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Das Jugendarbeitsschutzgesetz [Politik im Überblick]

Fit durch Wissen7:31 155 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 51 Zeilen
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  1. Dein erster Job, das erste eigene Geld. Das ist schon ein mega Gefühl, oder? Aber hey, egal ob du jetzt eine Ausbildung machst, ein Praktikum oder
  2. einfach nur ein Ferienjob, es gibt da ein paar Regeln und die sind nicht dazu da, dir den Spaß zu verderben. Ganz im Gegenteil, die sollen dich schützen. Und
  3. genau das schauen wir uns heute mal an, das Jugendarbeitschutzgesetz. Wir brechen das mal so runter, dass du genau weißt, was Sache ist und sicher in
  4. deine Karriere starten kannst. Du startest in die Arbeitswelt. Super Sache, aber mal ganz ehrlich, hast du wirklich auf dem Schirm, wie viele
  5. Stunden du arbeiten darfst oder wann dir ganz genau eine Pause zusteht? Tja, genau diese Regeln nehmen wir jetzt mal unter die Lupe, denn dein Wissen darüber
  6. ist am Ende dein allerwichtigster Schutz im Job. Also, wir gehen das Ganze in sechs einfachen Schritten durch. Zuerst klären wir, für wen das Gesetz überhaupt
  7. gilt. Dann ganz wichtig, deine Arbeits- und Pausenzeiten. Danach wie die Berufsschule mit reinzählt, was es mit deiner Gesundheit auf sich hat, die
  8. ewige Frage nach dem Geld. Und zum Schluss zeige ich dir, wie du deine Rechte auch wirklich durchsetzen kannst. Los geht's. Okay, fangen wir direkt mit
  9. Kapitel 1 an. Bevor wir uns jetzt die ganzen Regeln im Detail anschauen, müssen wir natürlich erstmal klären, für wen gelten die überhaupt? Das Gesetz
  10. macht dann nämlich ein paar feine, aber wirklich sehr, sehr wichtige Unterschiede. Also, das Gesetz unterscheidet nach deinem Alter.
  11. Ziemlich simpel. Wenn du unter 15 bist, dann zählst du rechtlich als Kind. Bist du zwischen 15 und 17, dann bist du ein Jugendlicher.
  12. Aber das Allerwichtigste für dich ist, diese Schutzregeln, über die wir heute sprechen, die gelten für dich auf jeden Fall. Völlig egal, ob du in der
  13. Ausbildung bist, ein Praktikum machst oder einen Nebenjob hast. So. Und damit kommen wir zu Punkt 2 und der ist wirklich super wichtig. Es geht um deine
  14. Zeit. Wie lange darfst du eigentlich arbeiten und wann musst du eine Pause machen? Das ist sozusagen das Herzstück vom Jugendarbeitschutzgesetz.
  15. Wenn du dir aus diesem ganzen Thema nur eine einzige Zahl merken willst, dann bitte diese hier, die 8. 8 Stunden pro Tag, das ist das absolute Maximum. Mehr
  16. ist einfach nicht erlaubt. Punkt. Und wenn man das auf die Woche hochrechnet, dann kommen wir zur zweiten wichtigen Zahl. 40. Also mehr als 40 Stunden in
  17. einer 5 Tage Woche sind nicht drin. Heißt im Klartext: Das Wochenende gehört dir zur Erholung. So und jetzt mal zu den Pausen und das ist super wichtig.
  18. Pausen sind kein nettes Angebot vom Chef, sondern dein gutes Recht. Also die Regel ist ganz einfach. Arbeitest du mehr als viereinhalb Stunden, dann
  19. stehen dir mindestens 30 Minuten Pause zu. Und wenn es mehr als 6 Stunden sind, dann ist es sogar eine ganze Stunde. Und merkt ihr eins ganz genau, länger als
  20. viereinhalb Stunden am Stück durchackern, absolut verboten. Das geht nicht. Hier seht ihr noch zwei weitere extrem wichtige Schutzregeln. Erstens,
  21. die Ruhezeit. Zwischen deinem Feierabend und dem Beginn am nächsten Tag müssen immer, wirklich immer, mindestens 12 Stunden Freizeit liegen. Und zweitens
  22. die Nachtruhe. Von abends um 8 Uhr bis morgens um 6 Uhr hast du grundsätzlich frei. Das ist deine Zeit. Weiter im Text, Kapitel 3. Wenn du eine Ausbildung
  23. machst, dann ist ja die Berufsschule ein riesiger Teil davon. Aber wie wird diese Zeit eigentlich auf deine Arbeit angerechnet? Das zu wissen ist absolut
  24. entscheidend, damit du nicht überlastet wirst. Okay, diese Tabelle hier sieht auf den ersten Blick vielleicht ein bisschen kompliziert aus, aber die
  25. Kernpunkte sind eigentlich ganz einfach. Sie zeigt, wie deine Zeit in der Berufsschule als Arbeitszeit angerechnet wird. Ein Beispiel: Ein Schultag mit
