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Glossar Glaziallandschaften | Gletscher | Definitionen der wichtigsten Begriffe | Abitur 2026

Geographie Abitur8:15 959 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 57 Zeilen
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  1. Hey, am Ende dieses Videos kannst du die in Badenwürttemberg abiturrelevanten Begriffen zu dem Thema Kletscher oder Klaallandschaften definieren. Das sind
  2. super viele, nämlich all diese hier. Das heißt, das Video wird wahrscheinlich ein bisschen länger werden, aber am Ende hast du alle Definitionen. Wir beginnen
  3. mit der Kaltzeit. Eine Kaltzeit ist ein längerer Abschnitt der Erdgeschichte, indem die durchschnittliche Temperatur deutlich unter denen der vorherigen und
  4. der nachfolgenden Phase liegen. In solchen Phasen können sich Kletscher stark ausbreiten. Die letzte Kalzeit war im Pleisto 10 endete vor rund 10 000
  5. Jahren am Übergang vom Bleisto 10 zum Holo in dem Holo 10 leben wir heute. Eine Warmzeit ist ein Zeitraum mit vergleichsweise höheren
  6. Durchschnittstemperaturen, der zwischen zwei Kaltzeiten liegt. In Warmzeiten zieht sich der Gletscher zurück und viele ehemals vereiste Flächen werden
  7. eisfrei und zeigen deutlich glafrost bezeichnet den Untergrund, der mindestens 2 Jahre infolge dauerhaft gefroren bleibt, das heißt unter 0°
  8. CSUS. Permafrost zählt zu den periglazialen Form. Häufig taut im Sommer nur die oberste Bodenschicht auf, die sogenannte Auftauchschicht oder
  9. Active Layer. Das Periglazial bezeichnet Gebiete, die nicht direkt von Gletschereis bedeckt sind, aber durch kaltes Klima mit Frostprozessen geprägt
  10. werden. Also heute in den polaren und subpolaren Zonen. Typisch sind Frostwechsel, Permafrost und Prozesse wie Solifluktion. Postglazial bezeichnet
  11. die Zeit nach dem Ende der letzten Kaltzeit. Also du weißt schon, Holo in dem wir heute leben. In dieser Phase sind große Eismassen abgeschmolzen und
  12. die zuvor vom eisgeformten Landschaften werden freigelegt und weiter verändert. Als altmoren Landschaft bezeichnet man ehemals verkletscherte Gebiete, die in
  13. späteren Kaltzeiten nicht erneut von Eis erreicht wurden. Deshalb sind die Formen stärker verwittert, abgeflacht und wenig deutlicher erkennbar, wie z.B. im Norden
  14. Deutschlands. Jungmorellen Landschaften werden auch während der letzten Kaltzeit noch vom Eis überprägt und deshalb sind viele glautlich
  15. erhalten, wie z.B. Endmoren, Toteislöcher oder Seen, häufig im bayerischen Alpenvorland noch der Fall. Inlandeis ist eine großflächige
  16. Eisbedeckung, die weite Landräume überzieht oder überzogen hat. Es ist deutlich größer als einzelne Gebirgskletscher und prägt ganze Region.
  17. Das Inlandeis hatten wir vor allem in Norddeutschland. Eisstromnetz. Ein Eisstromnetz entsteht, wenn einzelne Talgletscher so stark anwachsen, dass
  18. sie sich über die Gebirgespässe hinweg verbinden und ein zusammenhängendes Eissystem bilden. Das Nährgebiet ist der obere Teil eines Gletschers, in dem über
  19. das Jahr hinweg mehr Schnee und Eis hinzukommt, als verloren geht. Hier findet also überwiegend Akkumulation statt. Das Zerrgebiet dagegen ist der
  20. untere Teil eines Gletschers, in dem das Eis vor allem abschmilzt oder verdunstet und dort überwiegt die Applation, also der Masseverlust.
