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Deutsches Leid: Flucht & Vertreibung | Geschichte

MrWissen2go Geschichte | Terra X11:13 533.631 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 83 Zeilen
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  1. es ist ein trauriges kapitel der deutschen geschichte die flucht und vertreibung der deutschen die bis zum ende des zweiten weltkriegs
  2. in ost und südosteuropa gelebt haben in diesem video erfahrt ihr mehr darüber es gehört leider schon immer zur geschichte dazu dass menschen aus ihrer
  3. heimat fliehen müssen oder vertrieben werden auf betrifft das minderheiten solche minderheiten zu vertreiben guide lange zeit sogar als normales instrument
  4. der politik auch als die verbündeten usa großbritannien und die sowjetunion darüber beraten was mit deutschland und den deutschen passieren soll sobald die
  5. nazis besiegt sie denken an einen sogenannten bevölkerungs transfer deutschland soll kleiner werden soll gebiete verlieren vor allem auch in
  6. pommern und schlesien das sind gebiete im heutigen polen italien will polen nach westen verschieben um die udssr zu vergrößern
  7. es leben dort aber viele millionen deutsche etwa neun millionen der sowjetischen machthaber josef stalin hat eine einfache lösung umsiedeln weg mit
  8. ihnen der britische premierminister winston churchill ist wie der amerikanische präsident harry truman auch dagegen
  9. sie können sich höchstens vorstellen dass so viele deutsche umgesiedelt werden wie polen wegen der vergrößerung der udssr umgesiedelt werden
  10. etwa drei millionen polen müssen ihre häuser verlassen und müssen nach westen ziehen ebenso viele deutsche sollten platz machen
  11. aber noch sind vielleicht fünf millionen deutsche da die alliierten verhandeln darüber aber noch während der verhandlungen lässt stalin seine rote
  12. armee mit vertreibungen beginnen am ende sind tatsachen geschaffen die nicht mehr geändert werden können im potsdamer abkommen ist festgehalten
  13. dass es einen geordneten und humanen transfer deutscher bevölkerungsteile geben soll aber die wirklichkeit sieht ganz anders aus
  14. millionen deutsche leben damals in ostpreußen pommern schlesien böhmen mähren aus der basken in vielen anderen gegenden in mittel und südosteuropa
  15. jugoslawien und rumänien viele fliehen schon während des krieges vor der der rückenden front und der roten armee
  16. zum einen haben sie die nazi propaganda in den ohren vom grausamen bolschewistischen feind vom slawischen untermenschen der fürchterliche
  17. gräueltaten an den deutschen verüben würde wenn er käme so sagte dass die propaganda aber die deutschen wussten schon selbst dass sie tatsächlich mit
  18. dem schlimmsten rechnen mussten natürlich nicht weil die russen unter menschen sind sie fürchten sich weil die deutsche armee hat sie die sowjetunion
  19. eingriff der dortigen zivilbevölkerung selbst fürchterliche grausamkeiten angetan all das morden vergewaltigen
  20. niederbrennen kaputt schlagen töten dass die deutschen soldaten zu den russen gebracht haben das bringt die russischen soldaten jetzt zu den
  21. deutschen damit wir uns nicht falsch verstehen ein unrecht wird nicht dadurch aufgehoben dass der andere auch im unrecht begeht
  22. zudem einen schlimmen und recht wird nur ein weiteres schlimmes unrecht hinzugefügt also für dieses video bilder gesucht haben da haben wir viele
  23. gefunden die französische russische polnische und und und flüchtlinge in ganz europa zeigen die vor den deutschen geflogen sind
  24. wenn ich euch in diesem video von vielen schlimmen dingen erzählen die deutschen kindern frauen und männern während der flucht und vertreibung angetan worden
  25. sind wenn ich von einem leid erzähle dann ist das auch nach all den vielen jahren einen grund traurig zu sein und genauso traurig sind wir wenn wir uns
  26. daran erinnern was deutsche männer und frauen anderen angetan haben für uns ist die lehre dass wir so was nie wieder zulassen dürfen keinen krieg
