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Geschichte · Klasse 5–8 · aktualisiert

Jungsteinzeit: Sesshaftigkeit und Wandel

Du lernst, wie Ackerbau und feste Wohnorte das Leben veränderten, warum der Wandel lange dauerte und was Funde darüber verraten.

0 von 10 Aufgaben gelöst

Jungsteinzeit: Sesshaftigkeit und Wandel

Kurz gesagt

Die Jungsteinzeit ist mit dem Übergang zu Ackerbau und Viehzucht verbunden. Dieser Wandel begann je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten. Feste Wohnorte und Vorräte eröffneten neue Möglichkeiten, brachten aber auch Belastungen.

Nahrung suchen oder selbst anbauen: Das verändert den Alltag. Wer Felder bestellt und Vorräte anlegt, muss viel planen und arbeiten. Du untersuchst, welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten damit verbunden waren.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

5 Abschnitte

Die Jungsteinzeit begann mit einem Wandel der Nahrungsbeschaffung: Menschen bauten Pflanzen an und hielten Nutztiere. Bei den folgenden Jahreszahlen bedeutet „v. Chr.“ „vor Christus“. Nach heutigem Wissen begann die Jungsteinzeit zuerst um 9500 v. Chr. im Fruchtbaren Halbmond. So heißt ein Gebiet in Vorderasien. In Mittel- und Nordwesteuropa begann sie dagegen erst zwischen 5800 und 4000 v. Chr.

Der Wandel dauerte lange. In der Levante, einer Region am östlichen Mittelmeer, nutzten Menschen schon Jahrtausende vor dem Getreideanbau wild wachsendes Getreide. Einige dauerhafte Siedlungen entstanden dort bereits vor der Landwirtschaft.

Klima und natürliche Umgebung unterschieden sich von Region zu Region. Auch deshalb verlief der Übergang unterschiedlich. Außerhalb der Ursprungsgebiete brachten unter anderem zuwandernde Bauern Pflanzen, Tiere und ihr Wissen mit. In mindestens zwei weiteren Gebieten der Erde entwickelte sich Landwirtschaft unabhängig von Vorderasien.

Definition

Sesshaftigkeit

Sesshaftigkeit bedeutet, dass Menschen dauerhaft an einem Ort wohnen.

Merke: Für den Beginn der Jungsteinzeit musst du die Region nennen. Es gab keinen gemeinsamen Beginn für die ganze Erde.

Teste dich

MittelWas zeigt, dass der Wandel in der Levante lange dauerte?

Alles auf einen Blick

Jungsteinzeit

  • Verlauf

    Die Jungsteinzeit begann je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten.

  • Lebensweisen

    Einige Jäger und Sammler waren schon sesshaft; Viehhirten blieben vorerst ganz oder teilweise beweglich.

  • Folgen

    Vorräte halfen über Zeiten ohne Ernte hinweg, mussten aber geschützt werden.

  • Funde

    Erhaltene Spuren erlauben Aussagen, lassen jedoch auch Fragen offen.

  • Begriff

    „Neolithische Revolution“ betont einen tiefgreifenden Wandel, der lange dauerte.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Warum standen Hütten an Alpenseen auf Stützen?

  1. 1Beobachtung festhalten: An Seeufern im Gebiet der Alpen wurden Hütten auf meterhohen Stützen gebaut.
  2. 2Bedingung benennen: Diese Ufer wurden wiederholt überschwemmt.
  3. 3Zusammenhang erklären: Die Bauweise war an die Überschwemmungen angepasst.
  4. 4Aussage begrenzen: Das Beispiel erklärt diese Bauweise an Seeufern im Alpengebiet. Es beschreibt nicht sämtliche Häuser der Jungsteinzeit.

Fehler finden

Prüfe die Aussagen zu Schafen und Ziegen In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Nach heutigem Wissen begann die Jungsteinzeit zuerst um 9500 v. Chr. im Fruchtbaren Halbmond in . Bei Schafen und Ziegen ist im Nahen Osten um 7500 v. Chr. die Nutzung von durch Funde belegt. In Japan erschienen gebrannte Tongefäße dem Ackerbau.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Jungsteinzeit

LeichtWelche zeitliche Einordnung trifft nach heutigem Wissen zu?
MittelWas belegen die Reibesteine aus der Region zwischen oberem Euphrat und Mittelmeer?
SchwerWelcher Vergleich gibt die Ansichten der Forscher zum Zusammenleben richtig wieder?

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