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Göbekli Tepe: Jenseits von Eden – Lifestyle in der Steinzeit (Arte - 2003)

Serdar Günes52:03 13.552 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 289 Zeilen
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  1. jahrtausendeel lang streiften die Menschen der Steinzeit als Jäger und Sammler umher sie lebten von dem was die Natur
  2. ihnen bot doch dann vor etwa 11000 Jahren entdeckten die Erdbewohner die Landwirtschaft und wurden sesshaft der Anfang einer neuen
  3. a und näherboden für die Entwicklung einer frühen Kultur leemobjekte rätselhafte Steinreliefs und außergewöhnliche Bauten erste Kunstwerke
  4. von Menschenhand jüngste Ausgrabungen liefern den Beweis nicht erst die sesshaften Bauern sondern schon die Jäger und Sammler hatten das no-hau
  5. monumentale kultanlagen zu errichten die Menschheitsgeschichte muss umgeschrieben werden
  6. [Musik] [Musik] der nabelberg in Ostanatolien der gbikli
  7. tippe wie ihn die Einheimischen nennen immer wenn Bauer schawak dort seine Felder pflügte machten ihm sperrige Felsbrocken das lebenens schwer
  8. er ahnte nicht welches Juwel für die Wissenschaft unter seinem Acker verborgen lag 10 Jahre
  9. später noch bevor der muzin die Gläubigen zum ersten Gebet des Tages ruft machen sich die Männer vom nah gelegenen Dorf auf den Weg zum Nabel
  10. [Musik] Berg längst ist der Hügel zu ihrem Arbeitsplatz geworden zumindest für zwei Monate im Jahr
  11. über 80 einheimische schuften in Hitze und Staub für ein spektakuläres Ausgrabungsprojekt was die Arbeiter in schweißtreibender Mühsal Tag für Tag
  12. freilegen versetzt nicht nur Fachleute in Aufregung als der deutsche Archäologe Klaus Schmidt 1994 das Gelände erkundete
  13. war ihm sofort klar mit Göbekli tppe hatte er die Entdeckung seines Lebens gemacht unter dem Geröll ein riesiger Ruinenkomplex aus Rundbauten ein
  14. jahrtausendpund nach und nach förderte das Team vom Deutschen Archäologischen Institut eine Anlage mit rätselhaften Reliefs und überlebensgroßen
  15. Steinpfeilern zutage die eigentliche Sensation aber ist das Alter der Städte mehr als 11 eine Zeit als die Menschen noch Jäger
  16. und Sammler waren und nur einfaches Werkzeug besaßen gppe erinnert an das 6000 Jahre jüngere
  17. stoneheng in England der kreisförmige Kultplatz eine Art kosmischer Kalender um im Sommer und Winter präzise die Sonnenwende
  18. anzuzeigen für die inselbewohnerams shilfe im Planspiel kultischer [Musik]
  19. Rituale war die Konstruktion im fernen Anatolien der Prototyp für steinkreisbauten späterer Völker niemand weiß es denn noch stehen die
  20. Wissenschaftler vom nabelberg am Anfang ihrer Forschung fest steht die meterhohen Erdschichten die den Komplex bis vor
  21. kurzem bedeckten haben sich nicht durch Erosion und Wind auf die alten gemäer gelegt viel mehr wissen die Archäologen die Anlage wurde vor uhzeiten gezielt
  22. zugeschüttet einzigartig für jene Epoche die kunstvoll gehauenen Reliefs verblüffend Größe und Genauigkeit der einzelnen
  23. Abbildungen und das obwohl die Baumeister vom Göbekli TPE weder Metallwerkzeuge kannten noch in der Lage waren Ton zu Keramik zu brennen nur mit
  24. simplen Hilfsmitteln aus Stein schufen sie imposante [Musik] Bildnisse die realistischen
  25. Darstellungen geben den Archäologen Rätsel auf noch kennen Sie die Bedeutung nicht auffällig dass keine Menschen sondern ausschließlich Tiere aus dem
  26. Stein gemeißelt wurden Arten die im Jagdrevier der Steinzeitmenschen lebten Tierdarstellungen von Anbeginn ein beliebtes Motiv 20 000 Jahre alt die
  27. eiszeitlichen Reliefs in der Höhle von capblan in Frankreich auch in der weltberühmten Grotte von Lasco zieren vorwiegend Tiere
  28. die Felswände Experten nehmen an dass Schamanen in Trans die Bilder während eines Rituals auf die Flächen
  29. malten ein übliches Verfahren in alten Naturreligionen eine Tradition die sich über viele Jahrtausende fortgesetzt hat rund um den
  30. Globus auf dem nabelberg jedoch meißelten die Priester die Reliefs vermutlich nicht selbst sondern gaben sie in
  31. Auftrag begleitet von rhythmischer Musik und unter Drogen tanzten sich die geweihten Männer bei feierlichen Zeremonien in Ektase so die Vorstellung
  32. der Fachleute dabei gaben die Reliefs der Fantasie die Bilder
  33. vor mit Hilfe des Götzen schlüpft der Schamane in die Rolle des jeweiligen Wesens ein Zustand der ihn befähigt mit den Kräften der jenseitigen Welt Kontakt
  34. aufzunehmen mit Geistern Göttern und Dämonen oder den Ahnen vor den totemartigen Pfeilern baten die weisen alten um den Schutz der
  35. him m im Kalkboden eine Opferschale welche Gabe wem dar gebracht wurde kann wohl niemand mehr herausfinden doch der
  36. unscheinbare Fund ein wesentlicher Beleg gbeklippe ist eine steinzeitliche kultanlage der Fuchs als einer der ewigen Hüter des Tempelbezirks vom
