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Göbekli Tepe: Jenseits von Eden – Lifestyle in der Steinzeit (Arte - 2003)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 289 Zeilen
- jahrtausendeel lang streiften die Menschen der Steinzeit als Jäger und Sammler umher sie lebten von dem was die Natur
- ihnen bot doch dann vor etwa 11000 Jahren entdeckten die Erdbewohner die Landwirtschaft und wurden sesshaft der Anfang einer neuen
- a und näherboden für die Entwicklung einer frühen Kultur leemobjekte rätselhafte Steinreliefs und außergewöhnliche Bauten erste Kunstwerke
- von Menschenhand jüngste Ausgrabungen liefern den Beweis nicht erst die sesshaften Bauern sondern schon die Jäger und Sammler hatten das no-hau
- monumentale kultanlagen zu errichten die Menschheitsgeschichte muss umgeschrieben werden
- [Musik] [Musik] der nabelberg in Ostanatolien der gbikli
- tippe wie ihn die Einheimischen nennen immer wenn Bauer schawak dort seine Felder pflügte machten ihm sperrige Felsbrocken das lebenens schwer
- er ahnte nicht welches Juwel für die Wissenschaft unter seinem Acker verborgen lag 10 Jahre
- später noch bevor der muzin die Gläubigen zum ersten Gebet des Tages ruft machen sich die Männer vom nah gelegenen Dorf auf den Weg zum Nabel
- [Musik] Berg längst ist der Hügel zu ihrem Arbeitsplatz geworden zumindest für zwei Monate im Jahr
- über 80 einheimische schuften in Hitze und Staub für ein spektakuläres Ausgrabungsprojekt was die Arbeiter in schweißtreibender Mühsal Tag für Tag
- freilegen versetzt nicht nur Fachleute in Aufregung als der deutsche Archäologe Klaus Schmidt 1994 das Gelände erkundete
- war ihm sofort klar mit Göbekli tppe hatte er die Entdeckung seines Lebens gemacht unter dem Geröll ein riesiger Ruinenkomplex aus Rundbauten ein
- jahrtausendpund nach und nach förderte das Team vom Deutschen Archäologischen Institut eine Anlage mit rätselhaften Reliefs und überlebensgroßen
- Steinpfeilern zutage die eigentliche Sensation aber ist das Alter der Städte mehr als 11 eine Zeit als die Menschen noch Jäger
- und Sammler waren und nur einfaches Werkzeug besaßen gppe erinnert an das 6000 Jahre jüngere
- stoneheng in England der kreisförmige Kultplatz eine Art kosmischer Kalender um im Sommer und Winter präzise die Sonnenwende
- anzuzeigen für die inselbewohnerams shilfe im Planspiel kultischer [Musik]
- Rituale war die Konstruktion im fernen Anatolien der Prototyp für steinkreisbauten späterer Völker niemand weiß es denn noch stehen die
- Wissenschaftler vom nabelberg am Anfang ihrer Forschung fest steht die meterhohen Erdschichten die den Komplex bis vor
- kurzem bedeckten haben sich nicht durch Erosion und Wind auf die alten gemäer gelegt viel mehr wissen die Archäologen die Anlage wurde vor uhzeiten gezielt
- zugeschüttet einzigartig für jene Epoche die kunstvoll gehauenen Reliefs verblüffend Größe und Genauigkeit der einzelnen
- Abbildungen und das obwohl die Baumeister vom Göbekli TPE weder Metallwerkzeuge kannten noch in der Lage waren Ton zu Keramik zu brennen nur mit
- simplen Hilfsmitteln aus Stein schufen sie imposante [Musik] Bildnisse die realistischen
- Darstellungen geben den Archäologen Rätsel auf noch kennen Sie die Bedeutung nicht auffällig dass keine Menschen sondern ausschließlich Tiere aus dem
- Stein gemeißelt wurden Arten die im Jagdrevier der Steinzeitmenschen lebten Tierdarstellungen von Anbeginn ein beliebtes Motiv 20 000 Jahre alt die
- eiszeitlichen Reliefs in der Höhle von capblan in Frankreich auch in der weltberühmten Grotte von Lasco zieren vorwiegend Tiere
- die Felswände Experten nehmen an dass Schamanen in Trans die Bilder während eines Rituals auf die Flächen
- malten ein übliches Verfahren in alten Naturreligionen eine Tradition die sich über viele Jahrtausende fortgesetzt hat rund um den
- Globus auf dem nabelberg jedoch meißelten die Priester die Reliefs vermutlich nicht selbst sondern gaben sie in
- Auftrag begleitet von rhythmischer Musik und unter Drogen tanzten sich die geweihten Männer bei feierlichen Zeremonien in Ektase so die Vorstellung
- der Fachleute dabei gaben die Reliefs der Fantasie die Bilder
- vor mit Hilfe des Götzen schlüpft der Schamane in die Rolle des jeweiligen Wesens ein Zustand der ihn befähigt mit den Kräften der jenseitigen Welt Kontakt
- aufzunehmen mit Geistern Göttern und Dämonen oder den Ahnen vor den totemartigen Pfeilern baten die weisen alten um den Schutz der
- him m im Kalkboden eine Opferschale welche Gabe wem dar gebracht wurde kann wohl niemand mehr herausfinden doch der
- unscheinbare Fund ein wesentlicher Beleg gbeklippe ist eine steinzeitliche kultanlage der Fuchs als einer der ewigen Hüter des Tempelbezirks vom
