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Die Geschichte von Auschwitz Doku Deutsch
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 336 Zeilen
- damals geschah auschwitz ist nicht nur ein konzentrationslager
- es ist ein ganzer konzentrationslager komplex bestehend aus verschiedenen gebäuden verteilt auf mehrere tausend hektar drei kilometer vom haupt lager
- auschwitz 1 entfernt liegen auschwitz zwei birkenau konzentrations und vor allem vernichtungslager
- die labors von raich sco dem zentrum der biologischen und medizinischen forschung des dritten reiches die rüstungsfabrik union werke sowie weitere fabriken und
- zweigstellen großer deutscher firmen wie siemens bmw und co 7 km weiter legt das lager auschwitz drei monowitz hier sind die
- zwangsarbeiter des bauwerks untergebracht das zur ig farben gehört dem größten deutschen chemieunternehmen des weiteren gibt es 40 hilfslager
- bauernhöfe und verschiedene kommandos die nicht auf dem satellitenbild zu sehen sind
- das nationalsozialistische projekt auschwitz beruht also auf der zusammenführung von vier aktivitäten konzentration vernichtung industrie und
- wissenschaft die hier vorgestellten berichte von marc klein über auschwitz 1 und reiß co
- von susann birnbaum und robert levy über auschwitz zwei birkenau und von robert walz über auschwitz drei monowitz sind gleich nach der rückkehr aus der
- gefangenschaft verfasst worden diese unmittelbarkeit zwischen dem erlebten und seiner verschriftlichung
- macht diese zeugnisse einzigartig sie bringen uns die realität von auschwitz und die menschen die dort umkamen ein kleines stück näher
- [Musik] [Musik]
- [Musik] unsere reise beginnt in trance am 7 oktober 1943 den geschlossenen waggons
- daran drängen sich jeweils 95 bis 100 personen es gibt ausreichend verpflegung
- in zwei krankenwagen mit strohsäcken auf dem boden sind alte untergebracht schwangere frauen mit damit ihren säuglingen sowie patienten die gerade
- typhus oder eine lungenentzündung überstanden haben und neun wahnsinnige frauen die die deutschen aus einem asyl für geisteskranke geholt haben sie
- schreien ohne unterbrechung ein elsässische familie saß bei uns vater und mutter waren mindestens 80 85
- jahre alt während der gesamten fahrt konnten sie ihre müden beinen nicht ausstrecken so eng was es ging uns sehr schlecht
- die ganze fahrt war so grauenvoll das uns völlig egal wo sie uns an brachten hauptsache es ging schnell
- [Musik] ich war mit der kontrolle eines der drei kranken waggons betraut sie
- unterschieden sich von den anderen wagen nur durch ein paar strohsäcke wasserbehälter die wir an den bahnhöfen auffüllen durften und durch ihre vorräte
- an medikamenten die mütter mit ihren säuglingen haben keine saubere wäsche und für die
- zubereitung des fläschchens bekommen sie nur kaltes nicht abgekochtes wasser während eines halts frage ich nach einem herz stärkenden mittel für einen alten
- mann doch der deutsche unteroffizier erwidert der macht es sowieso nicht mehr lange er soll ruhig verdecken
- [Musik] [Musik]
- nach 60 stunden fahrt hält unser transport der drau sie am 2 september 1943 verlassen hat
- ss männer öffnen laut rufen die viehwaggons mit ihrer traurigen fracht aus verdatterten alten verängstigten frauen weinenden kindern und erschöpften
- männern wir steigen aus den waggons und die deutschen stoßen uns den schmutz in
- bahnsteig entlang unsere füße versinken 20 zentimeter tief im schlamm männer darüber frauen hierher in fünferreihen aufstellen werft euer
- gepäck auf einen haufen auf dem bahnsteig ohne ausnahme biergarten in 800 metern entfernung kann ich ein lage erkennen baracken umgeben von
- stacheldraht etwa 50 gestaltend in seltsamen blau weiß gestreiften anzügen eilen auf uns
- zu sie stürzen sich auf unser gepäck ebenes flink auf und nehmen es mit während sie die waggons leerräumen versuchen sie übrig gebliebene vorräte
- zu stibitzen und riskieren dabei schläge von den ss leuten sie kreisen uns ein die maschinenpistolen im anschlag
- die wachen brüllen herum und die ss leute schlagen mit knüppeln auf jene ein die ihnen zu langsam sind oder die versuchen ein paar habseligkeiten zu
- behalten ein brot beutel eine decke eine handtasche langsam nähern sich die deportierten dem ende des bahnsteigs 2 ss männer stehen
- dort einer von ihnen ist der stabsarzt mit dem daumen und seiner reitgerte lenkte offizier die gefangenen nach links oder rechts
- so entstehen nach und nach zwei reihen ich wurde zuerst der einen gruppe zugeteilt dann aber auf befehl eines ss
- unteroffiziers grob zu anderen gestoßen erst viel später erfuhr ich dass sich nur knapp dem tod entronnen war
- die auswahl am bahnsteig von bill genau geschah ohne jede untersuchung ohne verhör in eile und völlig willkürlich nach gutdünken des ss arztes frauen und
- kinder über 50-jährige und kranke müssen nach rechts gehen die frauen schluchzen weil sie von ihren männern getrennt werden die mütter sind froh dass ihre
- kinder bei ihnen bleiben dürfen nur arbeitswege jugendliche über 16 jahre werden ihnen weggenommen
- die kranken und körperbehinderten sind besorgt weil sie nicht alleine gehen können sie werden beruhigt lastwagen würden kommen und sie abholen
- die linke seite besteht aus männern zwischen 20 und 45 jahren von robuster statur unter ihnen sind auch einige junge
