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Immigration and Naturalization Service
Der Immigration and Naturalization Service (INS) war eine Behörde der Vereinigten Staaten, die für die Ein- und Ausreise, Einwanderung sowie Einbürgerung …
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Aufgaben und Bedeutung
Der Immigration and Naturalization Service (INS) war eine US-amerikanische Behörde für die Ein- und Ausreise, die Einwanderung und die Einbürgerung. Damit regelte und überwachte er zentrale Bereiche des Aufenthalts- und Staatsangehörigkeitsrechts der Vereinigten Staaten. Der INS unterstand dem Justizministerium (U.S. Department of Justice, DOJ) und hatte seinen Sitz in Washington, D.C. Die Behörde bestand von 1933 bis 2003.
Entstehung und Auflösung
Präsident Franklin D. Roosevelt schuf den INS im Jahr 1933. Ziel war es, den Grenzschutz und seine Durchsetzung zu konsolidieren und zu regulieren sowie die Einbürgerung in die USA zu regeln. Zunächst arbeitete der INS unter dem U.S. Department of Labor (DOL). Im Jahr 1940 wurde er eine Agentur des U.S. Department of Justice (DOJ).
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde das Ministerium für Innere Sicherheit geschaffen. In der Folge wurden die bisherigen Zuständigkeiten des INS am 1. März 2003 auf drei neu geschaffene, diesem Ministerium unterstellte Behörden übertragen: United States Citizenship and Immigration Services, United States Immigration and Customs Enforcement sowie United States Customs and Border Protection. Damit endete die Existenz des INS.