- nabelberg des ältesten von Menschen errichteten Heiligtums zeitlich standen die Ruinen von Malta bis jetzt ganz oben auf der Liste
- weltweiter Altertümer vor 5inhalbus Jahren errichteten die Insulaner das megalitische Wunderwerk die jungsteinzeitliche Konstruktion um ein
- Vielfaches komplexer als göbeklite dennoch vergleichbar an beiden Orten bestimmen mächtige Steinblöcke das
- Erscheinungsbild auch auf Malta zeigen einige reliefiefs bekannte Vierbeiner die ersten Haustiere die gläubige für ihre Götter schlachteten Ziegenbock
- Schwein und Widder im Zentrum des Kults stand die große Erdmutter von ihrer kolossalen
- Statue blieb nur der Torso erhalten üppige Frauenfiguren verkörperten damals nicht nur das vorherrschende
- Schönheitsideal sondern vor allem immer währende Fruchtbarkeit die Verehrung der Göttin sollte den Bauern und viehirten gute Ernten und randvolle Speisekammern
- garantieren die tempelvon Malta nahmen vor etwa 5000 Jahren eine herausragende Stellung im gesamten Mittelmeerraum ein doch die Urzelle aller Zivilisation
- liegt auf dem Göbekli tppe in Ostanatolien dort hat alles angefangen bislang ist nur ein Bruchteil der Gesamtanlage ausgegraben
- unter dem 90.000 Quadrat großen Schutthügel erwarten die Experten weitere archäologische Schätze große Steine
- unbedingtinen Großbauten aus dem neolitiikum von unerklärlicher Qualität vor 11000 Jahren errichtet die damaligen Menschen hatten
- alle intellektuellen Fähigkeiten über die wir auch verfügen sie waren keine primitiven Menschen von dieser Vorstellung müssen wir uns frei Maen es
- waren keinesfalls irgendwelche effischen oder Neander hoiden Geschöpfe die ja gerade vom vom Baum herunter gestiegen sind und angefangen haben Zivilisation
- hier zu spielen es waren Menschen wie heute von ihren intellektuellen Fähigkeiten her natürlich hatten sie nicht diesen Erfahrungsschatz wie wir in
- heute haben immerhin brachten sie es fertig riesige Pfeiler in Kreisen von bis zu 20 m Durchmesser
- aufzustellen typisches Merkmal jeweils ein mächtiges pfeilerpar im Zentrum eine technische Spitzenleistung für die es kein Vorbild
- gibt der Steinbruch am Fuße des gwklippel die kalksteinbänke lieferten den ersten Architekten der Menschheit das Rohmaterial für den
- Tempel unvollendet ruht noch immer ein längst verwitterter monolit in der kargenlandschaft vielleicht war das Trump von rund 7 m Länge und 50 Tonnen
- Gewicht während der Bearbeitung gerissen und musste aufgegeben werden weitaus spannender für die Archäologen aber ist die Frage wie die
- Arbeiter der Uhrzeit die Kolosse damals wegschafften die Ausgräber wollen es wissen und Wagen ein Experiment ohne
- Maschinen und nur mit Werkzeugen die auch den Männern vor Jahrtausenden zur Verfügung standen wollen sie einen massiven Brocken aus dem Fels lösen und
- ein Stück weit transportieren vier Stunden gen Sie sich Zeit das ausgewählte Exemplar fällt wesentlich kleiner aus als das Original
- doch es geht um das Prinzip welcher Aufwand und welche Methoden sind nötig damit sich der Block
- bewegt mit Rundhölzern Seilen und Muskelkraft rückt ein Teil der Arbeiter den Stein zu Leibe sie nutzen natürliche Risse und Spalten um den tonnenschweren
- Klotz auszuhebeln andere aus dem Team versuchen eine linienförmige Kerbe in einem Felsblock
- zu hauen die Aufgabe lautet dabei genauso wie die steinklopfer von damals vorzugehen Metallwerkzeuge gab es nicht der Stahl der Steinzeit war der
- Feuerstein hart und scharfkantig ein Job der Ausdauer erfordert uchen die Kollegen den ausgehobenen Brocken auf die Rundhölzer
- zu hiefen für die untrainierten leihen ein kompliziertes Unternehmen gemäß dem Motto Versuch und Irrtum sammeln die modernen Bauleute
- Erfahrung allmählich lernen Sie mit den bescheidenen Hilfsmitteln umzugehen doch Schwierigkeiten tauchen immer wieder
- auf auch die steinmze kommen nur langsam voran nach zwei Stunden monotoner klopferei lässt sich nicht mehr als eine flache Furche
- erkennen die Wissenschaftler gehen davon aus dass zum Bau einer einzigen kreisanlage mehrere hundert Mann über viele Monate Schwerstarbeit
- verrichteten ein Großprojekt das nur gemeinschaftlich von mehreren Stämmen oder Sippen realisiert werden konte von einer Organisation aus
- Spezialisten künstlerisch begabten Handwerkern ebenso wie genialen Architekten und Koordinatoren angeführt von einem Manager wahrscheinlich dem
- religiösen Oberhaupt der damaligen [Musik] Gesellschaft nach vier Stunden Knochenarbeit die stolze
- Bilanz 7 m weit haben die Z Männer den schweren Klotz gezogen nicht schlecht für die Amateure der Neuzeit weniger erfolgreich das Resultat