- frauen sie werden zu fuß ins benachbarte lager geführt
- unsere schlange setzt sich in bewegung wir warten langsam in fünf verein durch den schlamm
- wir marschieren eine halbe stunde lang vom bahnsteig bis zum eingang des lagers es wirkt gewaltig furchteinflößend als ich
- meine gruppe bestand aus etwa 200 jungen männern die in guter gesundheitlicher verfassung waren wir mussten zu fuß nach auschwitz 1
- gehen es lag vier kilometer vom bahnsteig entfernt
- die männer aus meinem zug werden nach monowitz transportiert sie stehen dicht gedrängt auf anhängern und ladeflächen von lkws die sehr schnell fahren nach
- sieben oder acht kilometern passieren sie die wachtposten und die doppelte reihe stacheldraht die das lager umgibt
- die gefangenen transporte kamen aus dem ganzen besetzten europa aus norwegen den niederlanden belgien frankreich italien jugoslawien griechenland der
- tschechoslowakei rumänien ungarn polen und russland die meisten von ihnen kamen gar nicht erst ins lager sondern direkt in die
- gaskammern zur entlastung von der genau gab es transporte nach oranienburg flossenbürg
- mauthausen ravensbrück und bergen belsen einige ausgesuchte opfer kamen nach natzweiler damals dachten wir nachts
- will er sei ein arbeitslager später erfuhren wir dass die unglücklichen die von birkenau dorthin geschickt wurden als versuchskaninchen
- dienen mussten und als medizinisches anschauungsmaterial im anatomischen institut der universität straßburg endeten
- bei meiner ankunft war ich von der sauberkeit der sammelunterkünfte in auschwitz 1 überrascht
- das stammlager bestand aus 28 ziegel gedeckten blogs die in drei reihen um befestigte straßen und schotterwege angeordnet waren
- sie formten einen etwa 800 x 400 meter großes rechteck innerhalb einer betonmauer diese wiederum war von innen und außen
- mit stacheldraht zäunen umgeben die unter starkstrom standen innerhalb dieser umfriedung standen in regelmäßigen abständen gewaltige
- wachtürme gesetzt von ss-männern mit maschinengewehren jeder block bestand aus einem hoch keller einem erdgeschoss einer ersten
- etage und einem dachstuhl im erdgeschoss jedes blocks gab es kleine schlafräume für die privilegierten lagerinsassen es gab toiletten sowie große und gut
- ausgestattete waschräume mit vielen wasserhähnen im ersten stock waren die großen schlafsäle für bis zu 1000 gefangenen die betten waren typische
- deutsche kasernen bitten drei stück ich und das holz zu jedem einzelbett gehörten einen strohsack zwei decken und in einigen
- privilegierten kommandos sogar ein bis zwei bettlaken bei normaler belegung hatte also jeder gefangene ein bett für sich was für ein konzentrationslager
- nicht selbstverständlich war wir mussten uns große mühe geben unsere betten sauber und ordentlich zu halten ein schlecht gemachtes bett das dem ss
- blog führer oder dem verantwortlichen häftling bei seiner täglichen inspektion auffiel so schlimme körperliche misshandlungen
- oder die verlegung in ein schlechteres kommando nach sich oft mit tödlichem ausgang
- neben den wohnblocks gab es eine gewisse anzahl an gebäuden mit sondereinrichtungen so beherbergte blog 24 im erdgeschoss einen saal für
- orchester proben und im ersten stock die einzelzimmer der zwangsprostituierten in block 25 gab es eine kantine ironischerweise war auf demselben flur
- die politische abteilung untergebracht block 11 war das lager gefängnis mit platz für mehr als 1000 häftlinge
- zwischen diesem und block 10 befand sich ein kleiner hermetisch abgeriegelte hof dessen sogenannte schwarze mauer lange als hinrichtungsstätte diente block 10
- wurde eine zeit lang als isolations blog für frauen genutzt an ihnen wurden experimentelle forschungen betrieben später beherbergte
- er gut 1000 [ __ ] nach ihrer ermordung wurde er zum quarantäne blog umfunktioniert
- zuletzt sollten jene großen bauten erwähnt werden die bis zum dach mit unzähligen habseligkeiten gefüllt waren sie waren den millionen von deportierten
- weggenommen wurden die seit 1941 nach auschwitz kam in der lager sprache hießen diese halten kanada
- das lager birkenau war 1942 von russischen kriegsgefangenen gebaut worden deren zahl schnell von 12.500 auf 150 gefallen war
- es steht 2 kilometer vom central lager auschwitz entfernt das wiederum nahe der stadt auschwitz polnisch oswiecim liegt
- das lager war ringsum von wasserläufen umgeben und befand sich in einem sumpfgebiet daher erkrankten viele häftlinge an malaria werk genau war das
- zentrale lager es versorgte etwa 30 weitere in schlesien und polen mit arbeitskräften sie arbeiteten in den kohlebergwerken
- von janina ja-wort no und yahoo spitze sowie in rüstungsbetrieben wie gleiwitz dab siemens buna und so weiter
- die anderen lager wiederum schickten die arbeits und fähigen zurück nach birkenau wo sie für immer verschwanden birkenau hieß auschwitz 2 oder arbeitslager
- birkenau bei neu braun das lager bestand aus verschiedenen gebäudekomplexen dem frauen lager dem
- quarantäne lager dem lager der tschechen der männer lager dem zigeunerlager der zentralen krankenstation kanada der zentralen sauna zur desinfektion den
- gaskammern und verbrennungsöfen 500 bis 600 mhz anschließend in den baracken
- meist waren es ehemalige pferdeställe in denen lange reihen von dreistöckigen betten standen auf einigen von ihnen lagen mit holzwolle gefüllte säcke auf
