Glossar Glaziallandschaften | Gletscher | Definitionen der wichtigsten Begriffe | Abitur 2026 Geographie Abitur https://www.youtube.com/watch?v=K_stz8c2aKY Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Hey, am Ende dieses Videos kannst du die in Badenwürttemberg abiturrelevanten Begriffen zu dem Thema Kletscher oder Klaallandschaften definieren. Das sind 0:08 super viele, nämlich all diese hier. Das heißt, das Video wird wahrscheinlich ein bisschen länger werden, aber am Ende hast du alle Definitionen. Wir beginnen 0:17 mit der Kaltzeit. Eine Kaltzeit ist ein längerer Abschnitt der Erdgeschichte, indem die durchschnittliche Temperatur deutlich unter denen der vorherigen und 0:26 der nachfolgenden Phase liegen. In solchen Phasen können sich Kletscher stark ausbreiten. Die letzte Kalzeit war im Pleisto 10 endete vor rund 10 000 0:36 Jahren am Übergang vom Bleisto 10 zum Holo in dem Holo 10 leben wir heute. Eine Warmzeit ist ein Zeitraum mit vergleichsweise höheren 0:45 Durchschnittstemperaturen, der zwischen zwei Kaltzeiten liegt. In Warmzeiten zieht sich der Gletscher zurück und viele ehemals vereiste Flächen werden 0:52 eisfrei und zeigen deutlich glafrost bezeichnet den Untergrund, der mindestens 2 Jahre infolge dauerhaft gefroren bleibt, das heißt unter 0° 1:02 CSUS. Permafrost zählt zu den periglazialen Form. Häufig taut im Sommer nur die oberste Bodenschicht auf, die sogenannte Auftauchschicht oder 1:11 Active Layer. Das Periglazial bezeichnet Gebiete, die nicht direkt von Gletschereis bedeckt sind, aber durch kaltes Klima mit Frostprozessen geprägt 1:21 werden. Also heute in den polaren und subpolaren Zonen. Typisch sind Frostwechsel, Permafrost und Prozesse wie Solifluktion. Postglazial bezeichnet 1:30 die Zeit nach dem Ende der letzten Kaltzeit. Also du weißt schon, Holo in dem wir heute leben. In dieser Phase sind große Eismassen abgeschmolzen und 1:40 die zuvor vom eisgeformten Landschaften werden freigelegt und weiter verändert. Als altmoren Landschaft bezeichnet man ehemals verkletscherte Gebiete, die in 1:49 späteren Kaltzeiten nicht erneut von Eis erreicht wurden. Deshalb sind die Formen stärker verwittert, abgeflacht und wenig deutlicher erkennbar, wie z.B. im Norden 1:58 Deutschlands. Jungmorellen Landschaften werden auch während der letzten Kaltzeit noch vom Eis überprägt und deshalb sind viele glautlich 2:07 erhalten, wie z.B. Endmoren, Toteislöcher oder Seen, häufig im bayerischen Alpenvorland noch der Fall. Inlandeis ist eine großflächige 2:16 Eisbedeckung, die weite Landräume überzieht oder überzogen hat. Es ist deutlich größer als einzelne Gebirgskletscher und prägt ganze Region. 2:25 Das Inlandeis hatten wir vor allem in Norddeutschland. Eisstromnetz. Ein Eisstromnetz entsteht, wenn einzelne Talgletscher so stark anwachsen, dass 2:34 sie sich über die Gebirgespässe hinweg verbinden und ein zusammenhängendes Eissystem bilden. Das Nährgebiet ist der obere Teil eines Gletschers, in dem über 2:43 das Jahr hinweg mehr Schnee und Eis hinzukommt, als verloren geht. Hier findet also überwiegend Akkumulation statt. Das Zerrgebiet dagegen ist der 2:51 untere Teil eines Gletschers, in dem das Eis vor allem abschmilzt oder verdunstet und dort überwiegt die Applation, also der Masseverlust. 2:59 Ein K ist eine mulden bis kesselförmige Hohlform im Hochgebirge, in der sich ein Gletscher bilden kann. Gleichzeitig wird das Car durch die Gletscherbewegung und 3:08 Frostverwitung weiter vertieft und ausgeformt. Der Kar bildet also den Beginn des Gletschers, wird aber wie als Kuhle entsprechend als Hohlform 3:16 ausgeformt. Ein Talkletscher ist ein Gletscher, der sich in einem Gebirgstal als Eisstromtal abwärts bewegt. Er entsteht oberhalb der Schneegrenze im 3:25 Nährgebiet und fließt unter dem Einfluss der Schwerkraft ins Tal. Ein Drogtal ist ein u-förmiges Tal, das sich durch die erosive Wirkung eines Gletschers aus 3:34 einem ursprünglichen vauförmigen Flusstal, also einem Kerbtal entstanden ist. Die subglaziale Rinnen sind lang gestreckte Vertiefungen, die durch 3:42 Schmelzwasser unter dem Gletscher ausgeschirft wurden. In Norddeutschland sind daraus nach dem Abschmelzen häufige Rinnensen entstanden. Die glaumlichen 3:55 Abfolge glaler Form, die durch Gletscher und Schmelzwasser entstehen. Weil Eis in mehreren Kaltzeiten vor und zurückgewandert ist, können diese 4:03 Formgruppen heute aber überlagert oder verschachtelt