  37. nabelberg des ältesten von Menschen errichteten Heiligtums zeitlich standen die Ruinen von Malta bis jetzt ganz oben auf der Liste
  38. weltweiter Altertümer vor 5inhalbus Jahren errichteten die Insulaner das megalitische Wunderwerk die jungsteinzeitliche Konstruktion um ein
  39. Vielfaches komplexer als göbeklite dennoch vergleichbar an beiden Orten bestimmen mächtige Steinblöcke das
  40. Erscheinungsbild auch auf Malta zeigen einige reliefiefs bekannte Vierbeiner die ersten Haustiere die gläubige für ihre Götter schlachteten Ziegenbock
  41. Schwein und Widder im Zentrum des Kults stand die große Erdmutter von ihrer kolossalen
  42. Statue blieb nur der Torso erhalten üppige Frauenfiguren verkörperten damals nicht nur das vorherrschende
  43. Schönheitsideal sondern vor allem immer währende Fruchtbarkeit die Verehrung der Göttin sollte den Bauern und viehirten gute Ernten und randvolle Speisekammern
  44. garantieren die tempelvon Malta nahmen vor etwa 5000 Jahren eine herausragende Stellung im gesamten Mittelmeerraum ein doch die Urzelle aller Zivilisation
  45. liegt auf dem Göbekli tppe in Ostanatolien dort hat alles angefangen bislang ist nur ein Bruchteil der Gesamtanlage ausgegraben
  46. unter dem 90.000 Quadrat großen Schutthügel erwarten die Experten weitere archäologische Schätze große Steine
  47. unbedingtinen Großbauten aus dem neolitiikum von unerklärlicher Qualität vor 11000 Jahren errichtet die damaligen Menschen hatten
  48. alle intellektuellen Fähigkeiten über die wir auch verfügen sie waren keine primitiven Menschen von dieser Vorstellung müssen wir uns frei Maen es
  49. waren keinesfalls irgendwelche effischen oder Neander hoiden Geschöpfe die ja gerade vom vom Baum herunter gestiegen sind und angefangen haben Zivilisation
  50. hier zu spielen es waren Menschen wie heute von ihren intellektuellen Fähigkeiten her natürlich hatten sie nicht diesen Erfahrungsschatz wie wir in
  51. heute haben immerhin brachten sie es fertig riesige Pfeiler in Kreisen von bis zu 20 m Durchmesser
  52. aufzustellen typisches Merkmal jeweils ein mächtiges pfeilerpar im Zentrum eine technische Spitzenleistung für die es kein Vorbild
  53. gibt der Steinbruch am Fuße des gwklippel die kalksteinbänke lieferten den ersten Architekten der Menschheit das Rohmaterial für den
  54. Tempel unvollendet ruht noch immer ein längst verwitterter monolit in der kargenlandschaft vielleicht war das Trump von rund 7 m Länge und 50 Tonnen
  55. Gewicht während der Bearbeitung gerissen und musste aufgegeben werden weitaus spannender für die Archäologen aber ist die Frage wie die
  56. Arbeiter der Uhrzeit die Kolosse damals wegschafften die Ausgräber wollen es wissen und Wagen ein Experiment ohne
  57. Maschinen und nur mit Werkzeugen die auch den Männern vor Jahrtausenden zur Verfügung standen wollen sie einen massiven Brocken aus dem Fels lösen und
  58. ein Stück weit transportieren vier Stunden gen Sie sich Zeit das ausgewählte Exemplar fällt wesentlich kleiner aus als das Original
  59. doch es geht um das Prinzip welcher Aufwand und welche Methoden sind nötig damit sich der Block
  60. bewegt mit Rundhölzern Seilen und Muskelkraft rückt ein Teil der Arbeiter den Stein zu Leibe sie nutzen natürliche Risse und Spalten um den tonnenschweren
  61. Klotz auszuhebeln andere aus dem Team versuchen eine linienförmige Kerbe in einem Felsblock
  62. zu hauen die Aufgabe lautet dabei genauso wie die steinklopfer von damals vorzugehen Metallwerkzeuge gab es nicht der Stahl der Steinzeit war der
  63. Feuerstein hart und scharfkantig ein Job der Ausdauer erfordert uchen die Kollegen den ausgehobenen Brocken auf die Rundhölzer
  64. zu hiefen für die untrainierten leihen ein kompliziertes Unternehmen gemäß dem Motto Versuch und Irrtum sammeln die modernen Bauleute
  65. Erfahrung allmählich lernen Sie mit den bescheidenen Hilfsmitteln umzugehen doch Schwierigkeiten tauchen immer wieder
  66. auf auch die steinmze kommen nur langsam voran nach zwei Stunden monotoner klopferei lässt sich nicht mehr als eine flache Furche
  67. erkennen die Wissenschaftler gehen davon aus dass zum Bau einer einzigen kreisanlage mehrere hundert Mann über viele Monate Schwerstarbeit
  68. verrichteten ein Großprojekt das nur gemeinschaftlich von mehreren Stämmen oder Sippen realisiert werden konte von einer Organisation aus
  69. Spezialisten künstlerisch begabten Handwerkern ebenso wie genialen Architekten und Koordinatoren angeführt von einem Manager wahrscheinlich dem
  70. religiösen Oberhaupt der damaligen [Musik] Gesellschaft nach vier Stunden Knochenarbeit die stolze
  71. Bilanz 7 m weit haben die Z Männer den schweren Klotz gezogen nicht schlecht für die Amateure der Neuzeit weniger erfolgreich das Resultat