- fast allen lagen decken das lager monowitz oder auschwitz 3 entsteht 1942
- es wird direkt neben die buna werke der ig farben gebaut die später synthetischen kautschuk sogenannten buna produzieren
- noch ist es aber nicht soweit vier nebenprodukte werden hergestellt darunter benzol und tirol
- die deportierten werden von der buna fabrik zu einem geringen tagessatz angestellt den die ig farben an die ss bezahlt monowitz wird arbeitslager
- genannt doch in wahrheit werden die häftlinge hier auf vielerlei weise gequält und körperlich zu grunde gerichtet bis sie am ende in der
- gaskammer landen ich hörte wie ein ss-offizier zu den deportierten sagte ihr seid zum tode
- verurteilte auf bewährung das lager hat einen rechtwinkligen grundriss und ist von zwei reihen
- stacheldraht zaun umgeben die wachtürme stehen außerhalb der einzäunung in der mitte des lagers befindet sich ein riesiger appell hof er wird allabendlich
- von einem flutlicht an der spitze eines mastes hell erleuchtet das ss lager mit den verwaltungsgebäuden kasernen garagen und einer krankenstation befindet sich
- ausserhalb des gefangenenlagers die wohnblöcke im lager fast alles einfacher holzbaracken sind von rasen
- und einigen blumenbeeten umgeben die im frühling und sommer blühen dieser kontrast zwischen der schönen kulisse und den darin verübten grausamkeiten
- gefällt der ss bei unserer ankunft im stammlager nahmen sie uns alle habseligkeiten ab unsere
- ausweise uhren brieftaschen stifter brillen ringe all die kleinen dinge die ein mensch bei sich tragen kann wurden sortiert und auf verschiedene haufen
- geworfen im hof des krankenhauses werden wir ausgeladen zwei oder drei ss männer und
- einige gut gekleidete gefangenen mit gepolsterter häftlingskleidung eilen auf die neuankömmlinge zu sie erklären auf deutsch und polnisch
- dass ihnen alles abgenommen wird sie fragen nach wertgegenständen wie schmuck uhren stiften und feuerzeugen und versprechen ihnen für die kommenden
- tage nahrung und ein weniger hartes kommando bemerkenswerterweise werden sie in einigen seltenen fällen sogar ihr wort halten
- neben dieser lager prominenz schleichen auch gierse vom stuben dienst lagerarbeiter und andere häftlinge vorsichtig um die neuankömmlinge herum
- sie bekommen stockschläge von der ss und ihren prominenten mitgefangenen sie begnügen sich mit hemden pullovern zigaretten oder nahrung
- einige ärzte und krankenpfleger sind ebenfalls auf der jagd nach wertsachen die einen preisen ihre dienste an während die anderen für insassen der
- krankenstation betteln die nie etwas abbekommen vor uns steht eine langgestreckte vollkommen lehre baracke wir sollen
- hineingehen uns ganz ausziehen unsere kleidung zu einem bündel packen und alles in den taschen lassen
- mundhöhlen und gesäß falten werden untersucht angeblich auf geschlechtskrankheiten oder läuse in wahrheit gilt diese suche verborgenen
- wertgegenständen [Musik]
- drei deutsche offiziere befehlen uns uns auszuziehen doch wir zögern wegen der kälte aus angst und ausschauen
- vier frauen mit gürteln in der hand schubsen uns lachen schreien reißen uns die kleider vom leib wenn es ihnen nicht schnell genug geht
- sobald eine von uns meckert setzte es schläge mit dem gürtel wir versuchen noch unsere kleider und mäntel zu falten doch die frauen
- befördern sie mit fußtritten auf einen haufen die deutschen betrachten uns die jungen 17 18 jährigen mädchen schämen sich
- nackt vor männern stehen zu müssen und winden sich für unbehagen [Musik] eine dicke polen mit kopftuch packt mich
- am arm und sticht mir von einem deutschen offizier beobachtet bevor ich weiß wie mir geschieht mit einer art füllfederhalter mit kleinen schnellen
- stichen in den unterarm [Musik] von nun an war ich nummer 74 strich 8 37 [Musik]
- dann stehen wir vor den tischen der schreiber sie notieren unsere persönlichen daten
- die juden werden nicht nach ihrer staatsbürgerschaft gefragt denn sie sind per definitionem staatenlos unter besondere kennzeichen wird die anzahl
- ihrer goldzähne kronen und brücken notiert falsche angaben sagen sie uns begründen den tatbestand vorsätzlicher fälschung und werden als solche
- gehandelt natürlich machen wir sie trotzdem vor allem bei der anschrift der familie in frankreich den beruf und dem
- geburtsdatum die schlauen geben einen handwerklichen beruf an händler rechtsanwälte und lehrer leben gefährlich sie werden den härtesten
- kommandos zugeteilt ich werde auf einen schemel gestoßen und zack zack
- eine minute später liegen meine haare auf dem boden noch bevor ich realisiere was los ist die tür öffnet sich und eine weitere frau aus unserer gruppe wird in
- den raum getrieben sie starrt mit einem dermaßen entsetztem gesichtsausdruck auf meinen kahlen kopf dass ich mir das lachen nicht verkneifen kann das gefällt
- der pole nicht die mir eine schallende ohrfeige verpasst meine erste die anschließende heiße dusche ist der einzige lichtblick des
- tages das wasser läuft es ist lauwarm doch wir haben weder seife noch handtuch wir müssen von selbst trocknen 30 grad
- unter null jeder bekommt eine unterhose ein hemd eine hose und eine jacke schmutzige und
- abgetragene kleidung die uns alle in anonyme obdachlose verwandelt wir haben drei minuten zeit um diese lampen anzuziehen