- der anderen Gruppe nicht einmal 2 cm misst die Kerbe im harten Fels wir können davon ausgehen dass sie ingenieurtechnische Kniffs in weitaus
- besserer Weise beherrschen als wir sie beherrschen wenn es um den Transport von großen Steinen ohne Kran geht sondern nur mit Zeilen und Hebeln oder wenn es
- um steinbrucharbeit ohne Metallwerkzeuge geht sondern eben nur mit Steinwerkzeugen das konn die bestimmt weitaus besser als wir es in unserem
- Experiment nachstellen können vor 11000 Jahren muss auf der Großbaustelle ein regges treiben geherrscht haben doch ob die urweltler
- dort auch lebten lässt sich nicht ohne weiteres belegen denn Siedlungsspuren fehlen nahezu ganz auch Hinweise auf Süßwasser konnten die Forscher auf dem
- Hügel nicht [Musik] finden in der weiten Ebene hingegen gab es alles im Überfluss
- Wildschweine standen als begehrte Leckerbissen ganz oben auf dem Speisezettel die üppig grünen Täler boten den Naturburschen alles was sie
- zum Leben brauchten in jener Epoche herrschten paradiesische Zustände fast wie im Garten
- Eden stattliche gazellenherden streiften durchs Land im Lauf der Jahrtausende wussten die Jäger ihre Techniken zu perfektionieren so die Lehrmeinung
- män erfolgreich be ma Überrest einer neolitischen Mahlzeit das Horn einer
- Gazelle immer wieder stoßen die Ausgräber in dem ausgedehnten Areal auf unterschiedliche Tierknochen umfassende Analysen offenbaren die
- Fleischversorgung bestand ausschließlich aus wild die ideere zu domestien no nicht
- geboren im Camp auf dem nabelberg unter den Zeltdächern laufen die Untersuchungen der Skelettfunde auf Hochtouren akribisch sortieren die
- Forscher selbst kleinste Knochen nach den unterschiedlichen Tierarten neben Gazelle und Wildschweinen halten sie auch die wilden
- Vorfahren von scharf Rind Esel und Hase im Angebot ein lohnendes Puzzle für Zoologen denn so können sie den Köchen der Uhrzeit über die Schulter schauen
- nun sieht man an den Tierknochen regelmäßig Schnittspuren und die sind entstanden weil die Leute mit Steinwerkzeugen die Tierkörper zerlegt
- haben entscheidend ist dass allerdings das Fleisch nicht zubereitet wurde mittels Feuer sondern man hat es nur gekocht und dadurch hat man das Maximum
- an Fett und Fleisch gewonnen die der Kochvorgang ist wahrscheinlich so gelaufen dass man in Lederbeutel die man mit wasserfüle über
- einer Feuerstelle und das ganze aufgeheizt und dadurch konnte sowohl die Brühe als auch das Fleisch anschließend verwendet
- werden Mittagspause die tägliche Verpflegung des großen Teams eine kleine logistische Meisterleistung selbst im 21 Jahrhundert
- in der Nähe eines Dorfes wie schwierig muss erst die Versorgung der Mannschaft in der Uhrzeit gewesen sein die Küchenchefs mussten sich schon etwas
- einfallen lassen um die Belegschaft satt zu kriegen irgendwann haben die Menschen begonnen Wildgräser auf Feldern zu kultivieren
- der entscheidende Schritt hin zur Landwirtschaft Molekularbiologen fanden heraus dass rund um GB TPE der urarn aller Getreidehalme keimte das
- Einkorn die Stadt Urfa kaum 20 km vom Heiligtum entfernt gilt seit Menschengedenken als geweihter Ort seine religiösen Wurzeln reichen zurück bis in
- die Steinzeit der Beleg eine fast lebensgroße Statue geschaffen vor 11000
- Jahren als der Kult auf dem nabelberg in höchster Blüte stand Arbeiter entdeckten das Prunkstück zufällig in einer Baugrube gab es eine Verbindung zwischen
- Urfa und dem nahegelegenen Tempel von gbeklppe bekannt ist Urfa als Geburtsstadt Abrahams des Stammvaters
- der Israeliten eine Legende erzählt er habe während der Herrschaft von König Nimrud alle Götzen verdammt und die Lehre vom einzigen großen Gott
- gepredigt dafür verurteilte der Regent den abtrünnigen zum Tode mit einem Katapult gespannt zwischen zwei Säulen wurde Abraham auf
- einen großen schalterhaufen geschleudert doch sein Gott errettete ihn so heißt es der Allmächtige verwandelte das vol und die holzite in
- Fische der todgeweihte überlebte und führte seine Sippe ins heutige Israel die abrahamsquelle in Urf noch heute ein beliebtes Ziel für Pilger aus
- dem ganzen Land was die Gläubigen nicht wissen das sagen umwobenesserhron die Menschen der
- steinzeitigte JRE bevor der Patriarch aus dem Alten Testament die Weltbühne [Musik] betrat die beiden freistehenden Säulen
- hoch über der modernen Stadt gehörten zu einer Tempelanlage aus der griechischen Antike bei der Auswahl des Platzes hatten die Baumeister von damals
- leichtes [Musik] Spiel sie setzten ihre steingiganten vermutlich an die Stelle die schon in
- der Vorzeit von einem Pfeiler paar gekrönt war wie sie auch in der kultanlage von
- stehen womöglich standen die beiden Orte in enger Verbindung zueinander Kulturen und Religionen wechseln und doch bleiben bestimmte Plätze über Jahrtausende im
