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Institut für Entrepreneurship

Das Institut für Entrepreneurship (IFE) der Frankfurt University of Applied Sciences ist eine regional, national und international tätige Forschungs-, …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Aufgabe und Bedeutung
  2. 2. Forschung und Ausbildung
  3. 3. Entstehung und Zusammenarbeit
  4. 4. Organisation und Finanzierung

Aufgabe und Bedeutung

Das Institut für Entrepreneurship (IFE) der Frankfurt University of Applied Sciences in Frankfurt am Main ist eine Forschungs-, Beratungs-, Trainings- und Weiterbildungseinrichtung. Es arbeitet regional, national und international im Bereich Entrepreneurship, also rund um Unternehmensgründungen und unternehmerisches Handeln. Träger ist die staatliche Frankfurt University of Applied Sciences; die Forschung ist wirtschaftswissenschaftlich ausgerichtet.

Das IFE unterstützt insbesondere Studierende und Absolventen bei Gründungen und verbindet Forschung, Ausbildung, Beratung und praktische Gründerförderung.

Forschung und Ausbildung

Die Forschungsarbeit befasst sich mit Existenzgründungen in Deutschland und im europäischen Ausland, mit Gründerkompetenzen sowie mit der Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen und von Existenzgründern.

Ein Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung von Curricula, also Studien- und Ausbildungsplänen, für die Entrepreneurausbildung an der damaligen FH Frankfurt am Main. Dazu gehört der MBA Entrepreneurship & Business Development, der 2010 von FIBAA akkreditiert wurde.

Weitere Schwerpunkte sind Fortbildung und Beratung von Gründerinnen und Gründern aus den Herkunftsländern von Studierenden, darunter Türkei, Marokko und Russland. Außerdem unterstützt das Institut ausländische Hochschulen beim Aufbau einer Entrepreneurausbildung, vor allem in Rumänien. Fachliche Bereiche der Gründerunterstützung sind unter anderem Logistik, IT und Media, Immobilien- und Finanzwirtschaft, Eco-entrepreneurship, Social Entrepreneurship, Gesundheitswirtschaft sowie Nahrungsmittelproduktion und -vertrieb.

Entstehung und Zusammenarbeit

Das Institut entstand 2005 an der damaligen Fachhochschule Frankfurt am Main am Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht. Grundlage war das EXist-Projekt Route A 66. Das IFE besitzt keine eigene Rechtsfähigkeit.

Es realisierte mehrere Kooperationsprojekte mit europäischen Hochschulen und Universitäten in Rumänien, Ungarn, der Slowakei, Frankreich, Marokko und Russland. Der Gründerpreis des IFE für Hochschulangehörige und Absolventen wurde erstmals 2014 vergeben und soll künftig alle zwei Jahre verliehen werden.

Organisation und Finanzierung

Das IFE bündelt die Aktivitäten mehrerer Hochschullehrerinnen und -lehrer. Es betreut Gründungen von Studierenden und Absolventen der Frankfurt University of Applied Sciences, unter anderem im Rahmen des MBA-Programms.

Initiator der Institutsgründung war Hans-Jürgen Weißbach. Seit 2016 ist Cord Siemon Geschäftsführender Direktor; Tobias Hagen ist sein Stellvertreter. Die Finanzierung erfolgt durch Hochschulmittel, eingeworbene Projektmittel und Sponsorenbeiträge.

Zeitweise war dem Institut der Inkubator Mainkubator angeschlossen. Er hatte 4–5 Plätze und insgesamt etwa 35 Ausgründungen. Das IFE ist Mitglied von Erenet, dem Entrepreneurship Research and Education Network of Central European Universities.

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