  72. der anderen Gruppe nicht einmal 2 cm misst die Kerbe im harten Fels wir können davon ausgehen dass sie ingenieurtechnische Kniffs in weitaus
  73. besserer Weise beherrschen als wir sie beherrschen wenn es um den Transport von großen Steinen ohne Kran geht sondern nur mit Zeilen und Hebeln oder wenn es
  74. um steinbrucharbeit ohne Metallwerkzeuge geht sondern eben nur mit Steinwerkzeugen das konn die bestimmt weitaus besser als wir es in unserem
  75. Experiment nachstellen können vor 11000 Jahren muss auf der Großbaustelle ein regges treiben geherrscht haben doch ob die urweltler
  76. dort auch lebten lässt sich nicht ohne weiteres belegen denn Siedlungsspuren fehlen nahezu ganz auch Hinweise auf Süßwasser konnten die Forscher auf dem
  77. Hügel nicht [Musik] finden in der weiten Ebene hingegen gab es alles im Überfluss
  78. Wildschweine standen als begehrte Leckerbissen ganz oben auf dem Speisezettel die üppig grünen Täler boten den Naturburschen alles was sie
  79. zum Leben brauchten in jener Epoche herrschten paradiesische Zustände fast wie im Garten
  80. Eden stattliche gazellenherden streiften durchs Land im Lauf der Jahrtausende wussten die Jäger ihre Techniken zu perfektionieren so die Lehrmeinung
  81. män erfolgreich be ma Überrest einer neolitischen Mahlzeit das Horn einer
  82. Gazelle immer wieder stoßen die Ausgräber in dem ausgedehnten Areal auf unterschiedliche Tierknochen umfassende Analysen offenbaren die
  83. Fleischversorgung bestand ausschließlich aus wild die ideere zu domestien no nicht
  84. geboren im Camp auf dem nabelberg unter den Zeltdächern laufen die Untersuchungen der Skelettfunde auf Hochtouren akribisch sortieren die
  85. Forscher selbst kleinste Knochen nach den unterschiedlichen Tierarten neben Gazelle und Wildschweinen halten sie auch die wilden
  86. Vorfahren von scharf Rind Esel und Hase im Angebot ein lohnendes Puzzle für Zoologen denn so können sie den Köchen der Uhrzeit über die Schulter schauen
  87. nun sieht man an den Tierknochen regelmäßig Schnittspuren und die sind entstanden weil die Leute mit Steinwerkzeugen die Tierkörper zerlegt
  88. haben entscheidend ist dass allerdings das Fleisch nicht zubereitet wurde mittels Feuer sondern man hat es nur gekocht und dadurch hat man das Maximum
  89. an Fett und Fleisch gewonnen die der Kochvorgang ist wahrscheinlich so gelaufen dass man in Lederbeutel die man mit wasserfüle über
  90. einer Feuerstelle und das ganze aufgeheizt und dadurch konnte sowohl die Brühe als auch das Fleisch anschließend verwendet
  91. werden Mittagspause die tägliche Verpflegung des großen Teams eine kleine logistische Meisterleistung selbst im 21 Jahrhundert
  92. in der Nähe eines Dorfes wie schwierig muss erst die Versorgung der Mannschaft in der Uhrzeit gewesen sein die Küchenchefs mussten sich schon etwas
  93. einfallen lassen um die Belegschaft satt zu kriegen irgendwann haben die Menschen begonnen Wildgräser auf Feldern zu kultivieren
  94. der entscheidende Schritt hin zur Landwirtschaft Molekularbiologen fanden heraus dass rund um GB TPE der urarn aller Getreidehalme keimte das
  95. Einkorn die Stadt Urfa kaum 20 km vom Heiligtum entfernt gilt seit Menschengedenken als geweihter Ort seine religiösen Wurzeln reichen zurück bis in
  96. die Steinzeit der Beleg eine fast lebensgroße Statue geschaffen vor 11000
  97. Jahren als der Kult auf dem nabelberg in höchster Blüte stand Arbeiter entdeckten das Prunkstück zufällig in einer Baugrube gab es eine Verbindung zwischen
  98. Urfa und dem nahegelegenen Tempel von gbeklppe bekannt ist Urfa als Geburtsstadt Abrahams des Stammvaters
  99. der Israeliten eine Legende erzählt er habe während der Herrschaft von König Nimrud alle Götzen verdammt und die Lehre vom einzigen großen Gott
  100. gepredigt dafür verurteilte der Regent den abtrünnigen zum Tode mit einem Katapult gespannt zwischen zwei Säulen wurde Abraham auf
  101. einen großen schalterhaufen geschleudert doch sein Gott errettete ihn so heißt es der Allmächtige verwandelte das vol und die holzite in
  102. Fische der todgeweihte überlebte und führte seine Sippe ins heutige Israel die abrahamsquelle in Urf noch heute ein beliebtes Ziel für Pilger aus
  103. dem ganzen Land was die Gläubigen nicht wissen das sagen umwobenesserhron die Menschen der
  104. steinzeitigte JRE bevor der Patriarch aus dem Alten Testament die Weltbühne [Musik] betrat die beiden freistehenden Säulen
  105. hoch über der modernen Stadt gehörten zu einer Tempelanlage aus der griechischen Antike bei der Auswahl des Platzes hatten die Baumeister von damals
  106. leichtes [Musik] Spiel sie setzten ihre steingiganten vermutlich an die Stelle die schon in
  107. der Vorzeit von einem Pfeiler paar gekrönt war wie sie auch in der kultanlage von
  108. stehen womöglich standen die beiden Orte in enger Verbindung zueinander Kulturen und Religionen wechseln und doch bleiben bestimmte Plätze über Jahrtausende im
