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Robert H. MacArthur

November 1972) war ein US-amerikanischer Ökologe, der bedeutende Leistungen auf den Gebieten der Ökologie der Lebensgemeinschaften, der Populationsökologie und …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Forschungsgebiete
  2. 2. Inselbiogeographie und wissenschaftliche Wirkung
  3. 3. Ehrungen und Veröffentlichungen

Bedeutung und Forschungsgebiete

Robert H. MacArthur (Robert Helmer MacArthur; * 7. April 1930 in Toronto; † 1. November 1972) war ein US-amerikanischer Ökologe. Seine bedeutendsten Leistungen liegen in der Ökologie der Lebensgemeinschaften, der Populationsökologie und der Theoretischen Biologie.

Als Schüler von George Evelyn Hutchinson prägte MacArthur die Entwicklung der Theorien über ökologische Nischen. Außerdem betonte er in seinen Arbeiten die Bedeutung statistischer Tests. Dadurch trug er dazu bei, die Ökologie von einer primär ideografischen zu einer nomothetischen Wissenschaft zu entwickeln. Diese Entwicklung gab der Theoretischen Ökologie wichtige Impulse.

Inselbiogeographie und wissenschaftliche Wirkung

Gemeinsam mit Edward O. Wilson verfasste MacArthur The Theory of Island Biogeography. Die Arbeit beeinflusste die Biogeographie maßgeblich und brachte die Ökologie der Lebensgemeinschaften außerordentlich voran. Schließlich führte sie auch zur Entwicklung der modernen Landschaftsökologie.

Ein zentraler weiterer Beitrag MacArthurs war damit die Verbindung theoretischer Modelle, statistischer Tests und ökologischer Forschung. Seine Arbeiten wirkten auf mehrere Teilgebiete der Ökologie und Biogeographie.

Ehrungen und Veröffentlichungen

MacArthur wurde 1962 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und 1969 Mitglied der National Academy of Sciences. 1973 zeichnete ihn die Ecological Society of America postum als Eminent Ecologist aus.

Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen:

  • gemeinsam mit Edward O. Wilson: „An equilibrium theory of insular zoogeography“, in Evolution 17, 1963, S. 373–387
  • gemeinsam mit Joseph H. Connell: The Biology of Populations, Wiley, 1966
  • Biologie der Populationen, BLV-Verlagsgesellschaft, München/Basel/Wien, 1970, ISBN 3-405-10883-7
  • gemeinsam mit Edward O. Wilson: The Theory of Island Biogeography, Princeton University Press, 1967
  • Biogeographie der Inseln, Goldmann, München, 1971, ISBN 3-442-55014-9
  • Geographical Ecology, Harper and Row, 1972

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