- Bewusstsein erhalten unabhängig von dogmatischen Einflüssen auch gppe macht da keine Ausnahme schon seit jeher suchen
- kinderlose Frauen aus der Umgebung ihr Heil auf dem Hügel bei einem einsamen Baum in der Stille hängen sie einen Stoffstreifen an die Zweige und bitten
- um [Musik] Fruchtbarkeit die Sehnsucht nach Hilfe von himmlischen Wesen ist so alt wie die
- Menschheit ein ewiger Traum eine Hoffnung die niemals stirbt naturheiligtümer die ersten weihestätdten bevor die Götter in festen
- Einrichtungen Quartier bezogen der Latmos eine mythenträchtige Gebirgslandschaft an der Westküste der
- Türkei seit Jahren erforscht die Archäologin Annelise peschlo die unzähligen Felshöhlen der Region mit ihren Begleitern folgt sie uralten
- Pfaden sie führen hinauf zu einem heiligen Gipfel dort beteten selbst noch in frühchristlicher Zeit die Einheimischen umregen
- [Musik] eines Tages machte die Wissenschaftlerin eine außergewöhnliche Entdeckung prähistorische
- Felsmalereien einzigartig in Motiv und Formgestaltung sie geben Aufschluss über die Menschen vor rund 8500 [Musik]
- Jahren die Archäologin ist sicher die Künstler jener Bilder lebten bereits in einer Gemeinschaft aus Bauern denn Jäger und Sammler stellten fast ausschließlich
- Tiere da in den latmischen Höhlen jedoch beherrscht der Mensch das Bildprogramm mehr als 115 Fresken konnte die Forscherin bereits aufspüren als
- Farbstoff benutzten die Maler der späten Steinzeit eisenoxidpulver das Sie mit dem Finger autrogen auffällig die Stilisierung der Körper mit stark
- ausgeprägtem Hinterteil präsentieren sich die [Musik] Frauen geometrische Formen
- antennenartige Köpfe und dicke Oberschenkel typische Merkmale der Männer fast immer treten die Figuren in Gruppen oder paarweise
- auf ich verstehe die Fundstellen der Felsbilder das Latmos als Kultplätze hier haben die Menschen nicht gewohnt wir haben bisher dafür überhaupt keine
- Hinweise gefunden sondern das waren kleine naturheiligtümer und aufgrund der Tatsache dass dort nur familienszähen wiedergegeben sind vermute ich dass die
- Menschen damals eben zu bestimmten Anlässen heißt zu Hochzeitsfeiern wahrscheinlich im Frühling dort hochgezogen sind und dann dort Hochzeit
- gefeiert haben und die jungen Mädchen die eben dann in diese rieen eingeführt wurden vermute ich haben dann ihre Hand an der Felswand hinterlassen wir haben
- also insgesamt 30 Abdrücke von Händen und diese Abdrücke sind kleiner als eine normale Hand ich vermute eben dass das die Frauen gewesen sind die jungen
- Mädchen die eben hier nun Hochzeit gefeiert haben die haben ihren Handabdruck an der Wand hinterlassen unter den geweihten Städten
- im Latmos existiert eine Grotte mit Bildern die sich grundsätzlich von allen bisher bekannten Motiven unterscheiden die karadere Höhle sie
- stellte die Forscherin vor ein Rätsel um Licht ins Dunkel zu bringen lässt sie die Malereien sorgfältig kopieren erst der Vergleich mit anderen
- Motiven erlaubt eine historische Einordnung des Fundes charakteristisch für das Szenario überlange gestalten mit stilisierten
- teeköpfen die den Betrachter direkt Anblicken fast bedrohlich überragt die Hauptfigur die Gruppe mit nach oben abgewinkelten Armen und geballten
- Fäusten mehrere kleinere gestalten umringen die dominante Person eine religiöse Zeremonie vor Jahrtausenden auf die Felswand
- [Musik] gebannt die teform der gemalten Köpfe entspricht der teform der meterhohen Pfeiler auf dem
- göbeklippe besteht zwischen karaderehöhle und Tempelberg ein inhaltlicher Zusammenhang opferten die Menschen hier wie dort derselben
- Gottheit an beiden Orten vollzogen die Gläubigen einst rituelle Handlungen so viel steht fest im Fall von Latmos zumindest scheint
- klar zu sein welche überirdische Macht verehrt wurde und da kam mir die Idee dass die vierte Gestalt des felsbilds in der karaderehöhle die zweifelsohne die
- wichtigste ist möglicherweise als Personifikation der Bergspitze das heißt als der Wettergott oder der Berggott beides zusammen zu verstehen ist und die
- übrigen Begleiter auf dem felsbild die übrigen Bergspitzen des latmus wiedergeben und somit verstehe ich die karaderehöle als einen Kultplatz
- eigentlich das Wetter und des berggottes die ich in diesem Falle wirklich als eine Person zusammen sehen möchte von Anbeginn vergöttlichten die
- Erdenbürger voller Respekt die Gewalten der Natur die Wohnung der himmlischen müsse hoch oben auf den Gipfeln der Berge
- liegen so der Glaube auch der Blitz schleudernde Zeus der Griechen tronte dort seine Anhänger Bauten ihm zu Ehren einen Tempel am Fuße des Latmos
