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Saint Peter (Barbados)

Die Landschaft besteht zudem aus Hügelland und aus Ebenen, von denen einige noch immer mit Zuckerrohr angebaut werden, welches früher das wichtigste Cash Crop …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Landschaft, Orte und Grenzen
  3. 3. Verkehrswege
  4. 4. Farley Hill und Naturreservat
  5. 5. Weitere Wahrzeichen und Religion

Überblick

Saint Peter (St. Peter) ist eines der elf Parishes, also Verwaltungsbezirke, des karibischen Inselstaats Barbados. Es liegt im Norden der Insel, umfasst 34 km² und hatte 2010 11.300 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte beträgt 332 Einwohner pro km²; der ISO-3166-2-Code lautet BB-09. Die Koordinaten sind 13° 15′ 0″ N, 59° 37′ 0″ W.

Saint Peter ist nach dem Apostel und Schutzpatron Petrus benannt. Zusammen mit Saint Lucy gehört es zu den zwei Parishes, die sich von der Ost- bis zur Westküste Barbados’ erstrecken.

Landschaft, Orte und Grenzen

Die „Platinum Coast“ erstreckt sich von Saint Peter nach Süden bis in das Parish Saint James. Dadurch ist Saint Peter ein Touristen-Hotspot. Bekannt ist es besonders für weiße Sandstrände an der Mullins Bay und der Gibbs Bay.

Die Landschaft besteht aus Hügelland und Ebenen. Einige Ebenen werden weiterhin mit Zuckerrohr angebaut, das früher das wichtigste Cash Crop, also eine zum Verkauf angebaute Nutzpflanze, der Insel war. Zu den Touristenorten gehören Port St. Charles und Port Ferdinand; als luxuriöse Ferienanlagen werden Schooner Bay, St. Peter’s Bay und The Palazzate genannt.

Der wichtigste Ort ist Speightstown mit 3.600 Einwohnern. Weitere im Artikel aufgeführte Orte sind unter anderem Mullins, Six Mens, Gibbes, French Village, Farley Hill, Heywoods und Maynards. Saint Peter grenzt an Saint Andrew (SO), Saint James (S) und Saint Lucy (North).

Verkehrswege

Im Zentrum des Parish treffen der Donald-Mapp-Highway (H 1) und der Erny-Bourne-Highway (H 2) aufeinander. Dort gehen sie in den nach Norden führenden Charles-Duncan-Oneal-Highway über. An der Westküste verläuft der H 1B.

Farley Hill und Naturreservat

Farley Hill ist die Ruine einer georgianischen Villa. Sir Graham Briggs begann 1818 mit dem Bau; in den folgenden fünfzig Jahren wurden weitere Räume ergänzt. Das Gebäude galt schließlich als das beeindruckendste Mansion Barbados’. 1957 diente es unter dem Namen „Belfontaine Mansion“ als Drehort für den Film Island in the Sun. Ein Feuer zerstörte das Mansion 1965.

Die Regierung von Barbados erwarb das Anwesen anschließend. Königin Elisabeth II. eröffnete das Gelände am 15. Februar 1966 offiziell als Farley Hill National Park. Es liegt auf einem hohen Hügel über der Atlantikküste und wird als Picknickplatz, Hochzeitsort und Aussichtspunkt genutzt. Mahagony-Bäume bilden dort häufig die Bühne für Kulturveranstaltungen wie das Barbados Jazz Festival und Gospelfest.

In der Nähe liegt das Barbados Wildlife Reserve in einem üppigen Mahagonywald. Es ist hauptsächlich ein Schutzgebiet für Barbados Green Monkeys, die sich dort frei bewegen.

Weitere Wahrzeichen und Religion

St. Nicholas Abbey zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Barbados’. Es ist eines von nur noch drei echten jakobinischen Anwesen in der Westlichen Hemisphäre.

Barbados war britische Kolonie und übernahm zahlreiche britische Traditionen. In Saint Peter beziehungsweise auf Barbados gibt es viele Kirchen verschiedener Konfessionen, darunter anglikanische, episkopale, adventistische, methodistische, katholische und pentekostale Kirchen.

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