  109. Bewusstsein erhalten unabhängig von dogmatischen Einflüssen auch gppe macht da keine Ausnahme schon seit jeher suchen
  110. kinderlose Frauen aus der Umgebung ihr Heil auf dem Hügel bei einem einsamen Baum in der Stille hängen sie einen Stoffstreifen an die Zweige und bitten
  111. um [Musik] Fruchtbarkeit die Sehnsucht nach Hilfe von himmlischen Wesen ist so alt wie die
  112. Menschheit ein ewiger Traum eine Hoffnung die niemals stirbt naturheiligtümer die ersten weihestätdten bevor die Götter in festen
  113. Einrichtungen Quartier bezogen der Latmos eine mythenträchtige Gebirgslandschaft an der Westküste der
  114. Türkei seit Jahren erforscht die Archäologin Annelise peschlo die unzähligen Felshöhlen der Region mit ihren Begleitern folgt sie uralten
  115. Pfaden sie führen hinauf zu einem heiligen Gipfel dort beteten selbst noch in frühchristlicher Zeit die Einheimischen umregen
  116. [Musik] eines Tages machte die Wissenschaftlerin eine außergewöhnliche Entdeckung prähistorische
  117. Felsmalereien einzigartig in Motiv und Formgestaltung sie geben Aufschluss über die Menschen vor rund 8500 [Musik]
  118. Jahren die Archäologin ist sicher die Künstler jener Bilder lebten bereits in einer Gemeinschaft aus Bauern denn Jäger und Sammler stellten fast ausschließlich
  119. Tiere da in den latmischen Höhlen jedoch beherrscht der Mensch das Bildprogramm mehr als 115 Fresken konnte die Forscherin bereits aufspüren als
  120. Farbstoff benutzten die Maler der späten Steinzeit eisenoxidpulver das Sie mit dem Finger autrogen auffällig die Stilisierung der Körper mit stark
  121. ausgeprägtem Hinterteil präsentieren sich die [Musik] Frauen geometrische Formen
  122. antennenartige Köpfe und dicke Oberschenkel typische Merkmale der Männer fast immer treten die Figuren in Gruppen oder paarweise
  123. auf ich verstehe die Fundstellen der Felsbilder das Latmos als Kultplätze hier haben die Menschen nicht gewohnt wir haben bisher dafür überhaupt keine
  124. Hinweise gefunden sondern das waren kleine naturheiligtümer und aufgrund der Tatsache dass dort nur familienszähen wiedergegeben sind vermute ich dass die
  125. Menschen damals eben zu bestimmten Anlässen heißt zu Hochzeitsfeiern wahrscheinlich im Frühling dort hochgezogen sind und dann dort Hochzeit
  126. gefeiert haben und die jungen Mädchen die eben dann in diese rieen eingeführt wurden vermute ich haben dann ihre Hand an der Felswand hinterlassen wir haben
  127. also insgesamt 30 Abdrücke von Händen und diese Abdrücke sind kleiner als eine normale Hand ich vermute eben dass das die Frauen gewesen sind die jungen
  128. Mädchen die eben hier nun Hochzeit gefeiert haben die haben ihren Handabdruck an der Wand hinterlassen unter den geweihten Städten
  129. im Latmos existiert eine Grotte mit Bildern die sich grundsätzlich von allen bisher bekannten Motiven unterscheiden die karadere Höhle sie
  130. stellte die Forscherin vor ein Rätsel um Licht ins Dunkel zu bringen lässt sie die Malereien sorgfältig kopieren erst der Vergleich mit anderen
  131. Motiven erlaubt eine historische Einordnung des Fundes charakteristisch für das Szenario überlange gestalten mit stilisierten
  132. teeköpfen die den Betrachter direkt Anblicken fast bedrohlich überragt die Hauptfigur die Gruppe mit nach oben abgewinkelten Armen und geballten
  133. Fäusten mehrere kleinere gestalten umringen die dominante Person eine religiöse Zeremonie vor Jahrtausenden auf die Felswand
  134. [Musik] gebannt die teform der gemalten Köpfe entspricht der teform der meterhohen Pfeiler auf dem
  135. göbeklippe besteht zwischen karaderehöhle und Tempelberg ein inhaltlicher Zusammenhang opferten die Menschen hier wie dort derselben
  136. Gottheit an beiden Orten vollzogen die Gläubigen einst rituelle Handlungen so viel steht fest im Fall von Latmos zumindest scheint
  137. klar zu sein welche überirdische Macht verehrt wurde und da kam mir die Idee dass die vierte Gestalt des felsbilds in der karaderehöhle die zweifelsohne die
  138. wichtigste ist möglicherweise als Personifikation der Bergspitze das heißt als der Wettergott oder der Berggott beides zusammen zu verstehen ist und die
  139. übrigen Begleiter auf dem felsbild die übrigen Bergspitzen des latmus wiedergeben und somit verstehe ich die karaderehöle als einen Kultplatz
  140. eigentlich das Wetter und des berggottes die ich in diesem Falle wirklich als eine Person zusammen sehen möchte von Anbeginn vergöttlichten die
  141. Erdenbürger voller Respekt die Gewalten der Natur die Wohnung der himmlischen müsse hoch oben auf den Gipfeln der Berge
  142. liegen so der Glaube auch der Blitz schleudernde Zeus der Griechen tronte dort seine Anhänger Bauten ihm zu Ehren einen Tempel am Fuße des Latmos