- dann müssen wir uns schnell in fünferreihen oft an ich trage ein grobmaschiges hemd schmutzig und voller löcher dazu ein kleid das einmal schwarz
- gewesen sein muss doch nach 20 vor besitzerinnen ist es nur noch gelblich grün
- die schuhe sind unfassbar der eine ist ein damenschuh von 1900 abgetreten und ohne schnürsenkel wirtschaft und altmodischem absatz größe 36
- der andere ist ein flacher herrenschuh ebenso ausgelatscht wie der erste und größe 45 als wäre das nicht genug sind es zwei
- rechte schuhe spät nachts schlafen wir vollkommen entkräftet ein dicht aneinander gedrängt
- auf dem nackten zementboden am nächsten morgen beginnt die abrichtung
- die knüppelschläge der campus und ss männer reißen uns aus einem tiefen schlaf des vergessens aufstehen es ist erst halb fünf unter den scharfen
- befehlen de ss sind alle schnell auf den beinen in der dunkelheit und kälte des tagesanbruch verlassen wir die baracke und stellen uns in reih und glied auf in
- der ferne sind die umrisse der anderen baracken wachtürme und stacheldraht zu sehen [Musik]
- barfuß betreten wir das lager de wir 300 franzosen werden mit ebenso vielen holländern die bereits seit zwei tagen hier sind in einem blog gepfercht
- der vormittag besteht aus einem appell nach dem anderen dabei wird uns die lager hierarchie eingebläut sowie die respekts
- bezeugungen gegenüber vorgesetzten und der ss wir lernen uns in fünferreihen vor dem zelt aufzustellen und auf die befehle mützen ab und mützen auf in
- jeweils vier schritten unsere kopfbedeckungen abzunehmen und wieder aufzusetzen die übungen dauern oft stunden
- dazwischen setzt es immer wieder ohrfeigen und schläge wir mussten entfernt war ein antreten und bekamen auch zu fünft eine schüssel
- mit etwa einem liter flüssigkeit wir tranken abwechselnd daraus löffel gab es nicht
- in den ersten tagen gibt es nicht genügend schüssel die suppe wird auch in blech näpfen für zwei bis drei personen ausgegeben
- es gibt keine löffel jeder reist an der schlüssel um direkt daraus zu schlürfen dabei landet viel suppe auf der kleidung und auf dem boden
- später sollte ich mit vier kameraden die suppen kessel zurück in die 50 meter entfernte küche bringen
- vor der küche zeigten sich einige russen und polen um eine handvoll kartoffelschalen im schlamm
- einige wenige franzosen überlebende eines früheren transports fragen angstvoll nach neuigkeiten aus der heimat und suchen unter uns nach
- freunden und verwandten sie berichten von den entsetzlichen bedingungen in birkenau und wir hören
- ungläubig zu wir fragen was mit unseren kameraden passiert ist die gestern nach ihrer ankunft auf lkws verladen wurden
- die werdet ihr nie mehr wieder sehen sie wurden vergast und in den öfen verbrannt die dort hinten tag und nacht rauchen und backt das entsetzen
- am vierten tag im lager bekam ich meine regel es war sehr unangenehm nichts dafür zu haben
- doch die sorge währte nur kurz denn schon im folgenden monat blieb sie aus nur die block- und stuben vorsteherin die uns das essen stahlen hatten
- weiterhin ihre periode nach diversen formalen fragen und gesundheitsuntersuchungen wird der
- häftling meist am dritten tag zur arbeit eingeteilt der oberste lagerarzt ein alter polnischer häftling stellt uns einige
- fragen um die falschen ärzte unter uns auszusortieren wir bestehen die prüfung und ich werde der zentralen krankenstation zugeteilt
- ärzte zahnärzte und apotheker bilden eine eigene einheit wir dürfen das lager nicht verlassen und sind für kleinere reinigungsarbeiten der baracken und
- ihrer umgebung eingeteilt für den essens transport aus der zentralküche und vor allem um läuse und krätze festzustellen
- die fälle waren immer die gleichen durch arbeitsunfälle entstandene wunden verbrennungen abschürfungen ödeme hautkrankheiten hartnäckige infektionen
- und unzählige parasitäre erkrankungen kurz nach unserer ankunft im lager hatten wir fast eine durchfall
- schrecklichen durch fragen wir schaffen es nicht einmal bis zu den 50 metern fahrten toiletten 10 bis 20 mal am tag konnten wir den durchfall nicht halten
- und er lief uns die beine hinab wir wurden als schweine beschimpft aber es gab im block keine möglichkeit sich sauber zu halten
- viele frauen starben innerhalb weniger tage an ruhr wir waren auch für die untersuchung der patienten zuständig die ins krankenhaus
- wollten bei der gelegenheit konnten wir ein paar worte mit unserem lager kameraden wechseln und obwohl streng verboten war sie
- teilweise davon abhalten ins krankenhaus zu gehen wenn eine selektion bevorstand oder umgekehrt ihnen dazu zu raten wenn die gefahr vorbei war
- ich arbeite in der krankenstation für die häftlinge keine 200 meter von den verbrennungsöfen und den gaskammern entfernt tag für tag sehen wir wie
- unzählige menschen in dem finsteren backsteingebäude verschwinden keiner von ihnen kommt wieder heraus aus den hohen schornsteinen quillt
- ununterbrochen dichter beißender rauch eigentlich sollte jeder häftling seinen beruflichen fähigkeiten entsprechend
- eingesetzt werden doch der arbeitsdienst befolgte diese regel nur selten er war es der für die zuordnung der
- gefangenen und die verteilung der arbeit zuständig war und die ss behörden akzeptierten meist seine entscheidungen
- mein fachgebiet führte mich in den letzten wochen meiner gefangenschaft in das labor von reiß co