  27. keine vertreibung viele deutsche fliehen aus osteuropa viele fliehen mit pferden oder gar zu fuß mit leiter weg sie quälen sich durch den eisigen kalten
  28. schnee in den wintermonaten 1944 45 kinder und alte menschen werden mitgeschleppt die straßen sind verstopft es geht nur langsam vorwärts und wenn
  29. sie flüsse überqueren wollen müssen sie oft über brüchiges eis gehen weil brücken zerstört sind die tracks werden von feindlichen tieffliegern beschossen
  30. flüchtlingsschiffe werden torpediert und gehen unter aber tausende sterben auf ihrer flucht an der schöpfung an krankheiten und an hunger
  31. der spätere deutsche bundespräsident horst köhler gehört als kleiner junge zu den flüchtlingen er hat das mal so
  32. wie sie wissen stammen meine eltern aus bessarabien bessarabien liegt im heutigen moldauer sie wurden umgesiedelt nach polen sie
  33. wurden in polen in ein haus einquartiert dass vorher die nazis den polnischen bauern weggenommen haben die flucht vor der kriegsfront brachte
  34. uns dann nach deutschland die die noch zu hause geblieben sind werden in den letzten kriegsmonaten von der front überrollt sie werden
  35. geschlagen misshandelt vergewaltigt in lager gesperrt zur zwangsarbeit gezwungen verschleppt und ermordet und eben vertrieben
  36. insgesamt werden zwischen zwölf und 14 millionen deutschland nach dem zweiten weltkrieg vertrieben sie verlieren ihre heimat und fast immer
  37. auch alles was sie besitzen nach einem langen gefährlichen marsch sind sie also in einer der vier besatzungszonen in sicherheit nur wo
  38. sollen die vielen menschen hin die städte sind zerstört und auch ansonsten liegt das land brach knapp zwei millionen vertriebene und
  39. flüchtlinge landen schließlich in bayern fast genauso viele in niedersachsen aber auch im viel kleineren sachsen-anhalt finden fast 800.000 menschen
  40. unterschlupf die einheimischen nehmen die geflüchteten und vertriebenen auf gar keinen fall freudig auf sie haben selbst
  41. wenig zu essen und wer wenig zu essen hat der will er nicht teilen im hungerwinter 1946 47 verhungern und erfrieren mehrere hunderttausend
  42. menschen aber das gemeinsame leidenschaft nicht zusammen im gegenteil wer arbeit sucht kann keine weiteren konkurrenten um den
  43. arbeitsplatz gebrauchen die flüchtlinge leben auf zwangsweise bei den einheimischen und wer nimmt schon gerne fremde leute in sein haus
  44. auf teilt mit ihnen manchmal sogar das schlafzimmer dazu kommt strom und wasser funktionieren oft nicht die hygienischen bedingungen sind schlecht medikamente
  45. gibt es kaum die leute werden also schnell krank und es verbreiten sich vor allem die lungenkrankheit tuberkulose und das
  46. typhus fieber gerade in den sammelunterkünften die aus allen nähten platzen die verwirrung komplett zu machen wenn
  47. ich jetzt noch erwähnen dass ja sehr viele deutsche bürger wegen der bombardierungen aus den städten aufs land gebracht
  48. worden sind nach kriegsende sind vier millionen davon immer noch auf dem land evakuiert das verschärft die lage zusätzlich die
  49. neuankömmlinge haben oft andere bräuche und vor allem andere dialekte viele deutsche in sachsen in bayern oder auch am rhein meinen die deutschen aus dem
  50. osten seien erst larven als deutsche hier schwingt noch die nazipropaganda mit slaven sind weniger wert und die flüchtlinge sind in den augen mancher
  51. einheimischer auch weniger wert als der wiederaufbau beginnt werden die geflüchteten und vertriebenen auf den eigene viertel verfrachtet wenn sie vom
  52. staat für ihren verlust finanziell entschädigt werden sind die einheimischen neidisch wütend was man noch gar nicht bedenkt die länder oder
  53. landschaften in deutschland waren vor dem krieg konfessionell recht einheitlich es gab katholische und evangelische gegenden die vertriebenen
  54. aber sortieren sich nicht nach katholisch oder evangelisch katholische flüchtlinge flohen nicht in katholische dörfer für solche feinen unterschiede
  55. hat man damals keine zeit und keinen nerv und so verändert sich auch die konfessionelle zusammensetzung vieler landstriche