  143. vielleicht ist der populäre Zeus ein Nachfahre des steinzeitlichen Berg und Wettergottes aus der karaderehöhle vielleicht führt die Spur
  144. noch weiter zurück in seine Urheimat nach Ostanatolien die tepfeiler vom nabelberg nach Ansicht der Archäologen stilisierte
  145. Menschen oder gottwesen die bandförmigen Reliefs an den Seiten angewinkelte Arme der rechteckige Aufsatz sybolisiert den Kopf die beiden Pfeiler im Zentrum der
  146. Anlage könnten ein Götterpaar repräsentieren warum aber die ursprünglich freistehenden äußeren Pfeiler später durch Mauerwerk
  147. miteinander verbunden wurden darauf wissen die Forscher keine Antwort selbst die aufwendigen Reliefs sind halb verschwunden offensichtlich haben
  148. Tierdarstellungen plötzlich ihre Bedeutung verloren nach und nach fügten die steinzeitarchitekten weitere Ringmauern
  149. an mit rätselhaften Gängen und Zwischenräumen dass sie die Bauten überdeckten bezweifeln
  150. Experten die unterschiedliche Höhe der Pfeiler macht eine Dachkonstruktion eher unwahrscheinlich Gewisheit aber wird erst die Freilegung aller kreisanlagen
  151. auf dem nabelberg bringen bisher ist nur 1% des megafundes ausgegraben [Musik] doch schon jetzt wagen die
  152. Wissenschaftler die revolutionäre these das erste Gebäude der Welt war ein gigantischer Tempel und kein einfaches Wohnhaus wie bisher
  153. angenommen als Keimzelle der Zivilisation vermuteten Gelehrte stets den Raum des heutigen Palästina besonders klotzig zeigt sich Jericho die
  154. Oasenstadt aus der Bibel in der Blütezeit vom GB war Jericho nur ein bescheidenes Lager von Jägern und Sammlern dann eine
  155. leemhaussiedlung umgeben von einer etwa dreieinhalb Meter hohen Mauer ein Schutzwall gegen Flutwellen oder feindliche
  156. Stämme den Überraschungsfund aber machten Archäologen in den 50er Jahren des 20 Jahrhunderts sie legten einen fast 9 m hohen turmfrei den Baumeister
  157. etwa 7500 vor Christus hochgezogen hatten für er ein architektonischer Weltrekord in Schichten aus einer späteren Epoche kamen mysteriöse Objekte
  158. zutage zahlreiche menschliche Schädel auf einzigartige Weise präpariert Totenköpfe überzogen mit Lehm geformt zu eindrucksvollen plastischen
  159. Masken mit überaus realistischen Gesichtszügen eine Ahnenverehrung wie sie ähnlich auch in nachfolgenden Kulturen praktiziert
  160. [Musik] wurde nach der entfleischung trennten die Steinzeitler den Kopf des Toten vom Körper ab aus leem und Kalk rührten sie
  161. einen Brei an und schmierten ihn auf die Knochen dann fingen sie an die Gesichtsformen [Musik]
  162. herauszumodellieren so entstanden lebensechte portraits die Hinterbliebenen bewahrten die Reliquien in ihren Behausungen oder
  163. in eigenen kulträumen auf Ausdruck ihrer Verbundenheit mit den Verstorbenen ursprünglich sahen die Experten im Turm von Jericho ein mächtiges Bollwerk zur
  164. Verteidigung längst Glauben Historiker die Anlage erfüllte einen kultischen Zweck das heißt schon das vorbiblische Jericho war ein heiliger Ort und der
  165. eine rituelle Städte vergleichbar mit gbekle in Ausmaß und formweisen beide Bauten erstaunliche Ähnlichkeiten auf wenn wir an die Anlage von außen
  166. herangraben würden und innen nicht die Verfüllung nicht weggraben würden würden wir ein turmartiges Gebilde freilegen das dem Turm von Jericho ganz ähnlich
  167. sieht die diese Hypothese die ich jetzt aufstelle dass letztlich der Turm von jerich und nichts anderes wie eine K an Lage ähnlich am göblippe ist die müsste
  168. man natürlich überprüfen und mal den Turm von Jericho innen in seine inneren Struktur untersuchen vielleicht ist das jüngere
  169. Jericho eine Kopie von gbek LPE dem nabelberg in Ostanatolien feststeht vor rund 11000 Jahren setzte im Großraum zwischen
  170. Palästina und der heutigen Türkei ein Prozess ein der die Lebensweise der Nomaden vollkommen veränderte nachdem der Mensch jahrtausendeelang als
  171. Jäger und Sammler umhergezogen war fing er irgendwann an im Schweiße seines Angesichts Ecker zu [Musik]
  172. bestellen er zähmte und züchtete Tiere eine epochale Umwälzung die neue Lebensweise basierte auf Vorratshaltung erst häuslebau machte das möglich die
  173. Gemeinschaft schloss sich in festen Dörfern zusammen einzelne gab es zwar vorher schon doch die nutzten die Stämme nur
  174. saisonal die Geburtsstunde der Immobilie anfangs bauten die Siedler Runde einräumige Häuser aus statischen Gründen mussten sie eng beieinander
  175. stehen geglättete Kalkböden eine feste Feuerstelle nah der Tür die sesshaften kleinfilien lebten in bescheidenem Wohlstand den steinmau aber die Pioniere
  176. der Architektur noch nicht in die Wände eingelassene Rundhölzer sollten den Bau stabilisieren und die Dachkonstruktion
  177. tragen ganz in der Nähe der antiken Stadt Petra im Süden Jordaniens bida ein rund 9900 Jahre altes Dorf in seiner Art