- ich hätte nie gedacht dass es in auschwitz 1 solche hoch spezialisierten labors gab
- das laboratorium reiß co auch hygieneinstitut genannt befand sich etwa vier kilometer vom stamm lager entfernt in einem dorf das evakuiert worden war
- es war ein wichtiges institut mit abteilungen für bakteriologie chemie biologie vorbereitung von kulturen und sterilisierung histologie und
- parasitologie experimentelle biologie zucht von versuchstieren einer bibliothek und eine abteilung für meteorologie
- während meines aufenthalts musste ich keine präparate untersuchen die aus experimenten mit menschen standen die präparate aus raum nummer 13 im block 28
- gingen an ein labor außerhalb des lagers in rise chor selbst betrieben die ss offiziere biologische forschung an
- tieren zu untersuchten die pharmakologie von soll vermieden oder die toxischen und herrn treibenden eigenschaften eines extrakt der aus der gemeinde
- küchenschabe gewonnen wurde sie forschten auch an der gewinnung von latex aus löwenzahn
- die besten aufgaben waren die des schreibers oder krankenpflegers einer arbeitsgruppe oder aber diverse arbeiten in besseren kommandos beispielsweise die
- anstellung als facharbeiter in fabriken wie den deutschen ausrüstungs werken oder der union einer waffenfabrik
- die im bau befindlichen buna werke sind ein regelrechter turm zu babel neben deportierten arbeiten hier englische kriegsgefangene männer aus den
- französischen short jedes zivile arbeitskräfte aus frankreich und polen sogenannte ostarbeiter aus der ukraine aber auch deutsche und besonders viele
- frauen aus polen und aus der ukraine deportierte und arbeiter unterstanden gleichermaßen den deutschen und
- polnischen meister einige deportierte arbeiteten in den büros als techniker chemiker ingenieure elektriker und sekretäre die meisten wurden jedoch
- draußen eingesetzt gewinnt kälte regen und schnee ihre arbeit ist äußerst mühselig sie verrichten erd- und maurerarbeiten
- entladen waggons und transportieren gewaltige rohre aus gusseisen und ton zementsäcke sandkuhle eisenträger und schrott
- ihr tagwerk ist umso beschwerlicher als die meisten männer ungeübt und bereits durch unterernährung geschwächt sind [Musik]
- im winter ist es das reinste martyrium je nach kommando waren art und beschwerlichkeiten der arbeit ganz
- verschieden auch innerhalb ein und desselben kommandos gab es unterschiede je nach posten in guten kommandos gab es leichtere spezialisierte arbeiten dort
- waren die überlebenschancen größer in den so genannten scheiß kommandos gingen die ungeübten und unterernährten häftlinge bei herta und unablässige
- arbeit schnell zugrunde morgens um 3 uhr 30 wurden wir von den stars geweckt mit pfeifen und schlägen
- keine zeit zum waschen wir hatten ohnehin weder seife noch antun
- um 34 bekommen diejenigen die noch darum kämpfen konnten mit etwas glück ein paar schlucke lauwarmes tracks wasser ab das als café hat dann jesus rasch nach
- draußen und erreiche ich schläge mit gürteln und stücken und sich in reih und glied beim gewählten kommando aufstellen dem 22er oder den steinen bis 5 uhr 30
- mussten wir aufrecht stehen und warten egal ob bei regen schnee oder wind wir standen möglichst nah beieinander um wind und schnee bilden keinen platz zu
- lassen sonst wären wir wohl tot umgefallen die hinteren schoben ihre hände unter die achseln der kameradinnen vor ihnen
- um ihre hände vor der bitteren kälte zu schützen nach einer viertelstunde spürten wir unsere füße nicht mehr
- sie fangen langsam an zu erfrieren 35 holt uns der körper des kommandos ab und führte uns im stechschritt zum lagertor links links links 23 und links links
- links immer im takt um punkt sechs uhr mussten wir das tor im gleichschritt passieren
- nach einem einstündigen beschwerlichen marsch durch gräben und überraschungen waren wir bereits erschöpft wir hätten uns am liebsten eingesetzt und wäre nie
- wieder aufgestanden aber nein wir waren ja erst an unserem arbeitsplatz angelangt er lag mitten im sumpf bis zum abend appell um 19 uhr gab
- es keine ruhepause mir die jeweilige härte des aufsichtspersonals das aus ss männern und häftlingen bestand machte den unterschied
- die capus trugen fast ausschließlich das grüne dreieck der kriminellen sie erfüllten ihre aufgaben mit hingabe und quälten die gefangenen gnadenlos die
- ss-männer übertragen ihrer macht auf einige häftlinge in anerkennung ihrer dienste genießen diese beachtliche vorteile wie leichte arbeit nahrung
- kleidung und eine bessere schlafstätte das bordell ist denn monowitz der arischen lager prominenz vorbehalten
- diese hohen herren kriminelle und polnische meister buhlen um die gunst der damen denen es an nichts fehlt an drei abenden der woche wechseln sich die
- freie im 20 minuten rhythmus ab nach einem zuvor festgelegten stundenplan natürlich könnte nur die gut genährte prominenz der schwere arbeiten erspart
- blieben fußball basketball oder wasserball spielen hierfür gab es eigens ein von den gefangenen gebautes schwimmbecken
- das kommando 22 genannt sumpf wurde von einem weiblichen capo namens lisa befehligt einer deutschen prostituierten
- sie teilte uns in zwei gruppen auf die eine sollte holzkisten mit schlamm und erde füllen die zweite gruppe musste die schweren
- kisten jeweils zu zweit etwa 200 meter weit tragen und dort einen erdfall errichten