  56. wir wissen heute das darlehen auch damit spekuliert hat dass diese schwierigkeiten bei der integration von millionen flüchtlingen und vertriebenen
  57. wie man so sagt als sozialer sprengsatz wirken sollten er hoffte anscheinend dass sich dann auch im westteil des landes der
  58. sozialismus hätte durchsetzen können diese zynische erwartungs da dienst wurde allerdings enttäuscht denn die integration gelingt schließlich trotz
  59. aller probleme gemeinsam findet man wege wie ein ausgleich der lasten innerhalb der westdeutschen bevölkerung geschafft werden kann
  60. im westen werden die vertriebenen schließlich eingebunden das porto aber wirklich lange bis die positiven wirkungen wahrgenommen werden
  61. in ländlichen regionen bayerns bringen schlesier handwerk mit und ihre ausbildung in der industrie ohne die flüchtlinge hat das wahrscheinlich
  62. länger gedauert aus dem rückständigen agrarland bayern ein starkes industrieland zu machen das ist ja eine sache menschen zu
  63. akzeptieren wenn sie nun schon mal da sind und nicht mehr weg können gerade wenn es wie in westdeutschland wirtschaftswunder gibt dass das leben
  64. für alle sehr verbessert eine andere sache ist politisch und gesellschaftlich mit dem thema flucht und vertreibung fertig zu werden
  65. wie geht man im nachkriegsdeutschland mit dem leid der vertriebenen um tatsächlich gibt es viele die es verdrängen betroffene weil sie sich
  66. nicht erinnern wollen und die nicht vertriebenen blendendes aus weil sie sich damit nicht beschäftigen wollen welche schuld die deutschen selbst auf
  67. sich geladen haben in der ddr werden flüchtlingsorganisationen verboten die vertreibung so gibt es der staat vor
  68. ist gerechtfertigt als reaktion auf die nationalsozialistische besatzungs und vernichtungspolitik heimat verlust gilt als zwangsläufige strafe für die
  69. verbrechen von deutschen die erinnerung an die verbrechen die während der vertreibungen begangen worden sind wird unterdrückt die vertreiber die
  70. sowjetischen soldaten sind ja die neuen verbündeten in der bundesrepublik ist die sowjetunion dagegen der neue feind deshalb hat man keine hemmungen die
  71. untaten der roten armee anzuprangern viele westdeutsche und viele vertriebene die in westdeutschland aufgenommen werden sehen sich in erster linie als
  72. opfer ab den 1960 er und 70 er jahren lernen die deutschen zumindest im westen sich aufrichtig mit ihrer jüngsten geschichte auseinanderzusetzen
  73. die schuld wird benannt jetzt schlägt das pendel sozusagen in die andere richtung bundespräsident joachim gauck hat das so im jahr 2015 formuliert so
  74. wie in den jahren zuvor die betonung des leids der deutschen gedient hatte deutsche zu entschulden so verdrängte nun allerdings das
  75. bewusstsein von der schuld der deutschen jede empathie für die deutschen das reicht schon aus dass man mitleid mit vertriebenen hat um als revanche ist
  76. und als kriegstreiber zu gelten dabei schreiben die vertriebenenverbände schon 1950 in ihre charta also in ihre satzung wie heimatvertriebenen
  77. verzichten auf rache und vergeltung heute ist es so dass die flucht und vertreibung von deutschen kein so großes thema mehr in der öffentlichen debatte
  78. ist sich vor allem daran dass viele die das selbst noch miterlebt haben inzwischen schon tot sind trotzdem ist es natürlich ein wichtiges
  79. thema über das man immer wieder sprechen sollte zum beispiel in der schule im ich habe mir selbst ja auch vorfahren die das miterlebt haben bei mir ist es
  80. zum beispiel sowohl mütterlicherseits als auch väterlicherseits da würde mich mal interessieren was habt ihr da so gehört von ihren großeltern
  81. von anderen verwandten was haben wir euch erzählt gerne unten in die kommentare und natürlich gibt es ja auch noch jede menge weitere videos rund um
  82. diese zeit schaut euch einfach ein bisschen auf dem kanal um und wenn ihr euch gefällt dann abonniert ihnen gerne danke euch fürs zuschauen und bis zum
  83. nächsten mal

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