- vielleicht ist der populäre Zeus ein Nachfahre des steinzeitlichen Berg und Wettergottes aus der karaderehöhle vielleicht führt die Spur
- noch weiter zurück in seine Urheimat nach Ostanatolien die tepfeiler vom nabelberg nach Ansicht der Archäologen stilisierte
- Menschen oder gottwesen die bandförmigen Reliefs an den Seiten angewinkelte Arme der rechteckige Aufsatz sybolisiert den Kopf die beiden Pfeiler im Zentrum der
- Anlage könnten ein Götterpaar repräsentieren warum aber die ursprünglich freistehenden äußeren Pfeiler später durch Mauerwerk
- miteinander verbunden wurden darauf wissen die Forscher keine Antwort selbst die aufwendigen Reliefs sind halb verschwunden offensichtlich haben
- Tierdarstellungen plötzlich ihre Bedeutung verloren nach und nach fügten die steinzeitarchitekten weitere Ringmauern
- an mit rätselhaften Gängen und Zwischenräumen dass sie die Bauten überdeckten bezweifeln
- Experten die unterschiedliche Höhe der Pfeiler macht eine Dachkonstruktion eher unwahrscheinlich Gewisheit aber wird erst die Freilegung aller kreisanlagen
- auf dem nabelberg bringen bisher ist nur 1% des megafundes ausgegraben [Musik] doch schon jetzt wagen die
- Wissenschaftler die revolutionäre these das erste Gebäude der Welt war ein gigantischer Tempel und kein einfaches Wohnhaus wie bisher
- angenommen als Keimzelle der Zivilisation vermuteten Gelehrte stets den Raum des heutigen Palästina besonders klotzig zeigt sich Jericho die
- Oasenstadt aus der Bibel in der Blütezeit vom GB war Jericho nur ein bescheidenes Lager von Jägern und Sammlern dann eine
- leemhaussiedlung umgeben von einer etwa dreieinhalb Meter hohen Mauer ein Schutzwall gegen Flutwellen oder feindliche
- Stämme den Überraschungsfund aber machten Archäologen in den 50er Jahren des 20 Jahrhunderts sie legten einen fast 9 m hohen turmfrei den Baumeister
- etwa 7500 vor Christus hochgezogen hatten für er ein architektonischer Weltrekord in Schichten aus einer späteren Epoche kamen mysteriöse Objekte
- zutage zahlreiche menschliche Schädel auf einzigartige Weise präpariert Totenköpfe überzogen mit Lehm geformt zu eindrucksvollen plastischen
- Masken mit überaus realistischen Gesichtszügen eine Ahnenverehrung wie sie ähnlich auch in nachfolgenden Kulturen praktiziert
- [Musik] wurde nach der entfleischung trennten die Steinzeitler den Kopf des Toten vom Körper ab aus leem und Kalk rührten sie
- einen Brei an und schmierten ihn auf die Knochen dann fingen sie an die Gesichtsformen [Musik]
- herauszumodellieren so entstanden lebensechte portraits die Hinterbliebenen bewahrten die Reliquien in ihren Behausungen oder
- in eigenen kulträumen auf Ausdruck ihrer Verbundenheit mit den Verstorbenen ursprünglich sahen die Experten im Turm von Jericho ein mächtiges Bollwerk zur
- Verteidigung längst Glauben Historiker die Anlage erfüllte einen kultischen Zweck das heißt schon das vorbiblische Jericho war ein heiliger Ort und der
- eine rituelle Städte vergleichbar mit gbekle in Ausmaß und formweisen beide Bauten erstaunliche Ähnlichkeiten auf wenn wir an die Anlage von außen
- herangraben würden und innen nicht die Verfüllung nicht weggraben würden würden wir ein turmartiges Gebilde freilegen das dem Turm von Jericho ganz ähnlich
- sieht die diese Hypothese die ich jetzt aufstelle dass letztlich der Turm von jerich und nichts anderes wie eine K an Lage ähnlich am göblippe ist die müsste
- man natürlich überprüfen und mal den Turm von Jericho innen in seine inneren Struktur untersuchen vielleicht ist das jüngere
- Jericho eine Kopie von gbek LPE dem nabelberg in Ostanatolien feststeht vor rund 11000 Jahren setzte im Großraum zwischen
- Palästina und der heutigen Türkei ein Prozess ein der die Lebensweise der Nomaden vollkommen veränderte nachdem der Mensch jahrtausendeelang als
- Jäger und Sammler umhergezogen war fing er irgendwann an im Schweiße seines Angesichts Ecker zu [Musik]
- bestellen er zähmte und züchtete Tiere eine epochale Umwälzung die neue Lebensweise basierte auf Vorratshaltung erst häuslebau machte das möglich die
- Gemeinschaft schloss sich in festen Dörfern zusammen einzelne gab es zwar vorher schon doch die nutzten die Stämme nur
- saisonal die Geburtsstunde der Immobilie anfangs bauten die Siedler Runde einräumige Häuser aus statischen Gründen mussten sie eng beieinander
- stehen geglättete Kalkböden eine feste Feuerstelle nah der Tür die sesshaften kleinfilien lebten in bescheidenem Wohlstand den steinmau aber die Pioniere
- der Architektur noch nicht in die Wände eingelassene Rundhölzer sollten den Bau stabilisieren und die Dachkonstruktion
- tragen ganz in der Nähe der antiken Stadt Petra im Süden Jordaniens bida ein rund 9900 Jahre altes Dorf in seiner Art