- kabul prüfte ob die kisten auch gut gefüllt waren damit das schleppen eine echte qual würde war die last nicht schwer genug bekommen sowohl die frauen
- die gruben als auch die trägerinnen stock schläge ins gesicht und auf den kopf
- 200 meter entfernt wartete eine weitere deutsche aufseherin ebenfalls eine prostituierte mit erhobenem stock auf die gefüllten kisten die beiden frauen
- fanden immer irgendeinen grund uns beim vorbeigehen schläge auf den kopf zu verpassen das machte ihnen richtig spaß mit der
- zeit fanden sie gefallen an den misshandlungen und konnten nicht mehr damit aufhören
- mittags hatten wir eine halbe stunde zeit um unsere suppe zu essen doch wir konnten uns nicht hinsetzen weil alles voller schlamm war
- wir teilten uns zu zweit einen ob mit einem liter suppe darin sie war zum glück wärme und dicker als die in der quarantäne
- das war der einzige heiß ersehnte augenblick des tages wir arbeiteten bis 16 uhr 30 dann mussten wir in reihen antreten wurden
- gezählt und marschierten zurück ins lager wieder sechs kilometer fußmarsch aber wir konnten nicht mehr
- nach der ankunft im lager war der arbeitstag noch nicht vorbei wir mussten noch eine manchmal zwei stunden bis zum abend april strammstehen zerlumpt voller
- schlamm mit blutigen und erfrorenen füßen gesicht und rücken von schlägen zermartert
- gegen 19 uhr 30 durften wir in unsere blogs wir waren seit 3 uhr 30 morgens auf den beinen 16 stunden ohne uns setzen zu können und
- ohne jegliche verschnaufpause im block angekommen ertönte aus allen kunden ein schluchzen wehklagen und
- steinen schon beim ausziehen der schuhe die wegen des harten lebens an unseren füßen
- klebte mussten wir uns die schmerzensschreie verkneifen denn dabei rissen unsere wunden wieder auf wir helfen uns gegenseitig dabei um die
- schmerzen so gering wie möglich zu halten so lange die füße kalt waren taten sie zwar weh aber der schmerz war noch
- erträglich sobald sie sich jedoch ein bisschen aufwärmten alles zum verrücktwerden
- schlechtes schuhwerk mit groben leicht ausgehöhlten holzholen verursachte bei fast allen häftlingen wunden und geschwüre an füßen und beinen
- der schlechte allgemeinzustand der häftlinge trug seinen teil dazu bei so dass zahlreiche von ihnen anekdotischen fleck wohnen und mit damon an füßen und
- beinen starben ebenso an neu ausgebrochener oder wiedergekehrte tuberkulose lungen und dritten fälle entzündungen häuften sich im frühjahr
- 1944 gab es sogar einen sonder dienst für rippen fell entzündungen auf 1.200 kranke kamen fast 100 fälle von floridis im winter 1943 44 forderte eine schwere
- fleckfieber epidemie zahlreiche todesopfer aus zehrende körperliche arbeit häufiger arbeitsunfälle die brutalität der aufseher unzureichende
- ernährung desolate zustand von kleidung und schuhwerk läuse all dies führte zu erschreckenden morbidität und mortalität zahlen das war natürlich alles geplant
- und gewollt es war weder unsachgemäßer organisation noch fahrlässigkeit nein das ganze system das wir zu
- begreifen versuchten zielte darauf ab all jene langsam zu töten die nicht gleich nach ihrer ankunft getötet worden waren
- natürlich hätten die ss behörden die häftlinge nach ihrer staatsbürgerschaft einteilen können das wird jedoch bewusst vermieden oft
- werden die häftlinge mit straftätern zusammengelegt hier spielt der block älteste die entscheidende rolle er kann streitereien unter den ihm
- anvertrauten gefangenen schlichten und so ihren alltag ein wenig erträglicher machen
- dazu kommt die angst vor den ständigen schlägen und ohrfeigen fast jeden tag kommen patienten mit gebrochenen rippen in die krankenstation
- da ein einzelner rippenbruch nicht zur freistellung führt beschleunigen die durch die fraktur verursachten schmerzen das dahinsiechen des patienten
- ganz zu schweigen von all den prellungen und den schweren durch schläge und körperliche misshandlungen entstandenen traumata denen die gefangenen täglich
- ausgesetzt sind es herrscht auch angst vor diebstahl brot wird geklaut kleidung löffel und
- messer diese objekte sind schwer zu ersetzen sie kosten wiederum bis zu vier stück brot
- besonders schlimm ist für die meisten deportierten dass sie nichts von ihren frauen und kindern hören und nicht wissen was aus ihnen wurde
- denn manchmal sind sie zur gleichen zeit deportiert worden sie dürften keine briefe schreiben und erhielten auch keine post
- die gefangenen sprechen ständig von der gaskammer von den erlittenen grausamkeiten oder einer drohenden verlegung
- sie sehen kameraden die aus auschwitz kommen und von der ss für experimente benutzt worden sind manche sind kastriert worden andere leiden an
- bestrahlungs dermatitis während einige appelle finden hinrichtungen statt
- all diese faktoren führen zu einer mischung aus depression und angstzuständen angst vor kälte vor dem hunger um die familie vor dem morgigen
- tag ratten groß und fett wie katzen fressen uns nachts das brot weg wir schliefen zu
- viert in der koje chris verloren hat und ich wir hatten drei becken eine davon legten wir auf den strohsack zum leben nur noch zwei zum zudecken
- das half kaum gegen die große kälte daher legten wir unsere zerrissenen mental über unsere füße und schmiegten uns eng aneinander
- stundenlang fröstelten wir mit zusammengebissenen zähnen und es wollte und wollte uns nicht warm werden erst stunden später schliefen wir ein
