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Stefan Brecht

Stefan Brecht war der Sohn des Dramatikers Bertolt Brecht und der Schauspielerin Helene Weigel. Er kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mit seiner …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ausbildung und beruflicher Weg
  3. 3. Verwaltung des Brecht-Erbes
  4. 4. Ausgewählte Werke

Überblick

Stefan Brecht (* 3. November 1924 in Berlin; † 13. April 2009 in New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller deutscher Herkunft. Seit den 1960er Jahren veröffentlichte er zahlreiche Bücher und Gedichtbände. Außerdem verwaltete er einen Teil des literarischen Erbes seines Vaters, des Dramatikers Bertolt Brecht.

Ausbildung und beruflicher Weg

Stefan Brecht war der Sohn Bertolt Brechts und der Schauspielerin Helene Weigel. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nicht mit seiner Familie aus dem amerikanischen Exil nach Deutschland zurück. Er studierte an der University of California und der Harvard University und promovierte in Philosophie.

1944 wurde er zur US-Army eingezogen, jedoch nicht mehr in den Krieg geschickt. Später arbeitete er zunächst an der École pratique des hautes études in Paris und anschließend als Dozent an der University of Miami.

Verwaltung des Brecht-Erbes

Nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1971 übernahm Stefan Brecht gemeinsam mit seiner Schwester Barbara Brecht-Schall und seiner Halbschwester Hanne Hiob die Rechte am Erbe seines Vaters. Als Erbenbevollmächtigter kümmerte er sich besonders um die Wahrung dieser Rechte im englischsprachigen Raum.

Mit der Kostümbildnerin Mary McDonough hatte er zwei Kinder: Sarah und Sebastian.

Ausgewählte Werke

Von 1978 bis 1988 erschien das dreibändige Werk „The Original Theatre Of The City Of New York“. Es umfasst „The Theater Of Visions: Robert Wilson“, „Queer Theatre“ und „Peter Schumann's Bread And Puppet Theatre“.

1978 veröffentlichte Brecht den Gedichtband „Poems“, der 1981 unter dem Titel „Gedichte“ auf Deutsch erschien. 2005 folgte „8th Avenue Poems“.

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