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Same (Pflanze)
Samen entstehen, nachdem eine in den Samenanlagen sitzende Eizelle durch eine generative Zelle eines Pollenkorns befruchtet wurde. Aus der befruchteten Eizelle …
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Aufbau und Bedeutung des Samens
Ein Same ist eine Gewebestruktur der Samenpflanzen (Spermatophyta), die der Ausbreitung dient. Er besteht aus einer Samenschale (Testa), einem Embryo und häufig einem Nährgewebe. Dieses Nährgewebe heißt Endosperm oder Perisperm.
Der Same schützt und versorgt den Pflanzenembryo. Unter günstigen Keimungsbedingungen kann aus ihm ein Sämling und anschließend eine ausgewachsene Pflanze entstehen.
Entstehung und Keimruhe
Samen entstehen durch Befruchtung: Eine Eizelle in einer Samenanlage wird von einer generativen Zelle eines Pollenkorns befruchtet. Die befruchtete Eizelle heißt Zygote.
Durch mitotische Zellteilungen entsteht aus der Zygote ein pflanzlicher Embryo. Dieser wächst zunächst nicht weiter. Eine teilweise Austrocknung versetzt ihn in eine vorläufige Wartestellung, bis günstige Bedingungen für die Keimung vorhanden sind.
Samen bei Nackt- und Bedecktsamern
Bei Nacktsamern (Gymnospermae) liegt der Same frei. Er wird nicht von einer Fruchtwand umschlossen.
Bei Bedecktsamern (Angiospermae) liegt der Same im Fruchtknoten, dem Karpell. Er ist deshalb von einer Fruchtwand (Perikarp) umschlossen.
Bezeichnungen und Mikroorganismen
Gärtner und Landwirte verwenden für Samen häufig die Begriffe Saat oder Saatgut.
Pflanzensamen enthalten von Natur aus endophytische Mikroorganismen. Das sind Mikroorganismen, die im Pflanzengewebe leben. Sie können verschiedene Funktionen haben, zum Beispiel den Schutz vor Krankheiten.