  26. mehr als 5 Stunden zählt schon als ganzer Arbeitstag. Aber keine Sorge, wir brechen die wichtigsten Protipps dazu gleich auf der nächsten Folie noch
  27. einfacher für dich runter. So, hier sind die wichtigsten Pro Tipps für die Schule. Kurz und knackig. Ein Berufsschultag mit mehr als fünf
  28. Unterrichtsstunden zählt als voller Arbeitstag. Das heißt, danach hast du frei. Auch wichtig, wenn die Schule vor 9 Uhr beginnt, darfst du am Abend davor
  29. nicht mehr im Betrieb arbeiten. Und jetzt kommt ein entscheidender Punkt, den viele nicht auf dem Schirm haben. Die Fahrzeit von der Schule zum Betrieb,
  30. die zählt als Arbeitszeit. Okay, auf zum nächsten Abschnitt, deine Gesundheit. Und ich sag's dir gleich, das Gesetz nimmt diesen Punkt extrem ernst. Bevor
  31. du überhaupt loslegen darfst mit dem Arbeiten, gibt es eine ganz wichtige Voraussetzung und das ist eine ärztliche Untersuchung. Der Ablauf ist zum Glück
  32. total einfach, wie ihr hier seht. Als allererstes gehst du zur Erstuntersuchung beim Arzt. Die Bescheinigung, die du da bekommst, die
  33. musst du deinem Arbeitgeber vor deinem allerersten Arbeitstag vorlegen. Ohne dieses Attest, kein Witz, darfst du gar nicht erst anfangen. Und wenn du dann
  34. ein Jahr im Job bist, ist die erste Nachuntersuchung fällig. Das Gesetz schützt dich aber auch vor bestimmten Aufgaben, die einfach zu gefährlich oder
  35. zu anstrengend für dich sind. Dazu gehört z.B. Akkordarbeit, also wenn du pro Stück bezahlt wirst, da ist der Leistungsdruck einfach ungesund hoch.
  36. Genauso tabu, der Umgang mit irgendwelchen Gefahrstoffen, arbeiten bei extremer Hitze oder Kälte und ganz allgemein jede Tätigkeit, die deine
  37. Kräfte übersteigt. So und jetzt kommen wir zur Frage, die glaube ich viele von euch brennend interessiert. Was ist eigentlich mit dem Geld? Bekomme ich als
  38. Jugendlicher eigentlich auch den gesetzlichen Mindestlohn? T, die Regelung hier ist ziemlich eindeutig. Den gesetzlichen Mindestlohn gibt's
  39. grundsätzlich erst, wenn du 18 bist. Es gibt eine kleine Ausnahme. Du bist zwar jünger, hast aber schon eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche,
  40. aber sonst als Minderjähriger hast du da leider noch keinen Anspruch drauf. Und genau das gilt übrigens auch für Minijobs oder Ferienjobs. Solange du
  41. unter 18 bist, richtet sich dein Lohn einfach nach dem, was in deinem Arbeitsvertrag steht. Aber sobald du deinen 18. Geburtstag feierst, ändert
  42. sich das. Dann hast du auch im Minijob Anspruch auf den vollen Mindestlohn. So, wir sind im letzten Kapitel angekommen. Du kennst jetzt die
  43. wichtigsten Regeln, aber was machst du, wenn du merkst, dass da irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht? Wie sorgst du dafür, dass deine Rechte auch wirklich
  44. eingehalten werden? Okay, hier kommen jetzt ein paar echte Protipps, die du sofort umsetzen kannst. Erstens, führe ein Stundenprotokoll. Ja, wirklich.
  45. Schreib dir ganz genau auf, wann du anfängst, wann du aufhörst und wann du deine Pausen machst. Das ist gold wert, wenn es mal Diskussionen gibt. Zweitens,
  46. fordere deine Pausen aktiv ein. Du hast ein Recht darauf, also hab da bloß kein schlechtes Gewissen. Und der allerwichtigste Punkt, wenn dir
  47. irgendwas komisch vorkommt, wenn was nicht stimmt, sprich es an. Egal, ob bei deinem Ausbilder, deinen Eltern oder direkt bei der zuständigen Kammer, also
  48. der IHK oder Handwerkskammer. Du siehst also, der entscheidende Punkt ist Wissen schützt. Wenn du deine Rechte kennst, dann kannst du auch selbstbewusst dafür
  49. eintreten. Die Frage ist am Ende nicht nur, was im Gesetz steht, sondern wie du dafür sorgst, dass deine Stimme auch gehört wird. Wenn dir diese
  50. Zusammenfassung geholfen hat, deine Rechte besser zu verstehen, dann lass uns doch gerne einen Like und ein Abo da. Dann verpasst du auch in Zukunft
  51. keine hilfreichen Tipps mehr.

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