  178. eines der ersten der Menschheit ein Leckerbissen für Archäologen das alte BA gilt unter Fachleuten als frühes Beispiel für rechteckige
  179. raumkonstruktionen eine technische Innovation mit revolutionären Folgen sogar eine Unterfütterung durch Keller vermutlich Werkstätten oder
  180. Speisekammern gehörten zum steinzeitlichen [Musik] Entwurf die Menschen damals lebten nicht
  181. schlecht Landwirtschaft und Viehzucht sicherten die Ernährung der Bevölkerung das ganze Jahr über immerhin wohnten rund 400 Einwohner in dem
  182. Dorf doch dann muss irgendeine Katastrophe passiert sein dem archäologischen Befund zufolge endete die Besiedlung
  183. [Musik] abrupt mögliche Ursache kriegerische Nachbarstämme auf der Suche nach besseren
  184. Lebensbedingungen 300 Jahre nach Gründung liegt beder verlassen da die Bewohner sind ausgewandert um sich eine neue Bleibe zu
  185. sichern vorüber die Zeit der Unschuld des Paradieses als die Menschen noch Jäger und Sammler waren mit der Sesshaftigkeit
  186. beanspruchten Bauern und Viehzüchter ihr eigenes Land Konflikte brachen auf die es bis dahin nicht gegeben hatte
  187. der Kampf um das Territorium hatte begonnen und läutete die a jenseits von Eden ein die biblische Episode von Kain und Abel Symbol für den plötzlich
  188. aufflammenden Streit um Besitz frühmorgens in der jabuebene nur wenige Kilometer nördlich
  189. von eine gr auf dem Weg nach Bad einer steinzeitlichen Siedlung in den jordanischen
  190. Bergen der deutsche Teamchef hansgeorg Gebel und seine einheimischen Arbeiter wollen hoch hinaus zu dem Ort an den sich die Bewohner von bida einst
  191. geflüchtet [Musik] haben vor den Männern liegt ein anstrengender Fußmarsch Ausrüstung
  192. Verpflegung und jeder Tropfen Wasser müssen mitgeschleppt werden [Musik] der einzige Zugang zur Siedlung führt
  193. durch eine schmale Schlucht der Weg ist beschwerlich und ohne Leitern nicht zu schaffen durch enge Felsspalten von tosenden Sturzbächen über Jahrmillionen
  194. in den Stein gefräst führt der Pfad steil nach oben auf 11 Höhe ein einsames
  195. Plateau umschlossen von Schraffen Wänden ein uneinnehmbares Gelände ideal als Versteck für ein bedrohtes Volk dort gründeten die Flüchtlinge ihr
  196. neues Zuhause auf einer Fläche von kaum eineinhalb Hektar die 40 m tiefen
  197. Schluchten rund um schützten ber wie einen Hochsicherheitstrakt typisches Haus verfügte über 80 madr etwa zehn Räume verteilten sich auf zwei
  198. Geschosse das knapp bemessene Areal machte badas Architekten erfinderisch sie setzten auf Höhe bis zu drei Stockwerke in einzelnen Gebäuden konnten
  199. die Archäologen feststellen wahrscheinlich waren das zu Beginn einzelstehende Häuser gewesen die in diesen Hanglagen schon terrassiert
  200. angelegt äh worden sind äh nachher bei der raschen Bevölkerungszunahme jedes Familienmitglied hat neue Familien
  201. gegründet aber hier in Baja insbesondere ließ sich ja der Platz nicht erweitern es ist ja alles eingeengt man hat also dann durch Aufsetzen weiterer Stockwerke
  202. und durch die Verdichtung der Bebauung hier eine Siedlung geschaffen die wo regelrecht das ganze Wegesystem und platzsystem aufgefressen worden ist
  203. durch den Raumbedarf und 600 Einwohner mussten untergebracht werden schon bald gab es keinen freien Zentimeter
  204. [Musik] mehr die Innenräume der Häuser waren nur noch über Dachluken zu erreichen vor allem auf den flachen Dächern spielte
  205. sich das tägliche Leben ab mit der Sesshaftigkeit entwickelten sich auch erste Wirtschaftszweige in Baja blühte schon bald eine einträgliche
  206. Schmuckindustrie kunstvoll gearbeitete sandsteinringe der Exportschlager der
  207. Höhensiedlung auf die kleinen präziosen stießen Ausgräber sogar im 200 km entfernten
  208. Jericho eine fein polierte Schale von zeitloser Schönheit design und Ausführung in der Steinbearbeitung glänzten die Handwerker von Baja als
  209. wahre Meister eine münzgroße Perlmut Rosette entdeckt in einem Grab unter dem Kopf eines
  210. Neugeborenen Modeaccessoires und Knöpfe das Kurzwaren Sortiment der Jungsteinzeit vor über 9000
  211. Jahren Handwerkszeug für die Textilverarbeitung selbst die Nähnadel war damals schon erfunden
  212. [Musik] schimmernde Stücke aus permut der Wunsch sich mit edlem Geschmeide zu schmücken ist so alt wie die
  213. Menschheit wenn wir Konsumgüter haben wie hier z.B die Herstellung der Steinringe in BA dann werden Werte geschaffen die einen
  214. die im sozialen Austausch ein Tauschwert haben sie helfen auch soziale Unterschiede zu definieren wer kann sich solche Güter leisten wer stellt sie
  215. her repräsentative Gebäude fehlen in Bada daraus schließen Wissenschaftler das Leben im Dorf regelten gleichberechtigte Familienclans einen
  216. gekrönten Herrscher kannten sie nicht allenfalls einen gewählten Häuptling die Verpflegung der 600 Einwohner forderte höchsten Einsatz die
