut leben in Europa kämen wir wahrscheinlich mit 80% weniger
- Energie aus in den USA wahrscheinlich mit 90% weniger offenbar geht es um staatliche Eingriffe mit dem Ziel Sektoren die
- nicht lebensnotwendig sind aber groe Schäden anrichten einzuschränken oder zu verbieten Inlandsflüge oder SUVs oder auch die
- Werbeindustrie wir sollen Werbung verbieten für eine wachsende Wirtschaft ist Werbung toll Menschen konsumieren mehr Unternehmen produzieren mehr wir
- bauen mehr Ressourcen ab und produzieren mehr Müll wenn das das Ziel ist gut aber in einer Wirtschaft in der man einfach nur genug haben will wird Werbung
- kontraproduktiv okay sie wollen sich wirklich mit der bärenmama Anlegen der Markt ist der König er ist Gott aber in einem transformierten
- System würd es den nicht mehr geben wir würden die Entscheidungen treffen wir würden den Markt nicht seiner Eigendynamik überlassen sondern
- Umsteuern also ein Staat der die Wirtschaft lenkt h sollte sich die Politik da nicht besser raushalten andererseits der Staat mischt
- sich ja heute schon ein etwa in Form von Subventionen z.B für den Ausbau erneuerbarer Energien oder damit es in Krisenzeiten weniger Kündigungen
- gibt auch fossile Energien werden massiv subventioniert aber denken wir mal weiter wenn wir die Wirtschaft einschränken würde auch der Konsum
- zurück gehen viele Produkte könnten wir nicht mehr kaufen weil sie nicht mehr hergestellt würden wir hätten dann auch weniger zu
- tun heißt weniger Arbeit ist das gut oder schlecht der britische Ökonom John Maynard Kees prognostizierte 1930 dass
- im Jahr 2030 15 Arbeitsstunden pro Woche zum Leben reichen würden weil Maschinen uns Arbeit abnehmen würden hätten wir mehr
- ze it für das was uns wichtig ist von kan Prognose sind wir weit entfernt obwohl Maschinen immer mehr Arbeit übernehmen da ist also noch Luft nach
- oben Experimente belegen dass man mit geringerer Arbeitszeit produktiver und zufriedener sein kann nützt das also uns und dem
- Planeten mit einer Reduktion von Arbeitszeit gewinnen wir Zeit für die Entwicklung dieses neuen Systems für Betreuungsarbeit die Pflege von
- Ökosystemen all die Tätigkeiten die im Kapitalismus nicht geschätzt werden weil sie kein Geld einbringen aber sie befriedigen
- Bedürfnisse deshalb sollten Sie in einer wohlfahrtsökonomie sehr wohl geschätzt werden nach den deowth Ansätzen würden nicht alle Bereiche gleichermaßen
- schrumpfen manche Sektoren könnten sogar wachsen in jedem Fall würde Arbeit anders verteilt werden aber denk wir noch mal an das Donut Modell wie sichern
- wir unsere ediss wenn weniger gearbeitet wird ihr aht es vielleicht es läuft auf eine universelle Grundversorgung hinaus konkret jede Person soll Zugang zum
- Internet bekommen eine bezahlbare Wohnung günstigen Strom und freie Fahrt im öffentlichen Verkehr der Staat stellt für alle die Infrastruktur zur Verfügung
- die notwendig ist um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben im Grunde geht es um wirtschaftliche Menschenrechte haben wir
- in einer Gesellschaft zu leben ohne zu leiden ein Grundeinkommen und eine universelle Grundversorgung würden das ermöglichen und zugleich Ungleichheit
- verringern das klingt alles verlockend nur wer soll das bezahlen na wir bezahlen ist doch nur ein
- Verteilungsmechanismus wenn wir die Ungleichheit reduzieren setzen wir das nötige Vermögen frei um diesen Übergang zu schaffen
- das kann ich mir nur schwer vorstellen dass dieses Finanzvolumen was da benötigt wird wirklich ausreicht um es allein über Umverteilung innerhalb der