- eines der ersten der Menschheit ein Leckerbissen für Archäologen das alte BA gilt unter Fachleuten als frühes Beispiel für rechteckige
- raumkonstruktionen eine technische Innovation mit revolutionären Folgen sogar eine Unterfütterung durch Keller vermutlich Werkstätten oder
- Speisekammern gehörten zum steinzeitlichen [Musik] Entwurf die Menschen damals lebten nicht
- schlecht Landwirtschaft und Viehzucht sicherten die Ernährung der Bevölkerung das ganze Jahr über immerhin wohnten rund 400 Einwohner in dem
- Dorf doch dann muss irgendeine Katastrophe passiert sein dem archäologischen Befund zufolge endete die Besiedlung
- [Musik] abrupt mögliche Ursache kriegerische Nachbarstämme auf der Suche nach besseren
- Lebensbedingungen 300 Jahre nach Gründung liegt beder verlassen da die Bewohner sind ausgewandert um sich eine neue Bleibe zu
- sichern vorüber die Zeit der Unschuld des Paradieses als die Menschen noch Jäger und Sammler waren mit der Sesshaftigkeit
- beanspruchten Bauern und Viehzüchter ihr eigenes Land Konflikte brachen auf die es bis dahin nicht gegeben hatte
- der Kampf um das Territorium hatte begonnen und läutete die a jenseits von Eden ein die biblische Episode von Kain und Abel Symbol für den plötzlich
- aufflammenden Streit um Besitz frühmorgens in der jabuebene nur wenige Kilometer nördlich
- von eine gr auf dem Weg nach Bad einer steinzeitlichen Siedlung in den jordanischen
- Bergen der deutsche Teamchef hansgeorg Gebel und seine einheimischen Arbeiter wollen hoch hinaus zu dem Ort an den sich die Bewohner von bida einst
- geflüchtet [Musik] haben vor den Männern liegt ein anstrengender Fußmarsch Ausrüstung
- Verpflegung und jeder Tropfen Wasser müssen mitgeschleppt werden [Musik] der einzige Zugang zur Siedlung führt
- durch eine schmale Schlucht der Weg ist beschwerlich und ohne Leitern nicht zu schaffen durch enge Felsspalten von tosenden Sturzbächen über Jahrmillionen
- in den Stein gefräst führt der Pfad steil nach oben auf 11 Höhe ein einsames
- Plateau umschlossen von Schraffen Wänden ein uneinnehmbares Gelände ideal als Versteck für ein bedrohtes Volk dort gründeten die Flüchtlinge ihr
- neues Zuhause auf einer Fläche von kaum eineinhalb Hektar die 40 m tiefen
- Schluchten rund um schützten ber wie einen Hochsicherheitstrakt typisches Haus verfügte über 80 madr etwa zehn Räume verteilten sich auf zwei
- Geschosse das knapp bemessene Areal machte badas Architekten erfinderisch sie setzten auf Höhe bis zu drei Stockwerke in einzelnen Gebäuden konnten
- die Archäologen feststellen wahrscheinlich waren das zu Beginn einzelstehende Häuser gewesen die in diesen Hanglagen schon terrassiert
- angelegt äh worden sind äh nachher bei der raschen Bevölkerungszunahme jedes Familienmitglied hat neue Familien
- gegründet aber hier in Baja insbesondere ließ sich ja der Platz nicht erweitern es ist ja alles eingeengt man hat also dann durch Aufsetzen weiterer Stockwerke
- und durch die Verdichtung der Bebauung hier eine Siedlung geschaffen die wo regelrecht das ganze Wegesystem und platzsystem aufgefressen worden ist
- durch den Raumbedarf und 600 Einwohner mussten untergebracht werden schon bald gab es keinen freien Zentimeter
- [Musik] mehr die Innenräume der Häuser waren nur noch über Dachluken zu erreichen vor allem auf den flachen Dächern spielte
- sich das tägliche Leben ab mit der Sesshaftigkeit entwickelten sich auch erste Wirtschaftszweige in Baja blühte schon bald eine einträgliche
- Schmuckindustrie kunstvoll gearbeitete sandsteinringe der Exportschlager der
- Höhensiedlung auf die kleinen präziosen stießen Ausgräber sogar im 200 km entfernten
- Jericho eine fein polierte Schale von zeitloser Schönheit design und Ausführung in der Steinbearbeitung glänzten die Handwerker von Baja als
- wahre Meister eine münzgroße Perlmut Rosette entdeckt in einem Grab unter dem Kopf eines
- Neugeborenen Modeaccessoires und Knöpfe das Kurzwaren Sortiment der Jungsteinzeit vor über 9000
- Jahren Handwerkszeug für die Textilverarbeitung selbst die Nähnadel war damals schon erfunden
- [Musik] schimmernde Stücke aus permut der Wunsch sich mit edlem Geschmeide zu schmücken ist so alt wie die
- Menschheit wenn wir Konsumgüter haben wie hier z.B die Herstellung der Steinringe in BA dann werden Werte geschaffen die einen
- die im sozialen Austausch ein Tauschwert haben sie helfen auch soziale Unterschiede zu definieren wer kann sich solche Güter leisten wer stellt sie
- her repräsentative Gebäude fehlen in Bada daraus schließen Wissenschaftler das Leben im Dorf regelten gleichberechtigte Familienclans einen
