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Taktangabe
Die Taktangabe steht am Beginn eines Musikstücks nach dem Notenschlüssel und eventuellen Vorzeichen und gibt die Taktart des Stückes an. Im Gegensatz zu den …
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Bedeutung der Taktangabe
Die Taktangabe steht am Anfang eines Musikstücks nach dem Notenschlüssel und möglichen Vorzeichen. Sie legt die Taktart fest, also wie die Zählzeiten in jedem Takt organisiert sind. Solange die Taktart gleich bleibt, erscheint sie nur im ersten Notensystem und wird – anders als Vorzeichen – nicht wiederholt.
Lesen der Angabe
Meist wird die Taktangabe wie ein mathematischer Bruch geschrieben, jedoch ohne Bruchstrich. Der Nenner bestimmt, welcher Notenwert einer Zählzeit entspricht. Der Zähler gibt an, wie viele Zählzeiten ein Takt enthält.
Beispiel: Im ^{3}⁄_{4}-Takt gibt der Zähler 3 Zählzeiten pro Takt an; der Nenner 4 steht für den entsprechenden Notenwert der Zählzeit.
Übliche Sonderbezeichnungen
Aus der älteren Mensuralnotation sind besondere Schreibweisen erhalten: Der ^{4}⁄{4}-Takt wird auch „alla semibreve“ genannt. Für den ^{2}⁄{2}-Takt ist die Bezeichnung „alla breve“ üblich.