  21. Ein K ist eine mulden bis kesselförmige Hohlform im Hochgebirge, in der sich ein Gletscher bilden kann. Gleichzeitig wird das Car durch die Gletscherbewegung und
  22. Frostverwitung weiter vertieft und ausgeformt. Der Kar bildet also den Beginn des Gletschers, wird aber wie als Kuhle entsprechend als Hohlform
  23. ausgeformt. Ein Talkletscher ist ein Gletscher, der sich in einem Gebirgstal als Eisstromtal abwärts bewegt. Er entsteht oberhalb der Schneegrenze im
  24. Nährgebiet und fließt unter dem Einfluss der Schwerkraft ins Tal. Ein Drogtal ist ein u-förmiges Tal, das sich durch die erosive Wirkung eines Gletschers aus
  25. einem ursprünglichen vauförmigen Flusstal, also einem Kerbtal entstanden ist. Die subglaziale Rinnen sind lang gestreckte Vertiefungen, die durch
  26. Schmelzwasser unter dem Gletscher ausgeschirft wurden. In Norddeutschland sind daraus nach dem Abschmelzen häufige Rinnensen entstanden. Die glaumlichen
  27. Abfolge glaler Form, die durch Gletscher und Schmelzwasser entstehen. Weil Eis in mehreren Kaltzeiten vor und zurückgewandert ist, können diese
  28. Formgruppen heute aber überlagert oder verschachtelt sein. Die Grundmorene besteht aus Gesteinsmaterial, das unter dem Gletscher transportiert und beim
  29. Abschmelzen abgelagert wurde. Nach dem Rückzug des Eises bleibt oft eine flachwellige bis kuppige Landschaft zurück. Dann haben wir die
  30. Seitenmoränen. Eine Seitenmorene ist ein Wall aus lockeren Gesteinsmaterialen, der sich am Rand eines Gletschers zwischen Eis und Talflanke eben
  31. ansammelt. Eine Endmorene ist ein Ball aus abgelagertem Lockermaterial am Ende einer Kletscherzunge und sie markiert eine frühere oder aktuelle Eisrandlage
  32. und ist häufig als bogenförmige Erhebung im Gelände sichtbar. Ein Zungenbecken ist eine längliche durch die Kletscherzunge ausgeschürfte
  33. Hohlform im Vorland eines Gletschers. Nach dem Eisrückzug füllen sich solche Becken oft mit dem Schmelzwasser und bilden Sehen. Der Bodensee ist ein
  34. typisches Zungenbecken oder ein typischer Zungenbeckensee. Ein Sander ist eine großflächige Schmelzwasserablagerungsfläche
  35. vor dem Eisrand. Dort lagern sich vor allem Sande und Kiese ab, die von Schmelzwässern aus dem Orenbereich transportiert wurden. Ein Urstromtal ist
  36. ein breites Tal, das meist parallel zum ehemaligen Eisrand verläuft. Es wurde von großen Schmelzwassermengen geformt, die am Inlandseisrand abflossen. Ein
  37. Drumlin ist eine Stromlinien bzw. Tropfenförmiger Hügel aus Moränen Material, der unter dem bewegten Gletschereis geformt wurde. Drumlins
  38. treten oft den Gruppen auf und zählen zu den Akkumulationsformen. Rundhöcker dagegen ist ein Felsbuckel aus anstehendem Gestein, der durch
  39. Gletscherbewegungen geformt wurde. Die dem Eis zugewandte Seite ist meist oft glatt geschliffen, die Rückseite steiler und rauer. Es ist eine erosive Form. Ein
  40. Findling ist ein großer einzelner Gesteinsblock, der von einem Kletscher transportiert und nach dem Abschmelzen an einem Ort abgelagert wurde, an dem
  41. dieses Gestein ursprünglich nicht vorhanden ist, also nicht ansteht. Ein Toteisloch ist eine Senke, die entsteht, wenn ein vom Kletscher abgetrennter
  42. Eisrest, sogenanntes Toteis, langsam abschmilzt und das darüberliegende Material nachsagt und eine runde Hohlform entsteht. Löss ist ein
  43. feinkörniges, meist kalkalthaltiges Lockersediment, vor allem bestehend aus Schluff, das durch Wind aus glaalen oder periglazialen Ablagerungsräumen
  44. ausgewählt und anderen Orts wieder abgelagert wurde. Es ist relevant, da Lös Böden fruchtbarer Macht und landwirtschaftlich sehr gut nutzbar ist.
  45. Solifluktion ist ein langsames Bodenfließen anhängen in Gebieten mit Permafrost. Dabei wird die im Sommer aufgetaute wassergesättigte Bodenschicht
  46. hang abwärts verlagert, weil der gefrorene Untergrund das Versickern des Wassers verhindert, eine Wassersättigung stattfindet und somit das Fließen eben
  47. bewirkt wird. Hier habe ich jetzt noch ein paar Ontop Begriffe, die sind nicht direkt aburrelevant, aber sehr, sehr gut zu wissen und immer gut die Definition
  48. dafür parat zu haben. Das Hochgebirge. Ein Hochgebirge ist ein Gebirge, dessen Gipfelbereich über die klimatische Schneegrenze hinausragen. Häufig werden
  49. Gebirge mit Alpinform und Höhen von etwa über 2000 m dazu gezählt. Sedimentation ist die Ablagerung von zufort transportierte Material, z.B.
  50. Sandschluff und Kies. Der Transport erfolgt durch Wasser, Wind oder Eis. Die Ablagerung ist ein Teil der Akkumulation. Und zuletzt die Erosion.
  51. Erosion ist die Abtragung und Ausräumung von Boden oder Gestein durch äußere Kräfte, z.B. durch fließendes Wasser, also fluvial, durch Eis, glzial oder
  52. durch Wind eolisch. Zusammengefasst hast du jetzt all diese Begriffe in diesem Video kennengelernt. Ich hoffe, das hat gepasst von den Definitionen und der
  53. Geschwindigkeit und du kannst dir jetzt auf jeden Fall unter den Glaziallandschaften deutlich mehr vorstellen als vorher. Wenn du noch mehr
  54. Videos möchtest, like dieses Video gerne und abonniere den Kanal. Darüber freue ich mich immer sehr und ich freue mich auch über liebe Kommentare. Wenn du die
  55. beste Vorbereitung auf dein Geoabi möchtest, Zusammenfassung, Übungsaufgaben, Methodentraining und Musterlösungen und eine ganz klar klare
  56. Struktur möchtest, trage dich gern beim Link zur Warteliste für den Geoabiturgroßbandwürtemberberg in der Beschreibung ein. Viel Erfolg bei
  57. deinem Abitur, viel Spaß beim Lernen und genieß trotzdem die Geografie.

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