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Periode des Periodensystems
Unter einer Periode des Periodensystems versteht man in der Chemie jede Zeile des Periodensystems der Elemente. Die Perioden-Nummern 1 bis 7 entsprechen den …
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Grundbegriff
Eine Periode des Periodensystems ist in der Chemie eine Zeile des Periodensystems der Elemente. Die Perioden-Nummern 1 bis 7 entsprechen den Hauptquantenzahlen. Die manchmal zusätzlich angegebenen Perioden-Buchstaben K bis Q entsprechen den Schalen im Schalenmodell der Atomhülle.
Im Schalenmodell bedeutet das: Alle Elemente einer Periode haben die gleiche Anzahl an Elektronenschalen.
Aufbau der Perioden
Die 1. Periode enthält nur zwei Elemente: Wasserstoff und Helium. Alle anderen Perioden umfassen jeweils acht Hauptgruppenelemente.
Ab der 4. Periode kommen zusätzlich jeweils zehn Nebengruppenelemente hinzu. Die 6. Periode enthält außerdem 14 Lanthanoide, die 7. Periode außerdem 14 Actinoide.
Regeln und Eigenschaften
Innerhalb einer Periode nehmen von links nach rechts in der Regel die Atomradien ab, während die Elektronegativität zunimmt. Das hängt damit zusammen, dass die Anzahl der positiv geladenen Protonen im Atomkern steigt. In einem neutralen Atom steigt damit auch die Anzahl der negativ geladenen Elektronen in der Atomhülle.
Im Schalenmodell werden dabei die Elektronenschalen aufgefüllt. In neueren Atommodellen, zum Beispiel im Orbitalmodell, werden stattdessen die entsprechenden Atomorbitale besetzt.
Die Veränderung der Anzahl der Atombausteine führt zu unterschiedlichen Eigenschaften der Elemente innerhalb einer Periode: Änderungen der Bausteinzahlen im Atomkern bewirken vor allem unterschiedliche physikalische Eigenschaften. Die Anzahl und der Aufenthaltsort der Elektronen in der Atomhülle bewirken vor allem unterschiedliche chemische Eigenschaften.