- gekrönten Herrscher kannten sie nicht allenfalls einen gewählten Häuptling die Verpflegung der 600 Einwohner forderte höchsten Einsatz die
- Felder und weidenlen unten der flachen Ebene das Hauptproblem aber war die Wasserversorgung auf dem Plateau gab es keine zugänglichen
- Quellen die einzige Chance Regen wenn er im Winter in Strömen vom Himmel fiel konnte das kostbare Nass auf dem trockenharten Boden nicht versickern in
- reißenden Sturzbächen schoss es durch die Schluchten die Einwohner von B so die Einschätzung des Experten haben einfache
- Staudämme errichtet um sich so einen Vorrat für längere Zeit anzulegen eine clevere Idee die sich über Jahrtausende hielt Wassermanagement aller
- jungsteinzeiten an diesen Staustellen und hier sind zwei ideale Staustellen können bis zu 250 kubikmer Wasser gestaut werden wenn man dann noch
- hinzurechnet dass äh sich in den Schottern das Wasser befindet wo man dann weiter nach Wasser nachgraben kann dann
- war die Siedlung hier oben blendend mit Wasser versorgt und heute ist hier alles trocken wenn wir das nachweisen können dann haben wir hier die erste
- Wasserbevorratung der Menschheit festgestellt der Alltag auf dem Plateau war perfekt organisiert und dennoch nach 600 Jahren hörte B unvermittelt auf zu
- existieren wie fast alle Siedlungen in Jordanien und Palästina um 6900 vor Christus dr Gebel vermutet dahinter eine
- Veränderung der klimatischen Verhältnisse die Niederschläge verringerten sich eine unmäßige Abholzung der Wälder sowie Überweidung
- und Monokulturen im Ackerbau zerstörten die Böden fruchtbare Täler wandelten sich in karge
- Wüstenlandschaften die erste von Menschen selbst verursachte Ökokatastrophe etwa zeitgleich mit Bajer wuchs 25 km entfernt basta heran eine
- weitere prähistorische Siedlung der Ort damals im Vergleich zu den umliegenden Dörfern bereits eine imposante
- [Musik] steinzeitmetropole während die Naturburschen des europäischen Kontinents noch naackt durch die
- Landschaft stromerten erweiterten die Stämme im östlichen Mittelmeerraum ihre Siedlungen kontinuierlich megörfer kamen auf in nur wenigen Jahrzehnten wuchs die
- bebaute Fläche um das Siebenfache Bastard zählte mehr als 2000 Köpfe die Fortschritte auf dem Agrarsektor erlaubten die Einlagerung
- von Lebensmitteln in großem Stil in guten Jahren musste niemand mehr hungern dieell von Haushaltswaren aus Ton steckte noch in der
- Experimentierphase Versuche mit einer Mischung aus Lehm Kalk und märgel brachten immerhin brauchbare Erfolge in basta aus dem Schutt geborgen
- das älteste Gefäß der Welt ein Produkt aus vorkeramischer [Musik]
- Zeit die Kunst Keramik zu brennen lernten die Steinzeitler erst um 6000 00 vor
- Christ aus Lehm und Kalk modelliert die berühmten Statuen aus ein gasal Boomtown aus dem neoliikum nahe der heutigen Stadt Aman die ausdruckstarken Figuren
- stumme Zeugen eines einzigartigen Ahnenkultes vor fast 100000 Jahren die Skulpturen wurden in einem eigenen Grab beigesetzt so als wäre ein
- nah Verwandter verstorben nach Ansicht einiger Forscher stellten die Angehörigen die Plastiken zunächst in ihrem Haus auf erst später beerdigten
- Sie die Objekte nach einem festgelegten Ritual die bestattungspraktiken in der frühen Jungsteinzeit sind nicht immer
- einheitlich auch nicht in basta nur ausgewählte Personen erhielten eine aufwendige
- Beerdigung die ausgrbertrups ten etwa 60 Skelette zu Tage einige davon lagen in katakombenartigen Gängen direkt unter
- den Häusern die sterblichen Überreste liefern wertvolle Informationen über die Lebensweise der
- urzeitler in der Anatomie an der Universität Göttingen untersuchen paleopathologen die Knochen von basta das Resüme klingt ernüchternd
- haftigkeit brachte nicht nur Vorteile denn das Dorf als Ballungszentrum war eine Brutstätte für Infektionskrankheiten interessanterweise
- ist die Lebenserwartung bei der Bevölkerung von basta niedrig das heißt wenn wir uns nur die Erwachsenen ansehen wir haben zwei Fälle wo jemand mal älter
- als Ende 50 wurde die meisten sind im jungerwachsenenalter oder auch Kindesalter verstorben das zeigt sich auch z.B am Abrieb der Zähne wenn man
- sich mal hier die Zahnoberflächen ansieht dann sehen sie der Abschliff der durch die harte Nahrung verursacht wurde ist hier relativ geringgradig und das
- eigentlich typisch bei der Bevölkerung von basta und zeigt dass die Leute eben nicht sehr alt
- wurden ein früher Tod der bittere Tribut an die Zivilisation damals begruben die Hinterbliebenen ihre Toten nicht
- außerhalb der Siedlung viel mehr wollten sie ihre Ahnen in unmittelbarer Nähe wissen deshalb betteten die Menschen den
- Leichnam in den Fußboden unter den Schlafplätzen chatal hüü in der heutigen Türkei liefert Hinweise auf einen