- doch dann hieß es schon wieder aufstehen und mit dem weckruf brachen erneut angst verzweiflung und ein gefühl vollkommener hilflosigkeit über uns herein
- bei all den strapazen der unterernährung und dem unzureichenden schutz gegen die kälte nimmt der gefangenen 15 bis 30 kilo ab und verliert bis zu 40 prozent
- seines körpergewichts das gewicht eines durchschnittlichen mannes sinkt auf 40 kilo manchmal sogar bis auf 30 oder 28 kilo
- in birkenau überlebte ein gefangener der in einem kommando arbeitete zwei maximal drei monate dann war er bis auf das skelett abgemagert
- der verlust des körperfetts und von teilen des muskel gewebes verliehen ihm das aussehen eines moslems wie sie im lager sagt denn wenn er seine dünne
- decke wie bei den nach vorn gebeugten kopf zog sah er aus wie ein moslem beim gebet
- ich werde nie vergessen mit wie viel verachtung die ss und einige der besser genährten häftlinge diese unglücklichen als moslems beschimpfen wie die
- ausgehungerten völlig verängstigt in die sprechstunde kommen sich entkleiden sich umdrehen ihr gesäß vorzeigen und den arzt fragen
- ich bin doch noch kein muslim herr doktor meist sind sie sich jedoch ihres zustands bewusst und stellen resigniert
- fest jetzt bin ich ein moslem der häftling geht langsam er hat einen starren und ausdruckslosen manchmal auch
- unruhigen blick seine geistige aufnahmefähigkeit ist ebenfalls stark beeinträchtigt er wäscht sich nicht mehr nett seine
- knöpfe nicht mehr an er ist abgestumpft und erduldet alles passiv er versucht nicht mehr zu kämpfen er hilft niemandem sammelt die nahrung
- vom boden auf und schöpft die suppe mit seinem löffel aus dem schlamm lässt sich brücken und gold kronen für ein stück brot ausreißen und wird auch
- dabei noch betrogen der verfall dauert etwa sechs monate und nichts ist so wahr wie dieser ausspruch
- eines ss-offiziers jeder gefangene der länger als sechs monate überlebt ist ein betrüger denn dann lebt er auf kosten seiner kameraden ein häftling mit guter
- gemütsverfassung kann sechs monate durchhalten doch mangelt es ihm daran verringert sich diese zeitspanne auf sechs bis acht
- wochen wenn er zu viel über hunger kälte die harte arbeit nachdenkt über seine familie oder die gaskammer dann bricht er schon nach wenigen tagen zusammen
- alle zwei wochen mussten die vier posten neu besetzt werden denn drei viertel der frauen starben amds ersten waren die polinnen die an
- das klima und an harte feldarbeit gewöhnt waren französinnen holländerinnen und griechinnen sterben wie die fliegen an schwäche durchfall
- und typhus wer zu mager war oder wessen füße erfroren waren wurde bei der nächsten selektion ausgemustert und kam in die
- gaskammer es ist erstaunlich dass trotz des terrors und der ständigen bedrohung
- durch selektionen kaum selbstmorde in birkenau verübt wurden hin und wieder verließ ein kranker nacht seine baracke und berührte den
- elektrischen draht zorn falls er nicht bereits einer maschinengewehr salven aus dem wachturm zum opfer gefallen war
- andere kranke schluckten hochdosierte betäubungsmittel entgegen dem verbot der deutschen gelang es uns einige von ihnen zu retten
- diejenigen die fast tot waren gingen ins krankenhaus und dort zu sterben wir trauen uns nicht dorthin denn dort grassierten nicht nur kratzer und typhus
- die beide nicht behandelt wurden sondern wir konnten dort auch einer selektion zum opfer fallen und vergast werden
- davor hatten wir große angst was tun welche lösung wählen bei der arbeit im sumpf an erschöpfung verrecken oder doch
- im krankenhaus an gas oder typhus wir mussten uns schnell entscheiden vielleicht doch selbstmord
- ich dachte ganze nächte lang darüber nach vielleicht gab es im krankenhaus trotz allem eine chance
- die krankenstation zählte rund zehn kleine blöcke mit je 100 patienten und drei große mit je 400 patienten also hatten wir im schnitt rund 2000
- patienten bei einer belegschaft von 50 ärzten und 120 pfleger mit improvisierten mitteln gingen wir gegen krankheiten und infektionen vor die
- deutschen städten eine gewisse menge an medikamenten und verbandszeug der rest musste organisiert werden alles was für die deutschen von wert war
- wurde sorgfältig geordnet und gelagert doch viele der medikamente die uns am meisten halfen gelangten ohne das wissen der deutschen in die krankenstation
- chirurgische eingriffe erfolgten inmitten des blogs vor den augen aller anwesenden die patientin wurde auf eine ziegel bank
- gelegt von einigen helferinnen gehalten und zack ein stich mit dem skalpell unter den arm in den rücken oder die leistengegend je nachdem wo es wehtat
- die ärmste brüllte verschmerzen alltag vollen rauen mengen aus der wunde ich versuche meinen schreien zu unterdrücken
- und es geht nicht und das geschrei ist fürchterlich tag für tag warfen wir die toten vor die tore des krankenhauses nackt wie sie
- waren darüber wurde eine decke gebreitet füße arme und köpfe ragten darunter hervor
- fast jeden samstag kamen patienten aus den außenlagern vor allem den kohlegruben darunter auch schwerverletzte die von den deutschen
- bereits für unheilbar erklärt worden war viele von ihnen waren jugendliche zwischen 13 und 18 jahren
- niemals werde ich die kleine 20-jährige französin vergessen deren namen ich nie erfahren habe da sie schon zu schwach zu sprechen war ihr waren bei der arbeit
