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International Economic Review

Die International Economic Review (IER) ist eine wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschrift, die durch das Department of Economics der University of …

Inhalt5 Abschnitte
  1. 1. Profil und Bedeutung
  2. 2. Gründung und thematische Ausrichtung
  3. 3. Organisation der Redaktion
  4. 4. Lawrence-R.-Klein-Vorlesungsreihe
  5. 5. Wissenschaftliche Rezeption

Profil und Bedeutung

Die International Economic Review (IER) ist eine englischsprachige wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschrift. Im Artikel wird als Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre angegeben; zugleich veröffentlicht sie Forschung aus zahlreichen Bereichen der Ökonomie. Herausgegeben wird sie quartalsweise, also viermal jährlich, durch das Department of Economics der University of Pennsylvania und das Institute of Social and Economic Research (ISER) der Universität Osaka in Zusammenarbeit mit Wiley-Blackwell. Die Zeitschrift erscheint seit 1960. Ihre Print-ISSN lautet 0020-6598. Ziel der IER ist es, durch die Veröffentlichung von Spitzenartikeln weltweit Wirtschaftsforschung anzuregen.

Gründung und thematische Ausrichtung

Gegründet wurde die International Economic Review 1960 von Michio Morishima vom ISER der Universität Osaka sowie Lawrence Klein von der Wharton School und der Abteilung für Volkswirtschaftslehre der University of Pennsylvania. Sie sollte ein Forum für moderne quantitative Ökonomie bieten. Die erste Ausgabe erschien im Januar 1960. In der Anfangszeit wurde die Zeitschrift finanziell und materiell durch die Kansai Economic Federation von Osaka unterstützt.

Heute wird die IER als akademisches Nonprofit-Joint-Venture von ISER und dem Department of Economics der University of Pennsylvania gemeinsam verwaltet und herausgegeben. Inhaltlich deckt sie unter anderem Ökonometrie, Wirtschaftstheorie, Makroökonomie und angewandte Ökonomie ab. Die Zeitschrift verbindet damit verschiedene Teilgebiete der Wirtschaftsforschung und richtet sich auf wissenschaftliche Beiträge zu quantitativen und theoretischen Fragen.

Organisation der Redaktion

Die Redaktion besteht gegenwärtig aus dem Chefredakteur Harold L. Cole von der University of Pennsylvania und dem Co-Redakteur Charles Horioka von der Universität Osaka. Hinzu kommen zwei Assistenten, ein vierköpfiger Redaktionsrat sowie zehn Associate Editors. Die im Artikel genannte redaktionelle Leitung bildet damit ein gemeinsames organisatorisches Bindeglied zwischen den beiden herausgebenden Institutionen in den Vereinigten Staaten und Japan.

Lawrence-R.-Klein-Vorlesungsreihe

1997 startete die International Economic Review eine jährliche Lawrence-R.-Klein-Vorlesungsreihe. Sie ist nach dem Wirtschaftsnobelpreisträger Lawrence R. Klein benannt. Die Inhalte der Vorlesungen werden später in der IER veröffentlicht. Zu den im Artikel aufgeführten Vortragenden gehören unter anderem Edward C. Prescott (1997), Fumio Hayashi (1999), James Heckman (2001), Christopher Pissarides (2006), Ernst Fehr (2011), Boyan Jovanovic (2012) und Ariel Pakes (2013).

Wissenschaftliche Rezeption

Mehrere Publikationsrankings ordnen die International Economic Review im oberen Bereich der wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften ein. In einer Studie von Kalaitzidakis et al. (2003) erreichte sie Platz 15 von 159 ausgewerteten Publikationen. In der aktualisierten Studie derselben Autoren von 2011 lag sie auf Platz 18 von 209 verglichenen Publikationen. Das Tinbergen-Institut der Universität Amsterdam führt sie in der Kategorie A, die „sehr gute allgemeine wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften und Spitzenzeitschriften im jeweiligen Fachgebiet“ umfasst. Im Ranking von Engemann und Wall (2009) belegte sie Rang 11. Eine Studie von Pierre-Philippe Combes und Laurent Linnemer ordnete sie auf Rang 19 von 600 wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften in die zweitbeste Kategorie AA ein.

Der Impact Factor der Zeitschrift betrug 2012 1,162. In der Statistik des Social Sciences Citation Index wurde sie an 112. Stelle von 333 Zeitschriften der Kategorie Wirtschaftswissenschaften geführt. Die verschiedenen Rankings verwenden unterschiedliche Vergleichsgruppen und Bewertungsverfahren; deshalb fallen die genannten Platzierungen nicht identisch aus.

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