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Theodizee verständlich erklärt. Warum lässt Gott Leid zu? | Abitur

einfach.religion4:15 20.414 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 26 Zeilen
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  1. Warum lässt Gott das Leid zu? Einleitung Eine uralte Frage, die Philosophen, Gl ubige und Zweifler gleicherma en umtreibt ist:
  2. Warum l sst Gott das Leid zu? Und um diese Frage geht es in diesem Video. Zun chst pr sentiere ich dir drei m gliche Antworten, die wir gemeinsam auf
  3. ihre Plausibilit t hin berpr fen. klick Leid als Folge eigener Entscheidungen Erstens: Manchmal ist Leid die direkte Konsequenz unserer Entscheidungen. Stell dir vor,
  4. jemand raucht jahrelang, und irgendwann diagnostiziert der Arzt Lungenkrebs. Der Zusammenhang zwischen dem Leid und der eigenen Entscheidung ist offensichtlich.
  5. Aber was ist mit Leid, das uns unverschuldet trifft, das nicht im Zusammenhang mit eigenen Entscheidungen, sondern mit Entscheidungen anderer entsteht? Zum Beispiel, wenn du auf
  6. dem Fahrrad unterwegs bist und ein unachtsamer Autofahrer dich verletzt. Dein Schmerz ist real, auch wenn du nichts daf r kannst. Warum l sst Gott das zu? klick
  7. Freier Wille ein zweischneidiges Schwert Ein weiteres Argument: der freie Wille. Gott hat uns nicht als Marionetten erschaffen, sondern als Wesen mit der Freiheit,
  8. Entscheidungen zu treffen Entscheidungen, die Gutes schaffen k nnen, aber auch Schaden und Leid anrichten. Menschen treffen freie Entscheidungen f r die Gewalt und f r den Krieg.
  9. Doch was, wenn das Leid berhaupt nicht durch Menschen verursacht wird, sondern durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, berschwemmungen, Fluten? Daf r hat sich niemand
  10. aus freiem Willen entscheiden. Auch diese Antwort tr gt nur zu einem begrenzten Teil. Leid als Lehrer aber zu welchem Preis? klick Ein drittes Argument lautet, Leid k nne uns
  11. Mitgef hl, St rke und Durchhalteverm gen lehren. Und manchmal stimmt das. Ein Schicksalsschlag kann Menschen dazu bringen innerlich zu wachsen. Doch was, wenn der Schmerz so berw ltigend ist,
  12. dass man daran zerbricht, z.B. weil das eigene Kind oder der Ehepartner stirbt. Was, wenn die Lektionen, die das Leben uns lehrt, zu schwer sind, um sie zu tragen? W re es dann nicht
  13. zynisch zu sagen, das Leiden dient als Lehrer? Es scheint, als m ssten alle intellektuellen Antworten scheitern sie bleiben unbefriedigend. Es geht um Hoffnung, nicht um perfekte Erkl rungen
  14. Vielleicht geht es weniger darum, bis im Detail zu verstehen warum Leid existiert, sondern darum, wie wir damit umgehen. Denke z.B. an einen Arzt: Wenn wir krank sind, ist
  15. es f r den Patienten weniger wichtig, jede Ursache unserer der im Detail zu verstehen. Wichtiger ist, dass der Arzt uns helfen kann, dass er Heilung und Hoffnung bringt.
  16. Mit Leid ist es hnlich. Es geht nicht nur um das Warum , sondern darum, wie wir aus der Dunkelheit herausfinden k nnen und was uns Hoffnung geben kann.
  17. Das Christentum gibt Hoffnung auf zwei unterschiedliche Wege: Diesseitige Hoffnung
  18. im Christentum Gott leidet mit Die eine Seite der Medaille lautet: Im Christentum zeigt sich Gott nicht als distanzierter Beobachter. Ganz im Gegenteil: Gott
  19. selbst kennt das Leid und teilt es. Das Kreuz ist das Symbol daf r. Es erinnert uns daran, dass Gott nicht nur ber unser Leid Bescheid wei , sondern es durchlebt hat. Er kennt das Leid und leidet mit.
  20. Deshalb d rfen wir klagen, unsere Ohnmacht vor Gott bringen, trauern. Leid zu verdr ngen oder stoisch zu ertragen, w re keine christliche Perspektive. Sondern
  21. es steht die zentrale Aussage im Zentrum: Gott ist bei uns auch in der Dunkelheit. Jenseitige Hoffnung Leid wird berwunden Die andere Seite der Medaille verweist
  22. auf die Hoffnung auf eine Zukunft, in der Leid berwunden wird. Im Christentum bedeutet Auferstehung die Verwandlung von Schmerz in Freude, von Dunkelheit in Licht.
  23. Auferstehung ist die Verhei ung, dass Gott das Leid nicht nur versteht, sondern eines Tages endg ltig beseitigt. Das ist die gro e Hoffnung: Dein Schmerz hat nicht das letzte Wort.
  24. Fazit Warum l sst Gott das Leid zu? Wir werden diese Frage vielleicht nie vollst ndig beantworten k nnen. Aber im Christentum finden wir
  25. eine Hoffnung, die ber das Verstehen hinausgeht eine Hoffnung, die uns durch das Leid tr gt. Und vielleicht reicht das: Zu wissen, dass wir nicht allein
  26. sind und dass das Beste noch kommt. Und Gott wird abwischen alle Tr nen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein. Offenbarung 21,4

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