- alle zehen erfroren sie fielen ihr ganz von alleine ab blau und schwarz voller alter und verfault
- ich sah auch eine 20 jährige holländerin mit einer erfrorenen brust schwarz und verfolgt löste sie sich vom brustkorb die arme starb unter grausamen schmerzen
- plötzlich schreitet ein ss arzt durch die blogs die kranken und verwundeten sollen nackt vor treten
- mit dem zeigefinger wiegt er fast alle auf eine seite der baracke der ss krankenpfleger ein unteroffizier schreibt ihre nummern auf wir wissen
- dass dies ihr todesurteil ist erzählen den unglücklichen aber dass sie in ein anderes lager verlegt werden in windeseile ist ein wort in aller munde
- selektion das ist eine selektion die block vorsteherin des krankenhauses bittet mit tränen in den augen und
- gepresster stimme uhr uhr alle kranken die noch gehen können sollen sich nackt in reih und glied aufstellen alle anderen bleiben liegen
- wir sehen einander in panik an wir können nichts tun die türen werden bewacht wir sollen aufstehen und uns eine hinter
- der anderen aufstellen nackt schreckliche szenen spielen sich ab kranke und todkranke ja sogar sterbende
- wollen noch einmal ihr glück versuchen und vor die ärzte treten neben der skelette versuchen aus ihren betten zu steigen
- stöhnend und voll eitrige wunden die frauen klammern sich an den bettrand versuchen aufzustehen fallen schreien
- zurück und brechen sich am holz die fingernägel ab die die es schaffen kriechen auf ihren knien oder auf dem bauch um sich anzustellen
- die pflegerinnen packen sie und werfen sie in ihre betten zurück wer die noch gehen können stellen uns schweigend und mit klopfendem herzen an
- den arm angewinkelt um eine 1 tb wirte nummer zu zeigen sehe ich dem deutschen arzt mit erhobenem kopf in die augen
- er betrachtet mich von oben bis unten heißt mich umdrehen wirft einen blick auf meine krankenakte und sagt nummer eine deutsche schreibt sie von meinem
- arm ab und ich muss nach rechts ins vorzimmer des krankenhauses gehe dort steht etwa ein dutzend frauen auf den ersten blick sehen sie relativ robust
- aus ein funke hoffnung keimt in mir auf es folgen polen griechen eine italienerin ein paar wienerinnen und ungarn 45 von insgesamt 300 patientinnen
- aus dem revier 18 ein deutscher lässt uns in fünferreihen antreten zählt uns und sagt zurück in eure betten ihr seid arbeits tauglich
- wir denken an die anderen die in ihren betten bleiben mussten und trauen uns kaum zu ihnen zurück wagen es nicht ihnen in die augen zu
- sehen wir sind verzweifelt der großteil von ihnen macht sich keine illusionen darüber was ihnen bevorsteht
- die jüngeren weinen und wollen nicht einsehen warum sie wegen eines geschwürs am bein oder einer kerze infektion sterben sollen angsterfüllt fragen sie
- mich ob das ersticken durch gas schmerzhaft sei in dieser nacht tut keine von uns an auge zu eine unserer bett nachbarinnen dreht mitten in der
- nacht durch sie steht auf und schreit schlägt wild um sich ringt nach luft und reichert sie glaubt sich schon in der gaskammer
- glücklich all diejenigen die vor erschöpfung nichts mehr begreifen und völlig gleichgültig sind
- einige sterben noch am selben tag in ihrem krankenbett danach pärchen wir ihre leichen zusammen mit den lebenden in ein und denselben raum
- während der suppen ausgabe um 11 uhr 30 geht plötzlich die tür auf und deutsche mit gewehren im anschlag stehen daran der ganze saal erstarrt vor schreck dann
- stellen wir langsam die suppenschüsseln ab wir warten voller furcht der ganze block start auf die männer und hört ihnen zu
- mit angstvoll aufgerissenen augen susi denise rosin wilbert simon und die anderen wären an diesem tag im gas
- ermordet zusammen mit etwa 1000 weiterhin frau an jenem abend bekam unser blog eine extra ration brot die ration der
- vergasten wir aßen sie auf denn wir hatten hunger zusammen birnbaum wird am ersten november 1944 nach bergen belsen verlegt
- nach weiteren verlegungen wird sie am 7 mai 1945 aus dem lager theresienstadt befreit
- am 6 juni gelangt sie nach paris und beendet am 15 oktober die redaktion ihres manuskripts eine französische jüdin ist zurückgekehrt
- war klein bleibt bis zur räumung des lagers am 18 januar 1945 in auschwitz er überlebte den todesmarsch und schafft es nach groß rosen
- von dort wird er nach buchenwald verlegt und von den alliierten am 11 april 1945 befreit
- robert levy wird ebenfalls am 18 januar 1945 nach mauthausen verlegt und dort am 5 mai 1945 von amerikanischen truppen befreit
- robert weiß der am 18 januar 1945 nach buchenwald verlegt wurde wird am 11 april befreit er sagt mehrfach als zeuge aus insbesondere bei den nürnberger
- prozessen und beim eichmann prozess in israel die berichte von marc klein robert levy und robert weiss wurden 1946 unter dem
- titel die mia straßburger straßburger zeugnisse veröffentlicht
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KZ Auschwitz-BirkenauDas Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager im NS-Staat. Andere geläufige Bezeichnungen sind KZ Auschwitz-Birkenau …
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KonzentrationslagerDieser Artikel behandelt das zwischen 1933 und 1945 entstandene und unterhaltene System der Konzentrationslager im Herrschaftsbereich des Deutschen Reiches.