sein. Die Grundmorene besteht aus Gesteinsmaterial, das unter dem Gletscher transportiert und beim 4:12 Abschmelzen abgelagert wurde. Nach dem Rückzug des Eises bleibt oft eine flachwellige bis kuppige Landschaft zurück. Dann haben wir die 4:20 Seitenmoränen. Eine Seitenmorene ist ein Wall aus lockeren Gesteinsmaterialen, der sich am Rand eines Gletschers zwischen Eis und Talflanke eben 4:27 ansammelt. Eine Endmorene ist ein Ball aus abgelagertem Lockermaterial am Ende einer Kletscherzunge und sie markiert eine frühere oder aktuelle Eisrandlage 4:37 und ist häufig als bogenförmige Erhebung im Gelände sichtbar. Ein Zungenbecken ist eine längliche durch die Kletscherzunge ausgeschürfte 4:46 Hohlform im Vorland eines Gletschers. Nach dem Eisrückzug füllen sich solche Becken oft mit dem Schmelzwasser und bilden Sehen. Der Bodensee ist ein 4:55 typisches Zungenbecken oder ein typischer Zungenbeckensee. Ein Sander ist eine großflächige Schmelzwasserablagerungsfläche 5:01 vor dem Eisrand. Dort lagern sich vor allem Sande und Kiese ab, die von Schmelzwässern aus dem Orenbereich transportiert wurden. Ein Urstromtal ist 5:10 ein breites Tal, das meist parallel zum ehemaligen Eisrand verläuft. Es wurde von großen Schmelzwassermengen geformt, die am Inlandseisrand abflossen. Ein 5:20 Drumlin ist eine Stromlinien bzw. Tropfenförmiger Hügel aus Moränen Material, der unter dem bewegten Gletschereis geformt wurde. Drumlins 5:29 treten oft den Gruppen auf und zählen zu den Akkumulationsformen. Rundhöcker dagegen ist ein Felsbuckel aus anstehendem Gestein, der durch 5:37 Gletscherbewegungen geformt wurde. Die dem Eis zugewandte Seite ist meist oft glatt geschliffen, die Rückseite steiler und rauer. Es ist eine erosive Form. Ein 5:47 Findling ist ein großer einzelner Gesteinsblock, der von einem Kletscher transportiert und nach dem Abschmelzen an einem Ort abgelagert wurde, an dem 5:55 dieses Gestein ursprünglich nicht vorhanden ist, also nicht ansteht. Ein Toteisloch ist eine Senke, die entsteht, wenn ein vom Kletscher abgetrennter 6:03 Eisrest, sogenanntes Toteis, langsam abschmilzt und das darüberliegende Material nachsagt und eine runde Hohlform entsteht. Löss ist ein 6:12 feinkörniges, meist kalkalthaltiges Lockersediment, vor allem bestehend aus Schluff, das durch Wind aus glaalen oder periglazialen Ablagerungsräumen 6:20 ausgewählt und anderen Orts wieder abgelagert wurde. Es ist relevant, da Lös Böden fruchtbarer Macht und landwirtschaftlich sehr gut nutzbar ist. 6:30 Solifluktion ist ein langsames Bodenfließen anhängen in Gebieten mit Permafrost. Dabei wird die im Sommer aufgetaute wassergesättigte Bodenschicht 6:38 hang abwärts verlagert, weil der gefrorene Untergrund das Versickern des Wassers verhindert, eine Wassersättigung stattfindet und somit das Fließen eben 6:46 bewirkt wird. Hier habe ich jetzt noch ein paar Ontop Begriffe, die sind nicht direkt aburrelevant, aber sehr, sehr gut zu wissen und immer gut die Definition 6:55 dafür parat zu haben. Das Hochgebirge. Ein Hochgebirge ist ein Gebirge, dessen Gipfelbereich über die klimatische Schneegrenze hinausragen. Häufig werden 7:04 Gebirge mit Alpinform und Höhen von etwa über 2000 m dazu gezählt. Sedimentation ist die Ablagerung von zufort transportierte Material, z.B. 7:13 Sandschluff und Kies. Der Transport erfolgt durch Wasser, Wind oder Eis. Die Ablagerung ist ein Teil der Akkumulation. Und zuletzt die Erosion. 7:22 Erosion ist die Abtragung und Ausräumung von Boden oder Gestein durch äußere Kräfte, z.B. durch fließendes Wasser, also fluvial, durch Eis, glzial oder 7:32 durch Wind eolisch. Zusammengefasst hast du jetzt all diese Begriffe in diesem Video kennengelernt. Ich hoffe, das hat gepasst von den Definitionen und der 7:41 Geschwindigkeit und du kannst dir jetzt auf jeden Fall unter den Glaziallandschaften deutlich mehr vorstellen als vorher. Wenn du noch mehr 7:48 Videos möchtest, like dieses Video gerne und abonniere den Kanal. Darüber freue ich mich immer sehr und ich freue mich auch über liebe Kommentare. Wenn du die 7:55 beste Vorbereitung auf dein Geoabi möchtest, Zusammenfassung, Übungsaufgaben, Methodentraining und Musterlösungen und eine ganz klar klare 8:03 Struktur möchtest, trage dich gern beim Link zur Warteliste für den Geoabiturgroßbandwürtemberberg in der Beschreibung ein. Viel Erfolg bei 8:10 deinem Abitur, viel Spaß beim Lernen und genieß trotzdem die Geografie.