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Friedrich Schiller (Ministerialbeamter)

Friedrich Schiller (* 17. April 1895 in Heilbronn; † 1990) war ein deutscher Jurist und Ministerialbeamter.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Person und Ausbildung
  2. 2. Berufliche Laufbahn bis 1946
  3. 3. Tätigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg und Auszeichnungen

Person und Ausbildung

Friedrich Schiller (17. April 1895 in Heilbronn – 1990) war ein deutscher Jurist und Ministerialbeamter. Er war der Sohn des Regierungsbaurats Wilhelm Schiller und Julie Schiller, geborene Ammon. Nach dem Abitur nahm er als Leutnant am Ersten Weltkrieg teil. 1919 begann er an den Universitäten Berlin und Tübingen ein Studium der Staats- und Rechtswissenschaften. 1924 schloss er es in Tübingen mit dem akademischen Grad Dr. iur. ab.

Berufliche Laufbahn bis 1946

1924 begann Schiller als Gerichtsassessor und juristischer Hilfsarbeiter bei der Neckar AG in Stuttgart. 1925 wurde er Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin. 1928 wechselte er als Bericht- und Hauptberichterstatter für Wirtschafts- und Verkehrspolitik in das Württembergische Verkehrsministerium nach Stuttgart.

Nach seiner politisch bedingten Entlassung wurde Schiller 1933 Geschäftsführer der Wilhelmshavener Straßenbahn GmbH. und Handelsrichter in Frankfurt am Main; diese Ämter übte er bis 1939 aus. Ebenfalls 1933 wurde er in die Vorstände der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft AG, der Vereinigten Kleinbahnen AG, der Freien Grunder Eisenbahn AG, der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn AG, der Bremisch-Hannoverschen Kleinbahn AG und der Moselbahn AG berufen. Diesen Vorständen gehörte er bis 1946 an. Zusätzlich diente er im Zweiten Weltkrieg bis 1943 als Major in der deutschen Wehrmacht.

Tätigkeit nach dem Zweiten Weltkrieg und Auszeichnungen

1946 übernahm Schiller den Vorsitz des Verwaltungsrates für Verkehr in Bielefeld und hatte ihn bis 1947 inne. Im selben Jahr wurde er stellvertretender Direktor der Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets in Offenbach am Main. 1949 wechselte er nach Bonn in das Bundesverkehrsministerium. Dort war er Ministerialdirektor und damit Stellvertreter des Staatssekretärs. 1960 trat er in den Ruhestand.

Ebenfalls 1960 erhielt Schiller das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband. 1963 wurden ihm der Bayerische Verdienstorden und das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. 1935 heiratete er Elisabeth Schiller, geborene Koch. Friedrich Schiller starb 1990.

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