  217. Felder und weidenlen unten der flachen Ebene das Hauptproblem aber war die Wasserversorgung auf dem Plateau gab es keine zugänglichen
  218. Quellen die einzige Chance Regen wenn er im Winter in Strömen vom Himmel fiel konnte das kostbare Nass auf dem trockenharten Boden nicht versickern in
  219. reißenden Sturzbächen schoss es durch die Schluchten die Einwohner von B so die Einschätzung des Experten haben einfache
  220. Staudämme errichtet um sich so einen Vorrat für längere Zeit anzulegen eine clevere Idee die sich über Jahrtausende hielt Wassermanagement aller
  221. jungsteinzeiten an diesen Staustellen und hier sind zwei ideale Staustellen können bis zu 250 kubikmer Wasser gestaut werden wenn man dann noch
  222. hinzurechnet dass äh sich in den Schottern das Wasser befindet wo man dann weiter nach Wasser nachgraben kann dann
  223. war die Siedlung hier oben blendend mit Wasser versorgt und heute ist hier alles trocken wenn wir das nachweisen können dann haben wir hier die erste
  224. Wasserbevorratung der Menschheit festgestellt der Alltag auf dem Plateau war perfekt organisiert und dennoch nach 600 Jahren hörte B unvermittelt auf zu
  225. existieren wie fast alle Siedlungen in Jordanien und Palästina um 6900 vor Christus dr Gebel vermutet dahinter eine
  226. Veränderung der klimatischen Verhältnisse die Niederschläge verringerten sich eine unmäßige Abholzung der Wälder sowie Überweidung
  227. und Monokulturen im Ackerbau zerstörten die Böden fruchtbare Täler wandelten sich in karge
  228. Wüstenlandschaften die erste von Menschen selbst verursachte Ökokatastrophe etwa zeitgleich mit Bajer wuchs 25 km entfernt basta heran eine
  229. weitere prähistorische Siedlung der Ort damals im Vergleich zu den umliegenden Dörfern bereits eine imposante
  230. [Musik] steinzeitmetropole während die Naturburschen des europäischen Kontinents noch naackt durch die
  231. Landschaft stromerten erweiterten die Stämme im östlichen Mittelmeerraum ihre Siedlungen kontinuierlich megörfer kamen auf in nur wenigen Jahrzehnten wuchs die
  232. bebaute Fläche um das Siebenfache Bastard zählte mehr als 2000 Köpfe die Fortschritte auf dem Agrarsektor erlaubten die Einlagerung
  233. von Lebensmitteln in großem Stil in guten Jahren musste niemand mehr hungern dieell von Haushaltswaren aus Ton steckte noch in der
  234. Experimentierphase Versuche mit einer Mischung aus Lehm Kalk und märgel brachten immerhin brauchbare Erfolge in basta aus dem Schutt geborgen
  235. das älteste Gefäß der Welt ein Produkt aus vorkeramischer [Musik]
  236. Zeit die Kunst Keramik zu brennen lernten die Steinzeitler erst um 6000 00 vor
  237. Christ aus Lehm und Kalk modelliert die berühmten Statuen aus ein gasal Boomtown aus dem neoliikum nahe der heutigen Stadt Aman die ausdruckstarken Figuren
  238. stumme Zeugen eines einzigartigen Ahnenkultes vor fast 100000 Jahren die Skulpturen wurden in einem eigenen Grab beigesetzt so als wäre ein
  239. nah Verwandter verstorben nach Ansicht einiger Forscher stellten die Angehörigen die Plastiken zunächst in ihrem Haus auf erst später beerdigten
  240. Sie die Objekte nach einem festgelegten Ritual die bestattungspraktiken in der frühen Jungsteinzeit sind nicht immer
  241. einheitlich auch nicht in basta nur ausgewählte Personen erhielten eine aufwendige
  242. Beerdigung die ausgrbertrups ten etwa 60 Skelette zu Tage einige davon lagen in katakombenartigen Gängen direkt unter
  243. den Häusern die sterblichen Überreste liefern wertvolle Informationen über die Lebensweise der
  244. urzeitler in der Anatomie an der Universität Göttingen untersuchen paleopathologen die Knochen von basta das Resüme klingt ernüchternd
  245. haftigkeit brachte nicht nur Vorteile denn das Dorf als Ballungszentrum war eine Brutstätte für Infektionskrankheiten interessanterweise
  246. ist die Lebenserwartung bei der Bevölkerung von basta niedrig das heißt wenn wir uns nur die Erwachsenen ansehen wir haben zwei Fälle wo jemand mal älter
  247. als Ende 50 wurde die meisten sind im jungerwachsenenalter oder auch Kindesalter verstorben das zeigt sich auch z.B am Abrieb der Zähne wenn man
  248. sich mal hier die Zahnoberflächen ansieht dann sehen sie der Abschliff der durch die harte Nahrung verursacht wurde ist hier relativ geringgradig und das
  249. eigentlich typisch bei der Bevölkerung von basta und zeigt dass die Leute eben nicht sehr alt
  250. wurden ein früher Tod der bittere Tribut an die Zivilisation damals begruben die Hinterbliebenen ihre Toten nicht
  251. außerhalb der Siedlung viel mehr wollten sie ihre Ahnen in unmittelbarer Nähe wissen deshalb betteten die Menschen den
  252. Leichnam in den Fußboden unter den Schlafplätzen chatal hüü in der heutigen Türkei liefert Hinweise auf einen
