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Isabelle Vandre
Isabelle Vandre (* 27. Juli 1989 in Eberswalde-Finow, DDR) ist eine Politikerin (Die Linke). Sie war von 2014 bis 2024 Abgeordnete im Landtag Brandenburg …
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Kurzprofil und politische Bedeutung
Isabelle Vandre (* 27. Juli 1989 in Eberswalde-Finow, DDR) ist eine Politikerin der Partei Die Linke. Sie war von 2014 bis 2024 Abgeordnete im Landtag Brandenburg. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde sie über die Landesliste Brandenburg in den 21. Deutschen Bundestag gewählt. Ihr politischer Weg umfasst Tätigkeiten in der Studierendenvertretung, in Parteivorständen, in der Kommunalpolitik sowie in Landes- und Bundesparlamenten.
Ausbildung und Studium
Vandre schloss ihren Schulbesuch 2009 mit dem Abitur ab. Danach begann sie an der Freien Universität Berlin ein Studium der Politikwissenschaft, das sie 2018 mit dem Bachelor abschloss.
Während des Studiums übernahm sie Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung. Von 2011 bis 2012 war sie Mitglied des Studierendenparlaments der Freien Universität. Von 2011 bis 2013 gehörte sie außerdem dem Fachbereichsrat für Politik- und Sozialwissenschaften an.
Parteipolitisches Engagement
Vandre war Mitglied der Linksjugend solid und gehört der Partei Die Linke seit 2011 an. Im brandenburgischen Landesverband der Linksjugend solid war sie Mitglied des Landessprecherrates.
Von 2014 bis 2019 war sie Mitglied des Kreisvorstandes des Linken-Kreisverbandes Uckermark. Von 2018 bis 2020 war sie stellvertretende Landesvorsitzende der Partei Die Linke Brandenburg.
Kommunal- und Landespolitik
Von 2019 bis 2025 gehörte Vandre der Stadtverordnetenversammlung Potsdam an. Dort war sie Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke. Außerdem war sie Mitglied im Hauptausschuss sowie im Ausschuss für Gesundheit, Soziales, Wohnen und Inklusion.
Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2014 errang sie über die Landesliste ihrer Partei ein Mandat. Im Landtag war sie Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kultur und Sprecherin ihrer Fraktion für Hochschul-, Wissenschafts- und Forschungspolitik. Seit 2015 gehörte sie außerdem dem Fraktionsvorstand an. Für ihre Fraktion war sie stellvertretendes Mitglied im brandenburgischen NSU-Untersuchungsausschuss.
Vandre engagierte sich gegen eine Verschärfung des brandenburgischen Polizeigesetzes. Bei der Reform stimmte sie im Landtag gegen die Mehrheit ihrer eigenen Fraktion. Nachdem Die Linke bei der Landtagswahl 2024 nicht mehr in den Landtag einzog, schied Vandre aus diesem Parlament aus.
Bundestagsmandat und weitere Tätigkeiten
Bei der Bundestagswahl 2025 kandidierte Vandre im Bundestagswahlkreis Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II. Sie erhielt 13,8 Prozent der Erststimmen, zog aber über die Landesliste Brandenburg in den Bundestag ein. Seit der Neukonstituierung der Fraktion Die Linke im Bundestag am 25. Februar 2025 ist sie Mitglied dieser Fraktion.
Im 21. Deutschen Bundestag ist Vandre Mitglied des Finanzausschusses sowie stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss und im Bauausschuss.
Seit 2019 ist sie Vorständin des Sportvereins Babelsberg 03. Außerdem ist sie Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Bildungspartisanen Berlin Brandenburg, des Bildungswerks für Politik und Kultur, der Roten Hilfe, des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, der Feministischen Sommerakademie sowie der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.