- Gesellschaft finanzieren zu können man muss ganz einfach arme Menschen reicher machen und reiche Menschen gut spätestens da geht jetzt
- wohl nicht mehr jeder mit wenn diese Edelsteine für den energibrauch stehen
- die zur ärmsten Hälfte der Menschheit gehört pro Jahr vielleicht so viel Energie
- verbrauchen und jemand der zum reichsten 1% der Menschheit gehört würde so viel verbrauchen die Ungleichheit ist also wirklich
- groß wer nicht im Überfluss lebt nutzt Energie vor allem zum Kochen und Heizen wer sehr viel hat verbraucht das meiste für
- Transportmittel wenn wir uns anschauen wie viel Treibhausgase wir noch freisetzen dürfen wenn wir das 1,5° Ziel einhalten wollen dann werden
- hochgerechnet davon 72% von Millionären und Millionärinnen verursacht also angenommen wir wollten Vermögen anders verteilen wie soll das
- funktionieren ein Weg könnte ein maximaleinkommen sein der best bezahlte Chef in einem Unternehmen dürfte z.B nur noch Zeh mal so viel verdienen wie der
- am schlechtesten bezahlte Mitarbeiter man könnte auch Erbschaften und Vermögen stärker besteuern manche Superreiche
- fordern das sogar selbst aber es gibt noch mehr Maßnahmen für eine Wirtschaft jenseits des Wachstums man könnte die Lebensdauer von
- Produkten verlängern damit wir nicht ständig neue kaufen müssen Banken könnten so organisiert werden dass die Bevölkerung mitreden
- kann wofür sie Geld einsetzen mal zwischendurch gefragt müsste die ganze Welt mitziehen also auch der globale Süden der ist doch historisch viel
- weniger für Verbrauch und Zerstörung verantwortlich in Europa geht es darum weniger Energie und Material zu
- verbrauchen während es z.B in Indien eher um weniger Bergbauindustrie und mehr Schulen und Gesundheitszentren gehen könnte aber die Idee dass wir
- unsere Lebensweise verändern müssen ist universell so noch mal zusammengefasst Umverteilung weniger arbeiten und verbrauchen dafür
- mehr fürinander da sein klingt nach Ende des Kapitalismus ich denke eine gesunde Wirtschaft die ein gutes Leben innerhalb
- der planetaren Grenzen ermöglicht ist mit dem Kapitalismus unvereinbar ich wurde nicht mit dieser Schlussfolgerung geboren es ist das Ergebnis unser
- Forschung der Kapitalismus funktioniert wie eine Maschine die der Umwelt auf schädliche Weise entzieht Bedürfnisse und Konsumgewohnheiten der Menschen
- aufgreift und beides kombiniert um enorme Gewinne zu erzielen und dabei große soziale Ungleichheit
- schafft Kritiker der degowth Idee fürchten durch die Maßnahmen einen krassen Rückschritt der
- Gesellschaft manche meinen deowth bedeute wieder in Höhlen zu leben aber wenn deine Höhle mit anderen Höhlen verbunden ist die Schulen und
- Krankenhäuser sind wenn du mit öffentlichen Transportmitteln zu den Höhlen deiner Freunde kommst in solchen Höhlen möchte die de growth Community
- leben das ist offensichtlich nicht die steinzeitth bedeutet nicht Produktion und Konsum für immer auf Null zu senken
- man nimmt sich in einer aufgeblähten Wirtschaft die problematischen Güter und Dienstleistungen vor schrumpft sie ein und geht dann zu einer konstanten
- Wirtschaft über stateconomy die Frage ist nur wie die Wirtschaft so einfach umgebaut werden
- soll und wollen wir das es sind ja schon ziemlich einschneidende Maßnahmen dabei wie viel Eingreifen halten wir aus schließlich mögen es nicht alle wenn der
- Staat zu sehr eingreift wir leben ja in einem Rechtsstaat wo wir permanent irgendwelchen Regeln ausgesetzt sind und
