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Opponenz
Diese Definition umfasst im Speziellen die Beziehung zwischen Räubern (Prädatoren) und deren Beutetieren, die Räuber-Beute-Beziehung, aber auch die Beziehung …
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Definition und Bedeutung
Opponenz oder Widersachertum bezeichnet in der Populationsökologie eine gegensätzliche Beziehung zwischen zwei Populationen: Die Entwicklung des einen Organismus wird begünstigt, während die des anderen gehemmt wird. Opponenten können dadurch die Abundanz erheblich beeinflussen, also die Häufigkeit einer Population innerhalb eines Habitats.
Formen der Opponenz
Zur Opponenz zählen insbesondere Räuber-Beute-Beziehungen zwischen Prädatoren und Beutetieren sowie Parasitismus zwischen Parasiten und ihren Wirten. Im weiteren Sinne umfasst der Begriff auch Infektionserreger und deren Wirte. Außerdem können Konkurrenten als Opponenten verstanden werden – sowohl zwischen verschiedenen Arten als auch innerhalb derselben Population.
Multiple Opponenz
Wird ein Lebewesen gleichzeitig von mehreren Opponenten angegriffen, heißt dies multiple Opponenz. Beispielsweise kann eine Feldmaus von einem Fuchsbandwurm befallen und zugleich mit einem Virus infiziert sein, während sie von einem Steinkauz gefressen wird.