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Up-tempo
Up-tempo ist ein Begriff aus der Populären Musik. Laut Oxford Dictionaries steht er für schnelles, sehr schnelles oder erhöhtes Tempo.
Bedeutung
Up-tempo ist ein Begriff aus der populären Musik für ein schnelles, sehr schnelles oder erhöhtes Tempo. Nach Oxford Dictionaries ist der Ausdruck nicht völlig genau bestimmbar. Im Deutschen wird er als Anglizismus verwendet.
Jazz, Blues und Rhythm & Blues
In Jazz, Blues und Rhythm & Blues bezeichnet Up-tempo ein Tempo von mehr als 208 BPM. BPM bedeutet „Beats per minute“, also Schläge pro Minute. 208 BPM ist die schnellste Angabe der Metronom-Skala; deshalb lässt sich das genaue Tempo eines Up-tempo-Songs mit einem herkömmlichen Metronom nicht angeben. Es kann jedoch auf längere Notenwerte, etwa Halbe, bezogen werden. Ein fester BPM-Wert ist nicht verbindlich.
Charlie Parker diente Musikern als Vorbild. Das Stück „Donna Lee“ wird oft up-tempo gespielt: Bobby Watson, Wynton Marsalis, Wallace Roney oder Stefano Di Battista spielen es beispielsweise mit etwa 320 BPM. Up-tempo kann auch nur in Teilen eines Stücks vorkommen, etwa in Soli des Swing, zum Beispiel bei Fats Wallers „Ain’t Misbehavin’“. In afrikanischer Rhythmik gibt es kollektive Beschleunigungen bei gleichbleibendem rhythmischem Grundmotiv; sie werden durch ein Drängen namens Échauffement eingeleitet.
Punk und elektronische Tanzmusik
Im Punk finden sich Up-tempo-Interpretationen besonders im Funpunk. Die Band The Dickies wurde vor allem durch Up-tempo-Coverversionen bekannter Popsongs erfolgreich.
In elektronischer Tanzmusik ist Up-tempo ein Oberbegriff für schnelles Tempo, etwa in Hi-NRG, UK Garage oder Gabber.