- vielleicht muss man mehr daran erinnert werden dass ist was völlig normal ist und das ist letztlich ja der Job des Staates ja dafür zu sorgen sozusagen in
- welche Richtung soll die Entwicklung gehen dafür brauche ich sozusagen eine kollektive Entscheidung das kann sozusagen nicht dem Einzelnen überlassen
- bleiben oder auch dem Markt überlassen bleiben dafür haben wir ein politisches System in dem Punkt sind sich Kritikerinnen und Befürworter von
- degowth einig wenn wir unsere Wirtschaft umbauen wollen muss das demokratisch ablaufen und dabei nicht nur über Wahlen
- werden jeden Tag Entscheidungen getroffen will man das demokratisieren muss man mehr Menschen einbeziehen eine Möglichkeit könnten
- bürgerräte sein die es in immer mehr europäischen Ländern gibt per Los werden Menschen ausgewählt um z.B Maßnahmen zum Klimaschutz zu erarbeiten wie etwa hier
- in Österreich die Ergebnisse z.B die Forderung von werbeverboten oder dem Stopp von fossilen Subventionen gehen oft weiter als die Ideen der Regierungen
- das wäre eine Wirtschaftsdemokratie eine Wirtschaft die nicht ihre eigenen Interessen diktiert sondern sich nach den
- Interessen der Gesellschaft richtet dass wir etwas ändern müssen da sind sich forschende einig auch die Kritiker von degowth wir brauchen neue
- Regeln und Gesetze wie die Wirtschaft laufen soll denn so wie wir heute Wirtschaften sprengen wir zu viele Grenzen wir werden Bereiche haben in
- denen wir Wirtschaftsaktivitäten zurückfahren müssen alle diejenigen die nicht in der Lage sind ökologieverträglich genug zu
- wirtschaften auf der anderen Seite werden wir dann aber auch Bereiche haben die gewinnen dennoch wie drastisch die Regulierungen sein sollen bleibt
- umstritten Schrumpfung äh und Verzicht ist ja da in der Form äh wie das von der degrowth Seite postuliert wird Absenkung des Lebensstandards so überhaupt nicht
- vorgesehen und auch gar nicht zwingend notwendig wenn wir wollen dass jeder einen anständigen Lebensstandard hat ist das möglich aber sagen wir es mal so es
- lässt nicht viel Extravaganz zu bisher ist die growth Theorie kein Staat hat es jemals ernsthaft versucht Initiativen gibt es aber in Neuseeland
- z.B muss sich das Finanzministerium systematisch an Indikatoren für das Gemeinwohl orientieren Amsterdam arbeitet mit dem Donut Modell
- an einer Kreislaufwirtschaft und Ecuador stoppt mit einem Volksentscheid die Ölförderung in einem Nationalpark die wahrscheinlichste
- Alternative zu deowth ist der Zusammenbruch wir steuern auf eine Zukunft zu in der die menschliche Zivilisation nicht mehr existieren
- kann so gesehen haben wir keine Wahl wir müssen über andere Wirtschaftsformen nachdenken und Möglichkeiten ausloten klar aber auch für soziales und
- ökologisches Wirtschaften gibt es nicht die eine Lösung und jede Veränderung ist mit Risiken verbunden ich mag dieses Zitat das
- besagt dass eine Utopie kein Ziel ist sondern eine Reise wir müssen von all den alternativen Gebrauch machen die
- Werkzeuge liegen vor uns wir müssen sie erweitern miteinander kombinieren sie diskutieren und uns ein Bild davon machen welche Art von Wirtschaft dabei
- heruskommen würde also Ideen sind gefragt die nicht das Wachstum der Wirtschaft in den Mittelpunkt stellen sondern ein
- verträgliches Leben auf und mit dem Planeten die growthansätze liefern Ideen teils sind sie umstritten aber sie bringen eine Diskussion darüber ingang
- welche Zukunft wir eigentlich wollen und was wir bereit sind dafür zu tun [Musik]
- [Musik] [Musik]
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