  253. besonderen Totenkult das sogenannte geierheiligtum eine Halle mit grausigen Wandbildern überdimensionale Raubvögel
  254. stürz auf kopflose Menschenleiber herab Indi dafür dass die Körper der Toten zunächst in freihöfen ausgelegt wurden sofort machten sich die asfresser
  255. über sie her der Geier im wörtlichen Sinne einen Totenvogel chatal hüik die legendäre Steinzeit City im anatolischen Hochland
  256. rund 2500 Jahre nach gbekli tippe entwickelte sich der Ort zu einer Stadt mit nahezu 10 000 Einwohnern als Archäologen die
  257. lehenbauten in den 60er Jahren des 20 Jahrhunderts vom Schutt befreiten staunte die [Musik]
  258. Fachwelt die luxuriösen Gegenstände sprechen für ein hochentwickeltes künstlerisches
  259. Knowhow berühmt die ersten Objekte aus Keramik vor Jahren war chalhö das kulturelle Zentrum des Vorderen
  260. Orients viele der Funde verweisen auf einen ausgeprägten [Musik] Fruchtbarkeitskult so auch die weibliche
  261. Figur auf dem leopardenthron die Statuette aus tonm nur 20 cm mit großer Wahrscheinlichkeit verkörpert sie eine Muttergöttin oder
  262. eine Herrscherin als gesichert gilt dass die Frauen schattalhöek über lange Zeit eine dominante Rolle gespielt
  263. haben eine Reihe von kulträumen und farbige Wandbilder geben Einblick in eine ferne Vergangenheit die imposanten Fresken erzählen von eigenwilligen
  264. jagdritualen ein über 2 m großer Stier umringt von winzigen Jägern es sieht aus als ob sie um das mächtige Tier herumtanzen
  265. der Stier als Ausdruck männlicher Potenz sagen die einen seine Hörner als Attribut einer weiblichen Gottheit die anderen wem das Heiligtum mit den
  266. martialisch wirkenden Installationen letztlich gewidmet war bleibt im Dunkel dem Totenkult von Jericho vergleichbar verkleideten die
  267. Steinzeitler von schattal höig die Schädel verendeter Rinder mit Lehm nur die Hörner ließen sie frei ter schreien zeigt die beiden
  268. wichtigsten Gottheiten auffällig drei übereinander gesetzte stierkopfmasken bekrönt vom übergroßen Bildnis eines tierähnlichen Wesens es hält die Beine
  269. weit gespreizt Archäologen zufolge gebiert die große Mutter der Fruchtbarkeit den stiergott ein fast identisches Relief
  270. taucht bereits 2500 Jahre zuvor in göbeklitepe auf doch keine göttliche Gebärende so die Interpretation muss dem Naach chattalhüig neu gedeutet werden
  271. jeder ausgeschaufelte Kubikmeter Erde bringt die Wissenschaftler ein Stück weiter doch noch können sie keine abschließenden Aussagen über die
  272. tatsächliche Funktion der kreisanlage treffen dem Grabungsleiter fehlen im großen Puzzle vor allem Zeugnisse menschlichen Lebens
  273. endlich ein Kieferknochen 11000 Jahre lag er tief in der Erde verborgen bringt der unscheinbare Fund den
  274. Durchbruch Mensch eindeutig Mensch zur Frage nach der Funktion dieses Platzes wage ich eine Vorhersage dass es kein Platz für die Lebenden ist
  275. sondern ein Platz für die Toten hier fügen sich ein mühelos ein die Monumentalität dieser Anlagen und die Grabhügel Versiegelung dieser Anlagen
  276. hier fügen sich ein verschiedene Indizien die wir sammeln können während der grabungstätigkeiten Menschenknochen
  277. tauchen immer wieder auf Skelette wirkliche Gräber fehlen bisher noch aber das werden wir in den zukünftigen Kampagnen sicherlich noch vorfinden wir
  278. werden hier noch auf die wirklichen Grabanlagen stoßen ein gigantischer Friedhof der Zeit die eigentlich Gräber vermutet
  279. Klaus Schmidt unter den Fußböden zwischen den Pfeilern um sie zu öffnen müsste er jedoch Teile der kalksteinabdeckung
  280. zerstören bevor dies geschieht soll die Anlage erst einmal in ihrer gesamtererscheinung freigelegt werden das kann noch Jahrzehnte dauern der
  281. Zauberberg der Steinzeit der erste megabau von Menschenhand gleichzusetzen mit den berühmten Monumenten der Weltgeschichte mit den steingiganten der
  282. Pharaonen die erst mehr als 6500 Jahre nach göbeklitppe entstanden oder mit dem biblischen Turm zu Babel am efrad errichtet vor 2600
  283. Jahren mit den Sagen umwobenen monoliten von Stonehenge die bis heute Rätsel aufgeben und der Tempelanlage von Malta 6000 Jahre jünger als das urzeitliche
  284. Wunderwerk die kreisanlagen auf dem nabelberg vermutlich ein einzigartiger Kultplatz für die Toten erbaut am Ende der
  285. Altsteinzeit vor 11000 Jahren ein reiner Tempelkomplex irgendwann zugeschüttet und verlassen ein magischer Ort der alte Theorien
  286. stürzt der urbau auf Erden war ein Heiligtum und kein Wohnhaus Geister Götter und Schamanen fanden dort ihre erste
  287. Heimstadt vom Göbekli tppe aus nahm die Entwicklung der Menschen und der Kultur ihren Lauf rund um den
  288. Globus die Wiege der Zivilisation stand weder in Palästina noch in Mesopotamien sondern in Anatolien [Musik]
  289. [Musik] ه

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