- besonderen Totenkult das sogenannte geierheiligtum eine Halle mit grausigen Wandbildern überdimensionale Raubvögel
- stürz auf kopflose Menschenleiber herab Indi dafür dass die Körper der Toten zunächst in freihöfen ausgelegt wurden sofort machten sich die asfresser
- über sie her der Geier im wörtlichen Sinne einen Totenvogel chatal hüik die legendäre Steinzeit City im anatolischen Hochland
- rund 2500 Jahre nach gbekli tippe entwickelte sich der Ort zu einer Stadt mit nahezu 10 000 Einwohnern als Archäologen die
- lehenbauten in den 60er Jahren des 20 Jahrhunderts vom Schutt befreiten staunte die [Musik]
- Fachwelt die luxuriösen Gegenstände sprechen für ein hochentwickeltes künstlerisches
- Knowhow berühmt die ersten Objekte aus Keramik vor Jahren war chalhö das kulturelle Zentrum des Vorderen
- Orients viele der Funde verweisen auf einen ausgeprägten [Musik] Fruchtbarkeitskult so auch die weibliche
- Figur auf dem leopardenthron die Statuette aus tonm nur 20 cm mit großer Wahrscheinlichkeit verkörpert sie eine Muttergöttin oder
- eine Herrscherin als gesichert gilt dass die Frauen schattalhöek über lange Zeit eine dominante Rolle gespielt
- haben eine Reihe von kulträumen und farbige Wandbilder geben Einblick in eine ferne Vergangenheit die imposanten Fresken erzählen von eigenwilligen
- jagdritualen ein über 2 m großer Stier umringt von winzigen Jägern es sieht aus als ob sie um das mächtige Tier herumtanzen
- der Stier als Ausdruck männlicher Potenz sagen die einen seine Hörner als Attribut einer weiblichen Gottheit die anderen wem das Heiligtum mit den
- martialisch wirkenden Installationen letztlich gewidmet war bleibt im Dunkel dem Totenkult von Jericho vergleichbar verkleideten die
- Steinzeitler von schattal höig die Schädel verendeter Rinder mit Lehm nur die Hörner ließen sie frei ter schreien zeigt die beiden
- wichtigsten Gottheiten auffällig drei übereinander gesetzte stierkopfmasken bekrönt vom übergroßen Bildnis eines tierähnlichen Wesens es hält die Beine
- weit gespreizt Archäologen zufolge gebiert die große Mutter der Fruchtbarkeit den stiergott ein fast identisches Relief
- taucht bereits 2500 Jahre zuvor in göbeklitepe auf doch keine göttliche Gebärende so die Interpretation muss dem Naach chattalhüig neu gedeutet werden
- jeder ausgeschaufelte Kubikmeter Erde bringt die Wissenschaftler ein Stück weiter doch noch können sie keine abschließenden Aussagen über die
- tatsächliche Funktion der kreisanlage treffen dem Grabungsleiter fehlen im großen Puzzle vor allem Zeugnisse menschlichen Lebens
- endlich ein Kieferknochen 11000 Jahre lag er tief in der Erde verborgen bringt der unscheinbare Fund den
- Durchbruch Mensch eindeutig Mensch zur Frage nach der Funktion dieses Platzes wage ich eine Vorhersage dass es kein Platz für die Lebenden ist
- sondern ein Platz für die Toten hier fügen sich ein mühelos ein die Monumentalität dieser Anlagen und die Grabhügel Versiegelung dieser Anlagen
- hier fügen sich ein verschiedene Indizien die wir sammeln können während der grabungstätigkeiten Menschenknochen
- tauchen immer wieder auf Skelette wirkliche Gräber fehlen bisher noch aber das werden wir in den zukünftigen Kampagnen sicherlich noch vorfinden wir
- werden hier noch auf die wirklichen Grabanlagen stoßen ein gigantischer Friedhof der Zeit die eigentlich Gräber vermutet
- Klaus Schmidt unter den Fußböden zwischen den Pfeilern um sie zu öffnen müsste er jedoch Teile der kalksteinabdeckung
- zerstören bevor dies geschieht soll die Anlage erst einmal in ihrer gesamtererscheinung freigelegt werden das kann noch Jahrzehnte dauern der
- Zauberberg der Steinzeit der erste megabau von Menschenhand gleichzusetzen mit den berühmten Monumenten der Weltgeschichte mit den steingiganten der
- Pharaonen die erst mehr als 6500 Jahre nach göbeklitppe entstanden oder mit dem biblischen Turm zu Babel am efrad errichtet vor 2600
- Jahren mit den Sagen umwobenen monoliten von Stonehenge die bis heute Rätsel aufgeben und der Tempelanlage von Malta 6000 Jahre jünger als das urzeitliche
- Wunderwerk die kreisanlagen auf dem nabelberg vermutlich ein einzigartiger Kultplatz für die Toten erbaut am Ende der
- Altsteinzeit vor 11000 Jahren ein reiner Tempelkomplex irgendwann zugeschüttet und verlassen ein magischer Ort der alte Theorien
- stürzt der urbau auf Erden war ein Heiligtum und kein Wohnhaus Geister Götter und Schamanen fanden dort ihre erste
- Heimstadt vom Göbekli tppe aus nahm die Entwicklung der Menschen und der Kultur ihren Lauf rund um den
- Globus die Wiege der Zivilisation stand weder in Palästina noch in Mesopotamien sondern in Anatolien [Musik]
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